DH 100 Vampire

british-flagEnglisches Jagdflugzeug mit Strahltriebwerk de Havilland Vampire, schnellster Düsenjäger von 1945.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

De Havilland Vampire

De Havilland Vampire (hinten), die letzte noch flugfähige Maschine dieses Typs von der historischen Staffel der RAF, zusammen mit einer Gloster Meteor (vorne).

de Havilland DH 100 Vampire
Typ: englisches Jagdflugzeug mit Strahltriebwerk.

Geschichte:

Die DH 100 Vampire, zusammen mit der Meteor, war in Großbritannien der entscheidende Übergangsschritt von den Kolbenjägern des Zweiten Weltkriegs zu den lang ersehnten Jets der Mitte der 1950er Jahre mit gepfeilten Flügeln.
Für ein Jahrzehnt waren die RAF-Staffeln abhängig von dem untrennbaren Paar der ersten britischen Düsenjägern, der Vampire und Meteor. Bis zu ihrer Ablösung durch modernere Entwürfe waren sie zwar schon fast veraltet, taten trotzdem aber einen guten Dienst.

Die Vampire wurde aber recht schnell vom Düsenjäger zum ersten britischen Jagdbomber und auch Marineflugzeuge mit Strahltriebwerken. Später wurde sie noch lange Zeit als Standard-Jet-Trainer verwendet.
In vielen anderen Luftstreitkräften war die Vampire der erste Düsenjäger überhaupt und einige Trainingsflugzeuge waren mehr als 30 Jahre danach noch in Verwendung.

Die DH 100 Vanpire stammte von der Spezifikation E6/41 der britischen Luftfahrtbehörde, für welche der Entwurf DH 100 von de Havilland für ein experimentelles, einsitziges Hochleistungsflugzeug mit Strahltriebwerken ausgewählt wurde.
Die detaillierten Arbeiten begannen im Jahr 1942 – und obwohl nicht verlangt, machte de Havilland Vorbereitungen für den Einbau einer starren Bewaffnung aus vier 20-mm-Kanonen in der Nase.

Trainerversion Vampire

Trainerversion einer späten de Havilland Vampire.

Die DH 100 war ein höchst ungewöhnlicher Entwurf mit einer sehr kompakten Gondel, welche das Strahltriebwerk beinhaltete, den Piloten, die Bewaffnung, das Unterfahrgestell für das Bugrad und zwei schmalen Rumpfauslegern, welche die Heckflügel hoch und seitlich über den Austrittsdüsen des Jet-Antriebs hielten.
Der Zweck dieses ungewöhnlichen Entwurfs war, Reibungsverluste mit dem Strahltriebwerk zu vermeiden und das Maximale aus einem relativ schwachen Antrieb durch Reduzierung der Länge des Lufteinlasses und des Strahlrohres herauszuholen.
Die Lufteinlässe für den statischen 1.233-kg Halford H1-Schubantrieb waren in den Flügelwurzeln angebracht und der Motor lag direkt hinter dem Cockpit.
Die Flugzeugzelle bestand aus Verbundbauweise, zumeist aus Metall, aber der Vorderteil des Rumpfes wurde aus Balsa-Holz und Flugzeug-Sperrholz angefertigt, zusammengefügt mit Kunstharzkleber, ähnlich wie bei dem früher entworfenen Mosquito-Bomber.
Der Antrieb, welcher von Major F.B. Halford entwickelt worden war, war vom Zentrifugal-Typ und wurde von de Havilland unter der Bezeichnung Goblin I hergestellt.

Der erste Prototyp der DH 100 Vampire, bekannt als ‘Spider Crab’ (Spinnenkrabbe) und der Seriennummer LZ 548/G machte den Erstflug am 26. September 1943 von Hatfield aus, wobei der Pilot Geoffrey de Havilland Junior war.
Erste Flugversuche bestätigten jedoch die gute Steuerbarkeit des Flugzeuges, trotz der ungewöhnlichen Konfiguration und dem damals revolutionären Antrieb. Die einzige bedeutende Änderung, welche an der Flugzeugzelle vorgenommen wurde, war daher nur eine Verringerung der Höhe der Flossen und Ruder am zweiten und dritten Prototypen (LZ551/G und MP838G), welches dem Testprogramm Anfang 1944 beitraten und mit vier 20-mm-Hispano-Kanonen im Bauch des vorderen Teils der Rumpfgondel bewaffnet waren.

Die gute Leistung und Flugeigenschaften der DH 100 Vampire wurden durch das Luftfahrtministerium am 13. Mai 1944 belohnt, indem ein Auftrag zur Herstellung von 120 Flugzeugen vergeben wurde. Da de Havillands eigene Kapazitäten durch den Bau der Großserien der Mosquito vollständig ausgeschöpft waren, sollte der neue Düsenjäger von English Electric bei Preston in Lancashire hergestellt werden. Dazu wurde auch der offizielle Name des Flugzeuges geändert, welches nun Vampire F1 hieß.

Vampire F1

De Havilland Vampire F1 der 501. RAF Squadron (Staffel), verwendet von November 1948 bis Juni 1951.

Das erste Serienflugzeug (TG274/G) machte seinen Erstflug von Salmesbury aus am 20. April 1945 und am nachfolgenden 7. Mai wurde ein weiterer Auftrag über zusätzliche Vampire F1 erteilt.
Die ersten 40 Vampire F1 hatten noch das Goblin-1-Strahltriebwerk, spätere Maschinen wurden mit dem Goblin 2 mit einer stärkeren Leistung von 1.403 kg ausgerüstet, welches eine Höchstgeschwindigkeit von 853 km/h in 5.487 Metern Höhe ergab. Dies war wesentlich besser als bei der größeren und von zwei Strahltriebwerken angetriebenen Gloster Meteor und machte die Vampire F1 zum schnellsten Jäger dieser Tage. Allerdings war die Vampire bis zum Ende der Feindseligkeiten im Zweiten Weltkrieg in nicht ausreichender Zahl verfügbar, um noch irgendwelche Kampfeinsätze zu sehen.

Das 51. Flugzeug (TG336) und alle nachfolgenden Vampire F1 wurden mit einer Druckkabine ausgestattet und eine Vergrößerung der internen Treibstoffzuladung half teilweise dabei, die geringe Reichweite zu verbessern, welche eines der Hauptnachteile der ersten Vampire gewesen war. Deshalb wurden an den letzten F1 auch Vorkehrungen getroffen, wie bei der Mosquito ähnliche Abwurftanks unter den Flügeln anzubringen. Diese waren aber jedoch zu klobig und wurden nur selten verwendet.

Das Blasen-Kabinendach wurde bei allen nachfolgenden Vampire- und auch Venom-Einsitzern Standard und wurde auch bei vielen F1 nachträglich eingebaut.

Vampire F1

Vampire F1 der 247. RAF Squadron, von März 1946 bis Februar 1949.

Die 247. Squadron der RAF wurde als erster Einsatzverband auf die Vampire umgerüstet, als die Piloten von der Hawker Tempest aus im April 1946 umschulten. Diese Staffel wurde während des Sommers 1946 intensiv dafür eingesetzt, Einsatzerfahrung mit dem neuen Typ zu sammeln und ebenso Techniken zur Umschulung von Piloten von Kolbenjägern auf Düsenjägern zu erhalten. Da die Vampire aber sehr gut zu fliegen war und sogar weniger anspruchsvoll als die meisten Kolbenjäger war, gab es keine großen Probleme. Nur bei der Landung war wegen des Bugrades und der höheren Geschwindigkeit Aufmerksamkeit geboten.

Anschließend wurden noch die 54. und 130. Squadron (als 72. ab 31.1.47 geführt) im Herbst 1946 und Frühjahr 1947 auf die Vampire umgerüstet.
Diese drei Staffeln blieben auch die einzigen regulären Vampire-Einheiten des britischen Jäger-Kommandos in Großbritannien, da die Mehrzahl der Jagdstaffeln mit der Meteor ausgerüstet werden sollten. So wurden die letzten Vampire F1 bereits 1948 in Großbritannien als Jagdflugzeuge vollständig abgelöst. Dafür erschienen sie im April 1948 für über ein Jahr mit der 3. Squadron in Wunstorf in Deutschland. Bei Reserve-Staffeln in Großbritannien war der Typ noch bis Ende 1951 in Dienst und anschließend wurden nur noch wenige der F1 als Trainingsflugzeuge verwendet.

Eine Vampire F1 wurde an Kanada geliefert, vier an die Schweiz und 70 an Schweden. Später wurden einige der schwedischen Flugzeuge an Österreich und 25 an die Dominikanische Republik 1955 weiterverkauft.

Vampire F3

Der Vampire F1 folgte die F3 in der Produktion. Die Vampire F3 wurde nach der Spezifikation F3/47 entwickelt, welche vor allem eine größere Reichweite forderte.
Dies wurde erreicht durch die Vergrößerung der internen Treibstoffzuladung von 918 auf 1.482 Liter und durch die Halterungen für zwei Abwurftanks unter den Flügeln, welche normalerweise 455 Liter fassten. Es gab jedoch auch größere Abwurftanks bis zur zweifachen Größe, welche aber normalerweise nur für Überführungsflüge verwendet wurden.
Diese Veränderungen vergrößerten zwar das Startgewicht um 680 kg auf 5.422 kg, aber dafür verdoppelte sich fast die Reichweite von 1.175 km auf 2.238 km in einer Höhe von 9.144 Metern.
Um der zunehmenden Instabilität durch die Anbringung der Abwurftanks zu begegnen, wurden Flossen und Höhenleitwerk überarbeitet.

Eine Vampire F1 wurde zum Prototypen der F3 überarbeitet und machte den Erstflug am 4. November 1946. Anschließend wurden mehr als 170 Vampire F3 von English Electric in Preston gebaut. Davon wurden einige zu Sea Vampire umgebaut und auch einige exportiert.

Ende 1947 ersetzten die 54., 72. und 247. Squadron des Odiham-Wing ihre F1 gegen die neuen Vampire F3. Zur Demonstration ihrer größeren Reichweite unternahmen sechs F3 der 54. Squadron, angeführt von Staffel-Kommandeur R.W. Oxspring im Juli 1948 die erste Atlantik-Überquerung von Düsenjägern überhaupt, bei welcher sie über Island, Grönland und Labrador bis nach Kanada und in die USA flogen, wo sie an mehreren Flugveranstaltungen teilnahmen.

Die Vampire F3 sah nur eine kurze Einsatzzeit bei den Jagdstaffeln in Großbritannien und wurde in Odiham bereits Ende 1949 gegen die FB5 ersetzt. Neben Einsätzen bei Reserve-Staffeln bis 1952 in Großbritannien wurde die Vampire F3 aber auch in Übersee eingesetzt.
Im Herbst 1948 wurde sie bei der auf Malta stationierten 73. Squadron eingeführt, wo sie für fast vier Jahre im Einsatz blieben. Flugzeuge der Staffel waren zwischenzeitlich in Libyen, Zypern und in der Suez-Kanal-Zone im Einsatz gewesen. Im Mai 1949 erhielt auch die 32. Squadron bei Nikosia auf Zypern die F3, welche sie für 18 Monate verwendete.

Kanada erhielt 83 Vampire F3 und verwendete diese bis 1958. Fünfzehn der kanadischen Flugzeuge wurden überholt und 1961 an die mexikanische Luftwaffe verkauft, wo sie in derer 200. Staffel eingesetzt wurden.
Australien erhielt 41, Norwegen vier und Indien drei Vampire F3.

Vampire FB5

Vampire FB5

Vampire FB5 der 614.Squadron der RAF, von Dezember 1951 bis März 1957.

Im Jahr 1948 hatte die Royal Air Force entschieden, die Gloster Metor als Standard-Abfangjäger bis zur Verfügbarkeit der radikaleren Düsenjäger der ‘Zweiten Generation’ zu verwenden.
Der Metor wurde ein besseres Entwicklungspotential zugetraut, hauptsächlich wegen der Auslegung für zwei Strahltriebwerke, was natürlich auch sicherer bei Flügen war.

Trotzdem war die Vampire ein erprobter Entwurf, einfach zu fliegen und von Natur aus stabil, sowie ohne größeren Aufwand und ökonomisch einsetzbar. So änderte sich das Haupteinsatzgebiet der Vampire von der ursprünglichen Rolle als Abfangjäger, zur besser geeigneten und genauso wichtigen des Jagdbombers.
Dies war von de Havilland vorausgesehen worden und so war bereits mit der Planung begonnen worden, die Zuladung für die Vampire zu steigern, was in der Vampire 5 endete.

Für die Vampire FB5, die effektivste Version des Flugzeuges, wurden die Flügel verstärkt, um eine größere Zuladung von bis zu 906 kg anbringen zu können. Ein verstärktes Unterfahrgestell war auch notwendig, um mit der größeren Sinkgeschwindigkeit bei der Landung zu Recht zu kommen, welches von der höheren Flügelladung und dem Gesamtgewicht von nun 5.600 kg herrührte.
Der Motor war weiterhin der Goblin 2, welcher der Vampire F5 eine Höchstgeschwindigkeit von 860 km/h in niedrigen Höhen ermöglichte, wo die guten Flug- und Steuereigenschaften das Flugzeug zu einer stabilen Waffenplattform und hervorragend für Bodenangriffe, machten.

Eine Vampire F1 (TG444) wurde zum Prototypen umgebaut und die ersten FB5-Serienflugzeuge (beginnend mit VV214) verließen die Fabrik von Eglish Electric im Juni 1948. Obwohl English Electric die Vampire FB5 weiterbaute, wurden diesmal 300 der insgesamt 1.150 Flugzeuge von de Havillands Fabriken in Hatfield und Broughton (Chester) gebaut.

Die Vampire FB5 hatte eine lange und ereignisreiche Karriere mit der Royal Air Force und bei anderen Luftstreitkräften. Die ersten Flugzeuge wurden bei der RAF Ende 1948 übernommen und blieben über ein Jahrzehnt im Einsatz. Im folgenden Jahr rüsteten die drei F3-Staffeln 54., 72. und 247. Squadron auf die FB5 um, welche sie bis zur Einführung der Meteor 8 im Jahr 1952 verwendeten.

Der neue ‘Kalte Krieg’ wurde mit der Berlin-Krise von 1948 offensichtlich und machte klar, daß stärkere alliierte Streitkräfte auf dem Kontinent stationiert werden müßten, um einer möglichen kommunistischen Aggression begegnen zu können. So wurde auch geplant, die 2. Taktische Luftflotte der RAF zu erweitern.
Der Ausbruch des Korea-Krieges 1950 gab dann den Ausschlag für ein Erweiterungs- und Modernisierungs- Programm bei der RAF, welches sich hauptsächlich auf die Vampire FB5 bezog. Einige Staffeln rüsteten von der Mosquito und anderen leichten Bombern auf die FB5 um, während eine Reihe von Staffeln wieder aufgestellt wurden.
Insgesamt flogen 19 von diesen Staffeln dann die Vampire F5, dazu gehörten die 3., 4., 5., 11., 14., 16., 20., 26., 67., 71., 93., 94., 98., 112., 118., 130., 145., 234. und 266. Squadron.
Große Aufmerksamkeit wurde der Bodenunterstützung der alliierten Armeen aus der Luft gewidmet und die Vampire-Jagdbomber waren über Großbritannien und Westeuropa unter Tarnnetzen bei Flugplätzen verteilt, um im Konfliktfall schnell auf Einsatzflugfelder verlegt werden zu können.

Ende 1952 wurden die Vampire der 5., 11. und 266. Squadron in Wunstorf mit der Venom FB1 neu ausgerüstet und im nächsten Jahr folgten auch die drei Staffeln in Fassberg. Andere Staffeln erhielten auch die neue Sabre, aber die Vampire F5 war in Deutschland noch bis Mitte 1954 im Einsatz. Zu diesem Zeitpunkt rüsteten die letzten drei Staffeln (16., 94. und 145.) auf Venom FB1 um.

Die Vampire FB5 sah auch zahlreiche Einsätze bei der RAF im Nahen Osten, wo sechs Staffeln damit ausgerüstet wurden, sowie zwei weitere im Fernen Osten.
Im Nahen Osten erhielt die 6. Squadron bei Deversoir in Ägypten die FB5 am 17. Oktober 1949 als erstes, während im Fernen Osten die 60. Squadron bei Tangah in Singapore das Flugzeug im Dezember 1950 erhielt. Dort wurden im nächsten Jahr von der 60. Squadron Einsätze gegen die kommunistischen Guerillas in Malaysia geflogen.

Vampire FB9

Der Einsatz der Vampire FB5 in tropischen Klima machten deutlich, daß der Pilot eine bessere Cockpit-Kühlung benötigte. Auch ließ die Leistung des Goblin-Triebwerks in heißer Umgebung stark nach, sodaß eine Tropen-Version erschien, die Vampire FB9. Diese verfügte über das neue Goblin-3-Strahltriebwerk mit 1.518 kg Schub und einer besseren Cockpit-Kühlung. Auch eine Reihe der in Tropen bisher eingesetzten FB5 wurde auf diesen Standard nachgerüstet.

Die Serienproduktion der FB9 begann mit Maschine WG848 im Jahr 1951 und endete mit dem letzten Exemplar im Dezember 1953, als der letzte Vampire-Einsitzer für die RAF gebaut worden war. Bis dahin waren noch einmal 350 FB9 gebaut worden, hauptsächlich von de Havilland, aber auch 51 Stück von Fairey in Stockport.

Die Vampire FB9 wurde von der 60. und 28. Squadron erstmals 1952 im Fernen Osten in Dienst gestellt. Dazu später noch von der 45. Squadron, welche 1955 in Malaysia eingesetzt wurde.
Die 8. Squadron bei Aden rüstete auf die FB9 im Dezember 1952 um setzte sie später gegen die Mau-Mau in Kenia ein.

Bis Ende 1955 wurden die meisten der Vampire FB9 in Übersee außer Dienst gestellt und nach Großbritannien zurückgeflogen, wo sie bei Reserve- und Trainingseinheiten noch weiterverwendet wurden.

Vampire NF10 Nachtjäger

Vampire NF10 Nachtjäger der 23.RAF Squadron, von September 1951 bis Januar 1954.

Die Vampire FB5 und FB9 hatten ziemlich große Erfolge auf dem Exportmarkt. 75 wurden an die Schweiz, 50 an Südafrika und 12 an Indien verkauft, wo die FB9 bei Hindustan Aircraft unter Lizenz gebaut wurde und bis 1965 in den Zusammenstößen und Kriegen mit Pakistan eingesetzt wurde.
Die Flugzeuge wurde an Schweden, nach Frankreich (mit Nene-Atrieb), Norwegen, Finnland, Venezuela, Irak, Libanon und Ägypten (50 Stück) verkauft. Die Masse der ägyptischen Flugzeuge wurde von den Israelis bis 1956 abgeschossen und die acht Überlebenden an Jordanien weitergegeben.
Dreißig Vampire FB5 der RAF wurden an die französische Luftwaffe abgegeben, zusammen mit Bauteilen für 67 weitere, welche von SCNCASE zusammengebaut wurden. Diese Flugzeuge waren die ersten französischen Düsenjäger und begannen ab 1949 die Staffeln im Heimatland auszurüsten.

Genauer noch auf die Marine-Version Sea Vampire, die Nachtjäger-Varianten (siehe vorhergehendes Foto) und die zahlreichen Vampire-Trainingsflugzeuge einzugehen, würde den Umfang an dieser Stelle sprengen.


Animation 3d-Modell De Havilland Vampire der Schweizer Luftwaffe


Spezifikationen De Havilland DH 100 Vampire F1

Spezifikationen
DH 100 Vampire F1 Spezifikation
Typ Jagdflugzeug und Jagdbomber mit Strahltriebwerk
Antrieb Strahltriebwerk de Havilland Goblin mit 1420 kg Schub
Besatzung 1
Spannweite 12,19 m
Länge über alles 9,37 m
Höhe über alles 2,70 m
Leer-Gewicht 2.890 kg
max.Startgewicht 3.890 kg
Höchstgeschwindigkeit 869 km/h
Steigleistung 1.280 m / min.
Dienstgipfelhöhe 12.500 m
Reichweite 1.175 km
Bewaffnung
DH 100 Vampire F1 Spezifikation
nach vorne 4 x starre 20mm Hispano Kanonen (je 150 Schuß)
Unterflügelstationen 2 x 450 kg-Bomben oder 8 x 27 kg-Raketen (FB5/9 Jagdbomber)
Einsatzstatistik
DH 100 Vampire F1 Angaben
Erstflug 20. September 1943
Serienproduktion 20. April 1945
Truppenlieferung Dezember 1945
Endlieferung (englische Produktion) Dezember 1953
Stückzahl (alle) 4.206
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