PzKpfw III

flag-GermanyDeutscher mittlerer Kampfpanzer Panzerkampfwagen III Ausf. G, H, J mit 5-cm KwK L/42.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

PzKpfw III in Strassenkämpfen

Ein PzKpfw III mit 5-cm KwK L/42 in Strassenkämpfen in der Ukraine im Sommer 1941.

Panzerkampfwagen III
Typ: Mittlerer Kampfpanzer.

Geschichte:

Der PzkPfw III (oder vollständig Panzerkampfwagen III) war der wichtigste Panzertyp des deutschen Heeres in den ersten beiden Jahren des 2. Weltkrieg . Mehr als jeder andere Panzertyp dominierte der PzKpfw III die Blitzkriege der Jahre 1940-1941 und führte die deutschen Streitkräfte fast bis zum strategischen Sieg des Konfliktes.

Bis Mitte der 1930er Jahre hatten die deutschen Planer angenommen, daß für die Zukunft zwei verschiedene Panzertypen notwendig wären, nämlich einen Leichten und einen Mittleren Panzer. Der schnelle, leichte Panzer sollte mit einer 2-cm-Schnellfeuerkanone bewaffnet sein (dies wurde der PzKpfw II) und feindliche Panzer bekämpfen sowie Aufklärungsaufgaben übernehmen können.
Der mittlere Panzer (dies wurde der PzKpfw IV) wäre langsamer, stärker gepanzer und mit einer großkalibrigen Kanone bewaffnet, welche Sprenggranaten verschiessen könnte. Dieser Panzer sollte die Nahunterstützung bieten und mit feindlichen Panzerabwehrgeschützen in der tiefe des Gefechtsfeldes fertig werden.

Jedoch zeigten Manöverergebnisse und weitere Studien bald, daß der schwach bewaffnete und dünn gepanzerte leichte Panzer nicht in Panzergefechten bestehen konnte. Es wurde deutlich, daß es eine weitere Panzerklasse irgendwo dazwischen geben müßte. Dieser mittlere Panzer müßte mit einer ausreichend starken Kanone bewaffnet sein, um die meisten der feindlichen Panzer bekämpfen zu können. Dazu müßte er verhältnismäßig gut gepanzert und beweglich sein, um jede Durchbruchsmöglichkeit auszunutzen. Das war wohl die erste Definition von dessen, was heute als ‘Kampfpanzer’ (MBT = Main Battle Tank, im Englischen) üblicherweise angesehen wird.

So wurde der PzKpfw III entwickelt, um die Hauptschlagkraft der zukünftigen Panzerdivisionen zu sein. Guderian und seine Generalinspektion der Panzertruppen wollten diesen neuen Panzer mit einer 5-cm-Kanone bewaffnet sehen, aber das Heereswaffenamt hielt die 3,7-cm-Kanone für ausreichend. Dies vor allem aus Gründen der Standardisierung, da die Infanterie bereits mit der 3,7-cm-Pak 36 ausgerüstet war.
Jedoch wurde als Zugeständnis ein ausreichend großer Turmring verwendet, um gegebenenfalls später schwerere Geschütze einzubauen.

Der erste moderne Kampfpanzer

Aber die wirkliche Innovation des PzKpfw III lag in dem Bereich – und in welchem er weit vor seinen zeitgenössischen Konkurrenten lag – von der Platzierung der Besatzung und ihrer Ergonomie. Von Anfang an wurde der PzKpfw III für den Kampf Panzer gegen Panzer optimiert, und wie die Zukunft zeigen wird, damit auch für jede andere Gefechtssituation.
Die Besatzung von 5 Mann war offensichtlich ziemlich stark für einen mittleren Panzer. Zu den Besatzungsmitgliedern gehörte der Kommandant, Ladeschütze, Richtschütze, Fahrer und der MG-Schütze, welcher zugleich auch Funker war.
Der Schlüssel dabei lag in dem Drei-Mann-Turm, wobei sich der Kommandant in einer geeigneten, angehobenen Position zwischen Richtschütze und Ladeschütze befand und über eine Rundumsicht-Kuppel verfügte. Der Kommandant hatte keinerlei andere Aufgaben, als den Panzer zu befehligen und dessen Aktionen mit den anderen Panzern des Zugs zu koordinieren, wodurch er effizient durch die Funkkommunikation unterstützt wurde. Er wurde nicht davon abgelenkt, noch zusätzlich Richtschütze, Ladeschütze oder sogar beides zur gleichen Zeit zu sein, wie es in fast allen zeitgenössischen alliierten oder russischen Panzern der Fall war.

PzKpfw III Ausf. A

Ein PzKpfw III Ausf. A.

Die Spezifikation für den PzKpfw III wurde 1935 aufgestellt und mehrere Prototypen im folgenden Jahr erprobt. Der Entwurf von Daimler-Benz wurde für die Produktion von zehn Panzerkampfwagen III Ausführung A (PzKpfw III Ausf.A) im Jahr 1937 ausgewählt. Die PzKpfw III A hatten nur 15 mm Panzerung, waren mit der 3.7-cm-KwK L/45.5 bewaffnet, hatten 5 Strassenräder welche durch Federspulen abgedämpft wurden, sowie zwei Rücklaufrollen. Versuche den Entwurf, insbesondere im Bereich des Laufwerks, zu verbessern, folgten kurz darauf.

Die PzKpfw III Ausf. B, C und D verwendeten alle 8 Räder auf beiden Seiten, welche sich durch verschiedene Variationen der eingesetzten Blattfederaufhängungen unterschieden. Es wurden insgesamt nur 60 der halb-experimentellen PzKpfw III B, C und D von 1937 bis Juni 1938 hergestellt, alle unter Beibehaltung der relativ dünnen Panzerung von 15 mm.

Erst im Dezember 1938 erschien der PzKpfw III Ausf.E, welcher das endgültige Produktionsmodell wurde und der ersten Serie ähnelte. Die Laufwerkaufhängungs-Probleme wurden durch die Verwendung von unabhängigen Drehstabfederungen gelöst, mit sechs Rädern auf beiden Seiten und drei Spur-Umlenkrollen. Die verbesserte Laufwerkaufhängung erlaubte eine Gewichtszunahme auf 19,5 Tonnen, wodurch die Panzerung auf 30mm verdoppelt werden konnte, was einen beachtlichen Schutz für die Zeit von 1939/40 bot.
Insgesamt wurden jedoch nur 96 PzKpfw III E bis Oktober 1939 fertiggestellt. Durch die langsame Herstellung verfügte das deutsche Heer bei Beginn des Polenfeldzug am 1. September 1939 insgesamt nur über 98 PzKpfw III und somit bildete der PzKpfw II das Rückgrat der Panzerverbände in Polen.

Von September 1939 bis Juli 1940 wurden dann 435 PzKpfw III Ausf.F produziert. Endlich gab es – zumindest für deutsche Verhältnisse – eine Art von Massenproduktion des Kampfpanzers. Der PzKpfw III F war im wesentlichen identisch zum PzKpfw III E, außer das die etwa 100 letzten Serienfahrzeuge mit einer neuen externen Geschützblende und erstmals mit der stärkeren 5-cm-KwK L/42 ausgerüstet wurden.
Am 10. Mai 1940 gab es 348 PzKpfw III (einschließlich der ersten Ausf. G) in den sieben deutschen Panzerdivisionen an der Westfront. Obwohl es immer noch mehr PzKpfw II gab, bedeutete deren Unfähigkeit, feindliche Panzer oder eingegrabene Panzerabwehrstellungen erfolgreich zu bekämpfen, daß die PzKpfw III die Speerspitze des deutschen Angriffs während des Westfeldzug 1940 bildeten.
Nach den Kampferfahrungen in Frankreich wurden im August 1940 viele der PzKpfw III F mit der stärkeren 5-cm-Kanone ausgerüstet und zusätzliche 30-mm-Panzerplatten auf den Rumpf und die Aufbauten verschweißt. Zwischen dem 22. Juni und 4. Juli 1941 gingen aber immer noch 274 PzKpfw III mit der 3,7-cm-Kanone an der Ostfront in den Einsatz. Diese Panzer waren nicht mit der 5-cm-Kanone aufgerüstet worden und waren vornehmlich PzKpfw III Ausf.F.

PzKpfw III G ablieferungsbereit in der Fabrik

PzKpfw III G ablieferungsbereit in der Fabrik. Alle haben schon die neue Kommandantenkuppel und Fahrersichtschlitz. Das dritte Fahrzeug ist schon mit der 5-cm-Kanone L/42 bewaffnet.

Im April 1940 hatte die Produktion des PzKpfw III Ausf.G begonnen. Bei der Ausführung G wurde die 5-cm-KwK L/42 von Juli 1940 an zur Standardbewaffnung, dazu verstärkte Panzerung an der Rückseite und bei den späteren Serienmodellen eine neue Kommandantenkuppel auf dem Turm.

Ab Oktober 1940 wurde der PzKpfw III Ausf.H zusätzlich gebaut, welcher einen überarbeiteten und verlängerten Turm erhielt, um besser die größere 5-cm-Kanone aufnehmen zu können. Zudem erhielt diese Version zusätzliche 30-mm-Panzerplatten, welche vorne auf den Aufbauten und Rumpf verschraubt wurden.
Die PzKpfw III hatten nun bis zu 60 mm Panzerung vorne und 30 mm an den Seiten. Der PzKpfw III H war auch der erste deutsche Panzer mit einem Turmkorb. Dadurch, daß sich der Boden des Turms, auf dem die Besatzung stand, zusammen mit dem Turm drehte, stieg die Effizienz des Panzers weiter an. Bemerkenswert daran ist, daß kein russischer Panzer während des Zweiten Weltkrieg eine derartige Ausrüstung erhielt, während die Deutschen es für lohnenswert hielten, alle PzKpfw III der Ausführung E, F und G mit dem Turmkorb nachzurüsten.

 PzKpfw III Ausf. H in Sofia

Ein PzKpfw III Ausf. H in Sofia (Bulgarien) im Jahr 1941.

Insgesamt wurden 908 PzKpfw III Ausf. G und H zwischen April 1940 und April 1941 gebaut. Diese Serie stellte somit den größten Teil der Panzer, welche bei Beginn des Unternehmen Barbarossa am 22. Juni 1941 zur Verfügung standen. Zwischen dem 22. Juni und 4. Juli 1941 wurden 717 PzKpfw III mit 5-cm-Kanonen gegen die Russen in den Einsatz gebracht, hauptsächlich von den Ausführungen G und H.

Hitlers Befehl wird ignoriert

Schon einige Zeit vor dem Unternehmen Barbarossa sah Hitler im August 1940 die PzKpfw III, welche mit der 5-cm-KwK L/42 ausgerüstet waren. Er wies an, zukünftig für die Produktion des PzKpfw III die neuere 5-cm-KwK L/60 zu verwenden, welche eine viel höhere Mündungsgeschwindigkeit hatte und somit eine bessere Durchschlagsleistung gegen Panzer erzielte.
Jedoch in einem der wenigen Fällen von Ungehorsam ignorierte das Waffenamt diese Anweisung, vermutlich aus Gründen der Logistik und um die laufende Serienproduktion nicht zu beeinträchtigen. Leider jedoch für die Wehrmacht, lag Hitler in diesem Fall jedoch richtig, da sich die 5-cm KwK L/42 im Jahr 1941 bald als unzureichend gegen die neuen russischen Panzertypen T-34 und KW-1 herausstellte.

Dies hat dazu geführt, daß einige Historiker angeben, daß der Fehler, nicht früher die leistungsstärkere Kanone für das Unternehmen Barbarossa zur Verfügung gehabt zu haben, zu dessen endgültigen Scheitern beigetragen hätte.

Allerdings ignoriert diese Behauptung einige sehr eindeutige Fakten:

Die 5-cm-KwK L/60 war zu diesem Zeitpunkt eine neue Waffe und alle Rohre wurden für die neue 5-cm Panzerabwehrkanone 38 (PaK 38) benötigt. Und obwohl der Herstellung der PaK 38 L/60 die Priorität eingeräumt wurde, waren nur 821 Stück davon zwischen 22. Juni bis 4. Juli 1941 in den Händen der deutschen Truppen an der Ostfront. Dies entspricht nur etwa 9% aller zur Verfügung stehenden 9.150 Panzerabwehrgeschütze vom Kaliber 28 mm bis 50 mm.
Entgegen eines weit verbreiteten Mythos wurden die meisten Panzer während des Zweiten Weltkrieg jedoch nicht von anderen Panzern zerstört – und davon war Unternehmen Barbarossa keine Ausnahme: die große Mehrheit der während des Jahres 1941 zerstörten russischen Panzern wurde von Panzerabwehrkanonen der deutschen Infanterie außer Gefecht gesetzt. Dazu zählen auch die Panzer der neuen russischen Typen T-34 und KW-1.

Bei der sofortigen Verwendung der 5-cm-KwK L/60 für die Produktion des PzKpfw III wäre es bei dessen Herstellung zu Verzögerungen gekommen, was zur Folge gehabt hätte, daß noch weniger PzKpfw III im Juni 1941 zur Verfügung gestanden hätten, als dies tatsächlich der Fall war. Es hätte außerdem bedeutet, daß die deutsche Infanterie überhaupt keine 5-cm-Pakgeschütze im Juni 1941 zur Verfügung gehabt hätte, während die Panzertruppe ja zumindest noch über die kürzere 5-cm-KwK L/42 verfügte. Und die Pak-Geschütze der Infanterie waren es, welche die meisten russischen Panzer abschossen.

Bei Verwendung der Standardmunition Pzgr 39 leiste die 5-cm-KwK L/60 jedoch nur eine 11 mm größere Durchschlagskraft auf 500 Metern als die kürzere 5-cm-KwK L/42. Dieser Wert sank auf lediglich 8 mm bei einer Schußentfernung von 1.000 Metern.
Auf der optimalen und häufigsten Kampfentfernung von 400 bis 1.000 Metern war daher auch die 5-cm-KwK L/42 durchaus im Juni 1941 in der Lage, etwa 94% des gesamten existierenden russischen Panzerbestandes zu vernichten.

Das Vorhandensein von einer begrenzten Anzahl von T-34 und KW-Panzern hatte keinen größeren Einfluß auf die Operationen der deutschen PzKpfw III während des Unternehmen Barbarossa im Jahr 1941. Direkte Kämpfe zwischen PzKpfw III Ausf. G und H gegen T-34 und KW-Panzer waren selten und in den meisten Fällen hätte auch das Vorhandensein der 5-cm-KwK L/60 im PzKpfw III kaum einen Unterschied gemacht.
Die deutschen Truppen verwendeten in der Regel alternative Taktiken, um mit diesen neuartigen Panzern fertig zu werden. Dazu gehörte schwere 8,8-cm-Flak, Artillerie im Direktbeschuß, Ju 87 Stukas und Infanteristen mit Panzernahbekämpfungsmitteln.
Insbesondere die KW-Panzer waren sowieso weder anfällig gegen die 5-cm-KwK L/42, noch gegen die neuere KwK L/60 auf normale Kampfentfernungen.

PzKpfw III J mit 5-cm-KwK L/42 in Russland

Ein PzKpfw III J mit 5-cm-KwK L/42 in Russland im Winter 1941/42.

Im März 1941 wurde mit der Produktion des PzKpfw III J begonnen. Neben einigen kleineren Verbesserungen, bestand die Panzerung vorne aus einer einzigen 50-mm-Panzerplatte (im Gegensatz zu den weniger wirksamen aufeinandergeschweißten zwei 30-mm-Platten beim PzKpfw III H) sowie 30 mm an den Seiten. Die PzKpfw III J, welche bis Dezember 1941 produziert wurden, behielten die 5-cm-KwK L/42 bei und während des zweiten Halbjahres wurden einige als Ersatz für Verluste an die Ostfront geschickt. Die PzKpfw III J wurden außerdem zur Ausrüstung der 2. und 5. Panzer-Division verwendet, welche im September 1941 an die Ostfront geschickt wurden, sowie für das 203. Panzer-Regiment, welches im Dezember 1941 in den Osten verlegt wurde.

PzKpfw III Ausf. J (SdKfz 141/1)

PzKpfw III Ausf. J (SdKfz 141/1) mit längerer 5-cm-KwK39 L/60 Ablieferungsfertig im MAN-Werk in Nürnberg.

Ab Dezember 1941 wurde der PzKpfw III J (SdKfz 141/1) mit der stärkeren 5-cm-KwK L/60 serienmäßig bewaffnet. Insgesamt 2.616 PzKpfw III J wurden zwischen März 1941 und Juli 1942 gebaut, von denen 1.067 mit der längeren 5-cm KwK L/60 ausgerüstet wurden.

Ab Juni 1942 folgte der PzKpfw III L in der Produktion nach.

Benutzer: Deutschland, Ungarn, Spanien, Türkei (Angaben für alle Versionen).

PzKpfw III Ausf.G

PzKpfw III Ausf. G

Ein PzKpfw III Ausf. G mit 5-cm KwK L/42 – aber alter Kommandantenkuppel – in Nordafrika.

Geschichte: Ein erster Auftrag für 1.250 PzKpfw III Ausf.G, welcher im Januar 1939 erteilt wurde, ist im Mai 1939 auf 800 Stück reduziert worden, nachdem die Produktionsanlagen für den PzKpfw 38(t) in der Tschechoslowakei zur Verfügung standen. Die gesamte Serie sollte ursprünglich mit der 3,7-cm-KwK bewaffnet werden, aber die Erfahrungen in Polen und in Frankreich beschleunigten die Einführung der 5-cm-KwK L/42, mit welcher der Großteil der Ausf. G ausgerüstet wurde.

Kommandatenkuppel PzKpfw III

Die neue Kommandatenkuppel, welche beim PzKpfw III G-N sowie am PzKpfw IV E-G verwendet wurde.

Besonderheiten: Die wichtigsten Unterschiede zu den Vorgängermodellen waren die Verstärkung der Panzerung von 21 mm auf 30 mm an der Rückseite des Rumpfes und die Einführung eines neuen Schwenkblende für den Fahrer. Der Turm wurde modifiziert um einen Ventilator auf dem Dach zu montieren und eine Signalöffnung entfernt. Etwa während der Mitte des Produktionsablaufes wurde eine neugestaltete Kommandantenkuppel verwendet und spät in der Serie auch neue Laufketten, welche auf 40 cm verbreitert wurden.

Etwa die ersten 50 Fahrzeuge der Ausf. G wurden mit der 3,7-cm-KwK L/46.5 ausgerüstet, die anderen hatten die 5-cm-KwK L/42 in einer äußeren Blende. Zwischen August 1940 und 1942 wurden viele, welche mit der 3,7-cm-KwK bewaffnet waren, auf die 5-cm-KwK L/42 umgerüstet und erhielten zusätzliche Panzerplatten (auf 2 x 30-mm-Frontpanzerung).
Für die 3,7-cm-KwK wurde als Zieleinrichtung das TZF5a verwendet.

Einsatz: Die ersten Serienmodelle des PzKpfw III Ausf.G wurden von April bis Juni 1940 als Ersatz für die Panzerregimenter im Westen verwendet. Entgegen der landläufigen Meinung, hatten alle PzKpfw III, welche sich im Westfeldzug im Einsatz befanden, die 3,7-cm-KwK als Bewaffnung. Die ersten PzKpfw III G mit der 5-cm-KwK L/42 wurden zum ersten Mal im Juli 1940 produziert.
PzKpfw III mit der 3,-7cm-KwK wurden in Russland bis Ende 1941 zurückgezogen. Die meisten dieser verbliebenen Panzer wurden mit der 5-cm-KwK L/42 ausgerüstet, aber 54 Stück mit 3,7-cm-Kanonen befanden sich noch im September 1944 in der Inventarliste des Heeres.


Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen III Ausf. G


Spezifikationen Panzerkampfwagen III (SdKfz 141) mit 5-cm-KwK L/42

Spezifikationen
Spezifikation Ausf.G Ausf.H Ausf.J
Typ mittlerer Kampfpanzer
Antrieb Maybach HL 120 TRM Vergasermotor mit 300 PS bei 3000 U/min
Getriebe 10 Vorwärts-, 4 Rückwärtsgänge 6 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang
Besatzung 5
Turm-Besatzung 3 (mit 360°-Kommandanten-Kuppel)
Länge 5,41 m (andere: 5,38 m) 5,41 m (andere: 5,52 m) 5,52 m (andere: 5,56 m)
Breite 2,95 m (ander: 2,19 m) 2,95 m 2,95 m
Höhe 2,44 m 2,44 (andere: 2,50 m) 2,50 m
Gewicht 20.300 kg 21.600 kg 22.300 kg
Straßengeschwindigkeit 40 km/h
Geländegeschwindigkeit 18 km/h
Verbrauch/100 km Straße 200 Liter, Gelände 330 Liter Straße 220 Liter, Gelände 330 Liter
Kraftstoffvorrat 320 Liter
Straßen-Fahrbereich 160-165 km 140-165 km 140-155 km
Gelände-Fahrbereich 100 km 90 km 90 km
Kletterfähigkeit 0,60 m
Grabenüberschreitung 2,30 m ? ?
Watfähigkeit 0,80 m
Wendekreis 5,85 m
Steigfähigkeit 30°
Panzerung
mm – Winkel Ausf.G Ausf.H Ausf.J
Turm Vorn 30 (15°) 30 (13°) 30 (15°)
Turm Seite 30 (25°) 30 (25°) 30 (25°)
Turm Hinten 30 (0-21°) 30 (13°) 30 (12°)
Turm Oben 12 (83-90°) 10 (85-90°) 10 (83-90°)
Aufbau Vorn 30; später 30+30 (9°) 30+30 (9°) 50 (9°)
Aufbau Seite 30 (0°) 30 (0°) 30 (0°)
Aufbau Hinten 30 (30°) 30 (30°) 50 (15°)
Aufbau Oben 17 (77-90°) 17 (77-90°) 17 (75-90°)
Wanne Vorn 30; später 30+30 (21°) 30+30 (23°) 50 (21°)
Wanne Seite 30 (0°) 30 (0°) 30 (0°)
Wanne Hinten 30 (10°) 30+30 (8°) 50 (10°)
Wanne Unten 16 (90°) 16 (90°) 16 (90°)
Geschütz-Mantel 37 (0-45°) 37 (0-45°) 50 (0-45°)
Bewaffnung und Ausrüstung
PzKpfw III Ausf. G,H,J Spezifikation
Hauptbewaffnung 5-cm KwK-39 L/42
Schuss 99
Schwenkbereich 360° (manuell)
Höhenbereich -10° bis +20°
Mündungsgeschwindigkeit Pzgr39 685 m/s
Mündungsgeschwindigkeit Pzgr40 1.060 m/s
Granatgewicht Pzgr39 2,06 kg
Granatgewicht Pzgr40 0,925 kg
Maximale Schußweite ?
Sekundär-Bewaffnung 1 x 7,92mm-MG34 koaxial zur Kanone, 1 x 7,92mm-MG34 in der Wanne nach vorne (zusammen 2.700 Schuss)
Funkgerät FuG5 (4 km Reichweite)
Zieloptik TZF5d (bis zu 3.000 m Zielentfernung; bis 2,4-fache Vergrösserung; 25° Sichtwinkel)
Durchschlagskraft mm der Kanone auf 30° Panzerplatte
Entfernung Pzgr39 Pzgr40 (nur begrenzt verfügbar)
100 m 54 mm 96 mm
500 m 46 mm 58 mm
1.000 m 36 mm
1.500 m 28 mm
2.000 m 22 mm
Herstellung
Angaben Ausf.G Ausf.H Ausf.J
Produktion April 1940 – Februar 1941 Oktober 1940 – April 1941 März 1941 – Juli 1942
Stückpreis 96.200 (frühe Versionen) – 103.163 Reichsmark (Ausf. M)
Stückzahl 600 308 1.549 (+1.067 mit KwK39 L/60 ab Dez. 1941)
Einsatzstatistik für alle PzKpfw III Versionen
Jahr Bestand Produktion Verluste
vor 1939 71
1939 98 (1.9.) 206 ?
1940 348 (10.5.) 858 ?
1941 1.440 (1.6.) 1.713 782
1942 1.849 (1.1.) 2.608 1.501
1943 2.944 (1.1.) 315 2.458
1944 950 (1.1.) 134
1945 -
Insg. 5.771 4.875 (nur Jan 41-Jan 45)
Ähnliche Reports:
Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentar verfassen