Deutscher Panzer mit Infanterie im Angriff in Russland   Englische Hurricane und Spitfire-Jagdflugzeuge

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Waffen-SS Divisionen
Kriegsgliederung der ersten 12 Verbände

Waffen-SS Divisionen 1-12

Zwischen Anfang 1943 und dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kriegsgliederung der Waffen-SS von 8 auf 38 Divisionen mit fast einer Million Soldaten erweitert.
Die Elite-Panzer-Divisionen und Panzer-Grenadier-Divisionen der Waffen-SS waren Deutschlands effektivste Verbände in der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges, welche einen Standard an Kampfkraft und Kampfleistungen setzten, der unübetrroffen von jeder anderen Streitmacht irgendeiner Nation ist.

Division
Aufstellung (als Division)
Ende
Infanterie-Stärke
Panzer-Ausstattung
Besonderes
1. SS-Panzer-Division Leibstandarte Adolf Hitler (LAH)
15. Juli 1942

Kapitulierte gegenüber US Army am 9. Mai bei Linz, Österreich (nur 1.500 Überlebende mit 16 Panzern. Aus US-Kriegsgefangenschaft entlassen erst 1950).

2 motorisierte Infanterie-Regimenter (eines mit Schützen-panzern), jedes mit 3 Bataillonen (gegenüber 2 in Wehrmacht-Divisionen).

1 Panzer-Regiment (10 Kompanien, 1 schwere Kompanie mit Tiger I), 1 Sturmgeschütz-Abteilung (67), 1 Panzerjäger-Kompanie mit Selbstfahr-lafetten (14), 18 Artillerie-Selbstfahr-lafetten Hummel.
Insg. 322 Panzer

Gesamtstärke im Juni 1944 19.700 Mann.
Teile sind verantwortlich für die Erschießung 80 englischer Kriegsgefangener bei Wormhout im Mai 1940 und 71 US-Kriegsgefangener bei Malmedy im Dezember 1944.
Höchste Kampfleistungen.

2. SS-Panzer-Division Das Reich (R)
Panzer-Grenadiere der 2. SS Division Das Reich beim Gegenstoß in den Ardennen, Dezember 1944
Oktober 1939 als SS-Verfügungs-Division (wird zur Panzer-Division am 9. November 1942) Masse kapitulierte gegenüber US Army bei Pilsen, Tschechei am 8. Mai 1945. 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (zumeist Schützen-panzer), jedes mit 3 Bataillonen.

1 Panzer-Regiment mit 10 Kompanien (seit Frühjahr 1944 4 davon mit Panther, Mitte 1944 eine mit Tiger I), 1 Sturmgeschütz-Abteilung (67), 1 Panzerjäger-Kompanie mit Selbstfahr-lafetten (14), 1 Artillerie-Batterie (12) auf Selbstfahr-lafetten Hummel.
Insg. 316 Panzer

Erste und älteste Division der Waffen-SS (entstand aus SS-Verfügungsdivision). Eine Kompanie unter Dickmann ernordete 642 Männer, Frauen und Kinder auf grausamste Weise in Oradour-sur-Glane, Juni 1944.
Höchste Kampfleistungen.

3. SS-Panzer-Division Totenkopf (T)
Kradschützen der SS-Division Totenkopf in der Nähe von Dünkirchen 1940
November 1939 (zur Panzer-Division am 23. Oktober 1943) Kapitulierte gegenüber der US Army bei Linz, Österreich (weniger als 1000 Mann mit 6 Panzern). Mitte Mai der Roten Armee ausgeliefert. 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (zumeist mit Schützen-panzern), jedes mit 3 Bataillonen.

1 Panzer-Regiment (10 Kompanien, einschließlich einer mit Tiger-Panzern), 1 Artillerie-Batterie (12) mit Hummel Selbstfahr-lafetten, von 1944 drei Züge Panzer-Jäger mit StuGIII (42), drei Sturmgeschütz-Batterien (66).
Insg. 350 Panzer

Gesamtstärke 19.000 Mann.
Ursprünglich mit Wachmannschaften aus Konzentrationslagern aufgestellt. Ersatz erfolgte später aber durch SS-Freiwillige und auch Wehrpflichtige.
Verantwortlich für die Ermordung von etwa 100 britischen Kriegsgefangenen bei Le Paradis im Mai 1940 (aus Rache angeordnet von einem hysterischen SS-Offizier für die seiner schlecht ausgebildeten Einheit zugefügten hohen Verluste durch diese Briten). Seit 1941 höchste Kampfleistungen.

4. SS-Polizei-Panzer-Grenadier-Division
Polizeiangehöriger der 4.SS Polizei-Division an der Ostfront
Oktober 1940 (in Waffen-SS im Februar 1942 übernommen) Kapitulierte gegenüber der US Army im Mai 1945. 3 motorisierte Infanterie-Regimenter ab 1944 ein Panzer-Bataillon.
Insg. 71 Panzer
Aufgestellt aus gewöhnlichen, zivilen Polizisten und anfangs weder nominell noch 'vom Geiste' her ein Teil der SS.
5. SS-Panzer-Division Wiking (W)
Ein Verwundeter der 5.SS-Division Wiking wird im Kaukasus in Sicherheit gebracht
Dezember 1940 (wurde zur Panzer-Division im Sommer 1943) Kapitulierte gegenüber den Briten am 8. Mai 1945.

2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen), seit 1944 ein Bataillon mit Schützen-panzern.
Bis Sommer 1944 war auch die Brigade Wallonien eingegliedert.

1 Panzer-Bataillon seit 1942, 3 Batterien mit StuGIII (30), bis Sommer 1944 auch die Sturmgeschütz-Batterie Wallonien (14 StuGIII/IV) - seit 1944 ein zusätzliches Bataillon Panther ,1 Artillerie-Batterie auf Hummel Selbstfahr-lafetten (12), 1 Raketenwerfer-Batterie auf Sdkfz 251 (12).
Insg. 137 Panzer bis Sommer 1944, danach 240 Panzer.

Erste Division der Waffen-SS welche mit Freiwilligen anderer Nationalitäten (Holländer, Flämen, Skandinavier, Wallonen) aufgestellt wurde.
Höchste Kampfleistungen.

6. SS-Gebirgs-Division Nord

 

Mai 1941 (Ende Sommer 1941 zurückgezogen und als Gebirgs-Division ausgebildet)

Kapitulierte gegenüber der US Army in Bayern im April 1945.

2 Gebirgsjäger-Regimenter, 1 Panzer-Grenadier-Bataillon (motorisiert)

-

Ursprünglich mit Wachmannschaften aus Konzentrationslagern aufgestellt und sehr schlecht militärisch ausgebildet.

7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division Prinz Eugen
Erbeutete französische Hotchkiss H-35 Panzer bei der SS-Division Prinz Eugen
März 1942 (Einsatzbereit Oktober 1942) Kapitulierte gegenüber den Jugoslawen unter Tito bei Cilli, Slowenien.
Zahlreiche Angehörige hingerichtet.

2 Gebirgsjäger-Regimenter, auch Kavallerie- und Panzereinheiten.

(Panzereinheiten mit erbeuteten französischen, italienischen und russischen Panzern)

Aufgestellt mit Volksdeutschen aus dem Balkan, die Offiziere vorwiegend Österreicher und Rumänen.
Praktisch nur gegen Partisanen und Zivilisten eingesetzt, Negativ-Rekord an Kriegsverbrechen.

8. SS-Kavallerie-Division Florian Geyer
Reiter der 8.SS-Kavallerie-Division Florian Geyer
als Division von Juni 1942. Vernichtet beim Fall von Budapest, Februar 1945. 3 Kavallerie-Regimenter
-
Teilweise im Einsatz gegen Partisanen, teilweise im Fronteinsatz.
9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen
Besatzungsmitglied einer Hummel Artillerie-Selbstfahrlafette der 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen
März 1943 (Einsatzbereit im Dezember 1943)

Kapitulierte gegenüber US Army bei Steyr (Österreich) am 5. Mai 1945.

2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen).

1 Panzer-Bataillon, seit Juni 1944 ein zusätzliches Panther Bataillon. Hummel Artillerie-Selbstfahr-lafetten (12+).
Insg. 105 Panzer bis Juni 1944, danach 154.

In Auffrischung in der Nähe von Arnheim als die alliierte Fallschirmjäger-Landung erfolgte.
10. SS-Panzer-Division Frundsberg Januar 1943 (Einsatzbereit März 1944)

Masse kapitulierte gegenüber US Army in der Tschechei im Mai 1945.

2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen).

1 Panzer-Bataillon, seit Juni 1944 ein weiteres Panther Bataillon.
Insg. 93 Panzer bis Juni 1944, danach 142.

Aufgestellt mit 18 Jahren alten deutschen Wehrpflichtigen, welche 1943 in Frankreich ausgebildet wurden. In Auffrischung in der Nähe von Arnheim als die alliierte Fallschirmjäger-Landung erfolgte.

11. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division Nordland
Sturmbannführer Quist vom Norge Freiwilligen-Bataillon I/2 der 11.SS-Division Nordland

Mai 1943 (Einsatzbereit September 1943)

Kämpfte bis zur Vernichtung in der Schlacht um Berlin, April 1945.

Anfangs 3 (1 dänisches , 2 norwegische), später nur noch 2 motorisiierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen).

4 Panzer-Kompanien (PzKpfw IV, Panther, Tiger-Panzer), 3 Sturmgeschütz-Batterien (StuG IV).
Insg. 159 Panzer.

Gesamtstärke 1943: 11.400 Mann.
Beinhaltete zahlreiche ausländische Freiwilligen-Verbände (Dänen, Norweger, Schweden, Finnen, Schweizer, Holländer) sowie Volksdeutsche (hauptsächlich aus Ungarn und Rumänien).
Hervorragende Kampfleistungen.

12. SS-Panzer-Division Hitlerjugend
7,5cm Pak40 der 12. SS Hitlerjugend-Division in der Normandie

Juli 1943 (erstmals eingesetzt bei der Invasion in der Normandie im Juni 1944)

Kapitulierte gegenüber der US Army bei Enns, Österreich (nur 455 Überlebende).

2 motoroisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen)

4 Panzer-Kompanien mit PzKpfw IV, 4 Kompanien mit Panther, 18 Artillerie-Selbstfahr-lafetten Hummel.
Insg. 204 Panzer

Gesamtstärke 21.300 Mann. Personal bestand weitgehend aus 17-jährigen Jungen aus der Hitlerjugend, das Rahmenpersonal von der LAH. Verlor über 60% des Personalbestandes in den ersten 4 Wochen in der Normandie.
Höchste Kampfleistungen.


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