9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen


Aufstellung, Kommandeure und Einsätze der 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen.
Bezeichnungen, Kommandeure, Aufstellung 1943, Einsätze in Russland im Frühjahr 1944 und in der Normandie ab Juni.

Infanterie des II. SS-Panzerkorps

Infanterie des II. SS-Panzerkorps aus der 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen und der Schwesterdivision 10. SS-Panzer-Division Frundsberg in Russland im Frühjahr 1944.

Bezeichnung

9. SS-Panzergrenadier-Division (Februar 1943)
SS-Panzergrenadier-Division Hohenstaufen (März 1943)
9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen (Oktober 1943)

Kommandeure

  • SS-Gruppenführer Wilhelm Bittrich (Februar 1943 bis Juli 1944)
  • SS-Oberführer Thomas Müller (Juli 1944)
  • SS-Oberführer Sylvester Stadler (Juli 1944)
  • SS-Oberführer Friedrich-Wilhelm Bock (August bis Oktober 1944)
  • SS-Brigadeführer Sylvester Stadler (Oktober 1944 bis Mai 1945)

Aufstellung

Besatzungsmitglied einer Hummel Artillerie-Selbstfahrlafette

Besatzungsmitglied einer Hummel Artillerie-Selbstfahrlafette der 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen im Winter 1943/44.

Die Aufstellung der Division wurde Ende 1942 befohlen und das Personal wurde aus früheren Mitgliedern der Hitlerjugend gewonnen. Von diesen waren bis zu 70 Prozent gezogene Wehrpflichtige und nur die anderen jungen Soldaten Freiwillige.
Die Jungen wurden angeführt und ausgebildet von kampferprobten Veteranen der 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte-SS Adolf Hitler, welche ursprünglich in Berlin-Lichterfelde stationiert waren.
Der erste Divisionskommandeur war SS-Gruppenführer ‘Willi’ Bittrich, einer der fähigsten, höheren Kampfkommandanten in der Waffen-SS.
Ursprünglich als Panzergrenadier-Division aufgestellt, wurde der Verband während der Aufstellung und Ausbildung im Oktober 1943 zu einer Panzer-Division erweitert. Dies brachte der Division ein weiteres Bataillon mit dem hervorragenden Panther-Panzer zusätzlich zu demjenigen mit PzKpfw IV.

 

Bereits im März 1943 erhielt die Division den Ehrentitel ‘Hohenstaufen’, zum Gedenken an die Königs- und Kaiserfamilie des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aus dem 12. und 13. Jahrhundert, der insbesondere Kaiser Friedrich II. Barbarossa (ca.1212-1250) angehörte.

Die Division verbrachte den Großteil des Jahres 1943 mit dem Training und Einsatzvorbereitung in Frankreich. Diese erfolgten Anfangs bei Mailly le Camp, dem großen und mit Wäldern überzogenen Truppenübungsplatz der französischen Armee östlich von Paris. Damit stand die Division unter dem operativen Befehl der Heeresgruppe D.

Die neue Division wurde zusammen mit einem weiteren neuen Verband, der 16. SS-Panzergrenadier-Division Reichsführer SS im IV. SS-Panzerkorps gegliedert und musste außerdem für letztere einiges Personal als Kader abgeben.
Nach verschiedenen Verlegungen innerhalb Frankreichs Ende 1943 wurde die Division schließlich an der Mittelmeer-Küste stationiert und sollte auch keine Einsätze zusammen mit der Reichsführer-SS sehen.

Nachdem die 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen als Einsatzbereit erklärt worden war, wurde sie zusammen mit ihrem Schwester-Verband 10. SS-Panzer-Division Frundsberg im II. SS-Panzerkorps zusammengelegt, welches vom erfahrenen Panzer-Veteranen SS-Obergruppenführer Paul Hausser geführt wurde.


Gliederung

9. SS-Panzer-Division HohenstaufenEinheiten
Stab/ 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen-
SS-Pz.Gren.Rgt. 19 I.-III.(Rgt) mit IG, Fla- und Pio-Komp.
SS-Pz.Gren.Rgt. 20 I.-III. - wie Rgt.19, aber II.(gp) 20 als SPW-Btl.
SS-Panzer-Regiment 9I.-II. (I. mit PzKpfw V erst Juni 1944 fertig)
SS-Pz.Artillerie-Rgt. 9I.-IV. (I. zeitweilig mit SF)
SS-Pz.Aufkl.Abt. 9Pz.Späh-, vier Pz.Aufkl.Kpn. (mit SPW)
SS-Pz.Nachrichten-Abt. 9Fernspr.-/Funk-Kp.-Nachr.Kol.
SS-Pz.Jäger-Abt.(Sfl.) 9vier Pz.Jg.Kompanien (Zugmaschinen und Sfl) ab 1944
SS-Pz.Pionier-Btl. 91. und 2. Pi (mot.), 3. Pz.Pi-Kp. (auf SPW)
SS-Pz.Flak-Abt. 9drei 8,8 und zwei gemischte Flak-Batterien (mot. mit Zugkraftwagen)
SS-(Pz.) Di.Na.Fü. 9Wirtsch.-/Nachsch.-/San.-/Inst.Btl.
SS-Feldfersatz-Btl. 9vier Feldersatz-Kpn., Divisions-Kampfschule

Ostfront 1944

Truppen der 9. und 10. SS-Panzer-Division

Truppen der 9. und 10. SS-Panzer-Division mit Tiger-Panzern im Schlamm ostwärts von Tarnopol.

Inzwischen wurde an der Ostfront die 1. Panzer-Armee von der Roten Armee im Gebiet um Tarnopol eingeschlossen. Die russischen Truppen bedrohten zudem schon die polnische Grenze.

 

Deshalb beschloss Adolf Hitler vier frische Divisionen in das Gebiet zu verlegen, um zu versuchen, zu den eingeschlossenen deutschen Truppen durchzustoßen. Zwei dieser Divisionen gehörten dem neuen II. SS-Panzerkorps an.

Mit einer Gesamtstärke von knapp unter 20.000 Mann wurde Hohenstaufen im März 1944 nach Polen verlegt und der 4. Panzer-Armee unterstellt. Von Lemberg aus marschierte die Division zum Kampfeinsatz bei Tarnopol unter den entsetzlichen Bedingungen im russischen Frühjahr-Tauwetter. Dies machte den Einsatz schwerer Waffen sehr schwierig und Division erlitt große Verluste.

Panzergrenadieren mit Schützenpanzern des II. SS-Panzerkorps

Einmarsch von Panzergrenadieren mit Schützenpanzern des II. SS-Panzerkorps in einer Stadt in der Westukraine im April 1944.

Am 5. April 1944 griffen die beiden Panzer-Divisionen des II. SS-Panzerkorps, Hohenstaufen und Frundsberg, an der Flanke der 4. Panzer-Armee an. Die jugendlichen Soldaten folgten ihren kampferprobten Unteroffizieren und Offizieren ins Gefecht und erzielten einen Durchbruch bei der sowjetischen 1. Tank-Armee. Der 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen gelang es dann am 9. April durch einen Schlauch durch die sowjetischen Linien, den Kontakt mit der eingeschlossenen 1. Panzer-Armee herzustellen.

 

Der erste Einsatz der Division an der Ostfront war aber nur von kurzer Dauer, da die alliierte Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944 Hitler veranlasste, das II. SS-Panzerkorps wieder in den Westen zu schicken. Von der Ukraine aus, wo die beiden SS-Panzer-Divisionen für eine Gegenoffensive bei Kowel vorbereitet wurden, erfolgte die Verladung in die Eisenbahn in Polen am 12. Juni.

Normandie

Während der Verlegung an die Invasionsfront wurde die Division von dem Teil des Panzer-Regimentes ergänzt, welches mit seinen Panther-Panzern zwischenzeitlich bei Mailly-le-Camp einsatzbereit wurde.
Jedoch erlitten die Truppentransportzüge von Hohenstauffen erhebliche Verluste durch alliierte Jagdbomber, sodass die Panzer weit vor der Front von der Eisenbahn entladen werden mussten. Die Fahrzeugkolonnen der Division konnten nur während der Dunkelheit über Straßen die Invasionsfront erreichen.

Das mehr oder weniger frische und einsatzbereite SS-Panzerkorps, angeführt von einem General vom Kaliber eines Paul Hausser, hätte wohl einen größeren Einfluss auf die Invasionsschlacht gehabt, wenn es früher zum Einsatz gekommen wäre.
Bis zum Eintreffen der SS-Panzerverbände am 25. Juni jedoch, als die Alliierten bereits einen starken Brückenkopf in der Normandie errichtet hatten und zugleich über eine erdrückende Luftüberlegenheit verfügten, war diese Möglichkeit jedoch verflogen.

Soldaten des II. SS-Panzerkorps im Einsatz

Soldaten des II. SS-Panzerkorps im Einsatz kurz nach ihrem Eintreffen in der Normandie.

Hohenstaufen wurde am 28. Juni gegen britische Streitkräfte zum Einsatz gebracht, welche im Rahmen der britischen Angriffsoperation ‘Epsilon’ entlang des Flusses Odon und südwestlich von Caen kämpften.
Während sich die Division am 29. Juni bei Noyers zum Einsatz bereitstellte, gerieten einige ihrer Einheiten in eine heftige Kombination aus schwerem Artilleriebeschuss und dem Feuer großer alliierter Kriegsschiffe, welche vor der Küste lagen.
Der Beschuss war so heftig, dass die deutschen Soldaten dachten, sie waren in ein Teppichbombardement von Avro Lancaster Bombern geraten, welche in diesem Gebiet zum Einsatz kamen.
Erheblicher Schaden war entstanden und etwa bis zu 20 Prozent der Fahrzeuge der Hohenstaufen-Division wurden zerstört.


 

Britische Gefangene von Höhe 112

Britische Gefangene werden nach der Eroberung von Höhe 112 zurückgeführt.

In den nachfolgenden Kämpfen zerstörten die Soldaten der Division 62 feindliche Panzerfahrzeuge bei einem Verlust von 31 eigenen. Allerdings war es für die Alliierten leichter, ihre Verluste zu ersetzen.
Als die britische Offensive erlahmte, gingen die deutschen Truppen zum Gegenangriff über. Nach einem konzentrierten Artillerie- und Granatwerfer-Beschuss durch beide SS-Panzer-Divisionen wurde die Schlüsselstellung Höhe 112 genommen. Nach Meinung von General Hausser beherrscht derjenige die Normandie, welcher Höhe 112 hält.

 

Das Eintreffen des II. SS-Panzerkorps mit der 9. und 10. SS-Panzer-Division war ausreichend gewesen, um die britische Offensive zum Stehen zu bringen. Jedoch verhinderte die starke Artillerie-, Schiffs- und Jagdbomber-Unterstützung der Alliierten die vollständige Ausnutzung des Erfolges des deutschen Gegenangriffs.
Bis zum 2. Juli hatte Hohenstaufen etwa 81 Panzer und 22 Selbstfahrlafetten seit ihrem Eintreffen in diesem Abschnitt verloren. Allerdings sind einige davon eher durch mechanische Probleme anstatt gegnerischer Einwirkung ausgefallen und konnten später geborgen und wiederhergestellt werden.

Ende Juni löste der Divisionskommandeur von Hohenstaufen, General Bittrich, den Befehlshaber des II. Panzerkorps, Hausser ab. Der neue Divisionskommandeur, SS-Oberführer Stadler, wurde anschließend Ende Juli verwundet und SS-Oberführer Bock übernahm vorübergehend das Kommando bis zu seiner Rückkehr im Oktober.

 StuG III des II. SS-Panzerkorps

Ein StuG III des II. SS-Panzerkorps bei der Verteidigung von Höhe 112.

Die erste Juli-Woche war relativ ruhig für die Division, aber am 11. Juli wurde sie erneut in die Schlacht geworfen, um Höhe 112 zu halten. Die Einsätze um diese Höhe wiederholten sich endlos für beide Seiten: verloren, erobert und wieder verloren. Zum Schluss war die Höhe ein verwüstetes Niemandsland, auf dem keine natürliche Deckung mehr vorhanden war.

 

Bis Mitte Juli befand sich die Division um Bougy, zwischen Caen und Evrecy und geriet am 16. Juli in einen Angriff britischer Panzerverbände bei Gavrus. Bei den Kämpfen um Bougy und um die dortige Höhe 113 schossen die Soldaten von Hohenstaufen an diesem Tag 48 alliierte Panzer für lediglich fünf eigene Verluste ab.
Trotzdem waren die Verluste für Hohenstaufen über den gesamten Zeitraum hoch und bis zum Ende dieser schweren Einsätze hatte die Division etwa 50 Prozent ihrer Panzergrenadiere verloren und verfügte über nur noch 38 Panzer.
Die Division hatte dann das Glück abgelöst zu werden und für eine kurze Zeit eine Ruhepause als Teil der Reserve der Panzergruppe West zu erhalten. Während Hohenstaufen auf Ersatz und Verstärkungen wartete, hielt ihre Schwester-Division Frundsberg die Frontlinie.

Am 18. Juli wurde jedoch schon wieder eine Kampfgruppe der Division gebildet, um zusammen mit Infanterie-Divisionen der Wehrmacht und Teilen der Frundsberg-Division einen Gegenangriff zur Rückeroberung einiger Ortschaften südlich von Caen durchzuführen, welche an eine neue britische Offensive mit dem Codenamen ‘Greenline’ verloren gegangen waren.
Ein Zug von Panzern der HohenstaufenDivision geriet dabei bei einem nächtlichen Aufklärungseinsatz mitten in die britischen Stellungen. Unter Ausnutzung der feindlichen Überraschung rollten die deutschen Panzer durch den aufgeschreckten Feind, bis ihre Munition nahezu verbraucht war und zogen sich unter der Deckung einer Nebelwand wieder zu den eigenen Linien zurück.

Jagdbomber Hawker Typhoon Normandie

Jagdbomber Hawker Typhoon suchen über den Schlachtfeldern der Normandie mögliche Ziele.

Anfang August erfolgte der Durchbruch von General Pattons 3. US-Armee bei Avranches und Mortain am westlichen Ende des Brückenkopfs, welche zusammen mit einer erneuten britischen Offensive stattfand. Diese britische Operation ‘Bluecoat’ drückte von Villers-Bocage in Richtung Vire. Ihr Ziel war es, die immer noch starken deutschen Panzer-Divisionen zu binden und zu verhindern, dass diese gegen den amerikanischen Durchbruch eingesetzt werden.
So sollten die geschwächten Verbände des II. SS-Panzerkorps einen weiteren Gegenangriff durchführen. Auf dem Weg in ihre Ausgangsstellungen wurden die Truppen von Hohenstaufen erneut durch alliierte Jagdbomber angegriffen, welche fälschlicherweise zwischenzeitlich mehr vernichtete deutsche Panzer meldeten, als die Bodentruppen.

 

Trotz dieser Verluste konnte die Division noch 72 mittlere Kampfpanzer zum Einsatz bringen, welche durch etwa 30 schwere PzKpfw VI Tiger unterstützt wurden. Diesen gelang es das gesamte britische VIII. Korps mit über 500 Panzern aufzuhalten.
Während die deutschen Truppen versuchten, den britischen Frontvorsprung zu eliminieren, eroberte Hohenstaufen die Ortschaft Chenedolle mit der Unterstützung eines Bataillons aus Nebelwerfern zurück. Obwohl 39 britische Panzer zerstört wurden, ging der wütende Kampf weiter und bis zum Einbruch der Dunkelheit war der Ort wieder in der Hand der Briten, trotz erneuter deutscher Angriffe auf ihn.

Es wird veranschlagt, dass während der zehntägigen Kämpfe in diesem Gebiet die Division für über 5.000 Mann und 130 Panzern an britischen Verlusten verantwortlich war. Letztlich entschied aber die alliierte zahlenmäßige Überlegenheit und Feuerkraft die Schlacht und in der Nacht vom 13./14. August war Hohenstaufen gezwungen, mit dem Rückzug über den Fluss Orne zu beginnen.

Die Division zog sich nach Nordosten zurück, von dem Gebiet um Argentan durch Trun nach Vimoutiers, um nicht im Kessel von Falais eingeschlossen zu werden. Dort kamen die Überlebenden am 18. August an. Es waren nur noch etwa 5.500 Mann aller Ränge, was etwa ein Drittel der ursprünglichen Stärke war.
Vor allem die Infanterie hatte erheblich gelitten und die zwei Panzergrenadier-Regimenter waren zusammen nur weniger als 500 Mann stark.
Die Gesamtverluste in etwas mehr als acht Wochen Kämpfe in der Normandie kosteten der Division alleine 5.000 Gefallene.

Gefangene Waffen-SS-Soldaten

Nach dem Zusammenbruch der Fronten in der Normandie geraten immer mehr Angehörige der Waffen-SS in alliierte Kriegsgefangenschaft.

Im Kessel von Falais wurden etwa 60.000 Mann deutscher Truppen aus 10 Divisionen zwischen den sich schließenden Zangen der 3. US-Armee, welche nach Norden in Richtung Argentan vorstieß und der nach Süden von Falais kommenden 1. kanadischen Armee, eingeschlossen.
Als sich die alliierten Zangen schließlich am 21. August bei Chambois schlossen, wurde dem II. SS-Panzerkorps befohlen, wieder in Richtung Falais anzugreifen, um den eingeschlossenen deutschen Truppen das Entkommen zu ermöglichen.
Die an dem Angriff beteiligten Einheiten von Hohenstaufen waren viel zu schwach, um die alliierten Linien zu durchbrechen. Allerdings gelang es einigen anderen Waffen-SS-Divisionen bis zu den eingeschlossenen Truppen durchzubrechen, damit ein guter Teil von diesen entkommen konnte.

 

Das II. SS-Panzerkorps setzte daraufhin seinen Rückzug nach Nordwesten fort, wobei Hohenstaufen als Nachhut heftige Kämpfe erlebte. Zu diesem Zeitpunkt verfügten beide Divisionen zusammen, Hohenstaufen und Frundsberg, über weniger als 20 Panzer.
Die Masse der Division überquerte die Seine sicher bei Duclair, wenn auch einige ihrer Angehörigen durch Tiefflieger getötet wurden.
Die noch einsatzfähigen Überlebenden der Division wurden in eine neue Kampfgruppe zusammengefasst, welche sich über Amiens nach Cambrai zurückzog. Dort schlug die Kampfgruppe eine wilde Schlacht gegen amerikanische Panzertruppen und meldete über 40 Panzer zerstört zu haben, bevor sie sich nach Norden zurückziehen musste. Um vor Angriffen feindlichen Jagdbombern sicher zu sein, führten sie dabei alliierte Flaggen mit sich.

Mit dem Feind dicht auf den Fersen zogen sich die Reste der 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen weiter nach Norden durch Belgien zurück, passierten Mons und Brüssel, bevor sie die holländische Grenze überquerten.
Dort erreichten sie die Gegend um Arnheim zwischen dem 7. und 9. September 1944. Die Reste der Division wurden hier der 6. Panzer-Armee von Generalfeldmarschall Walter Models Heeresgruppe B unterstellt.

Teil II folgt in Kürze !

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.