Messerschmitt Bf 109 F
Typ: deutsches Jagdflugzeug der Luftwaffe.
Geschichte: Während die Produktion der Bf 109 E für die deutsche Luftwaffe lief, hatte Messerschmitt das Jagdflugzeug entwickelt, welches als bestes aller Versionen gilt, die Bf 109 F. Angetrieben von einem 1.200 PS starken Daimler-Benz DB 601N oder 1.350 PS DB 601E-Motor, stellte die Bf 109 F einen erheblichen Fortschritt gegenüber den vorhergehenden Versionen in Bezug auf Leistung und klare Formgebung dar und die Luftwaffe hatte endlich ein Jagdflugzeug, welches die Spitfire V ausmanöverieren konnte.

Diese Bf 109 F steht vor einem als Scheune getarnten Hangar auf einem Flugfeld im Norden Frankreichs.
Der gesamte Rumpf war aerodynamisch sauberer konstruiert, herausragend dabei die abgerundeten Ruder, unbefestigte Leitwerke und ein einziehbares Heckrad. Die Flügel, welche geringfügig verlängert wurden, waren an den Spitzen abgerundet und die Leistung war in allen Flughöhen besser als bei den vorhergehenden Versionen.
Die Produktionsserien liefen von der F-1 bis zur F-6, mit verschiedenen Untertypen. Mehrere Flugzeuge der F-Serie wurden als Versuchsflugzeuge für verschiedene Motoren, wie den BMW 801 oder Jumo 213 verwendet, mit einem V-Schwanz umgebaut, für Tests mit Raketenwaffen verwendet oder mit einem Bugfahrwerk ausgerüstet.
Ein Prototyp, der zwar nie geflogen ist, aber deswegen von nicht geringerem Interesse ist, war die Bf 109 Z von 1943. Zwei Bf 109 F wurden durch einen neuen Zentral-Flügel und Leitwerk verbunden und ein einzelner Pilot sollte in einem Cockpit in der Mitte sitzen.

Diese Messerschmitt Bf 109 F hat auf der Nase einen Hahn als Abzeichen, was sie der III.Gruppe des Jagdgeschwaders 2 zuordnen läßt. Der vertikale Streifen am Heck bestätigt, daß das Flugzeug zur III.Gruppe gehört und der doppelte Pfeil auf dem Rumpf vor dem Balkenkreuz zeigt an, daß es die Maschine des Gruppen-Kommandeurs ist.
1942 wurde die Bf 109 F dann durch die zahlenmäßig stärkste Version verdrängt, der Bf 109 G, auch genannt Gustav.
Benutzer: deutsche Luftwaffe (Angaben für Bf 109 F). |
Messerschmitt Bf 109 F-4 |
| Typ |
Jagdflugzeug |
| Antrieb |
1 x flüssigkeits-gekühlter Daimler-Benz DB 601E-1 V-12-Motor mit 1.350 PS
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| Besatzung |
1 |
| Spannweite |
9,92 m |
| Länge über alles |
8,84 m |
| Höhe über alles |
2,59 m |
| Flügelfläche |
16,20 m² |
| Leergewicht mit Ausrüstung |
2.390 kg |
| Startgewicht |
2.900 kg |
| max. Flügelbelastung |
179,01 kg/m² |
| max. Leistung |
2,14 kg/PS |
| Höchstgeschwindigkeit |
625 km/h
in 6.500 m |
| Zeit bis auf 5.000 m |
5,2 min. |
| Dienstgipfelhöhe |
12.000 m |
| Reichweite |
850 km
(mit 300-Liter-Abwurftank)
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| Bewaffnung |
2 x 15.1mm MG151 MGs [700 Schuss/min, 954 m/s Mündungs-geschwindigkeit] über dem Motor, 1 x 20mm MG FF [540 Schuss/min] durch die Propellernarbe, 2 x 20mm MG151/20 [720 Schuss/min, 585 m/s Mündungs-geschwindigkeit] in Behältern unter den Flügeln.
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| Erstflug Prototyp |
Juli 1940 |
| Serienproduktion |
1941 |
| Indiensstellung |
Frühjahr 1941 |
| Erster Kampfeinsatz |
Mai 1941 |
| Endlieferung |
1942 |
| Stückpreis |
100.000 Reichsmark |
| Stückzahl (alle) |
Insgesamt: ca. 35.000 (davon 30.480 während des 2.Weltkrieges)
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| Übernommen von Luftwaffe 1/39-12/44 |
29.350 |
| Produziert 1941 (alle) |
2.764 |
| Produziert 1942 (alle) |
2.665 |
| Bestand Bf109 in Frontverbänden am 20.9.42 |
1.074 |
Bestand Bf109 in Frontverbänden am 31.12.42 |
700
(davon noch 90 Bf 109 F) |

3D-Modell Messerschmitt Bf 109 F-4
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