Vertrag von Versailles


Das Diktat der Alliierten im Friedensvertrag von Versailles: Reparationen, alliierter Zwist, Kriegsschuld-Frage und die Folgen durch Hitler.

Unterzeichnung Vertrag von Versailles

Die deutschen Delegierten Johannes Bell und Hermann Müller unterzeichnen am 28. Juni 1919 den Vertrag von Versailles vor den Vertretern der Siegermächte.

zurückHier zu Teil I: Waffenstillstand von Compiegne im November 1918.

Reparationen

Der Gedanke für ‘Reparationen für verursachten Schaden’ nach einem Krieg war nicht neu. Das Deutsche Reich hatte 1871 auch Reparationen von Frankreich verlangt, obwohl praktisch alle Kämpfe auf französischem Territorium stattgefunden haben.
Damals hatte Frankreich den Krieg begonnen und musste das mehrheitlich deutschsprachige Elsass-Lothringen ‘für alle Zeit’ abtreten und in drei Jahren fünf Milliarden Franken in Silber bezahlen, wonach die deutschen Besatzungstruppen abzogen. Seine Armee, Flotte, Kolonien und Goldreserven wurden nicht angetastet. Und im Gegensatz zum Vertrag von Versailles durften im Frieden von Frankfurt 1871 die französische Bevölkerung all ihren Besitz in Elsass-Lothringen behalten, während 1919 die Deutschen enteignet wurden.

Es ist unzweifelhaft, dass der Schaden in Frankreich und Belgien als Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges enorm war und viel größer als in Deutschland, wo zumeist nur Schaden durch die Bomben einiger weniger Flugzeuge entstand. Selbst die deutschen Angriffe mit Luftschiffen und später Bombern auf London oder der Beschuss britischer Küstenstädte durch deutsche Kriegsschiffe waren viel zerstörerischer.

Auch verlangte man in Großbritannien Entschädigung für die zahlreichen, durch deutsche U-Boote, versenkten Handelsschiffe. Gleichzeitig wurde aber ignoriert, dass durch die alliierte Seeblockade mindestens 500.000 deutsche Zivilisten an Unterernährung und Mangelerscheinungen starben und diese Blockade nahezu bis zur erzwungenen Unterzeichnung des Vertrages von Versailles – trotz Waffenstillstand – fortgesetzt wurde.

Versailles Daily Mail

Die Presse war während des Krieges ein mächtiger Agitator patriotischer Gefühle gewesen. Aber ihre Macht, Hass zu schüren, war für einen gerechten Frieden weniger geeignet.

Erschwerend kam hinzu, dass in Großbritannien nun nach der kriegsbedingten Unterbrechung endlich wieder allgemeine Wahlen abgehalten wurden. Und die immer noch aufgeheizte Öffentlichkeit schrie nach kräftigen Reparationen.
Der britische Premierminister Lloyd George stand unter immensen Druck, wiedergewählt zu werden, obwohl er seit dem Waffenstillstand eine moderatere Politik gegenüber den ehemaligen Kriegsgegnern durchzusetzen versuchte.
Dies hatte auch mit der Angst zu tun, dass zu harte Bedingungen an Deutschland, ebenso wie in Russland und seit kurzem auch Ungarn, zu einem bolschewistischen Umsturz führen konnten. Tatsächlich bot Lenin sogar Deutschland und Ungarn ein gemeinsames Bündnis mit dem bolschewistischen Russland gegen die gemeinsamen Feinde an.

Die schließlich im Vertrag verlangte Reparationsforderung über insgesamt rund 24 Milliarden Britischen Pfund ist für Deutschland jedoch unmöglich zu stemmen und Reichsjustizminister Otto Landsberg von der SPD und Delegationsmitglied bezeichnet ‘diesen Frieden als ein langsames Morden am deutschen Volk’.
Staatssekretär Lansing der US-Delegation in Versailles vermerkt in einer Aktennotiz, dass ‘die Friedensbedingungen unsagbar hart und demütigend, dazu einige noch unerfüllbar sind. Es mag Jahre dauern, bis die unterdrückten Völker imstande sind, aufzubegehren, aber die Zeit wird kommen’.

Friede und zukünftiges Kanonenfutter

Friede und zukünftiges Kanonenfutter – eine prophetische Karrikatur aus einer amerikanischen Zeitung aus dem Jahr 1920 zum Friede von Versailles, welcher den Ersten Weltkrieg beendete. Der französische Ministerpräsident Clemenceau, genannt der ‘Tiger’, verläßt die Friedenskonferenz und wundert sich, daß eines der Kinder weint, dessen Schicksal es aus diesem Grunde sein wird, 1940 in den Krieg ziehen zu müssen.

Selbst der britische Premierminister Lloyd George gibt in einer Denkschrift heraus ‘Ungerechtigkeit und Anmaßung, ausgespielt in der Stunde des Triumphs, werden nie vergeben und vergessen werden … Ich kann kaum eine stärkere Ursache für einen künftigen Krieg erblicken …’
Der britische Nationalökonom Kenyes, Berater der englischen Delegation schreibt 1920 in seinem Buch ‘Je öfter ich den Vertrag lese, um so übler wird mir. Das größte Verbrechen sind die Reparations-Klauseln …’
Sogar Winston Churchill, Großbritanniens eiserner Kriegspremier in der vorhersehbaren Fortsetzung des Weltkrieges, erkennt ‘Die wirtschaftlichen Bedingungen des Vertrages waren so bösartig und töricht …. Deutschland wurde dazu verurteilt, unsinnig hohe Reparationen zu leisten ….’
Italiens Ministerpräsident Nitti bemerkt ‘Noch niemals ist ein ernsthafter und dauerhafter Frieden auf die Ausplünderung, Quälerei und den Ruin eines besiegten, geschweige denn eines besiegten großen Volkes gegründet worden.’
Friedrich Ebert von der SPD meint ‘Aus solchem aufgezwungen Frieden müsste … neues Morden werden.’
Der holländische Gesandte Swinderen teilt seinem britischen Kollegen mit ‘Die Friedensbedingungen von Versailles enthalten alle Keime eines gerechten und dauerhaften Krieges’.
Auf dem Labour-Parteitag 1920 spricht Kneeshow ‘Wären wir das besiegte Volk und hätten solche Bedingungen auferlegt bekommen, so würden wir … in unseren Schulen und Heimen begonnen haben, unsere Kinder auf die Vergeltung vorzubereiten’.
Und der französische Marschall Foch prophezeit zutreffend, ‘das ist kein Friede – das ist ein Waffenstillstand für 20 Jahre.’

 

Die Gesamtsumme wurde zwar in einigen späteren Konferenzen noch heruntergeschraubt und schließlich auf der Konferenz von Lausanne 1932 auf eine Abschlusszahlung von drei Milliarden Reichsmark festgesetzt. Nach der wenige Wochen später erfolgenden Machtübernahme der Nazis stellte Hitler jedoch alle Zahlungen ein.
Erst 1953 werden im Londoner Schuldenabkommen die Reparationen aus dem Ersten Weltkrieg abschließend geregelt und die Bundesrepublik Deutschland hat diese einschließlich Zinsen bis zum Jahr 2010 in Raten abbezahlt.
Großbritannien musste für seine Schulden aus der Kriegszeit 1914-18 an die USA bis zum Ende der 1960er Jahre zahlen.

Alliierte Verhandlungen untereinander

amerikanischen Unterschriften unter dem Vertrag von Versailles

Die amerikanischen Unterschriften unter dem Vertrag von Versailles bleiben wertlos, weil der US-Kongress sich weigerte, diesen zu ratifizieren und stattdessen einen eigenen Friedensvertrag mit Deutschland abschloss.

In Paris fand Briten und Amerikaner jedoch Franzosen vor, welche das Maximum an Reparationen herausholen und den härtesten Frieden haben wollten.
Die Friedensverhandlungen wurden zum Entsetzen der Deutschen nicht mehr nach Wilsons Vierzehn Punkten geführt, sondern es ging nur noch um die Verteilung der Beute auf der Grundlage der Geheimdiplomatie während des Krieges.

 

Das Härteste blieb Deutschland nur erspart, weil Lloyd George kein zu mächtiges Frankreich haben möchte und US-Präsident Wilson sich gegen die Gier der Sieger stemmt.
Als im April 1919 Frankreichs Marschall Foch einen unabhängigen Rheinstaat fordert, in welchem alliierte Truppen dauerhaft stationiert werden sollen, wird es Wilson zu bunt und er reist in die USA zurück. Später wird der amerikanische Kongress weder den Versailler Vertrag noch den Völkerbund-Beitritt unterzeichnen.

Auch Polen und die Tschechoslowakei bleiben aufgrund englischer und amerikanischer Einsprüche kleiner, als diese gehofft hatten und die Holländer, welche nicht am Krieg teilgenommen hatten, lehnen die von Frankreich angebotene Annexion des Emsland ab. Selbst das im Krieg besetzte, souveräne Luxemburg, soll entweder an Belgien oder Frankreich fallen.

Demon-stration von Auslands-deutschen

Demon-stration von Auslands-deutschen gegen ihre Enteignung.

Der Friedensvertrag von Versailles wurde zwar nicht so rachsüchtig wie von Frankreich gefordert, aber viele seiner detaillierten Klauseln haben strafenden Charakter und nehmen wenig Rücksicht auf die Rechte einzelner.
So wurde in Artikel 80 der Zusammenschluss zwischen Deutschland und Rest-Österreich verboten. In Artikel 100 wurde die vollständig deutsche Stadt Danzig zu einer isolierten, ‘Freien Stadt’ innerhalb der Grenzen Polens gemacht und die gesamte Bevölkerung verlor ihre deutsche Staatsbürgerschaft.
Unter Artikel 118 verloren Deutschland und alle Deutschen ihre Rechte, Besitztümer und Privilegien im Ausland. Somit gingen selbst alte Wirtschaftsverträge aus der Vorkriegszeit ersatzlos verloren und deutsche Geschäftsleute verloren in Schanghai, Siam, Liberia, Ägypten und Marokko ihr Vermögen.

 

Die militärischen Klauseln zur Begrenzung der Heeresstärke auf 100.000 Mann, der Schleifung von Festungen, Auflösung der Luftstreitkräfte und Reduzierung auf eine kleine Kriegsmarine konnten wohl erwartet werden. Allerdings vereinbarten die Alliierten im Vertrag von Versailles, anschließend ebenfalls abzurüsten, was nie geschah und später Hitlers Wiederaufrüstung legalisierte.

Werbung für ein Bleichmittel

Werbung für ein Bleichmittel, typisch für die französischen Gefühle der Zeit. Clemenceau benutzt es, um den Kopf des Kaisers auszuwaschen.

Eine Klausel war allerdings von Beginn an eine Totgeburt, als der Vertrag unterzeichnet wurde. Gemäß Artikel 227 kündigten die Alliierten den Prozess gegen den deutschen Kaiser wegen des Schwerverbrechens gegen die internationale Moral und die ‘Heiligkeit von Verträgen an’. Er sollte von fünf Richtern vor Gericht gestellt werden, einem Amerikaner, einem Engländer, einem Franzosen, einem Italiener und einem Japaner. Deren Pflicht sollte es sein, ‘die Strafe festzulegen, die ihrer Meinung nach verhängt werden sollte’.
Trotz des Bestrebens der britischen Öffentlichkeit, den Kaiser zu hängen, war Lloyd George der Meinung, dass dies ein Fehler wäre. Als die Franzosen schließlich begannen, die Auslieferung des Kaisers aus Holland zu fordern, weigerte sich Großbritannien, Frankreich jegliche Unterstützung zu gewähren. Der Kaiser blieb sicher im Exil und pflegte weiterhin seinen Garten.



Kriegsschuld-Frage

Die umstrittenste Klausel des Vertrages von Versailles war Artikel 231, die berüchtigte ‘Kriegsschuld’-Klausel, gegen die alle nachfolgende deutsche Regierungen vergeblich protestierten und die selbst viele britische Politiker für zu extrem hielten.
Der Artikel lautete ‘Die alliierten und assoziierten Regierungen bestätigen und Deutschland übernimmt die Verantwortung dafür, dass Deutschland und seine Verbündeten für die Verursachung aller Verluste und Schäden der Alliierten und assoziierten Regierungen und ihrer Staatsangehörigen als Folge des Krieges verantwortlich sind, welcher ihnen durch die Aggression durch Deutschland und seiner Alliierten entstanden sind.’

Attentat von Sarajewo

Abbildung des Attentats von Sarajewo aus einer zeitgenössischen Zeitung.

Die Klausel ist blanker Hohn in Anbetracht der genau fünf Jahren vor Unterzeichnung des Versailler Vertrages erfolgten Ermordung des österreich-ungarischen Thronfolgers in Sarajewo, dessen Verantwortlichkeit bis in höchste serbische Regierungskreise – ein Mitglied der siegreichen Alliierten – nachgewiesen werden konnte.
Es liegt noch nicht lange von unserem heutigen Tage zurück, als die Welt erleben konnte, wie zum Beispiel eine amerikanische Regierung auf einen Terrorakt reagierte, indem sie Afghanistan besetzen ließ und mit fadenscheinigen Argumenten einen zweiten Golf-Krieg begann, der zur Eroberung des erdölreichen Iraks führte. Für Österreich-Ungarn, Deutschland und seine Verbündeten galten damals aber offensichtlich andere Maßstäbe, schlicht aus dem einfachen Grund heraus, dass sie sich haben besiegen lassen.

 

Wie ist also diese Klausel entstanden ? Warum waren die Alliierten so sehr darauf bedacht, dass Deutschland die Verantwortung für ‘alle Verluste und Schäden’ übernimmt? Warum wurde so unverblümt von der ‘Aggression Deutschlands’ gesprochen ?

Die Kriegsschuld-Klausel entstand schon vor Ende des Krieges. Der Oberste Kriegsrat, der unter der Leitung von Clemenceau und Lloyd George in Versailles am 4. November 1918 tagte, hatten eine Notiz an Präsident Wilson geschickt, in der sie ihm die Notwendigkeit von Reparationen aus Deutschland erklärten. Die Notiz begann: ‘Sie (die alliierten Regierungen) verstehen, dass Deutschland für die Schäden zur Verantwortung gezogen wird, die der Zivilbevölkerung der Alliierten durch die Invasion durch Deutschland auf alliiertem Gebiet entstanden sind …’

Da Deutschland nie geleugnet hatte, dass Belgien, Luxemburg oder Frankreich angegriffen wurden, schien die Klausel gerecht, also eine allgemein anerkannte Aussage. Aber jemand in der Sitzung wies darauf hin, als die Klausel entstand, dass Deutschland dann nur für den Schaden haften müsste, der vom Ärmelkanal bis zu den Vogesen verursacht wurde und es gab keinen wirtschaftlichen Ausgleich für die nicht-kontinentalen Verbündeten, wie die USA, Indien, Australien, Kanada oder sogar Großbritannien. Dabei hatten gerade die Kolonien und Dominions viele Soldaten, Arbeiter und Materialien bereitgestellt.

Die Klausel müsste daher neu formuliert werden, dass alle Alliierten Entschädigungen erhalten. Der neue Entwurf, bei dem die ‘Invasion des alliierten Territoriums durch Deutschland’ durch ‘die Aggression von Deutschland’ ersetzt wurde, konnte nun viel weiter interpretiert werden und würde somit jeden Aspekt von Kriegskosten abdecken.

Die Rechtfertigung für die Invasion war eine alliierte Selbstverteidigung; den ‘Aggression’ war ein Wort, das moralisch verwerflich war und somit für Alle die Schuld und damit das Recht auf Reparationen klarstellte.

Durch diese Klausel wurden die Nachkriegsbeziehungen zwischen den ehemaligen alliierten Staaten und Deutschland zerrüttet und sorgten für enorme Bitterkeit in der deutschen Bevölkerung, ja wurde zu Hitlers bestem Wahlkampfhelfer.

Schlußbetrachtung

Hitler Wahlplakat

Extremisten und Populisten, wie auch Hitler einer war, können nur auf dem Nährboden wirtschaftlicher Nöte und Krisen an die Macht gelangen.

So wurde der Vertrag von Versailles den deutschen Vertretern aufgepresst, da mit einem alliierten Einmarsch in das unbesetzte Deutschland und Fortsetzung der Hungerblockade gedroht wurde. Es handelte sich somit um kein ‘Übereinkommen’, wie der Vertrag sich gerne zitieren lässt.

 

Für viele Menschen in Deutschland und auch Österreich war zudem die Vergeltung an Serbien durchaus rechtens und auch der Angriff durch Belgien auf das auf Revanche für 1870/71 lüsterne Frankreich – mit dem bereits mobilisierenden Russland im Rücken – reine Selbstverteidigung und Notwehr gegen Stärkere.

Der Waffenstillstand wurde von Deutschland den Alliierten auf der Grundlage von Wilsons Vierzehn Punkten im November 1918 angeboten. Eine schwache, durch die Revolution bedrohte deutsche Übergangsregierung konnte aber nicht mehr auf einen zumindest zeitlich begrenzten, fortgesetzten Widerstand mit Waffengewalt hoffen, um die schon zu diesem Zeitpunkt erkennbare Erpressung zu vermeiden.

Die übermäßigen Reparationen beeinflussten das Leben in Deutschland für die nächsten 13 Jahre erheblich und waren auch schuld für eine wirtschaftliche Krise, welche natürlich schon immer radikale Parteien förderte. So waren sich Nationalsozialisten und Kommunisten in Deutschland in einer Sache einig: den Vertrag von Versailles für nichtig zu erklären.
Der Vertrag von Lausanne mit seiner Abschlusszahlung wurde zu spät von den Alliierten gewährt, um Hitlers Machtergreifung nur wenige Monate später noch zu verhindern.

Rüstungsstand 1932

Der Rüstungsstand der Land- und Luftstreitkräfte 1932. Während nur Deutschland auf 100.000 Mann und ohne Panzer und Flugzeuge abgerüstet hatte, hatten die anderen Staaten ihre Versprechen aus dem Versailler Vertrag, ebenfalls abzurüsten, gebrochen.

Schließlich verpflichteten sich die Alliierten auch, nach Deutschland abzurüsten. Nachdem Deutschland vertragsgemäß abgerüstet hatte, folgten die Alliierten nicht nach. Dies war ein offensichtlicher Vertragsbruch, den Hitler zur berechtigten Wiederaufrüstung nutzte.

 

Das Ignorieren von Wilsons Vierzehn Punkten, der erpresste Vertrag von Versailles mit seinen unerfüllbaren Reparationen, die unsinnige Kriegsschuld-These, die verweigerte alliierte Abrüstung und die unnötige Gräuelpropaganda während des Ersten Weltkrieges haben dem deutschen Volk gezeigt, wie wenig das Völkerrecht und Vertragstreue nach der gemäßigten Epoche in der Zeit nach den Napoleonischen Kriegen von den Alliierten geachtet wurde und scheinbar nur das Faustrecht des Stärkeren galt.

Eisenbahnwagon von Marschall Foch 1940

Im gleichen Eisenbahnwagon von Marschall Foch, indem einst der Waffenstillstand 1918 vereinbart wurde, mußten die Franzosen im Juni 1940 unterzeichnen.

Es ist nicht übermäßig verwunderlich, dass Adolf Hitler zwanzig Jahre später das Faustrecht mit dem ‘Heimzahlen in gleicher Münze’, Vertragsbrüchen und weiterer Verrohung der Sitten fortsetzen konnte und das dies dabei von weiten Teilen der deutschen Bevölkerung ohne große Skrupel hingenommen wurde.

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