RAF Staffeln 1942

 Short Stirling Bombers des RAF Bomber-Kommandos

Die Besatzung eines schweren Short Stirling Bombers des RAF Bomber-Kommandos wird eingewiesen.

Flugzeuge und Basen der englischen Royal Air Force im Juni 1942

Bis Juli 1941 lag die Stärke des englischen Bomber-Kommandos (RAF Bomber Command) bei 45 RAF Staffeln mit einer theoretischen Anzahl von 1.000 Flugzeugen. In der Praxis konnten jedoch nur 37 Staffeln für aktive Einsätze in Betracht gezogen werden und nicht alle davon waren voll ausgebildet. Das Ergebnis davon war, daß die Einsatzzahlen über Deutschland in den letzten fünf Monaten des Jahres 1941 selten mehr als durchschnittlich 60 Einflüge je Nacht erreichten. Im Frühjahr 1942 waren 38 Bomber-Staffeln einsatzbereit, wovon aber nur 14 mit den neuen, schweren Bombern (Stirling, Halifax und Manchester) ausgerüstet waren. Die notwendigen Verstärkungen für den Fernen Osten gegen Japan und die Anforderungen des englischen Küstenkommandos (RAF Coastal Command) verzögerten außerdem den Aufbau des Bomber-Kommandos und im März 1943 waren nur 50 Staffeln mit einer Frontstärke von 800 Flugzeugen einsatzbereit, im Gegensatz zu den für diesen Zeitpunkt ursprünglich geplanten 4.000 Bombern.

Die Bilanz des Luftkrieges gegen Deutschland im Jahre 1942: rund 100 Nachtangriffe der RAF, davon 17 mit jeweils mehr als 500 Tonnen abgeworfener Bomben. Die Verluste der Engländer liegen bei 5,6 Prozent der eingesetzten Maschinen. Auf je 40 Tonnen Bomben haben sie ein Bombenflugzeug verloren. Im Verhältnis zum Aufwand bleibt die Zahl der Toten minimal: Ein Menschenleben kostet 3 Tonnen Bomben, dazu ist aber der Einsatz eines viermotorigen Bombers mit 6 bis 8 Mann Besatzung erforderlich. 100 viermotorige Bomber töten 100 Zivilisten, im Durchschnitt gehen dabei 6 Maschinen und 40 bis 50 Mann der fliegenden Besatzung verloren. Von den Zivilisten sind dazu noch 65 Prozent Frauen, Kinder und alte Menschen. Die Wirkung dieser ‘strategischen’ Angriffe ist daher auch entsprechend gering.

Inzwischen hatte das englische Jäger-Kommando (RAF Fighter Command) mit der Gegenoffensive begonnen. Während seine schlecht ausgerüsteten Nachtjäger Fortschritte bei der Eindämmung der deutschen Nachtangriffe machten, flogen die Tagjäger als ‘Rhubarb’ bezeichnete offensive Eindring-Missionen über dem besetzten Westeuropa. Bis zum 13. Juni 1941 waren 104 derartiger Missionen durchgeführt worden, zusammen mit 11 ‘Circuses’ (Zirkussen) an denen eine große Anzahl von Jagdmaschinen teilnahmen. Diese offensiven Jagdflugzeuge der RAF kamen unter die Leitung der 11.Group (Gruppe) bis sie im August 1942 direkt dem Hauptquartier des Jäger-Kommandos unterstellt wurden.
Die Landung bei Dieppe in Frankreich am 19. August 1942 wurde jedoch zu einem Fiasko, sowohl auf dem Boden als auch in der Luft. Die Alliierten verloren über 4.000 der 7.500 beteiligten Soldaten und auch der Verlust von mehr als 100 Flugzeugen gegenüber 50 der deutschen Luftwaffe war sehr ungünstig.

Bristol Beaufort Torpedobomber auf Malta.

Bristol Beaufort Torpedobomber auf Malta.

Im November 1941 erreichte die Stärke der Western Desert Air Force in Nordafrika gerade mehr als 27 Staffeln, die sich wie folgt zusammensetzten:
14 Staffeln von Kurzstrecken-Jagdflugzeugen (Hurricane, Tomahawk, Kittyhawk);
2 Staffeln von Langstrecken-Jagdflugzeugen (Beaufighter);
8 Staffeln mit mittleren Bombern;
3 Staffeln mit taktischen Aufklärungsflugzeugen;
1 Kette von Rettungsflugzeugen;
1 Kette von strategischen Aufklärungsflugzeugen.
Von diesen waren sechs südafrikanische, zwei australische und eine frei-französische Staffel. Während des Unternehmens ‘Crusader’ (Kreuzzug) im Dezember 1941 errang die englische Luftwaffe im Mittleren Osten die Luftüberlegenheit und konnte den Nachschub der Achse entscheidend stören, sowie den Bodenkampf unterstützen.

Zwischen Februar und Mai 1942 unternahmen die Luftwaffen der Achse entschlossene Anstrengungen, um Malta als Luft- und Seebasis auszuschalten. Obwohl eine Staffel von Spitfire-Jägern von Flugzeugträgern aus als Verstärkung eingeflogen wurde, waren die einsatzbereiten Hurricane Mitte März auf 30 reduziert worden und die Masse der Wellington-Bomber mußte von der Insel abgezogen werden. Am 20. April 1942 flogen 47 Spitfire von der USS Wasp auf die Insel, aber am Abend des folgenden Tages waren nur noch 17 im Einsatz verblieben. Eine weitere Verstärkung am 9. Mai durch 62 Spitfire-Jäger, überführt von den Flugzeugträgern USS Wasp und HMS Eagle, zusammen mit der Verzettelung der deutschen Bomber nach Nordafrika, Russland und Frankreich markierte schließlich den Wendepunkt in der Schlacht um Malta und die RAF war wieder in der Lage, die Nachschubsverbindungen von Rommel über das Mittelmeer zu bekämpfen.

Am 26. Mai 1942 beginnt in Nordafrika das Unternehmen ‘Theseus’, die Offensive der deutsch-italienischen Panzerarmee an der El-Gazala-Front in Richtung Tobruk. Die deutsche Luftflotte 2 stellt dafür 542 Flugzeuge bereit, die britische Desert Air Force zählt 604 Maschinen.

Als die Schlacht von El Alam Halfa in der Nähe von El Alamein Ende August begann, hatte die RAF 565 Flugzeuge in Nordafrika sowie 165 schwere und mittlere Bomber der 205.Gruppe zur Unterstützung. Für den Verlust von 68 Flugzeugen bombardierte und hetzte diese Streitmacht das deutsche Afrika Korps bei jeder sich bietenden Gelegenheit während der sich eine Woche lang hinziehenden Kämpfe und trug deshalb wesentlich zum Scheitern der deutschen Offensive bei.
Der erstmalige Einsatz amerikanischer Flugzeuge der US Army Middle East Air Force im Oktober 1942 führte zu einer Umstrukturierung der Desert Air Force. Unter anderem wurden die 25 britischen und amerikanischen Jagdstaffeln in die 211. und 212.Gruppe eingeteilt. Die modernsten Jagdflugzeuge kamen in die 211. Gruppe und wurden als Force ‘A’ (A-Streitmacht) bezeichnet. Die Einsatzplanung der mittleren US-Tagbomber wurde auch in die Hände der Desert Air Force gelegt. Insgesamt 96 Staffeln mit 1.500 Front-Flugzeugen standen damit der englischen 8. Armee für die Schlacht von El Alamein zur Verfügung.


Aktive RAF-Staffeln im Juni 1942
Nr. Stützpunkt Flugzeuge Nr. Stützpunkt Flugzeuge
1 Tangmere (8. Juli nach Acklington) Hurricane IIB, IIC (Umrüstung auf Typhoon IB von Juli) 2 Sawbridgworth Mustang I, Ia
3 Hunsdon Hurricane IIC 4 Clifton Tomahawk IIA, Mustang I
5 Dinjan (Indien) Mohawk IV 6 Sidi Haneish (Ägypten) Hurricane IID
7 Oakington Stirling I 8 Khormaskar (Aden, Jemen) Blenheim IV
9 Honington Wellington III 10 Leeming Halifax II
11 Colombo (Ceylon) Blenheim IV 12 Binbrook Wellington II
13 Odiham (10. November Unternehmen Torch) Blenheim IV (V im November) 14 Qassassin (Ägypten) Blenheim IV (Umrüstung auf Marauder I ab August)
15 Wyton Stirling I 16 Weston Zoyland Lysander III, IIIA, Mustang I
17 Jessore (Indien) Hurricane IIB 18 Wattisham Blenheim IV
19 Warmwell Spitfire VB, VC 20 Jamshedpur (Indien) Lysander II
21 Bodney Bleinheim IV 22 Ratmalana (Indien) Beaufort I,II
23 Manston Havoc I, Boston III (Umrüstung auf Mosquito II ab Juli) 24 Hendon verschiedene Verbindungs-flugzeuge
25 Church Fenton Beaufighter I 26 Gatwick Thomahawk IIA, Mustang I
27 Wieder-aufstellung auf Amarda Road (Indien) im September Beaufighter VI 28 Kohat (Indien) Lysander II
29 West Malling Beaufighter I 30 Ratmalana (Ceylon) Hurricane IIA, IIB
31 Lahore (Indien) DC-2K, Dakota I,III,IV 32 West Malling Hurricane IIB
33 Amriya (Ägypten) Hurricane IIC 34 Allahabad (Indien) Blenheim IV
35 Linton-on-Ouse Halifax II 36 Neuaufstellung in Tanjore (Indien) Wellington IC
37 Abu Sueir (Ägypten) Wellington IC 38 Shallufa (Ägypten) Wellington III
39 Shandur (Ägypten) Beaufort I 40 Shallufa (Ägypten) Wellington III
41 Merston Spitfire VB 42 Überführung nach Ägypten Beaufort I
43 Tangmere Hurricane IIA, IIB, IIC 44 Waddington Lancaster I
45 Asansol (Indien) Blenheim IV 46 Idku (Ägypten) Beaufighter I, VI
47 Flugfeld in Ägypten Wellesley, Beaufort I 48 Wick Hudson V, VI
49 Scampton Manchester (Umrüstung auf Lancaster I ab Juli) 50 Swinderby Lancaster I
51 Chivenor Whitley V 52 Wieder-aufstellung bei Mossul (Irak) im August Blenheim IV
53 Überführung nach USA für U-Boot-Patrouillen Hudson III 54 Überführung nach Australien Spitfire VC
55 Ismalia (Ägypten) Baltimore I, II, III 56 Snailwell Typhoon IA, IB
57 Methwold Wellington III 58 St.Eval Whitley V
59 North Coates Hudson III (Umrüstung auf Liberator III ab August) 60 Asansol (Indien) Blenheim IV
61 Syerston Umrüstung auf Lancaster I 62 Cuttack (Indien) Hudson III
63 Gatwick Mustang I, IA 64 Hornchurch Spitfire VB (Umrüstung auf Spitfire IX von July)
65 Great Stampford Spitfire VB, VC 66 Ibsley Spifire VA, VB, VC
67 Alipore (Indien) Hurricane IIC 68 Coltishall Beaufighter I
69 Luqa (Malta) Spitfire IV, Baltimore I, II 70 Abu Sueir (Ägypten) Wellington IC
71 Debden (Eagle Squadron, zur USAAF im September) Spitfire VB 72 Biggin Hill Spitfire VB, VC (Umrüstung auf Spitfire IX ab Juli)
73 Gambut Main (Ägypten) Hurricane IIC 74 Geneifa (Ägypten, Einsatzbereit ab Dezember) Hurricane IIB
75 Mildenhall Wellington III 76 Middleton St.George (Teile in Ägypten vom 12. Juli – 7. September) Halifax II
77 Chivenor Whitley V 78 Middleton St.George Halifax II
79 Ankunft am 20. Juni in Indien Hurricane IIC 80 Fuka Main (Ägypten) Hurricane IIB, IIC
81 Hornchurch Spitfire VB 82 Karachi (Indien) Umrüstung auf Vengeance I
83 Wyton Umrüstung auf Lancaster I 84 Quetta (Indien) Umrüstung auf Vengeance I
85 Hunsdon Havoc I, II (Umrüstung auf Mosquito II ab August) 86 Wick Beaufort I
87 Charmy Down (2. Novenber Unternehmen Torch) Hurricane IIC 88 Attlebridge Boston III, IIIA
89 Malta Beaufighter I 91 Hawkinge Spitfire VA, VB
92 Heliopolis (Ägypten, einsatzbereit ab August) Spitfire VB, VC 93 Andreas Spitfire VB, VC
94 El Gamil (Ägypten) Hurricane IIC 95 Jui (Sierra Leone) Sunderland I
96 Wrexham Beaufighter II 97 Woodhall Spa Lancaster I
99 Ambala (Indien) Wellington I, IA, IC 101 Bourn Wellington III
102 Topcliffe Halifax II 103 Elsham Wolds Wellington IC (Umrüstung auf Halifax II ab Juli)
104 Kabrit (Ägypten) Wellington II 105 Horsham St.Faith Mosquito IV
106 Coningsby Lancaster I 107 Great Massington Boston III, IIIa
108 Kabrit (Ägypten) Wellington IC 109 Stradishall Wellington IC
110 Quetta (Indien) Umrüstung auf Vengeance 111 Debden Spitfire VB
112 Sidi Azeiz (Ägypten) Kittyhawk I,Ia 113 Asansol (Indien) Blenheim IV
114 West Raynham Blenheim IV 115 Marham Wellington III
117 Bilbeis (Ägypten) Lodestar, DC-3, Hudson VI 118 Ibsley Spitfire VB
119 Lough Erne Catalina IIIa 120 Nutts Corner Liberator I, II, III
121 Southend (Eagle Squadron, zur USAAF im September) Spitfire VB 122 Fairlop Spitfire VB, VC
123 Überführung in den Irak (einsatzbereit ab Oktober) Gladiator II 124 Gravesend Spitfire VB (Umrüstung zu Spitfire VI ab Juli)
125 Fairwood Common Beaufighter IIF 126 Luqa (Malta) Spitfire VC
127 Shandur (Irak) Hurricane IIB 128 Hastings (Sierra Leone) Hurricane I
129 Westhampnett Spitfire VB, VC 130 Perranporth Spitfire VA, VB, VC
131 Merston Spitfire VB, VC 132 Skeabrea (Schottland) Spitfire VB, VC
133 Biggin Hill Spitfire VB 134 Kasfareet (Ägypten) Hurricane IIB, IIC (einsatzbereit erst ab Januar 1943)
135 Dum Dum (Indien) Hurricane IIB, IIC 136 Alipore (Indien) Hurricane IIB, IIC
137 Charmy Down Whirlwind I 138 Tempsford Halifax I
139 Horsham St.Faith Blenheim V 140 Mount Farm Spitfire IV, Blenheim IV
141 Acklington Beaufighter I 142 Thruxton Wellington IV
143 Thorney Island Blenheim IV 144 Leuchars (im September nach Nord-Russland) Hampden I
145 Gambut (Ägypten) Spitfire VA, VB 146 Dum Dum (Indien) Hurricane IIB
148 Kabrit (Ägypten) Wellington IC 149 Lakenheath Stirling I
150 Snaith (im Dezember nach Algerien) Wellington IC, III 151 Coltishall Defiant II, Mosquito II
152 Angle Spitfire VB, VC 153 Ballyhalbert Beaufighter I
154 Churchstanton Spitfire VA, VB 155 Peshawar (Indien) Mohawk IV (einsatzbereit ab August)
156 Alconbury Wellington IC, III 157 Castle Camps Mosquito II
158 Driffield Halifax II 159 Palästina (im September nach Indien) Liberator II (einsatzbereit ab Juli)
160 Überführung nach Ägypten (Aqir, 11. Juni) Liberator II 161 Tempsford Lysander IIIa, Whitley V, Havoc I
162 Bilbeis (Ägypten) Wellington IC 164 Skeabrae Spitfire VA
165 Ayr Spitfire VA, VB 167 Castletown Spitfire VC, VB
168 Snailwell (Aufstellung am 15. Juni) Tomahawk IIA 169 Twinwood Farms (Aufstellung am 15. Juni) Mustang I
170 Weston Zoyland (Aufstellung am 15. Juni) Mustang I 171 Gatwick (Aufstellung am 15. Juni) Tomahawk I, IIa
172 Chivenor Wellington VIII 174 Manston Hurricane IIB
175 Warmwell Hurricane IIB 185 Takali (Malta) Spitfire VB, VC
200 Jeswang (West-Afrika) Hudson V 201 Castle Archdale Sunderland II, III
202 Gibraltar Catalina IB, Sunderland I, II, III 203 Palästina Blenheim IV, Maryland I
204 Bathurst (West-Afrika) Sunderland I, II 205 Überführung nach Ceylon (einsatzbereit 23. Juli) Catalina I, Ib
206 Aldergrove Hudson I, II, III 207 Bottesford Lancaster I
208 Heliopolis (Ägypten) Hurricane I, IIA, IIb, Tomahawk IIb 209 Kipevu (Ostafrika) Catalina Ib, II
210 Sullom Voe Catalina I, Ib 213 Gambut West (Ägypten) Hurricane IIA, IIC
214 Stradishall Stirling I, III 215 Pendaveswar (Indien) Wellington IC
216 El Khanka (Ägypten) Bombay I, Hudson III, VI 217 Überführung nach Luaq (Malta, einsatzbereit ab 10. Juni) Beaufort II
218 Marham Stirling I 219 Tangmere Beaufighter I
220 Nutts Corner Fortress I, II, IIa 221 Shandur (Ägypten) Wellington VIII
222 Manston Spitfire VB 223 Maaten Bagush (Ägypten) Baltimore I, II, IIA, III
224 Tiree Hudson V (Umrüstung auf Liberator II ab Juli) 225 Thruxton Hurricane IIC, Mustang I, II
226 Swanton Morely Boston III, IIIA 228 Oban Sunderland I, II, III
229 Qrendi (Malta, Wiederaufstellung am 3. August) Spitfire VC 230 Aboukir (Ägypten) Sunderland I, III
231 Maghaberry Lysander II, III, Tomahawk I, IIB 232 Ayr Spitfire VB
233 Ueberführung nach Gibraltar Hudson I, III, VI 234 Portreath Spitfire VB, VC
235 Docking Beaufighter VI 236 Wattisham Beaufighter I
237 Mossul (Irak) Hurricane I 238 Gmabut West (Ägypten) Hurricane IIB, IIC
239 Gatwick Mustang I 240 Überführung nach Indien (Redhills Lake, 4. Juli) Catalina I, Ib, II
241 Ayr Mustang I 242 Drem Spifire VB, VC
243 Ouston (Einsatzbereit 12. Juni) Spitfire VB 244 Sharjah (Iran) Vincent, Blenheim IV
245 Middle Wallop Hurricane IIB 247 Exeter Hurricane IIC
248 Sumburgh Beaufighter VIc 249 Takali (Malta) Spitfire VB, VC
250 Ikingi Maryut (Palästina) Kittyhawk I, II 252 Idku (Ägypten) Beaufighter I
253 Hibaldstow Hurricane IIA, IIB, IIC 254 Dyce Blenheim IV, Beaufighter VI
255 Honiley Beaufighter VI 256 Woodvale Beaufighter I, VI
257 High Ercall (einsatzbereit im Juli) Umrüstung auf Typhoon Ia 258 Colombo (Ceylon) Hurricane IIB
260 Bir el Beihra (Ägypten) Kittyhawk I, II 261 China Bay (Ceylon) Hurricane IIB
263 Angle Whirlwind I 264 Colerne Defiant II, Mosquito II
266 Duxford Typhoon Ib 267 Heliopolis (Ägypten, für Transport-Aufgaben) Wellesley, Lockheed 14,18, Hudson III, IV, VI, Dakota I, III, IV
268 Snailwell Tomahawk IIA, Mustang I, IA 269 Kaldadarnes (Island) Hudson III
271 Doncaster Dominie, Hudson 272 Idku (Ägypten) Beaufighter I
273 China Bay (Ceylon) Fulmar II 274 Gambut (Ägypten) Hurricane IIB, IIC
300 (polnisch) Ingham Wellington IV 301 (polnisch) Hemswell Wellington IV
302 (polnisch) Heston Spitfire VB, VC 303 (polnisch) Northolt Spitfire VB
304 (polnisch) Dale Wellington IC 305 (polnisch) Lindholme Wellington II
306 (polnisch) Northolt Spitfire VB 307 (polnisch) Exeter Beaufighter VI
308 (polnisch) Hutton Cranswick Spitfire VB 309 (polnisch) Dunino Lysander III, IIIA
310 (tschech.) Exeter Spitfire VB, VC 311 (tschech.) Talbenny Wellington IA, IC
312 (tschech.) Harrowbeer Spitfire VB, VC 313 (tschech.) Churchstanton Spitfire VB, VC
315 (polnisch) Woodvale Spitfire VB, VC 316 (polnisch) Heston Spitfire VB, VC
317 (polnisch) Northolt Spitfire VB 320 (holländisch) Bircham Newton Hudson I, II, III
321 (holländisch) China Bay (Ceylon) Catalina II (Einsatzbereit ab August) 330 (norwegisch) Reykjavik (Island) Northrop N-3PB, Catalina III
331 (norwegisch) North Weald Spitfire VB 332 (norwegisch) Catterick Spitfire VA, VB
335 (griechisch) Gerawla (Ägypten) Hurricane I 340 (französisch) Westhampnett Spitfire VB
350 (belgisch) Debden Spitfire VB 353 Dum Dum bei Kalkutta (Indien) Hudson III
500 Stornoway Hudson III, V 501 Chilbolton Spitfire VB, VC
502 St. Eval Whitley VII 504 Ballyhalbert Spitfire IIA, IIB, VB, VC
600 Predannack Beaufighter VI 601 Aboukir (Ägypten) Spitfire VB, VC
602 Redhill Spitfire VB, VC 603 Überführung von Malta nach Zypern Spitfire VC
604 Middle Wallop Beaufighter I 605 Ford (einsatzbereit ab Juli) Havoc I, Boston III
607 Alipore (Indien) Hurricane IIB, IIC 608 Wick Hudson III, V, VI
609 Duxford Typhoon IA, IB 610 Ludham Spitfire VB, VC
611 Kenley Spitfire VB, VC (Umrüstung auf IX ab Juli) 612 Reykjavik (Island) Whitley VII
613 Twinwood Farm Mustang I 614 Macmerry Blenheim IV
615 Überführung nach Indien (Jessore, am 17. Juni) Hurricane IIC 616 Kings Cliffe Spitfire VB, VI

Hinweis: Staffeln (Squadron) mit den Nummern von 400 bis 499 waren Verbände der Royal Canadian Air Force, Royal Australian Air Force und der Royal New Zealand Air Force. Nicht alle Nummern wurden verwendet und leider liegen im Moment keine genauen Angaben über diese vor.


Übersicht über Flugzeug-Ausstattung und Verteilung der Staffeln der Royal Air Force
Flugzeugtyp England, Island Nord- u. Ostafrika, Naher Osten, Zypern Malta, Gibraltar, West-Afrika Indien, Australien insgesamt
Hurricane 11 12 1 10 34
Spitfire 50 2 4 1 57
Tomahawk & Kittyhawk 6 4 - - 10
Mustang 7 - - - 7
Typhoon 4 - - - 4
Whirlwind 2 - - - 2
Mohawk - - - 2 2
Fulmar - - - 1 1
Gladiator - 1 - - 1
Beaufighter 16 3 1 - 20
Mosquito 4 - - - 4
Havoc, Boston 6 - - - 6
Blenheim 9 5 - 3 17
Baltimore - 2 - - 2
Beaufort 1 3 1 1 6
Vengeance - - - 3 3
Hudson 10 1 2 2 15
Hampden 1 - - - 1
Wellington 17 9 - 3 29
Stirling 5 - - - 5
Halifax 7 - - - 7
Lancaster 7 - - - 7
Manchester 1 - - - 1
Whitley 5 - - - 5
Liberator 1 2 - - 3
Fortress 1 - - - 1
Sunderland 2 1 2 - 5
Catalina 3 1 - 3 7
Lysander 3 - - 2 5
Dakota 1 2 - 1 4
insgesamt 180 48 11 32 271

Die Staffeln (Squadron) der RAF hatten eine Stärke zwischen 6 und 24 Flugzeuge (Durchschnitt bei Jägern und Bombern 18 Flugzeuge, Küstenkommando 8 Flugzeuge).

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