Churchill-Panzer

A 22 Churchill – englischer schwerer Infanteriepanzer Mark IV.
Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, Video und 3d-Modell.

Churchill-Panzer im RAC Tank Museum

Churchill-Panzer im RAC Tank Museum, Bovington Camp, Dorset (England).

A22 Churchill
Typ: schwerer Infanteriepanzer Mark IV

Geschichte:

Bei Ausbruch des 2. Weltkrieg im September 1939 gab es die vorherrschende Meinung im britischen Kriegsministerium, daß die Bedingungen an einer neuen Westfront denen von 1914 bis 1918 sehr ähnlich sein werden. Daher ergab sich der Bedarf für einen schweren Infanteriepanzer, welcher unverwundbar gegen die vorhandenen Panzerabwehrwaffen sein sollte, mit einer sehr großen Grabenüberschreitfähigkeit, und welcher in der Lage sein sollte, ein durch Artilleriefeuer aufgewühltes Trichterfeld zu durchfahren. Diese Spezifikation wurde vom Vorsitzenden für die Panzerbeschaffung, Woolwich, als A20 bezeichnet und die Firma Harland&Wolff wurde gebeten, ein Pilotmodell zu bauen. Eine 80-mm-Panzerung, eine Geschwindigkeit von 25 km/h, eine Kletterfähigkeit von 1,50 m und eine Besatzung von 7 Mann wurden als weitere Charakteristiken gefordert.

Im Wesentlichen war der A20 eine Verfeinerung der ‘Rauten’-Tanks (Mark I bis V) welche die Engländer 1916-1918 gebaut hatten. Verschiedene Bewaffnungskombinationen wurden in Erwägung gezogen, einschließlich der 2- und 6-Pfünder, der französischen 75-mm-Kanone und 3-inch-Haubitze. Letztlich wurde die 2-Pfünder für den Turm ausgewählt und eine weitere sollte vorne eingebaut werden. Dazu Maschinengewehre an den Rumpfseiten und der Vorderseite. Vier Prototypen wurden im Februar 1940 bestellt. Der erste Prototyp begann mit Tests im Juni 1940 und wurde von Gebtriebe-Problemen geplagt. Die Ergebnisse der Tests zeigten jedoch, daß um die geforderte Leistung einzuhalten, die Bewaffnung auf eine einzige 2-Pfünder-Kanone reduziert werden mußte.

Das ganze fiel zeitlich mit der Evakuierung von Dünkirchen zusammen, nach der England weniger als 100 Panzern für die Verteidigung seiner Insel übrig blieben. Die Firma Vauxhall (der britische Ableger der US-Firma GMC) wurde daher aufgefordert, den Entwurf des A20 zu überarbeiten, ihn etwas zu verkleinern und so schnell wie möglich in die Produktion zu nehmen – wenn möglich, innerhalb eines Jahres.

Vauxhall wurde vor allem deswegen gewählt, weil deren Vauxhall-Bedford Zwillings-6-Zylinder-Motor für den A20 vorgesehen war. Der A20-Prototyp und die Pläne wurden an Vauxhall weitergereicht, zusätzliche Technische Zeichner vom englischen Mechanisation Board gestellt und ein neues Pilotmodel – genannt A22 Infanteriepanzer Mark IV – wurde im November 1940 fertig.

Die ersten 14 Serienmodelle wurden im Juni 1941 ausgeliefert, von einer Bestellung von 500 Exemplaren direkt vom Zeichenbrett.
Wegen des gehetzten Entwicklungsprogramms gab es zahlreiche Konstruktionsmängel, welche zu häufigen Pannen mit den ersten Marks führten. Dies erforderte erhebliche Überarbeitungsprogramme 1942-1943, die von Vauxhall-Techniker bei den Einheiten, welche mit dem neuen Panzer ausgerüstet waren, durchführten. Dabei gab es zahlreiche Detailverbesserungen an mechanischen Komponenten.

Als Churchill benannt, wurde der A22 in großen Mengen von einem Firmen-Konsortium aus Broom&Wade, Birmingham Carriage & Wagon, Metropolitan Cammell, Charles Roberts, Newton Chambers, Gloucester Railway Carriage, Leyland, Dennis und Harland&Wolff – alle unter dem Vorsitz von Vauxhall – gebaut.

Churchill-Panzer bei Dieppe

Erstmals im Einsatz bei der fehlgeschlagenen Landung von Dieppe im August 1942, waren diese zurückgelassenen Churchill-Panzer abgedichtet und mit einer spezieller Watausrüstung versehen.

Der Churchill war eine Verbundkonstruktion, bestehend aus einer 1,2-cm starken Innenhaut aus Weichstahl mit einer Außenhaut aus Panzerplatten, welche in ihren Positionen verschraubt oder vernietet wurden. Zunächst wurde ein Guß-Turm verwendet, aber spätere Modelle hatten größere Türme, welche gegossen, geschweißt und in Verbundkonstruktion hergestellt wurden. Der Motor und Antrieb befanden sich im Heck. Die Laufketten mit den kleinen, gefederten Laufrollen oben und unten ermöglichten Stauräume für Munition, Vorräte und Gepäck zwischen dem oberen und unteren Kettenlaufwerk. Dies machte den Churchill zu einem ungewöhnlich geräumigen Kampffahrzeug. Notausgänge für die Besatzung wurden an jeder Seite angebracht. Die Kraftübertragung erfolgte durch das neue Merritt-Brown-Vier-Gang-Getriebe mit gesteuerter Differentiallenkung, wodurch der Churchill der erste englische Panzer mit einer derartigen Schaltung war.

Bewaffnet war der Mark I mit der 2-Pfünder-Kanone und einer 3-inch (76mm) Haubitze in der Frontwanne. Veränderte taktische Anforderungen führten jedoch während der Produktionszeit ständig zu einer veränderten Bewaffnung. Gemeinsam mit den englischen Kreuzerpanzern wurde die 6-Pfünder-Kanone im Jahr 1942 eingeführt, was einen größeren Turm (Mark III) erforderlich machte.
Der Churchill-Panzer wurde erstmals bei der gescheiterten Landung von Dieppe im August 1942 eingesetzt.

Die Erfahrung des Wüstenkriegs 1941/42 ließen das englische Kriegsministerium annehmen, daß Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit wichtiger sind als starke Panzerung. So wurde beschlossen, die Churchill-Produktion 1943 auslaufen zu lassen, wenn die neuen A27-Kreuzerpanzer Cromwell zur Verfügung stehen würden.

Churchill-Panzer erklimmen die Hügel in Tunesien

Churchill-Panzer erklimmen die Hügel zu den deutschen Stellungen in Tunesien, die zuvor als ‘Panzer-sicher’ galten.

Jedoch waren die ersten Kampfeinsätze des Churchill bei der Britischen 1. Armee in Tunesien sehr überzeugend – insbesondere, da sie in dem dortigen Gelände nahezu jeden Hügel erklimmen konnten, den andere Panzer bisher nicht angreifen konnten. So erhielt der Infanteriepanzer nochmals eine Gnadenfrist. Im Jahr 1943 wurde der Churchill wieder anders bewaffnet, diesmal mit der neuen englischen Version der 75-mm-Kanone.

Zur selben Zeit wurden wesentliche Entwurfsverbesserungen vorgenommen. Da das Fahrzeug zu einer Zeit entworfen wurde – wie auch alle anderen englischen Kampfpanzer -, als die britischen Einschränkungen für die Eisenbahnladeflächen eingehalten werden mußten, litt der Churchill ebenso unter dem Nachteil, daß er zu eng war, um einen größeren Turm für die 17-Pfünder-Kanonen erhalten zu können. Aus diesem Grund war er im Vergleich zu seinen deutschen Rivalen 1944/45 unterbewaffnet, was aber zu einem gewissen Umfang durch die dicke Panzerung des Fahrzeuges ausgeglichen wurde.

Der andere Faktor, welcher den Churchill-Panzer zu einem der wichtigsten britischen Panzern der Jahre 1939 bis 1945 machten, war seine Fähigkeit, eine ganze Serie von Spezialfahrzeuge aus ihm zu entwickeln, welche für die geplante Invasion in Nordwesteuropa im Jahr 1944 benötigt wurden.
Das geräumige Innere des Fahrzeuges, zusammen mit seinen regelmäßigen Formen und schwerer Panzerung, machte es besonders nützlich als gepanzertes Pionier-Fahrzeug, Brückenleger oder Bergepanzer. Dazu wurden noch jede Menge experimentelle Varianten entwickelt und erprobt.

Benutzer: Großbritannien.

Churchill-Versionen

Churchill I

Der Churchill I zeigt noch die ursprünglichen Entwurfseigenschaften, wie die zusätzliche 3-inch-Haubitze vorne in der Wanne.

Churchill I
Das Originalmodell von 1941 mit gegossenen Turm. Bewaffnet mit der 2-Pfünder-Kanone und einem koaxialen 7,92-mm-MG-Besa-MG und einer 3-inch-Haubitze (76,2mm) vorne im Rumpf. 150 Schuss für die 2-Pfünder und 58 Schuss für die 3-inch-Haubitze als Munitionsvorrat. Einige der Churchill I wurden im Dieppe-Raid am 19. August 1942 eingesetzt.

Churchill II

Dieser Churchill II zeigt das Besa-MG in der vorderen Wanne, welches die 3-inch-Haubitze ersetzt hatte.

Churchill II
Wie der Churchill I, jedoch wurde die 3-inch-Haubitze im Bug gegen ein zweites Besa-MG ersetzt.

Churchill IICS
Wie der Churchill I, aber die Geschützpositionen wurde so ausgetauscht, daß sich die 3-inch-Haubitze im Turm befand und die 2-Pfünder-Kanone vorne im Rumpf. Nur in geringen Stückzahlen gebaut.

Diese drei ersten Versionen hatten alle nicht abgedeckte Kettenlaufwerke und Motoreinlasslamellen an der Seite der Wanne, welche Seitenöffnungen hatten. Ab Mai 1942 wurden die meisten vorhandenen Fahrzeuge überarbeitet und erhielten Kettenabdeckungen und Verkleidungen an den Seiten, sowie Verstärkungsplatten vorne. Neue Motoreinlasslamellen wurden ebenfalls eingebaut, welche sich oben befanden, um zu verhindern, daß der Motor beim waten geflutet werden kann. Für das durchwaten größerer Wassertiefen konnten verlängerte Schnorcheln an das Ende der Motoreinlasslamellen installiert werden. Zusätzlich gab es noch weitere mechanische Verbesserungen.

Churchill III

Serienmäßiger Churchill III mit Kettenlaufwerkabdeckung und überarbeiteten Seiteneinlauf-Lamellen. Das Modell erschien im März 1942 und war das Erste mit der 6-Pfünder-Kanone.

Churchill III
Diese Version erschien im März 1942 und war die erste, welche eine 6-Pfünder-Kanone erhielt, nachdem das britische Kriegsministerium die vorhandenen Typen der Kreuzer- und Infanteriepanzer stärker bewaffnet sehen wollte. Um die 6-Pfünder-Kanone zu verwenden, war ein neuer geschweißter Turm notwendig. Die ersten Mk III, welche vor Mai 1942 gebaut wurden, hatten den ursprünglichen Typ der Lufteinlässe und keine Verkleidung des Kettenlaufwerks. Viele der bisher gebauten Mk I und Mk II wurden auf den Standard des Mk III nachgerüstet und erhielten den neuen Turm mit der 6-Pfünder-Kanone.

Churchill IV

Churchill IV mit der 6-Pfünder Mark 5 Kanone und Gegengewicht. Dieses Fahrzeug zieht einen Anhänger mit zusätzlichem Treibstoff. Das Modell hatte einen neuen Gußturm, welcher einen etwas besseren Panzerschutz als der geschweißte Turm des Mark III versprach.

Churchill IV
Wie der Churchill III mit der 6-Pfünder-Kanone, aber mit einem neune gegossenen Turm, welcher einen etwas besseren Panzerschutz als der geschweißte Turm bot. Zum erstenmal Mitte 1942 gebaut. Abgesehen vom Turm waren der Churchill III und IV identisch. Es konnten 84 Schuß für die 6-Pfünder-Kanone mitgeführt werden. Die meisten Fahrzeuge hatten die 6-Pfünder Mk 3, aber die ersten Serienmodelle hatten die 6-Pfünder Mk 5, welche länger und leichter aussieht und manchmal ein Gegengewicht an der Mündung hatte.

Churchill IV (NA 75)

Churchill IV (NA 75) war der Mark IV mit einer amerikanischen 75-mm-Kanone und Blende, welche aus zerstörten M4 Sherman Panzern von britischen Feldwerkstätten in Nordafrika eingebaut wurde. ‘NA 75’ steht für ‘Nord Afrika 75-mm-Kanone’.

Churchill IV (NA75)
Das Erscheinen der amerikanischen M3 Lee/Grant und M4 Sherman-Panzer im Wüstenkrieg betonte die Notwendigkeit von Kanonen im 75-mm-Kaliber für die britischen Panzer, welche gleichzeitig Explosivgranaten oder panzerbrechende Granaten verschießen konnte. Die Werkstätten der mit Churchill-Panzer ausgerüsteten Brigaden der britischen 1. Armee in Tunesien begannen daher im Januar 1943 aus eigener Initiative 120 Mk IV mit der amerikanischen 75-mm-M3-Kanone einschließlich Geschützblende auszurüsten, welche aus unbrauchbaren Sherman-Panzern ausgebaut worden waren.
Dies waren überhaupt die ersten britischen Panzer, welche mit einer 75-mm-Kanone in den Kampf zogen. Sie wurden mit großem Erfolg im Feldzug auf Sizilien und Italien eingesetzt und blieben bis Kriegsende im Einsatz. In dieser Form konnten 84 Granaten vom Kaliber 75mm mitgeführt werden und das Kürzel ‘NA’ stand für North Africa (Nord-Afrika).

3-inch Gun Carrier Churchill Mk I
Im September 1941 fragte der britische Generalstab bei den Verantwortlichen für die Panzertruppe nach, ob es eine Möglichkeit gibt, Kanonen mit größerem Kaliber und Geschoßgeschwindigkeit in Kreuzer- und Infanterie-Panzer einzubauen, insbesondere um die erwarteten neuen schweren deutschen Panzer zu bekämpfen. Um diese Anforderung für die Kreuzer-Panzer zu erfüllen, wurde anschließen der Challenger mit einer 17-Pfünder-Kanone entwickelt.
Für den Infanterie-Panzer wurde vorgeschlagen, eine 3-inch-Flugabwehrkanone (76,2mm) mit einem begrenzten Richtbereich in ein Churchill-Fahrgestell einzubauen. Diese Waffe war verfügbar, da sie in den Flak-Einheiten durch die 3,7-inch-Kanone ersetzt wurden. Einhundert Fahrzeuge sollten hergestellt werden, aber im Dezember 1941 wurde beschlossen, daß alle produzierten Churchill-Panzer als Kampfpanzer benötigt werden und mit der gerade verfügbaren 6-Pfünder-Kanone ausgerüstet werden sollten.
Deshalb wurde die Bestellung auf 24 Fahrzeuge reduziert und der Prototyp war im Februar 1942 fertig. Keines der Fahrzeuge wurde jemals im Kampf eingesetzt und die meisten wurden in Snake-Minenräumer A22D umgebaut und so bei Versuchen und zum Training 1943 und 1944 eingesetzt.

Churchill V

Churchill V war die Unterstützungsvariante des Mark IV, welcher mit einer 95-mm-Haubitze ausgerüstet war

Churchill V
Zusammen mit dem Churchill IV gebaut, war dies grundsätzlich das gleiche Fahrzeug, aber mit einer 95-mm-Haubitze anstatt der 6-Pfünder bewaffnet, um zur Nahunterstützung eingesetzt zu werden. Nur 10% der Churchill-Produktion – einschließlich des weiter unten aufgeführten Mk VIII – wurden mit der 95-mm-Haubitze ausgeliefert. 47 Schuß für die Haubitze konnten mitgeführt werden.

Churchill VI

Churchill VI war der Mark IV, welcher in die Nähe des neuen Mark VII-Standards gebracht wurde und über eine 75-mm-Kanone anstatt der 6-Pfünder verfügte.

Churchill VI
Die Erfahrungen im Wüstenkrieg führten zu Forderungen, eine 75-mm-Kanone in die britischen Panzer einzubauen, welche vergleichbar mit der amerikanischen 75-mm-Kanone in den mittleren M3 und M4 Panzern war, welche so erfolgreich von der britischen 8. Armee eingesetzt wurden. So wurde eine britische Version der amerikanischen 75-mm-Kanone von Vickers entwickelt, welche auch die amerikanische Munition verschießen konnte. Seit Januar 1943 wurden Pläne vorbereitet, diese neue Kanone in den Churchill einzubauen, aber die 75-mm-Kanone war nicht vor dem Winter 1943/44 verfügbar. Zwischenzeitlich wurde auch eine neue Churchill-Version für diese neue Kanone als Mk VII (siehe nächste Version) entwickelt.
So wurden ab November 1943 vorhandene Mk IV etwa auf den Standard des geplanten Mk VII gebracht durch hinzufügen einer Kommandanten-Kuppel, Diopter und der 75-mm-Kanone anstatt der 6-Pfünder. Diese nachträglich umgebauten Fahrzeuge wurden als Mk VI bezeichnet, während die neu gebauten Churchill die Bezeichnung Mk VII erhielten. Alle wurde in Nordwest-Europa 1944/45 eingesetzt.

Churchill VII

Churchill VII mit einem kombiniert geschweißten und gegossenen Turm, runden Notausgängen und der neuen 75-mm-Kanone.

Churchill VII
Dies war die weitgehend überarbeitete Version des Churchill-Panzer mit einer dickeren, integrierten Panzerung gegenüber der zusammengesetzten Panzerung der vorhergehenden Fahrzeuge. Ein neuer gegossener und geschweißter schwerer Turm mit Kommandenten-Kuppel, kreisförmigen anstatt quadratischen Notausstiegsluken, schwererer Kettenaufhängung, verbesserten Getriebe, der neuen 75-mm-Kanone und vielen andere Detailverbesserungen wurden dafür verwendet. Als A22F wurde diese Version im Feldzug in Nordwest-Europa von 1944 bis 1945 eingesetzt und blieb noch viele Jahre nach Kriegsende im Truppengebrauch. 84 Schuß Munition konnten mitgeführt werden und ab 1945 wurden die Fahrzeuge als A42 bezeichnet.

Churchill VIII

Der Churchill VIII war die Unterstützungsvariante des Mark VII mit einer 95-mm-Haubitze.

Churchill VIII
Wie der Churchill VII, aber ebenfalls wie beim Mk V weiter oben beschrieben, mit der 95-mm-Haubitze bewaffnet.

Churchill IX
Dies waren überarbeitete Churchill III oder IV mit dem Einbau des neuen gegossenen und geschweißten Turms des Mk VII, aber weiterhin mit der 6-Pfünder-Kanone bewaffnet. Weitere Verbesserungen waren Zusatz-Panzerung an den Seiten und der Vorderseite der Wanne.

Churchill IX LT
Ebenfalls überarbeitete Churchill III oder IV, aber mit dem ursprünglichen Turm.

Churchill X
Churchill Mk IV auf Mk IX, aber mit der 75-mm-Kanone.

Churchill X LT
Überarbeiteter Churchill VI, aber mit Original-Turm.

Churchill XI
Mk V mit schwerem Turm wie beim Mk VIII und Zusatzpanzerung.

Churchill XI LT
Überarbeiteter Mk V zu Mk XI, aber mit Original-Turm.

Churchill-Flammenwerfer-Panzer

Churchill-Flammenwerfer-Panzer im RAC Tank Museum, Bovington Camp, Dorset (England).

Hinzu kommen noch zahlreiche Varianten mit Flammenwerfer (Oke und Crocodile), Pionier-Panzer AVRE, Bergungspanzer ARV und BARV, Brückenlege-Panzer Ark, Minenräum-Panzer, Mattenleger für Strände, Sprengpanzer und verschiedene andere, experimentelle Modifikationen.


Animation 3d-Modell Churchill VI


Spezifikationen für Churchill-Panzer, Infanteriepanzer Mark IV, A22

Spezifikationen
Churchill Mark VI Spezifikation
Typ schwerer Infanteriepanzer
Antrieb wassergekühlter Bedford 12-Zylinder-Motor mit 350 PS
Getriebe Merritt-Brown 4-Gang-Getriebe
Besatzung insg. 5
Turm-Besatzung 3
Länge 7,44 m
Breite 2,75 m / 3,25 m
Höhe 3,21 m
Gewicht 39.574 kg
Straßengeschwindigkeit 25 km/h
Geländegeschwindigkeit 13 km/h
Verbrauch/100 km ?
Kraftstoffvorrat ?
Straßen-Fahrbereich 144 km
Gelände-Farbereich ?
Kletterfähigkeit 0,81 m
Graben-überschreitung 3,05 m
Watfähigkeit 1,11 m
Wendekreis ?
Steigfähigkeit ?
Panzerung
Churchill Mark VI mm Winkel
Details unbekannt Maximum 102 mm, Minimum 16 mm unbekannt
Bewaffnung und Ausrüstung
Churchill Mark VI Spezifikation
Hauptbewaffnung OQF 75-mm-Kanone Mark V
Schuß 84
Schwenkbereich 360°
Höhenbereich ?
Mündungsgeschw. APC 619 m/s
Mündungsgeschw. APCBC 808 m/s
Granatgewicht 6,23 kg (andere Quellen: 6,52 kg)
Maximale Schußweite Explosiv: 10.000 m; Nebel: 4.500 m; Panzerbrechend: 2.000 m
Sekundär-Bewaffnung 2 x 7,92-mm-BESAG-MG
Funkgerät ?
Zieloptik ?
Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der OQF 75-mm-Kanone Mark V
Entfernung APC APCBC
Durchschlag 100 m ? ?
Durchschlag 500 m 68 mm 103 mm
Durchschlag 1.000 m 61 mm 94 mm
Durchschlag 1.500 m 54 mm 86 mm
Durchschlag 2.000 m 47 mm 78 mm
Herstellung
Churchill Mark VI Angaben
Herstellung seit November 1943, indem vorhandene Mark IV etwa auf den Standard des neuen Mark VI gebracht wurden
Ersteinsatz in Nordwest-Europa 1944/45
Stückpreis ?
Stückzahl (alle) 5.640
Einsatzstatistik für Churchill-Panzer
Jahr Bestand Produktion Verluste
vor 1939
1939
1940
1941 ?
1942 ? ? ?
1943 ? ? ?
1944 ? ? ?
1945 ? ? ?
Insgesamt 5.640 ?

Video vom Einsatz des Churchill-Panzers in Computerspielen

Einsatz eines deutschen Beutepanzer PzKpfw. Churchill in einer Realistischen Landschlacht vom free2play-Spiel War Thunder:

Wer das Gratis-Panzer-Spiel noch nicht kennt, kann War Thunder hier kostenlos downloaden:

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