Puma-Panzerspähwagen

US-FlaggeSdKfz 234 Panzerspähwagen Puma.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

SdKfz 234/2 Puma

Panzerspähwagen SdKfz 234/2 Puma

SdKfz 234 Puma
Typ: Schwerer Panzerspähwagen.

Geschichte

Die Wehrmacht verlangte im August 1940 eine modernisierten Ausführung des schweren Achtrad-Spähpanzers. Der neue Entwurf sollte zwar dem bisherigen schweren Panzerspähwagen SdKfz 231 bis 233 entsprechen, aber eine selbsttragende Wanne haben und damit flacher werden. Auch sollte das Fahrzeug speziell für den Feldzug in Nordafrika ausgelegt werden, wofür ein sehr großer Fahrbereich verlangt wurde.
Aus diesem Grund wurde bei der Firma Tatra erstmals ein Dieselmotor mit 12-Zylindern in Auftrag gegeben, nachdem bisher alle deutschen Radpanzer Benzinmotoren erhalten hatten.

Der erste Prototyp wurde bereits im Juli 1941 vorgestellt, doch mit dem neuen Motor gab es ernsthafte Probleme. Diese zogen sich solange hin, daß mit der Produktion des neuen Panzerspähwagen erst Ende 1943 begonnen werden konnte. Deshalb wurden die ersten Fahrzeuge erst 1944 in Dienst gestellt.

Vom SdKfz 234 gab es verschiedene Versionen. Das Basismodell war der Befehlspanzer SdKfz 234/1 mit einem oben offenen, voll drehbaren sechseckigen Turm mit 2-cm-Schnellfeuerkanone.
Der Puma war das SdKfz 234/2 mit einem Drehturm, welcher von oben wie ein Pferdehuf geformt war. Er sollte an der Ostfront die russischen Panzerspähwagen bekämpfen und der Turm mit 5-cm-Kanone war ursprünglich für den niemals in Dienst gestellten leichten Kampfpanzer Leopard entwickelt worden.
Nachdem klar war, daß zur Bekämpfung der sowjetischen Panzerverbände eine stärkere Bewaffnung notwendig war, erschien das SdKfz 234/3 mit kurzer 7,5-cm-Kanone und dann das SdKfz 234/4 mit langer 7,5cm Pak 40, welche starr nach vorne in einem nach oben offenen Kampfstand montiert waren.

Die Fahrzeuge hatten einen extrem großen Fahrbereich von etwa 1.000 Kilometer, wie es in Nordafrika notwendig gewesen wäre. Für den Einsatz beim Afrikakorps wurden sie natürlich zu spät einsatzbereit, aber an der Ostfront und in Nordwesteuropa waren sie effektive Einsatzfahrzeuge.

Animation 3d-Modell Panzerspähwagen Puma

Varianten

SdKfz 234/2

Schwerer Panzerspähwagen Puma
Am 5. August 1940 wurde der Befehl erteilt, einen neuen achträdrigen Panzerspähwagen vergleichbar zum Entwurf des SdKfz 231 zu entwickeln. Im Gegensatz zum bisherigen Entwurf, wo der Panzerkörper auf das Fahrgestell aufgeschraubt wurde, sollte beim SdKfz 234 der Panzerrumpf als Fahrgestell dienen.
Dieser neue sPzSpWg 8-Rad TP (Tropen) sollte stärker gepanzert und einen luftgekühlten 12-Zylinder-Dieselmotor haben, welcher dafür ausersehen war, im heißen Klima von Nordafrika und den südrussischen Steppen eingesetzt zu werden.
Zwei Prototypen wurden gebaut und der ursprüngliche Auftrag von 500 Stück wurde später auf 1.500 Fahrzeuge aufgestockt.

Der ursprüngliche Auftrag sah die Bewaffnung mit einer 5cm KwK 39/1 vor und wurde als SdKfz 234/2 bezeichnet. Im Januar 1944 wurde dieser Auftrag auf 100 Puma zusammengestrichen und befohlen, alle weiteren Fahrzeuge mit der 2-cm KwK oder der 7,5cm KwK zu bewaffnen.

Der Entwurf des Rumpfes war ähnlich zum SdKfz 231, hatte aber einen besseren Frontalschutz durch dickere Panzerplatten, welche stärker abgewinkelt waren. Ein großer, vollständiger geschlossener Turm mit gekrümmten Seitenplatten wurde für die 5cm KwK 39/1 und das koaxiale MG42 im ‘Saukopf’-Geschützmatel verwendet.

Jede Panzerspähwagen-Kompanie bestand aus 25 Puma. Diese vier Kompanien wurden vier Panzer-Divisionen zugeteilt, welche sowohl an der Ostfront als auch im Westen im Einsatz standen.

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SdKfz 234/1

SdKfz 234/1

SPzSpWg (2cm) SdKfz 234/1

Schwerer Panzerspähwagen (2cm)
Im September 1943 wurde befohlen, fünfzig Prozent der Produktion des neuen schweren Panzerspähwagen SdKfz 234 mit der 2-cm KwK38 zu bewaffnen, nachdem die ersten einhundert Stück als SdKfz 234/2 Puma fertig gebaut waren.
Im Juni 1944 wurde der Anteil sogar auf 75 Prozent erhöht, als das Fahrzeug gleichzeitig mit dem SdKfz 234/3 und anschießend SdKfz 234/4 gebaut wurde.

Das SdKfz 234/1 hatte den gleichen Rumpf wie der Puma (SdKfz 234/2), verfügte aber über einen anderen Turm. Dieser Turm ähnelte der kurzen und oben offenen Konstruktion vom SdKfz 222, war aber einfacher, sechseckig mit einer stärkeren Frontpanzerung. Die Bezeichnung dieses Turms lautete ‘2cm Hängelafette 38’.

Neunzehn SdKfz 234/1 waren im Stärkenachweis einer Panzerspähwagen-Kompanie der Panzeraufklärungs-Bataillone vorgesehen, welche sich bei Panzer- und Panzergrenandier-Divisionen befanden. Das SdKfz 234/1 sah Einsätze ab Juli 1944 an den zusammenbrechenden Fronten im Osten und Westen bis zum Kriegsende.


SdKfz 234/3 und SdKfz 234/4

Schwerer Panzerspähwagen (7,5cm) bzw (7,5cm Pak40)

SdKfz 234/4

Schwerer Panzerspähwagen 7,5cm PaK 40 SdKfz 234/4 im Panzermuseum Munster.

Bereits im September 1943 wurde festgelegt, daß fünfzig Prozent der Produktion des SdKfz 234 mit der kurzen 7,5cm KwK37 bewaffnet werden sollte. Dies wurde im Juni 1944 auf 25 Prozent reduziert, was die Ursache in einer Veränderung der Organisationsstruktur der Aufklärungsverbände hatte.
Im November 1944 befahl Hitler, daß die 7,5cm Pak 40 in das SdKfz 234 eingebaut wird. So endete die Produktion der Ausführung SdKfz 234/3 im Dezember 1944 und das SdKfz 234/4 wurde zumindest bis März 1945 weitergebaut.

Beide, sowohl das SdKfz 234/3 und SdKfz 234/4, bestanden aus dem Basisrumpf des SdKfz 234 ohne einen Turm. Der Aufbau war dadurch offen und die 7,5cm KwK51 wurde mit einem Geschützschild im vorderen Teil des Aufbaus montiert. Beim SdKfz 234/4 wurde die 7,5cm Pak 40 mit dem serienmäßigen Geschützschild und Lafette auf einer Sockelbefestigung montiert.

Sechs SdKfz 234/3 bildeten einen Zug der Panzerspähwagen-Kompanie, um den neunzehn SdKfz 234/1 Feuerunterstützung zu geben. Sie wurden in den letzten Kriegsmonaten auch an Panzeraufklärungs-Kompanien ausgegeben, um die anderen Panzerspähwagen bei der Bekämpfung feindlicher Kampfpanzer zu unterstützen.


Spezifikationen SdKfz 234

Spezifikationen
Spezifikation SdKfz 234/1 SdKfz 234/2 Puma SdKfz 234/3-4
Typ schwerer Panzerspähwagen
Antrieb Tatra 103 Dieselmotor mit Direkteinspritzung, 210 PS bei 2200 U/min = =
Getriebe 3 Gang mit Vorgelege (6 vorwärts, 6 rückwärts) = =
Besatzung 4 4 4
Länge über alles 6,00 m 6,80 m 6,00 m
Breite 2,33 m = =
Höhe 2,10 m 2,38 m 2,21 m bzw 2,35 m
Gewicht 11.500 kg 11.740 kg 11.500 kg
Straßengeschwindigkeit 90 km/h 85 km/h 80 km/h
Geländegeschwindigkeit ? ? ?
Verbrauch/100 km Straße 40 Liter, Gelände 60 Liter (Diesel) = =
Kraftstoffvorrat 240 Liter 360 Liter 240 Liter
Straßen-Fahrbereich 600 km 1.000 km 600 km
Gelände-Fahrbereich 400 km 600 km 400 km
Kletterfähigkeit 0,50 m = =
Grabenüberschreitung 1,35 m = =
Watfähigkeit 1,20 m = =
Wendekreis 14,90 m = =
Steigfähigkeit 30° = =
Panzerung mm (Winkel)
Spezifikation SdKfz 234/1 SdKfz 234/2 Puma SdKfz 234/3-4
Turm Vorn 30 (40°) 30 (20°)
Turm Seite 8 (40°) 10 (25°)
Turm Hinten 8 (38°) 10 (25°)
Turm oben offen 10 (90)
Aufbau Vorn 30 (40°) 30 (35°) 30 (35°)
Aufbau Seite 8 (35°) 8 (30°) 8 (30°)
Aufbau Hinten 10 (38°) 10 (40°) 10 (22°)
Aufbau Oben 6 (87-90°) 6 (88°) 6 (88°)
Wanne Vorn 30 (35-50°) 30 (30-55°) 30 (40-55°)
Wanne Seite 8 (35°) 8 (30°) 8 (30°)
Wanne Hinten 10 (31-46°) 10 (40°) 10 (40°)
Wanne Unten 5 (90°) 5 (90°) 5 (90°)
Geschützmantel 10 (40°) 40-100 (Saukopf-blende) 15 (40°) vorn, 15 (0°) Seite, 15 (35°) hinten, oben offen
Bewaffnung und Ausrüstung
Spezifikation SdKfz 234/1 SdKfz 234/2 Puma SdKfz 234/3 SdKfz 234/4
Hauptbewaffnung 2cm KwK38 L/55 5cm KwK 39/1 L/60 7,5cm KwK51 L/24 7,5cm Pak40 L/46
Schuss 480 55 50 12
Schwenkbereich 360° (manuell) 360° (manuell) -12° bis +12° (manuell) =
Höhenbereich -4° bis +70° -10° bis +20° -10° bis +12° -3° bis +22°
Mündungsgeschwindigkeit Pzgr39 780 m/s 835 m/s 385 m/s (KGr rot) 790 m/s
Mündungsgeschwindigkeit Pzgr40 1.050 m/s 1.180 m/s 450 m/s (Gr38 H1/C) 990 m/s
Granatgewicht Pzgr39 0,148 kg 2,06 kg 6,80 kg (KGr rot) 6,80 kg
Granatgewicht Pzgr40 0,1 kg 0,925 kg 4,80 kg (Gr38 H1/C) 4,10 kg
Maximale Schußweite ? ? 12.325m (indirekt) 7.700 m (indirekt)
Sekundär-Bewaffnung 1 x 7,92mm MG42 (2.400 Schuss) 1 x 7,92mm MG42 (1.050 Schuss) 1 x 7,92 mm MG34 oder MG42 (1.950 Schuss) lose im Wagen =
Funkgerät FuG12 = = =
Zieloptik TZF3a (max. 1.200m) TZF4b (max. 3.000m) Sfl ZF1b (max. 12.325m Sprenggranate) ZF3x8° (max. 7.700 m Sprenggranate)
Durchschlagskraft mm der Kanone auf 30° Panzerplatte
Entfernung 2cm Pzgr/Pzgr40 (SdKfz 234/1) 5cm Pzgr39/Pzgr40 (Puma) 7,5cm KGr rot/Gr 38 H1C (SdKfz 234/3) 7,5cm Pzgr39/Pzgr40 (SdKfz 234/4)
100 m 20/49 67/130 41/100 106/143
500 m 14/20 57/72 39/100 96/120
1.000 m 9/- 44/38 35/100 85/97
1.500 m -/- 34/- 33/100 74/77
2.000 m -/- 26/- 30/- 64/-
Herstellung
Angaben SdKfz 234/1 SdKfz 234/2 Puma SdKfz 234/3 SdKfz 234/4
Produktion Juni 1944 – Jan 1945 Sep 1943 – Sep 1944 Juni – Dez 1944 Dez 1944 – März 1945
Stückpreis ? (8-Rad SdKfz 232; 57.290 RM)
Stückzahl 200 101 88 89

Video vom Einsatz des Panzerspähwagen Puma in Computerspielen

Dazu das nachfolgende Replay-Video zum Einsatz des Pumas, Marder IIIH und einer Beute-Stormowik in einer Realistischen Landschlacht vom free2play-Spiel War Thunder:

Wer das Gratis-Panzer-Spiel noch nicht kennt, kann War Thunder hier kostenlos downloaden:

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Schwere Achtrad-Panzerspähwagen SdKfz 231 und SdKfz 232

Funk-Panzerspähwagen SdKfz 232

Funk-Panzerspähwagen SdKfz 232 mit Bügelantenne

Der Vorgänger der Panzerspähwagen-Serie SdKfz 234 waren die schweren Achtrad-Panzerspähwagen SdKfz 231 und SdKfz 232.

Praktisch so schnell wie die ersten sechsrädrigen Panzerspähwagen an die expandierende deutsche Armee in der Mitte der 1930er Jahre ausgeliefert wurden, erkannten die deutschen Planer, daß dies nicht die Fahrzeuge waren, die auf lange Sicht erforderlich wären. Denn der Sech-Rad-Panzerspähwagen war untermotorisiert und hatte nur eine mangelhafte Geländegängigkeit.

Es wurde ein achträdriger Panzerwagen mit einem geeigneten, starken Motor benötigt und so wurde entschieden das Fahrgestell des Büssing-NAG 8×8-Lastkraftwagen für den neuen Panzerspähwagen zu verwenden. Die Entwicklung begann mit voller Kraft im Jahr 1935 und die ersten Serienmodelle wurden dem Heer 1937 übergeben.

Dieser 8×8 schwere Panzerwagen wurde bekannt unter der Bezeichnung ‘Schwerer Panzerspähwagen SdKfz 231’ und um Verwechslungen mit dem sechsrädrigen Vorgängermodell zu vermeiden, wurde die neue Bauserie mit dem Suffix ‘(8-Rad)’ versehen.
Zuerst lautete ihre Bezeichnung ‘Versuchskraftfahrzeuge 623’ bzs 624 und Mitte 1937 hießen sie SdKfz 233 ud 234. Erst im Oktober 1939 wurde die endgültige Bezeichnung SdKfz 231 und 232 (8-Rad) eingeführt.

Als die neuen achträdrigen Fahrzeuge in Dienst gestellt wurden, waren sie die fortschrittlichsten Geländefahrzeuge, welche jemals gebaut worden waren. Die hohe Straßengeschwindigkeit und Mobilität wurden aber nur zu einem hohen Preis durch ein komplexes Fahrgestell erkauft. Der gesamte Entwurf war höchst kompliziert, teuer und nur langsam zu bauen.

Das Fahrgestell hatte Allradantrieb und Steuerung mit völlig eigenständigen Radaufhängungen, was dem Fahrzeug selbst noch die Fahrt durch den russischen Schlamm an der Ostfront ermöglichte. Wenn es abgesehen von der Komplexität noch einen größeren Nachteil bei dem Fahrzeug gab, war es dessen eher große Höhe, was es auf dem Gefechtsfeld leicht erkennbar machte.

Ab Anfang 1940 wurde ein zusätzlicher 8-mm-Panzerschutz (sogenannter ‘Pakschutz’) auf der Vorderfront neuer und vieler bisher gebauter Fahrzeuge montiert und diese Praxis wurde bis Anfang 1942 fortgesetzt. Ab Mai 1942 wurde diese vorübergehende Lösung weggelassen, da die Panzerdicke auf Rumpf und Turm an der Front auf 30mm verstärkt wurde. Dadurch stieg das Gefechtsgewicht auf 9,1 Tonnen.

'Waffenwagen' SdKfz 231

‘Waffenwagen’ SdKfz 231 in Nordafrika mit zusätzlichem ‘Pak-Schutz’ an der Front

Die Baureihe des SdKfz 231 blieb in Produktion bis in das Jahr 1942, als sie zugunsten des neuen SdKfz 234 Puma eingestellt wurde. Bis dahin wurden 1.235 Stück produziert und der Typ blieb weit verbreitet bis zum Kriegsende an allen Fronten im Einsatz. Der Panzerspähwagen war besonders häufig im Feldzug in Nordafrika anzutreffen.
Nach Mai 1942 wurde nur noch das SdKfz 232 mit Funkantenne bis September weitergebaut, bevor die Serie endgültig durch das SdKfz 234 abgelöst wurde.

Funkwagen SdKfz 263

Funkwagen SdKfz 263 für Langstrecken-Funkgeräte mit Bügel-Antenne, aber ohne Drehturm.

Das SdKfz 231 (8-Rad) hatte einen Turm mit einer 20-mm KwK 30 oder KwK 38-Kanone mit einem koaxialen 7,92-mm MG 34 Maschinengewehr. Das SdKfz 232 (8-Rad) war die Funkversion mit einer Rahmenantenne und das SdKfz 263 (8-Rad) war eine Befehlspanzer-Version mit festem Aufbau anstelle von dem Drehturm, aber mit einer großen Rahmenantenne für die mitgeführten Langstrecken-Funkgeräte.

Sechs SdKfz 231 und SdKfz 232 wurden jedem schweren Zug der Panzerspähwagen-Staffel einer motorisierten Aufklärungsabteilung zugeteilt. Gewöhnlich wurde dieser Zug nicht gemeinsam eingesetzt, sondern auf die Gruppen der kleineren, vierrädrigen Panzerspähwagen verteilt, um diesen Feuerschutz zu geben.

SdKfz 233

SdKfz 233 mit kurzer 7,5-cm-Kanone und oben offenem Aufbau ohne Drehturm.

Das SdKfz 233 hatte keine vergleichbare sechsrädrige Version und war mit einer kurze 75-mm-Panzerkanone, der sogenannten Stummelkanone wie bei den ersten PzKpfw IV, bewaffnet. Diese Kanone wurde in einen offenen Kampfraum montiert, welcher durch die Entfernung des serienmäßigen Turms entstand und hatte nur einen eingeschränkten Richtbereich. Dieses Fahrzeug hatte eine Besatzung von nur drei Mann und war dazu gedacht, die Aufklärungsverbände mit einer stärkeren Feuerkraft auszustatten.

Die erste SdKfz 233 wurde Ende 1942 eingeführt und erwies sich als hochgradig effektiv. Allerdings kam es auch vor, daß der begrenzte Richtbereich der Waffe und das Fehlen einer ausreichenden panzerbrechenden Granate seine Leistung doch schmälerte.
Allerdings beim Einsatz mit und gegen die üblichen, routinemäßigen Aufklärtungsfahrzeuge, auf welche es zumeist traf, war das SdKfz 233 sehr effektiv und leistete oft gute Feuerunterstützung für die anderen Achtrad-Panzerspähwagen.

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