Bf 109 F

flag-GermanyMesserschmitt Bf 109 F Jagdflugzeug der deutschen Luftwaffe.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

3D-Modell Messerschmitt Bf 109 F-4

3d-Modell Messerschmitt Bf 109 F-4.

t_arrow2hier zum Vorgänger-Modell Bf 109 E ‘Emil’

Messerschmitt Bf 109 F
Typ: Jagdflugzeug der deutschen Luftwaffe.

Geschichte:

Die Messerschmitt Bf 109E von Professor Willy Messerschmitt war zwar die Speerspitze der Luftwaffe bei ihrem triumphalen Siegeszug durch Europa in den Jahren 1939 bis 1940.
Dieses Jagdflugzeug trug auch noch die Hauptlast der Luftkämpfe in der Schlacht um England während der schicksalhaften Monate des Sommers 1940, aber bis zum Frühjahr 1941 war es eindeutig der neuen Spitfire V in Nordwest-Europa unterlegen, welche im März dieses Jahres erstmals an die 92. Squadron ausgeliefert wurde.
Trotzdem konnte die ‘Emil’ ihre großartige Erfolgsserie in Nordafrika fortsetzen, bis dort viel später die ersten Spitfire-Jäger erschienen. Auch in Russland mit Beginn des Unternehmen Barbarossa war das Flugzeug weiterhin überlegen.

Trotzdem war schon weit früher absehbar gewesen, daß die ‘Emil’ nicht für immer der beste Jäger am Himmel sein würde und so machte schon lange vor dem Höhepunkt der Luftschlacht um England der Prototyp der nächsten Hauptversion der Bf 109 den Erstflug.
Am 10. Juli 1940 flog eine ‘Emil’ mit der Werksnummer 5604 erstmals mit einem neuen 1.200-PS-Daimler-Benz DB 601E-1-Motor bei Augsburg-Haunstetten. Zwar hatte dieser Prototyp VK+AB immer noch die quadratisch geschnittenen Flügelspitzen, aber schon erhebliche aerodynamische Verbesserungen an der Flugzeugnase und die streben-verspannte Schwanzflosse war gegen eine freitragende Ausführung ersetzt worden.
In dieser Form zeichnete sich schon die wohl bei den Piloten beliebteste und auch beste Version des Messerschmitt-Jägers ab, die Bf 109F.

Zwei weitere Prototypen, die Bf109V17 und V18, wurden gebaut und diese Flugzeuge wurden mit einem neuen Flügel mit abgerundeten Spitzen ausgestattet, neuen Querrudern und schlichten, ungeschliffene Klappen. Dazu wurden kleinere Ruder und ein einziehbares Heckrad eingebaut.

Diesen Flugzeugen folgte die Produktion einer kleinen Vorserie von Bf 109F-0, welche als vorübergehende Lösung mit dem DB 601N-Motoren mit flachen Kolben und 100-Octan-Treibstoff ausgerüstet waren.
Der gesamte Rumpf war aerodynamisch sauberer konstruiert, herausragend dabei die abgerundeten Ruder, unbefestigte Leitwerke und ein einziehbares Heckrad. Die Flügel, welche geringfügig verlängert wurden, waren an den Spitzen abgerundet und die Leistung war in allen Flughöhen besser als bei den vorhergehenden Versionen.
Diese F-0 und die ersten Serienmaschinen Bf 109F-1 hatten weiterhin eine Bewaffnung aus der durch den Propellerkreis feuernden 20-mm-MG-FF-Kanone und zwei in der Nase synchronisierten Maschinengewehren 7,92-mm-MG 17.

Die ersten Flugzeuge wurden im Januar 1941 an die Luftwaffen-Versuchsanstalten in Rechlin und anderswo ausgeliefert, wo es sofort einige schwere und unerklärliche Unfälle gab. Schließlich wurde richtig vermutet, daß es bei bestimmten Motorleistungen zu übertragenen Schwingungen kommt, welche in dem neu gestalteten Heckabschnitt zu Frakturbrüchen führten, wobei es bis zum Verlust der Schwanzflosse kommen konnte.
Deshalb wurden alle Bf 109F zurück zur Fabrik für Abhilfemaßnahmen geschickt.

Bf 109F-1 vom JG 26

Bf 109F-1 vom JG 26 an der Westfront.

Als dann endlich im März 1941 die ersten Bf 109F-1 die Jagdgeschwader an der Front erreichten – etwa zur selben Zeit, als die Spitfire V bei der 92. Squadron eingeführt wurde -, wurde schon der nächste Untertyp F-2 von den Fabriken ausgeliefert.
Dieses Modell hatte eine durch den Propellerkreis schießende 15-mm-MG151-Kanone, welche 950 Schuß in der Minute abgeben konnte. Dazu kamen noch die üblichen zwei 7,92-mm-MG 17 in der Nase. Dieses Modell wurde auch als Tropen-Version für Nordafrika gebaut und wurde später auch über Süd-Russland verwendet.

Angetrieben mit dem 1.200 PS starken Daimler-Benz DB 601N oder 1.350 PS DB 601E-Motor, stellte die Bf 109 F einen erheblichen Fortschritt gegenüber den vorhergehenden Versionen in Bezug auf Leistung und klare Formgebung dar und die Luftwaffe hatte endlich ein Jagdflugzeug, welches die Spitfire V ausmanövrieren konnte.
Die BF 109F war ein schneller und extrem beweglicher Jäger mit einer sehr leichten und schnell reagierenden Steuerung für seinen Piloten.

Die Bf 109F-2/Z war die Hochleistungs-Version mit einem GM-1 Stickoxid-Einspritzer, welcher kurze, zusätzliche Leistungsschübe oberhalb der üblichen Leistungsgrenze des Motors ermöglichte.

Die Bf 109F-1 und F-2 waren das ganze Jahr 1941 über im Einsatz wund wurden Anfang 1942 durch die F-3 ergänzt, welche von einem DB 601E-Motor mit 82-Oktan B2-Treibstoff angetrieben wurde.
Genauso wie die F-2 bewaffnet, hatte der Jäger eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 645 km/h in 6.700 Metern Flughöhe, eine gewöhnliche Reichweite von 725 km und eine Dienstgipfelhöhe von 11.280 Metern.
Die Anfangssteigleistung von 1.012 Metern pro Minute war geringfügig derjenigen von der Spitfire V überlegen, aber geringer als die der neuen Spitfire Mk IX, welche bei den Jagdstaffeln der RAF in Großbritannien ab Juli 1942 langsam eingeführt wurde.

Bf 109 F steht vor einem als Scheune getarnten Hangar

Diese Bf 109 F steht vor einem als Scheune getarnten Hangar auf einem Flugfeld im Norden Frankreichs.

Es gab starke Ansichten, welche gleichermaßen ebenso geteilt waren, über die Vorzüge der in der Propellernarbe und in der Nase bewaffneten, neuen Bf 109F bei den Jagdflieger-Piloten der deutschen Luftwaffe. Derartige geteilte Ansichten gab es allerdings schon seit der Einführung der ‘Emil’.
Zwar wurden die Meinung solcher Asse wie Werner Mölders respektiert und nicht leichtfertig abgetan, aber im allgemeinen tragen die jedoch relativ langsameren und unterbrochenen Feuerstösse von im Motorraum eingebauten Maschinenkanonen und Maschinengewehren, welche zudem noch unter Problemen mit der Kühlung dort leiden, nicht zu einer überragenden Flugzeugbewaffnung bei. Diese Ansicht wurde zum Beispiel von Adolf Galland vertreten.
Allerdings sind alle im Zentrum eines Flugzeuges angebrachten Waffen extrem akkurat, da die Geschosse direkt nach vorne fliegen und somit kein Konvergent-Punkt wie bei einer Flügelbewaffnung eiogestellt werden muß.

So wurde noch Anfang 1942 die Bf 109F-4 eingeführt, welche über eine mit einem neuen Lauf versehene, durch die Propellernarbe mit 20-mm-Geschossen feuernde MG 151-Kanone verfügte, allerdings mit der reduzierten Feuergeschwindigkeit von 650 Schuss pro Minute.
Eine alternative Unter-Variante war die Bf 109F-4/R-1, welche mit zwei zusätzlichen 20-mm-MG151-Kanonen in die sperrigen Unterflügelstationen bewaffnet werden konnte.

Obwohl diese Feuerkraft gegen die alliierten Bomber des Jahres 1942 brauchbar war, bedeutete es jedoch, daß die aerodynamischen Formgebung verloren ging und das Flugzeug seine überlegenen Flugeigenschaften im Luftkampf gegenüber anderen Jägern einbüßte. So war eine derartig stark bewaffnete Bf 109F einer Spitfire im Luftkampf eindeutig unterlegen und der zuvor wirklich herrliche Luftkampf-Jäger wurde in diesem Element nach und nach immer schwächer.

Drei weitere Untervarianten der Bf 109F waren die F-4/B als Jagdbomber, welcher eine 500-kg- oder vier 100-kg-Bomben tragen konnte. Die F-5 wurde ebenfalls 1942 als Langstrecken-Aufklärungsjagdflugzeug eingeführt und hatte nur noch eine reduzierte Bewaffnung von zwei MG 17 und eine Einrichtung für einen 300-Liter-Abwurftank unter dem Rumpf.
Die F-6 erschien ebenfalls noch 1942 als reiner Aufklärer und ohne Bewaffnung, wofür stattdessen Aufklärungs-Kameras eingebaut werden konnten.

Mehrere Flugzeuge der F-Serie wurden als Versuchsflugzeuge für verschiedene Motoren, wie den BMW 801 oder Jumo 213 verwendet, mit einem V-Schwanz umgebaut, für Tests mit Raketenwaffen verwendet oder mit einem Bugfahrwerk ausgerüstet.
Ein Prototyp, der zwar nie geflogen ist, aber deswegen von nicht geringerem Interesse ist, war die Bf 109 Z von 1943. Zwei Bf 109 F wurden durch einen neuen Zentral-Flügel und Leitwerk verbunden und ein einzelner Pilot sollte in einem Cockpit in der Mitte sitzen.

Bf 109 F im Einsatz

Die Bf 109F trat bei der Luftwaffe Anfang 1941 in Dienst und war zwei Jahre später praktisch ausgestorben. Als erstes erhielt das neue Flugzeug der Geschwader-Stab und die III. Gruppe des JG 26 ‘Schlageter’, welches von Adolf Galland geführt wurde. Dieser konnte damit innerhalb von vierzehn Tagen vier Spitfire-Jäger seiner Abschussliste hinzufügen.

Die Auslieferung des Jägers erfolgte in schnellen Schritten und bis zum Angriff auf Russland am 22. Juni 1941 waren nicht weniger als 13 Gruppen mit der Bf 109F neu ausgerüstet worden. Darunter befanden sich drei Gruppen von Major Johannes Trautlofts JG 54 der Luftflotte I in Nord-Russland, alle vier Gruppen von Werner Mölders JG 51 und drei Gruppen von Major Günther von Maltzahns JG 53 ‘Pik Ass’ von Kesselrings Luftflotte II in Zentral-Russland. Weitere drei Gruppen von Major Günther Lützows JG 3 ‘Udet’ bei der Luftflotte IV in Süd-Russland kamen hinzu.
Innerhalb von 6 Wochen hatten alle diese Jagdgeschwader jeweils die Marke von 1.000 Feindabschüssen übertroffen.

Messerschmitt Bf 109 F

Diese Messerschmitt Bf 109 F hat auf der Nase einen Hahn als Abzeichen, was sie der III.Gruppe des Jagdgeschwaders 2 zuordnen läßt. Der vertikale Streifen am Heck bestätigt, daß das Flugzeug zur III.Gruppe gehört und der doppelte Pfeil auf dem Rumpf vor dem Balkenkreuz zeigt an, daß es die Maschine des Gruppen-Kommandeurs ist.

Zur selben Zeit verwendeten noch andere Einheiten die neuen Bf 109F-Jäger. An der Kanalküste standen gegenüber Großbritannien nur noch zwei Jagdgeschwader.
Von diesen hatten drei Gruppen vom JG 2 die F-1 und F-2 erhalten, während die I. und III. Gruppe des JG 26 ‘Schlageter’ vor allem die F-2 flogen, wobei hier später noch einige F-4 als Ersatz hinzukamen.

Die erste Bf 109F wurde von einer Spitfire VB der RAF am 11. Mai 1941 abgeschossen.
Am 10. Juli 1941 – genau ein Jahr nach dem Erstflug des Prototyps – fiel eine Bf 109F in britische Hände. Hauptmann Rolf Pingle, der Gruppenkommandeur von I/JG 26, wurde zu einer Notlandung bei Dover gezwungen. Das Flugzeug konnte anschließend wieder repariert werden und wurde von britischen Testpiloten geflogen.

BF 109F-4/B Jagdbomber

BF 109F-4/B Jagdbomber von Oberleutnant Lisendahl.

Zur Zeit des Kanaldurchbruches der deutschen schweren Kriegsschiffe Scharnhorst, Geneisenau und Prinz Eugen am 11./12. Februar 1942, wurden die beiden Jagdgeschwader zur Luftdeckung eingesetzt. JG 2 verfügte über insgesamt 90 BF 109F-4 und die III. Gruppe des JG 26 hatte 30 BF 109F-4.
Später im Jahr führte die Jagdbomber-Staffel 10(Jabo)/JG 2, ausgerüstet mit BF 109F-4/B, 32 Einsätze innerhalb von 60 Tagen gegen Ziele in Südengland durch, angeführt durch Hauptmann Karl Plunser.

Im Westen erzielte die Bf 109 F gegenüber der Spitfire während der Jahre 1941 und 1942 ein Abschuss-zu-Verlust-Verhältnis von mehr als 2:1. Dies traf auch gegenüber der Spitfire V zu, obwohl dieses englische Jagdflugzeug eine größere Flugzeugzelle, einen stärkeren Motor und eine bessere Bewaffnung hatte.

Obwohl es nur relativ eingeschränkte Einsätze im Westen gab, lag doch das Haupteinsatzgebiet der Bf 109F im Osten und im Mittelmeer-Raum.
Die Bedrohung für die Nachschubsrouten der Achsenmächte über das Mittelmeer, hauptsächlich durch Malta, führte zur Verlegung der Luftflotte II in das Mittelmeer. Zu dieser Luftflotte gehörten auch die Jagdgeschwader 53 ‘Pik Ass’ und die II. Gruppe JG 3 ‘Udet’.
Die letztere Gruppe und I/JG 53 kehrten nach Russland im Mai 1942 zurück, aber III/JG 53 wurde nach Nordafrika verlegt, um sich JG 27 anzuschließen.
Diese Verbände waren zu dieser Zeit fast ausschließlich mit Tropen-Versionen der BF 109F-2 und F-4 ausgerüstet.

Hans-Joachim Marseille sitzt auf seiner Bf 109

Hans-Joachim Marseille sitzt auf seiner Bf 109F-4/Z(Trop).

Der bekannteste deutsche Pilot dieser Zeit auf diesem Kriegsschauplatz war zweifellos Hans Joachim Marseille im Rang eines Leutnants und schließlich Staffelkapitän von 3/JG 27. Er wurde mit 158 bestätigten Abschüssen ausgezeichnet bis zu seinem Unfalltod am 30. September 1942.
Über die tatsächliche Anzahl seiner Abschüsse gibt es Auseinandersetzungen, so können nicht alle bei Abgleichung mit alliierten Verlustmeldungen verifiziert werden. Im allgemeineren war die Meldung einer deutschen Abschussbestätigung ziemlich genau und erforderte Zeugen oder das Wrack des abgeschossenen Flugzeuges, aber es ist möglich, daß Marseille aus Propagandagründen auch zweifelhafte Erfolge bestätigt bekam.
Trotz dieser Zweifel war er trotzdem in jedem Fall der Pilot mit den meisten Abschüssen im Mittelmeer-Raum und wurde von Hitler persönlich mit dem Eisernen Kreuz mit Schwerter und Eichenlaub ausgezeichnet.

Bf 109F von Günther Rall

Bf 109F von Günther Rall, welcher insgesamt 275 Luftsiege erzielte, an der Ostfront.

An der Ostfront stiegen die Abschüsse der Bf109F-Piloten zwischenzeitlich steil an. Der nunmehr achte Piloten der Luftwaffe, welcher die Marke von 100 Abschüssen erreichte, waren Oberleutnant Max-Hellmuth Ostermann, Staffelkapitän von 7/JG 54, welcher seinen 100. Abschuss am 12. Mai 1942 erzielte.
Als Neunter folgte Hauptmann Heinz Bär, der Gruppenkommandeur von IV/JG 51 ‘Mölders’, der diese Marke am 19. Mai 1942 erreichte. Am nächsten Tag erzielte Major Gordon Gollob, Kommodore vom JG 77, seinen 100. Abschuss.

Die Bf 109F deklassierte die russischen Jäger vom Typ I-16 und I-15 während der Jahre 1941/42 vollständig und auch keines der nachfolgenden, moderneren russischen Jagdflugzeuge bis 1942 war kein ernst zu nehmender Gegner.

Ein weiterer zweckmäßiger Einsatz der BF 109F erfolgte bei der improvisierten Nachtjagd. In den ersten Sommernächten des Jahres 1942 begannen einige Piloten des JG 54 mit Nachteinsätzen. Hier taten sich Hauptmann Joachim Wandel, der Staffelkapitän von 5/JG 54, hervor, welcher 16 nächtliche Luftsiege erzielte und Oberleutnant Erwin Leykauf, welcher alleine sechs Abschüsse in einer einzigen Nacht, vom 22. auf den 23. Juni, erzielte.

Bf 109F bei Verbündeten: siehe Bf 109 bei Verbündeten.

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Hauptsächlich aufgrund ihrer zu schwachen Bewaffnung und da die kleine Flugzeugzelle nun an der Grenze ihrer Möglichkeiten zur Aufnahme von mehr Waffen und auch stärkeren Motoren war, wurde die Bf 109F ab Mitte 1942 durch die zahlenmäßig stärkste Version verdrängt, der Bf 109 G, auch genannt ‘Gustav’.

Hier zum Nachfolger: Bf 109 G ‘Gustav’


Animation 3d-Modell Bf 109 F


Spezifikationen Messerschmitt Bf 109 F-4

Spezifikationen
Bf 109 F-4 Spezifikation
Typ einsitziger Jäger und Jagdbomber
Antrieb 1 x flüssigkeits-gekühlter Daimler-Benz DB 601E-1 V-12-Motor mit 1.350 PS
Besatzung 1
Spannweite 9,92 m
Länge über alles 8,84 m
Höhe über alles 2,59 m
Flügelfläche 16,20 m²
Leergewicht mit Ausrüstung 2.390 kg
Startgewicht 2.900 kg
max. Flügelbelastung 179,01 kg/m²
max. Leistung 2,14 kg/PS
Höchstgeschwindigkeit 625 km/h in 6.500 m
Zeit bis auf 5.000 m 5,2 min.
Dienstgipfelhöhe 12.000 m
Reichweite 850 km (mit 300-Liter-Abwurftank)
Bewaffnung
Bf 109 F-4 Spezifikation
über dem Motor 2 x 15.1mm MG151 MGs (700 Schuss/min, 954 m/s Mündungsgeschwindigkeit)
durch die Propellernarbe 1 x 20mm MG FF (540 Schuss/min)
optional in Behältern unter Flügeln 2 x 20mm MG151/20 (720 Schuss/min, 585 m/s Mündungsgeschwindigkeit)
Einsatzstatistik
Bf 109 F Angaben
Erstflug Prototyp Juli 1940
Serienproduktion 1941
Indiensstellung März 1941
Erster Kampfeinsatz Mai 1941
Endlieferung 1942
Stückpreis 100.000 Reichsmark
Stückzahl (alle) insgesamt: ca. 35.000 (davon 30.480 während des 2. Weltkrieg)
von Luftwaffe übernommen 1/39-12/44 (alle) 29.350
Produziert 1941 (alle) 2.764
Produziert 1942 (alle) 2.665
Bestand Bf 109 in Frontverbänden am 20.9.42 1.074
Bestand Bf 109 in Frontverbänden am 31.12.42 700 (davon noch 90 Bf 109 F)

Hier zum Nachfolger: Bf 109 G ‘Gustav’


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