Russlandfeldzug und Wehrmacht-Kriegsgliederung

Der Beginn des Russlandfeldzuges und Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht kurz nach Beginn des Unternehmens Barbarossa vom 27. Juni 1941 abends.

deutsche Infanterie marschiert nach Russland hinein
Unternehmen Barbarossa hat begonnen: deutsche Infanterie marschiert nach Russland hinein.

Russlandfeldzug 1941

Der Begriff ‚Russlandfeldzug‘ bezieht sich auf die Invasion der Sowjetunion durch das nationalsozialistische Deutschland während des Zweiten Weltkriegs. Dieser Feldzug, auch bekannt als Unternehmen Barbarossa, begann am 22. Juni 1941 und endete mit der Niederlage der deutschen Truppen und ihrem Rückzug aus der Sowjetunion.

Übersicht zum Russlandfeldzug

Trotz des Nicht-Angriffspakts zwischen Deutschland und der Sowjetunion entschied sich Adolf Hitler, die Sowjetunion anzugreifen, um ‚Lebensraum im Osten‘ zu gewinnen.

Die deutsche Armee war anfangs erfolgreich und drang tief in sowjetisches Gebiet ein, wurde aber durch den hartnäckigen Widerstand der Roten Armee und den strengen russischen Winter aufgehalten.

Entscheidende Schlachten wie die Schlacht um Moskau, Stalingrad und Kursk wendeten das Blatt zugunsten der Sowjetunion.

Der Russlandfeldzug war einer der blutigsten und verlustreichsten Feldzüge des Zweiten Weltkriegs mit Millionen von Toten auf beiden Seiten.

Die Niederlage im Russlandfeldzug trug maßgeblich zum Untergang des nationalsozialistischen Deutschlands bei.

Der Russlandfeldzug hatte tiefgreifende Auswirkungen auf den Verlauf des Zweiten Weltkriegs und prägte die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland bzw. der späteren Sowjetunion noch lange nach Kriegsende.

Hintergrund
– Startdatum: 22. Juni 1941
– Kriegsparteien: Deutschland (und Verbündete der Achsenmächte) gegen die Sowjetunion
– Ziel: Hitler wollte die westliche Sowjetunion erobern, den kommunistischen Staat beseitigen, Ressourcen (Öl, Getreide) erbeuten und die Rote Armee vernichten.

Hauptmerkmale

Maßstab:
– Größte militärische Invasion der Geschichte.
– Über 3 Millionen Soldaten der Achsenmächte, 600.000 Fahrzeuge und 750.000 Pferde.
– Drei Armeegruppen: Nord (Richtung Leningrad), Mitte (Richtung Moskau), Süd (Richtung Ukraine).

Anfangserfolg:
– Massive Anfangsvorstöße: Die sowjetischen Streitkräfte wurden überrascht und erlitten große Verluste.
– Hunderttausende von sowjetischen Soldaten werden gefangen genommen.
– Rascher deutscher Vormarsch aufgrund der Blitzkriegstaktik.

Logistische und strategische Probleme:
– Entfernung: Die Weite der UdSSR dehnte die deutschen Versorgungslinien aus.
– Wetter: Sommerhitze, Herbstschlamm („Rasputitsa“) und dann der brutale russische Winter.
– Sowjetische Widerstandsfähigkeit: Die Sowjets gruppierten sich neu, verlagerten ihre Industrie nach Osten und mobilisierten ihre Reserven.

Wendepunkte:
Belagerung von Leningrad: Begann im September 1941 und dauerte fast 900 Tage.
– Schlacht um Moskau: Die Deutschen erreichten im Dezember die Außenbezirke, wurden aber durch sowjetische Gegenangriffe und den Wintereinbruch zurückgeschlagen.
– Zielverfehlung: Den Deutschen gelang es 1941 nicht, Leningrad, Moskau oder die Ölfelder im Kaukasus einzunehmen.

Folgen:

– Patt: Das Scheitern, die UdSSR 1941 zu besiegen, markiert einen Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg.
– Schwere Verluste: Millionen von Opfern auf beiden Seiten.
– Abnutzungskrieg: Die Ostfront wurde zum Hauptschauplatz des Zweiten Weltkriegs in Europa, mit einigen der größten und blutigsten Schlachten der Geschichte.

Bedeutung:

– Hitlers Fehler: Eröffnete einen Zweifrontenkrieg für Deutschland.
– Sowjetische Mobilisierung: Die UdSSR entwickelte sich zu einer Supermacht, die Deutschland schließlich zurückdrängte und besiegte.
– Menschliche Kosten: Enormes Leid, Gräueltaten und Zerstörung – vor allem unter der Zivilbevölkerung.

Schematische Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht, Stand 27.6.1941 abends

Deutsche Infanterie und ein PzKpfw III im Strassenkampf
Deutsche Infanterie und ein PzKpfw III im Strassenkampf in einer russischen Stadt zu Beginn des Unternehmen Barbarossa.

Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht fünf Tage nach Beginn von Unternehmen Barbarossa. Der angegebene Panzerbestand in den Divisionen ist der Stand vom 21. Juni, vor Beginn des Russlandfeldzugs.

Die Gesamtübersicht und Verteilung der Divisionen auf die Armeen ist ebenfalls vom 21. Juni 1941. Dazu die ungefähren Sollstärken der wichtigsten Divisionen der Wehrmacht im Juni 1941 und der Gesamtbestand an Panzerfahrzeugen vom 1. Juni 1941.

Auflistung an der Ostfront von Süd nach Nord:

Heeres-Gruppe Süd (v.Rundstedt):

Armee
Korps
Divisionen
südlich der Pripjet-Sümpfe
Reserve
99. Leichte Division
OKH-Reserven
XXXIV. Korps
68. Infanterie-Division
132. Infanterie-Division (Südosten, Antransport bis 4.7.)
LI. Korps
79. Infanterie-Division
95. Infanterie-Division (Antransport bis 3.7.)
13. Infanterie-Division
11. Armee (v.Schobert, in Moldawien) LIV. Korps
50. Infanterie-Division
170. Infanterie-Division
XXX. Korps
198. Infanterie-Division
8. rumänische Infanterie-Division
14. rumänische Infanterie-Division
6. rumänische Kavallerie-Brigade
XI. Korps
76. Infanterie-Division
239. Infanterie-Division
22. Infanterie-Division
6. rumänische Infanterie-Division
5. rumänische Kavallerie-Brigade
rumänische mot. mech. Brigade
8. rumänische Kavallerie-Brigade
rumänisches Gebirgs-Korps
1. rumänische Gebirgs-Brigade
4. rumänische Gebirgs-Brigade
2. rumänische Gebirgs-Brigade
7. rumänische Infanterie-Division
Heeresmission Rumänien
72. Infanterie-Division
17. Armee (v.Stülpnagel, Raum Lemberg)
Reserve
125. Infanterie-Division
Reserve
slowakische Schnelle Division
Bef.R.H.G. 103
454. Sicherungs-Division
444. Sicherungs-Division
LII. Korps
101. Leichte Division
XXXXIX. Gebirgs-Korps
257. Infanterie-Division
100. Leichte Division
1. Gebirgs-Division
4. Gebirgs-Division
IV. Korps
71. Infanterie-Division
295. Infanterie-Division
24. Infanterie-Division
296. Infanterie-Division
97. Leichte Division
6. Armee (v.Reichenau, Raum Kowel)
Reserve
168. Infanterie-Division
213. Sicherungs-Division
XXXXIV. Korps
9. Infanterie-Division
262. Infanterie-Division
297. Infanterie-Division
57. Infanterie-Division
XVII. Korps
62. Infanterie-Division
56. Infanterie-Division
298. Infanterie-Division
LV. Korps
75. Infanterie-Division
111. Infanterie-Division
XXIX. Korps
289. Infanterie-Division
Panzer-Gruppe 1 (Raum Rowno)
XXXXVIII. mot. Korps
16. mot. Infanterie-Division
16. Panzer-Division (20 Pz IV, 48 Pz III/5cm, 23 Pz III/3,7cm, 45 Pz II, 12 Pz I, 10 PzBefWg III, 53 PzSpäh)
11. Panzer-Division (20 Pz IV, 47 Pz III/5cm, 24 Pz III/3,7cm, 44 Pz II, 11 Pz I, 8 PzBefWg III, 12 PzBefWg I, 45 PzSpäh)
III. mot. Korps
13. Panzer-Division (20 Pz IV, 44 Pz III/5cm, 27 Pz III/3,7cm, 45 Pz II, 8 Pz I, 11 PzBefWg III, 2 PzBefWg I, 43 PzSpäh)
25. mot. Infanterie-Division
14. Panzer-Division (20 Pz IV, 56 Pz III/5cm, 15 Pz III/3,7cm, 45 Pz II, 11 Pz I, 11 PzBefWg III, 49 PzSpäh)
XIV. mot. Korps
9. Panzer-Division (20 Pz IV, 60 Pz III/5cm, 11 Pz III/3,7cm, 32 Pz II, 19 Pz I, 12 PzBefWg III, 47 PzSpäh, 6 15cm Sfl)

Heeres-Gruppe Mitte (v.Bock):

Armee
Korps
Divisionen
nördlich der Pripjet-Sümpfe
Reserve
99. Leichte Division
OKH-Reserven
XXV. Korps
197. Infanterie-Division
15. Infanterie-Division (Antransport bis 3.7.)
112. Infanterie-Division (Antransport bis 1.7.)
2. Panzer-Division (in Auffrischung, ab Sep Ostfront; z.Z. 10 Pz IV, 21 Pz III/5cm, 14 Pz III/3,7cm, 23 Pz II, 11 Pz I, 6 PzBefWg III, 10 PzSpäh, 6 15cm Sfl)
5. Panzer-Division (in Auffrischung, ab Sep Ostfront; z.Z. 6 Pz IV, 17 Pz III/5cm, 36 Pz II, 19 Pz I, 5 PzBefWg III, 40 PzSpäh, 6 15cm Sfl)
XXXXII. Korps
110. Infanterie-Division
106. Infanterie-Division
Panzer-Gruppe 2 (Guderian, Raum Minsk)
XXIV. mot. Korps
1. Kavallerie-Division
4. Panzer-Division (20 Pz IV, 74 Pz III/5cm, 31 Pz III/3,7cm, 51 Pz II, 18 Pz I, 8 PzBefWg III, 18 PzBefWg I, 70 PzSpäh)
3. Panzer-Division (32 Pz IV, 81 Pz III/5cm, 29 Pz III/3,7cm, 59 Pz II, 13 Pz I, 15 PzBefWg III, 75 PzSpäh)
10. mot. Infanterie-Division
XXXXVII. mot. Korps
18. Panzer-Division (36 Pz IV, 15 Pz III/5cm, 99 Pz III/3,7cm, 50 Pz II, 17 Pz I, 12 PzBefWg III, 61 PzSpäh)
17. Panzer-Division (30 Pz IV, 106 Pz III/5cm, 45 Pz II, 22 Pz I, 10 PzBefWg III, 3 PzBefWg I, 61 PzSpäh)
XXXXVI. mot. Korps
10. Panzer-Division (20 Pz IV, 105 Pz III/5cm, 47 Pz II, 11 Pz I, 12 PzBefWg III, 5 PzBefWg I, 80 PzSpäh, 6 15cm Sfl)
Infanterie-Regiment 'Grossdeutschland'
4. Armee (v. Kluge, Raum Brest-Litowsk)
Reserve
286. Sicherungs-Division
255. Infanterie-Division
267. Infanterie-Division
293. Infanterie-Division
XII. Korps
34. Infanterie-Division
29. mot. Infanterie-Division
31. Infanterie-Division
XXXXIII. Korps
131. Infanterie-Division
134. Infanterie-Division
252. Infanterie-Division
IX. Korps
292. Infanterie-Division
17. Infanterie-Division
137. Infanterie-Division
263. Infanterie-Division
VII. Korps
268. Infanterie-Division
7. Infanterie-Division
23. Infanterie-Division
221. Sicherungs-Division
258. Infanterie-Division
XIII. Korps
78. Infanterie-Division
LIII. Korps
52. Infanterie-Division
45. Infanterie-Division
167. Infanterie-Division
9. Armee (Strauss, Raum Bialystok)
Reserve
403. Sicherungs-Division
900. mot. Brigade
102. Infanterie-Division
XXXXII. Korps
SS-Verbände
87. Infanterie-Division
XX. Korps
162. Infanterie-Division
129. Infanterie-Division
256. Infanterie-Division
VIII. Korps
8. Infanterie-Division
28. Infanterie-Division
V. Korps
161. Infanterie-Division
5. Infanterie-Division
35. Infanterie-Division
VI. Korps
6. Infanterie-Division
26. Infanterie-Division
Panzer-Gruppe 3 (Hoth, östlich Suwalki)
LVII. mot. Korps
12. Panzer-Division (30 Pz IV, 109 Pz 38t, 34 Pz II, 51 Pz I, 8 PzBefWg 38t, 67 PzSpäh)
19. Panzer-Division (110 Pz 38t, 30 Pz IV, 35 Pz II, 53 Pz I, 11 PzBefWg 38t, 69 PzSpäh)
18. mot. Infanterie-Division
XXXIX. mot. Korps
7. Panzer-Division (167 Pz 38t, 30 Pz IV, 55 Pz II, 11 Pz I, 7 PzBefWg 38t, 8 PzBefWg I, 95 Panhard + 18 andere PzSpäh, 6 15cm Sfl)
20. Panzer-Division (121 Pz 38t, 31 Pz IV, 31 Pz II, 55 Pz I, 2 PzBefWg 38t, 95 Panhard + 18 andere PzSpäh)
20. mot. Infanterie-Division
14. mot. Infanterie-Division

Heeres-Gruppe Nord (v.Leeb):

Armee
Korps
Divisionen
Baltikum
Reserve
251. Infanterie-Division
254. Infanterie-Division
OKH-Reserven
L. Korps
86. Infanterie-Division
Polizei-Division (Antransport bis 1.7.)
206. Infanterie-Division
16. Armee (Busch, Raum Kaunas)
Reserve
253. Infanterie-Division
II. Korps
32. Infanterie-Division
12. Infanterie-Division
121. Infanterie-Division
XXVIII. Korps
123. Infanterie-Division
122. Infanterie-Division
X. Korps
126. Infanterie-Division
30. Infanterie-Division
18. Armee (v. Küchler, Raum Riga)
I. Korps
21. Infanterie-Division
1. Infanterie-Division
11. Infanterie-Division
XXVI. Korps
217. Infanterie-Division
61. Infanterie-Division
XXXVIII. Korps
291. Infanterie-Division
58. Infanterie-Division
Panzer-Gruppe 4 (Hoepner, an der Düna)
LVI. mot. Korps
8. Panzer-Division (118 Pz 38t, 30 Pz IV, 49 Pz II, 11 Pz I, 7 PzBef 38t, 8 PzBefWg I, 59 PzSpäh)
290. Infanterie-Division
3. mot. Infanterie-Division
XXXXI. mot. Korps
6. Panzer-Division (155 Pz 35t, 30 Pz IV, 47 Pz II, 11 Pz I, 5 PzBefWg 35t, 8 PzBefWg I, 60 PzSpäh)
1. Panzer-Division (20 Pz IV, 71 Pz III/5cm, 43 Pz II, 11 Pz I, 11 PzBefWg, 58 PzSpäh, 6 15cm Sfl)
36. mot. Infanterie-Division
269. Infanterie-Division
Bef.R.H.G. 101
281. Sicherungs-Division
285. Sicherungs-Division z.b.V.
207. Sicherungs-Division

AOK Norwegen (v.Falkenhorst):

Armee
Korps
Divisionen
Norwegen und Nord-Finnland
Reserve
710. Infanterie-Division
XXXVI. Korps (Nord-Finnland)
169. Infanterie-Division
Gebirgs-Korps Norwegen
2. Gebirgs-Division
3. Gebirgs-Division
702. Infanterie-Division
199. Infanterie-Division
XXXIII. Korps
196. Infanterie-Division
181. Infanterie-Division
LXX. Korps
69. Infanterie-Division
163. Infanterie-Division

Heeresgruppe D (OB West):

Armee
Korps
Divisionen
im Westen
Kommandeur Niederlande
82. Infanterie-Division
719. Infanterie-Division
15. Armee
Reserve
711. Infanterie-Division
XXXVII. Korps
304. Infanterie-Division
306. Infanterie-Division
320. Infanterie-Division
208. Infanterie-Division
340. Infanterie-Division
321. Infanterie-Division
227. Infanterie-Division
XXXII. Korps
302. Infanterie-Division
336. Infanterie-Division
332. Infanterie-Division
225. Infanterie-Division
LX. Korps
716. Infanterie-Division
323. Infanterie-Division
83. Infanterie-Division
319. Infanterie-Division
216. Infanterie-Division
1. Armee
Reserve
Panzer-Brigade 100 (frz. Beute-Panzer: 75 Pz 35-S, 190 Pz 38H, 15 PzBefWg 35-S, 4 PzBefWg 38H)
Panzer-Brigade 101 (frz. Beute-Panzer: 11 Pz 35-S, 28 Pz 38H, 3 PzBefWg 35-S)
XXVII. Korps
337. Infanterie-Division
327. Infanterie-Division
335. Infanterie-Division
XXXXV. Korps
339. Infanterie-Division
215. Infanterie-Division
342. Infanterie-Division
7. Armee
XXV. Korps
709. Infanterie-Division
211. Infanterie-Division
205. Infanterie-Division
712. Infanterie-Division
LIX. Korps
81. Infanterie-Division
305. Infanterie-Division
715. Infanterie-Division
246. Infanterie-Division
XXXI. Korps
223. Infanterie-Division
708. Infanterie-Division
88. Infanterie-Division
212. Infanterie-Division
333. Infanterie-Division

Südosten:

Armee
Korps
Divisionen
auf dem Balkan
12. Armee
164. Infanterie-Division
125. Infanterie-Regiment
XVIII. Gebirgs-Korps
5. Gebirgs-Division
6. Gebirgs-Division
LXV. Korps
717. Infanterie-Division
714. Infanterie-Division
704. Infanterie-Division
718. Infanterie-Division

Afrika:

Armee
Korps
Divisionen
in Nordafrika
Deutsches Afrika-Korps
5. leichte Division (20 Pz IV, 71 Pz III/5cm, 45 Pz II, 25 Pz I, 8 PzBefWg III, 3 PzBefWg I, 27 Pzjäger I, 55 PzSpäh, 24 SdKfz 10/4 Flak, 12 LKWs mit 20-mm-Flak)
15. Panzer-Division (20 Pz IV, 71 Pz III/5cm, 46 Pz II, 11 Pz I, 6 PzBefWg III, 4 PzBefWg I, 59 PzSpäh)

Zahlenmäßige Übersicht über die Verteilung der deutschen Divisionen am 21. Juni 1941

Inf = Infanterie, Lei = Leichte, Geb = Gebirgsjäger, Pz = Panzer, mot = motorisierte Infanterie, Kav = Kavallerie, SS = Waffen-SS, Sich = Sicherungs-Division

Zahlenmässige Übersicht über die Verteilung der Divisionen:

InfLeiGebPzmotKavSSSich
H.Gr. Süd:
11. A.7
17. A.7312
6. A.51
PzGr 16521
Reserve1
Summe25415213
H.Gr. Mitte:
4. A.122
PzGr 265211
9. A.7
PzGr 3443
Reserve21
Summe3195113
H.Gr. Nord:
16. A.8
PzGr 42321
18. A.7
Reserve3
Summe20321
OKH-Reserve231211
Summe Osten99421910146
Balkan52
Westen38
Norwegen921
Dänemark1
Nordafrika11
TOTAL152462011156


Ungefähre Sollstärke der wichtigsten Divisions-Typen des Feldheeres im Juni 1941:

Infanteriemotorisierte InfanterieGebirgsPanzerWaffen-SS
Offiziere500ca. 400?400+ca. 600
Beamte100100?100?
Unteroffiziere2.500ca. 1.700?2.000+ca. 2.500
Mannschaften13.400ca. 12.500?9.300+ca. 18.750
Gesamtstärke16.500 (35 Divisionen der 1.Welle 18.000 Mann)ca.13.50013.05615.600ca. 20.000
Infanterie-Regimenter3 mit je 3.000 Mann2 mit je 3.000 Mann2 mit je 3.000 Mann2 mit je 3.000 Mann3 mit je 3.000 Mann
Maschinen-gewehre MG34547ca. 678336ca. 327876
Panzer-büchsen90-63--
Granatwerfer142 (54 x 8,1cm, 84 x 5cm) 108 (42 x 8,1cm, 66 x 5cm) 90 (36 x 8,1cm, 54 x 5cm)78 (30 x 8,1cm, 48 x 5cm) 156 (60 x 8,1 cm, 96 x 5 cm)
Infanterie-Geschütze 26 (6 x 15cm, 20 x 7,5cm) 20 (4 x 15cm, 20 x 7,5cm) 16 (4 x 15cm, 12 x 7,5cm) 24 (4 x 15cm, 20 x 7,5cm) 28 (6 x 15cm, 22 x 7,5cm)
Panzerabwehr-Geschütze 72 (66 x 3,7cm, 6 x 5cm) 63 (54 x 3,7cm, 9 x 5cm) 48 (3,7cm) 51 (42 x 3,7cm, 9 x 5 cm) 75 (66 x 3,7cm, 9 x 5cm)
Haubitzen und Kanonen 48 (12 x 15cm, 36 x 10,5cm leFH ) 36 (12 x 15cm, 24 x 10,5cm leFH) 48 (36 x 10,5cm leFH, 12 x 15cm) 42 (24 x 10,5cm leFH, 12 x 15cm, 6 x 15cm SIG33 Sfl) 48 (12 x 15cm, 36 x 10,5cm leFH)
Flak1111-121211-1230 (2 x 2cm, 4 x 8,8 cm, 24 x SdKfz 10/4)
Panzer-spähwagen2-326-6834
Panzer---1627 (StuG III)
Halbketten- fahrzeuge14105110109
Kraft-fahrzeuge9422.041-ca. 1.9602.910
Krafträder4521.300-ca. 1.300ca. 1.700
Pferde5.375-?--
Bespannte Wagen1.133-?--

Gesamtbestand an Panzerkampfwagen am 1.6.1941:

Typ
Bestand
877
1.072
PzKpfw II Flamm
85
187
754
1.440
517
Panzer-Befehlswagen
330
Sturmgeschütz StuG III
377
GESAMT
5.639

Deutsche Panzerproduktion und Verluste von Juni bis Dezember 1941:

Produktion (Verluste)
Juni 1941
Juli 1941
Aug 1941
Sep 1941
Okt 1941
Nov 1941
Dez 1941
Insg.
Pzkpfw I
- (34)
- (146)
- (171)
- (7)
- (18)
- (33)
- (19)
- (428)
PzKpfw II
5 (16)
27 (117)
9 (106)
26 (32)
23 (65)
50 (30)
41 (92)
181 (458)
Pzkpfw 35(t)
- (26)
- (26)
- (26)
- (26)
- (26)
- (26)
- (6)
- (162) nur mtl. Schnitt
Pzkpfw 38(t)
29 (33)
80 (182)
64 (183)
63 (62)
66 (85)
50 (149)
49 (102)
401 (796)
Pzkpfw III (37mm)
- (23)
- (59)
- (25)
- (16)
- (11)
- (13)
- (29)
- (176)
PzKpfw III (50mm)
88 (27)
176 (164)
185 (78)
182 (104)
174 (79)
198 (116)
198 (208)
1.201 (776)
StuG III
56 (3)
47 (11)
50 (26)
38 (12)
71 (23)
46 (10)
40 (19)
348 (104)
29 (16)
55 (111)
43 (70)
49 (23)
40 (55)
58 (38)
56 (65)
330 (378)
Pz.Befwg.
0 (1)
14 (18)
5 (12)
2 (17)
0 (14)
0 (6)
12 (28)
33 (96)
Insg.
207 (179)
300 (834)
356 (697)
360 (299)
374 (376)
402 (421)
396 (568)
2.494 (3.374)

Etwa 240 Pzkpfw II, III und IV gingen davon in Nordafrika verloren.


Russlandfeldzug: Angriff auf die Sowjetunion

Unternehmen Barbarossa
Das Unternehmen Barbarossa beginnt im Juni 1941: die Panzerspitzen der Panzergruppe Guderian haben soeben die sowjetischen Grenzstellungen durchbrochen.

Am 22. Juni 1941 begann die Wehrmacht unter dem Namen ‚Unternehmen Barbarossa‘ mit der größten Invasion in der Kriegsgeschichte. Das Unternehmen Barbarossa hat auch nicht annähernd irgendeinen Vergleich in der Militärgeschichte bei Umfang der eingesetzten Truppen, Geschwindigkeit der Durchführung der Operationen oder geografische Ausdehnung des Kampfgebiets.
Das Ziel der Wehrmacht war nicht weniger als die vollständige Niederlage der Sowjetunion, einer Nation, welche zu dieser Zeit über die größte Armee und Luftwaffe der Welt verfügte.

Das eigentliche Unternehmen Barbarossa fand vom 22. Juni 1941 bis zur Gegenoffensive der Roten Armee vor Moskau – Anfang Dezember 1941 – statt. In dieser Zeitspanne geriet der sowjetische Koloss der Niederlage am nächsten, was wohl auch der einzige Zeitpunkt war, wo Nazi-Deutschland der Zweiten Weltkrieg aus eigener Kraft hätte gewinnen können. Und seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es eine ununterbrochene, heftige Debatte über die operativen und strategischen Entscheidungen der deutschen und sowjetischen Oberkommandos, welche zu dem bekannten Ausgang führten, insbesondere für den äußerst kritischen Zeitraum von Juli bis September 1941.

Mit der Invasion der Sowjetunion durch Deutschland und seine Verbündete im Sommer 1941 änderte sich der Krieg auf mehrere Weisen. Eine Änderung, welche damals nicht für jeden klar war, aber im Rückblick gesehen zu traf, war, dass von nun an bis zum Kriegsende in Europa im Mai 1945, sich der Schwerpunkt der Kämpfe an die neue Ostfront verlagerte. Dort kämpften und starben mehr Menschen als an allen anderen Fronten des Zweiten Weltkrieges weltweit zusammen. Dies hatte seine Ursachen in der Art der dortigen Kriegführung, welche es ziemlich unwahrscheinlich machten, dass die Gegner wieder zu einem friedlichen Verhältnis zurückfinden konnten und die Fähigkeit von Deutschlands Gegnern, bis zu einem Sieg zusammenzuhalten.

Der Angriff auf die Sowjetunion in den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941 war vollständig überraschend. Zwar wurden die Verbände der Roten Armee an manchen Abschnitten der Grenze in letzter Minute doch noch gewarnt, aber die allgemeinen Befehle lauteten, das Feuer nicht zu eröffnen, falls dies nur eine deutsche Provokation sein sollte.

Die deutsche Luftwaffe, welche mit 2.700 Flugzeugen etwa 60 Prozent ihrer Gesamtstärke einsetzte, flog im Morgen sorgfältige geplante Angriffe und zerstörte einen Großteil der Roten Luftwaffe auf dem Boden, machte die vorgeschobenen Flugfelder unbrauchbar und schoss die meisten sowjetischen Flugzeuge ab, welches es trotzdem in die Luft schafften. Dies resultierte in einer nahezu vollständigen deutschen Luftherrschaft, welche zwar nur die ersten Monate anhielt, aber in dieser Zeit einen großen Einfluss auf den schnellen Vorstoß der deutschen Bodentruppen hatte.

Angriff mit dem Flammenwerfer
Angriff mit dem Flammenwerfer auf ein russisches Widerstandsnest.
Die deutsche Armeen mit mehr als drei Millionen Mann, über 600.000 Pferden und einer weiteren halben Millionen Soldaten der Verbündeten, griff nach sorgfältig vorbereiteten Plänen an.
Selbst im hohen Norden griffen deutsche Gebirgs-Divisionen über die finnisch-sowjetische Grenze an, in der Hoffnung Murmansk und die Kola-Halbinsel zu erobern. Entlang der restlichen finnischen Grenze griff die finnische Armee einige Tage später an, zusammen mit einigen zur Unterstützung geschickten deutschen Verbänden. Ziel dieser Angriffe war es, die wichtige Murmansk-Bahn zu durchtrennen und entlang beider Seiten des Ladogasees auf Leningrad vorzustoßen, um die Stadt abzuschneiden.
Ganz im Süden der langen Landfront stand die deutsche 11. Armee, zusammen mit der rumänischen 3. und 4. Armee, welche bald über den Fluss Prut von Rumänien aus nach Bessarabien angreifen sollten.

Der Hauptangriff fand jedoch am 22. Juni durch die drei deutsche Heeresgruppen Nord, Mitte und Süd statt. In den ersten Tagen schlug die Heeres-Gruppe Nord mit ihren drei Armeen in das Baltikum los, überrannte Litauen in ein paar Tagen, überschritt die Düna an mehreren Stellen und beherrschte bereits den Großteil von Lettland am Ende der ersten Juliwoche.
Im Mittelabschnitt, welcher im wesentlichen südlich der ehemaligen Grenze der baltischen Staaten bis zu den Pripjet-Sümpfen verlief, zerschlug die Heeres-Gruppe Mitte mit ihren vier Armeen die gegenüberstehenden Verbände der Roten Armee und eroberte innerhalb der ersten beiden Wochen den östlichen Teil Polens, welcher von der Sowjetunion 1939 annektiert worden war.
Die Heeres-Gruppe Süd schließlich, mit ihren drei Armeen plus der noch etwas wartenden 11. Armee in Rumänien griff durch den südlichen Teil Ostpolens an und erreichte das Gebiet der Ukrainischen Volksrepublik aus dem Jahr 1939.

Die schweren Schläge, unter denen die Sowjetunion litt, waren weniger die schnellen Vorstöße und der Verlust so großer Gebiete, sondern viel mehr, dass so viele der großen sowjetischen Frontverbände durch schnell verstoßende Panzerverbände eingeschlossen und von der nachrückenden, erfahrenen deutschen Infanterie zerstört wurden.
Der deutsche Plan sah vor, so viele Einheiten der Roten Armee noch in den Grenzgebieten zu vernichten, wie nur möglich. Es wurde dadurch erhofft, dass derartig katastrophale Anfangsverluste die Struktur des sowjetischen Herrschaftssystems erschüttern und zusammenbrechen lassen würden. Auf keinen Fall sollte es ein langer Feldzug werden, in dem die russischen Armeen langsam und frontal Stück für Stück über hunderte oder gar tausende von Kilometer zurückgedrängt werden müssten.
Bis zu einem gewissen Grad funktionierte das deutsche Konzept im Mittelabschnitt der Front, wo in zwei Kesselschlachten alleine über 300.000 russische Soldaten gefangengenommen wurden. Im Süden und Norden jedoch wurden die russischen Truppen aber eher zurückgetrieben als eingekesselt, obwohl ihre Verluste an Toten und Verwundeten, Material, Ausrüstung und Fahrzeugen enorm waren.

Hitler mit von Brauchitsch und Keitel vor der Lagekarte
Hitler mit von Brauchitsch und Keitel vor der Lagekarte, Paulus zweiter von links.

Diese dramatischen Siege verleiteten die deutsche Führung sogleich zu der Überzeugung, daß sie schon das erreicht hätten, was sie sich vorgenommen hatten: Die russische Wehrkraft mit einem harten Schlag vernichtet zu haben.
Am 3. Juli 1941 schrieb Generalstabschef Franz Halder in sein Tagebuch: ‚Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass die Mission, die Masse der russischen Armee noch vor der Düna und dem Dnjepr zu vernichten, erledigt ist … Es ist wahrscheinlich nicht zu viel gesagt, dass der Feldzug gegen Russland in zwei Wochen gewonnen wurde.‘ Am gleichen Tag antwortete er auf Glückwünsche zu seinem Geburtstag am 30. Juni 1941 mit den Kommentaren, dass ‚die Russen den Krieg in den ersten acht Tagen verloren hätten.‘

Der Eindruck des Sieges wurde noch weiter in den ersten zwei Wochen des Julis verstärkt. In weiteren, großen Kesselschlachten drang die Heeresgruppe Mitte, nun sogar aus fünf Armeen bestehend, nach Zentral-Russland vor, nahm weitere 300.000 Kriegsgefangene und besetzte die Städte Jelnja und Smolensk auf der Straße nach Moskau.
Gleichzeitig drang die Heeresgruppe Nord nach Estland ein und erreichte die äußeren Verteidigungslinien von Leningrad, während die Heeresgruppe Süd in Richtung Kiew und den wichtigen Industrie- und Landwirtschaftsgebieten im Dnjepr-Bogen vordrang.

Es entstand der Eindruck für die deutsche Führung, dass nur noch ein bisschen aufgewischt werden muss und dann alles erledigt wäre. Für die deutschen Soldaten an der Ostfront, welche weiterhin den tapferen und energischen Widerstandswille der Rotarmisten gegenüberstanden und immer wieder auf neue, frische Formationen trafen, während ihre eigenen Fahrzeuge und Ausrüstungen verschlissen und ihre Verluste zunahmen, sah die Lage allerdings nicht so rosig aus. Aber die Kreise um Hitler glaubten immer noch, dass alles bestens verlief.

Die gesamte Planung der deutsche Offensive basierte darauf, dass dies nur ein kurzer Feldzug werden würden. Es gab keinen Ersatz, noch war welcher geplant worden – weder für die Verluste an Soldaten noch bei der Ausrüstung. Es sollte ja nur ein paar Wochen dauern und niemand in der Führung war darüber besorgt.
Einer der atemberaubenden Umstände in den deutschen Planungen ist das völlige Fehlen von bedeutenden Verbänden als Reserve. Dieser Umstand wird sich vom ersten Tag des Ostfeldzuges bis zum Tag der Kapitulation im Mai 1945 wie ein roter Faden durch die Lage an der Ostfront hindurch ziehen.
Die Luftwaffe nahm an, nach zwei Monaten Einsätzen an der Ostfront sich wieder dem Kampf mit Großbritannien zuwenden zu können und die gesamte schwere Flak war sowieso im Reich oder im Westen.
Während des Julis glaubte Hitler und viele deutsche Führer, dass sich das gewagte Spiel ausgezahlt hätte.

Russische Kriegsgefangene
Russische Kriegsgefangene werden an der Ostfront nach hinten verlegt.

Für eine kurze Zeit sah es so aus, als der Krieg im Osten gewonnen wäre und die Deutschen tun und lassen könnten, was sie wollten – im eroberten Russland und im Rest von Europa. Deshalb wurden die Pläne für den nächsten Teil des Krieges gegen England geschmiedet.
Hitler erklärte seinen Mitarbeitern, dass die neue deutsche Ostgrenze am Ural verlaufen würde, und wo immer sich eine Gefahr hinter dieser Linie rege, würden deutsche Verbände diese östlich davon ausschalten.
Die Masse der Stadtbevölkerung im europäischen Russland sollte durch den Hunger reduziert werden, ebenso wie die sowjetischen Kriegsgefangenen. Hitler, seine ökonomischen Experten und das Militär waren sich darüber einig.
Bei einer Konferenz mit Alfred Rosenberg, dem neuen Minister für die besetzten Ostgebiete, Hans Lammers, dem Führer der Reichskanzlei, Feldmarschall Keitel vom OKW, Göring und Martin Bormann, erklärte Hitler am 16. Juli 1941, dass das neu gewonnene deutsche Imperium rücksichtslos auszubeuten zu sein. Die lokale Landbevölkerung soll keine Rechte mehr haben, bis auf billige Arbeitskräfte zu stellen. Einige kleinere Teile des riesigen, eroberten Landes werden zwar an Deutschlands Verbündete fallen, aber einige davon – zum Beispiel Finnland – würden sowieso im kommenden Großdeutschen Reich aufgehen.


button go NÄCHSER TEIL: Ostfront von September bis Dezember 1941.

 

weiterSiehe auch: Hätte Unternehmen Barbarossa, Hitlers Angriff auf Sowjet-Russland anders verlaufen können und warum erfolgte die Invasion im Juni 1941 ?.


Quellenangaben und Literatur

World War II – A Statistical Survey (John Ellis)
Der 2. Weltkrieg (C. Bertelsmann Verlag)
Zweiter Weltkrieg in Bildern (Mathias Färber)
A World at Arms – A Global History of World War II (Gerhard L. Weinberg)
Der Grosse Atlas zum II. Weltkrieg (Peter Young)
Krieg der Panzer (Piekalkiewicz)
Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band 1-8 (Percy E. Schramm)
Operation Barbarossa: the Complete Organisational and Statistical Analysis, and Military Simulation, Volume I – IIIB (Nigel Askey)
Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr (Werner Oswald)

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