T-34 Modell 1941, 1942, 1943
Typ: mittlerer Kampfpanzer mit 76,2-mm-Kanone F-34.
Geschichte: Das Debüt des T-34 Modell 1940 im Kampfeinsatz im Sommer 1941 zeigte zweifelsfrei, daß dies der beste Panzerentwurf seiner Zeit war. Die revolutionäre Konstruktion mit einer dicken, schräg angebrachten Panzerung, starker Feuerkraft und hervorragender Beweglichkeit ordnete ihn in einer Klasse über seinen deutschen Zeitgenossen, dem PzKpfw III und PzKpfw IV, ein. Dies zwang die deutsche Wehrmacht zu einem kostspieligen Programm, die vorhandenen Panzertypen besser zu bewaffnen und stärker zu panzern, sowie den PzKpfw V Panther vollständig neu als Gegengewicht gegen den T-34 zu entwickeln. Das Erscheinen des T-34 zwang die Deutschen auch noch ihr komplettes Arsenal an Panzerabwehrmitteln zu überarbeiten, da die vorhandene 37-mm-PAK 36 und 5-cm-Pak 38 weitgehend wirkungslos gegen die russischen T-34 und KW-Panzer waren. Lediglich die 88-mm-Flak konnte als Lückenbüßer in begrenzten Fällen verwendet werden und erst die Einführung der 7,5-cm-PAK 40 sorgte für eine Wiederherstellung des Gleichgewichtes.
Doch die ersten T-34 waren nicht ohne Probleme. Die ersten Serienmodelle hatten schwerwiegende Mängel bei der Kraftübertragung und 1941 gingen mehr T-34 durch mechanische Probleme als durch Feindeinwirkung verloren.

Während des harten Winters 1941/42 wurden wegen der Verlegung der sowjetischen Fabriken nach Osten kaum Panzer geliefert. Nur die Stalingrad-Fabrik produzierte auch weiterhin T-34 der Modelle 41 und 42 sowie STZ-5-Zugmaschinen, bis auch diese Stadt selbst im Herbst 1942 zum grössten Schlachtfeld wurde.
Während der Evakuierung des Lokomotivenwerk Nr. 183, welches bisher den T-34 baute, nach Nischni Tagli, wurde die Produktion des T-34 in das Traktorenwerk nach Stalingrad und nach Krasnoye Sormovo Zavad Nr.112 verlegt, welche mit der Produktion des T-34 im Juli 1941 begannen.
Jedoch blieben zwei ärgerliche Probleme. Der T-34 Modell 1940 wurde mit der kurzen L-11 Kanone gebaut, die nicht die gestellten Anforderungen erfüllte. P. Muraviev von F. Grabins Entwicklungsabteilung hatte noch vor dem Krieg eine weit überlegene Kanone entwickelt, die F-34. Durch die Einmischung von Marschall Kulik und dem dadurch enstandenen Chaos hatte jedoch keiner der für die Herstellung autoriosierten Bürokraten seine Genehmigung für die Produktion gegeben. Grabin begann jedoch, mit der stillschweigenen Zustimmung des Direktor vom Lokomotivenwerk Zavod Nr. 92, die F-34 anstelle der L-11 einzubauen und die ersten, 'unoffiziellen' T-34 Modell 1941 erschien somit noch kurz vor dem Krieg. Sie wurden vor allem als Befehlspanzer der Zug- und Kompanieführer verwendet und wurden enorm populär. Briefe aus einer ganzen Anzahl von Einheiten lobten den Entwurf und dies erregte die Aufmerksamkeit von Stalin und dem GKO, welche schließlich die Serienproduktion genehmigten. Sie wurde zur wichtigsten Waffe des T-34 bis zum Jahr 1944, als er durch den T-34/85 abgelöst wurde.
Das zweite Problem bestand darin, daß das Entwicklungsbüro 1940 die Genehmigung zum Bau des T-34 nur erhalten hatte, wenn daraus ein noch befriedigender Entwurf, der T-34M, entwickelt werden würde. Die mehr realistisch eingestellten Mitglieder des GVS verärgerte der Versuch, die Massenproduktion des T-34 bis zur Fertigstellung des Entwurfes des T-34M hinauszuzögern - und so kritisch wie sich die Lage sich bis zum Herbst 1941 entwickelte, verschwand der T-34M in der Schublade, bevor auch nur ein Prototyp gebaut worden war. Die gleichen konservativen Kritiker des T-34 hatten auch die gleichzeitige Produktion eines Infanterie-Panzers, des T-50, verlangt. Zu der Zeit, als die Produktion des T-50 in Omsk 1941 begann, war jedoch klar, daß der Infanteriepanzer T-50 zwar genau so viel kosten würde wie der T-34, aber einen eindeutig geringeren Kampfwert besaß. Dies war ein Luxus, den sich die Rote Armee zu dieser Zeit keinesfalls leisten konnte, und so wurde die Herstellung nach einer kleinen Produktionsserie beendet. Damit wurde und blieb der T-34 der Universal-Panzer, den Koshkin ursprünglich vorgeschlagen hatte und ersetzte gleichzeitig den Infanteriepanzer T-26, den Kavallerie-Panzer BT und den mittleren Panzer T-28.
Der Schwerpunkt des Entwicklungsbüros von Morozow wurde nun auf die Vereinfachung des T-34 gelegt, um Kosten zu senken und auch die Produktion mit ungelernten Arbeitskräften zu erleichtern. Schon im Frühjahr 1941 entwickelten V. Buslov und V. Nitsenko einen gegossenen Turm, der in den Umrissen ähnlich dem geschweißten Turm des T-34 aussah, aber einfacher herzustellen war. Er wurde übernommen und beide Turmtypen für die Modelle 1940 und 1941 verwendet. Bei STZ wurden vor allem verschweißte Türme verwendet und die T-34, welche in Krasnoye Sormovo gebaut wurden, erhielten in erster Linie gegossene Türme.
Ende 1941 wurde eine neue Version des T-34 entwickelt, genannt T-34 Modell 1942. Diese war dem Modell 1941 sehr ähnlich, aber viele Kompenenten wurden vereinfacht. Zum Beispiel hatte beim Modell 1941 die F-34-Kanone 861 Einzeilteile, während sie beim Modell 1942 nur noch 614 hatte. Im Bezug auf Arbeitsaufwand und Rohstoffe sanken dadurch die Kosten eines T-34 von 269.500 Rubel für das Modell 1941 auf 193.000 Rubel für das Modell 1942. Neue Techniken, wie zum Beispiel eine automatische Schweißanlage - entwickelt von Professor E. Paton - erleichterten diese Bemühungen.

Der T-34 Modell 1942 war dem von 1941 sehr ähnlich, beinhaltete aber einige Änderungen die Produktionskosten und Arbeitszeit erheblich reduzierten. Der Stückpreis konnte von 269.500 auf 193.000 Rubel reduziert werden.
Das einzige äußere Merkmal, an dem man diese Version erkennen kann, ist die neu gestaltete Fahrerluke, die kreisförmige Zugangsluke an der Rückseite und andere, kleinere Details. Ende des Jahres 1941 begann die Produktion des T-34 Modell 1942 nach und nach bei STZ und Krasnoye Sormovo, wobei noch vorhandene Teile der vorhergehenden Modelle verbaut wurden. Tatsächlich produzierte STZ einige Panzer, welche Eigenschaften aus den Modellen 1941 und 1942 vereingten. Die Produktion des T-34 wurde dann auch im Dezember 1941 in Nischni Tagil aufgenommen, trotz entsetzlicher Arbeitsbedingungen.
Einige der wenigen, nützlichen Resultate aus der Diskussion um den T-34M war der Entwurf eines neuern, größeren Gußturmes, welcher der Geschützbedienung mehr Platz gab. Die Verwendung dieses neuen, sechseckigen Turms begann in Nischni Tagil im Frühjahr 1942. Dieser Panzer wurde zum T-34 Modell 1943 und wurde erstmals gegen die Finnen in Karelien im April 1942 eingesetzt. Die Produktion beider Modelle 1942 und 1943 lief dort paralell, während die beiden anderen Werke das Modell 1942 bis spät in das Jahr 1942 weiterbauten und erst dann wechselten.
Es gab eine Reihe von Unterschieden an den Panzern, welche in den verschiedenen Fabriken gebaut wurden. Jedoch beeinträchtigte dies nicht die Qualität der Fahrzeuge. Eine Untersuchung eines der britischen Panzer- und Technikschule im Jahr 1943 zur Verfügung gestellter T-34 ergab, daß die Panzerplatten von zumindest gleicher, wenn nicht sogar überlegener Qualität, zu den engischen waren.
1942 sah sich Rußland einem erstzunehmenden Mangel an Gummi ausgesetzt, sodaß die STZ-Fabrik gezwungen wurde, T-34 mit Ganzmetall-Rädern zu bauen. Die anderen Fabriken mußten später dem ebenfalls folgen. Schließlich wurden Gummi-umrandete Räder in der ersten und fünften Position verwendet, um die Stöße und die damit auftretenden Schäden bei hohen Geschwindigkeiten zu vermindern. Im Herbst 1942 begann die Produktion von STZ als Folge der schweren Kämpfe um Stalingrad einzubrechen. Im August wurde die Produktion nach Tankograd verlegt, wo der Bau des T-34 Modell 1943 bis April 1944 fortgesetzt wurde. Die Ural-Schwermaschinenfabrik begann ebenfalls während des Jahres 1942 Teile des T-34 zu produzieren und mit der kompletten Herstellung des Panzers Ende des Jahres.

Ein T-34 Modell 1943 mit dem Namen 'Leningradyets' der 30.Garde-Tank-Brigade während der Kämpfe zur Befreiung Leningrads im Januar 1944. Das Modell 1943 hatte einen wesentlich verbesserten Turm, Kommandanten-Kuppel, öfters Funk und verstärkte Panzerung.
Weitere Verbesserungen wurden am T-34 während des laufenden Jahres vorgenommen. Mehr Treibstoff gab es durch außen angebrachte, im Gefecht abwerfbare Treibstoffbehälter. Verschiedene neue Kettentypen wurden für Schnee und Matsch entwickelt, um die Fahrleistungen zu verbessern.
Obwohl es die russischen Panzer auf dem Schlachtfeld nicht an Feuerkraft, Panzerung und Beweglichkeit vermissen ließen, waren ihre Leistungen dort oft ziemlich bescheiden. Die deutschen Soldaten hatten bald herausgefunden, daß die sowjetischen Panzer selten das Gelände zu nutzen wußten, völlig unkoordiniert agierten und dazu neigten, in starren geometrischen Formationen anzugreifen. Einige dieser Probleme lassen sich ohne Zweifel auf die unzureichende Ausbildung der russischen Panzersoldaten zurückführen, welche nur etwa 72 Stunden Taktikausbildung im Klassenzimmer neben der Grundausbildung erhielten. Die Übungen der Einheiten waren auch oft oberflächlich und ungenügend, aber auch die ergonomische Anordung in den russischen Panzern war Schuld - und vor allem das archaische Layout der Panzertürme.
Während die deutschen Panzertürme Raum für drei Mann hatten, nämlich Kanonier, Ladeschütze und Kommandant, hatten die sowjetischen Panzertürme nur Platz für den Panzerkommandanten und Kanonier. Dadurch hatte der russische Panzerkommandant nicht nur die gleichen Aufgaben wie sein deutscher Gegenüber, sondern er mußte auch noch die Kanone und das koaxiale Maschinengewehr nachladen, was für siene Übersicht im Gefecht sehr störend war. (Fortsetzung rechts)

Ein erbeuteter Panzer vom Modell 1943 wurde mit deutscher Kommandaten-Kuppel ausgerüstet und zum Einsatz gegen seine früheren Besitzer gebracht.
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Technische Daten und Statistik: |
| Typ |
mittlerer Kampfpanzer |
| Antrieb |
V-2, wassergekühlter 12-Zylinder-Dieselmotor mit 500 PS bei 1.800 U/min.
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| Getriebe |
? |
| Besatzung insg. |
4 |
| Turm-Besatzung |
2 |
| Länge |
6,75 m |
| Breite |
3,00 m |
| Höhe |
2,45 m |
| Gewicht |
34 t |
| Straßengeschw. |
55 km/h |
| Geländegeschw. |
? |
| Verbrauch/100 km |
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| Kraftstoffvorrat |
790 l |
| Straßen-Fahrbereich |
465 km |
| Gelände-Fahrbereich |
365 km |
| Kletterfähigkeit |
0,71 m |
Graben- überschreitung |
2,95 m |
| Watfähigkeit |
1,37 m |
| Wendekreis |
? |
Steigfähigkeit |
35 ° |
| PANZERUNG |
mm / Winkel |
| Turm Vorn |
70 / ? |
| Turm Seite |
52 / ? |
| Turm Hinten |
52 / ? |
| Turm Oben |
20 / ? |
| Aufbau Vorn |
- |
| Aufbau Seite |
- |
| Aufbau Hinten |
- |
| Aufbau Oben |
- |
| Wanne Vorn |
47 / ? |
| Wanne Seite |
60 / ? |
| Wanne Hinten |
47 / ? |
| Wanne Oben |
20 / ? |
| Wanne Unten |
21 / ? |
| Geschütz-Mantel |
? |
| BEWAFFNUNG |
76,2-mm-Kanone F-34 mit 100 Schuß
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| Schwenkbereich |
360°,
Höhenbereich ? |
| Mündungsgeschw. |
Panzersprenggranate (APCBC): 655 m/s
Panzergranate (DS): 965 m/s (nur begrenzt verfügbar)
HEAT: 325 m/s (nur begrenzt verfügbar)
Sprenggranate (HE): 680 m/s
hochexplosive (HE) Fragment-Granate: 680 m/s
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| Granatgewicht |
APCBC: 6,3 kg
Panzergranate (DS): 3,0 kg
HEAT: 3,94 kg
Sprenggranate (HE): 6,23 kg
HE Fragment: 6,21 kg
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| Durchschlag auf 100 m auf 30° |
APCBC: ?
DS: ?
HEAT: ca. 60 mm (75 mm auf 0°) |
| Durchschlag auf 500 m auf 30° |
APCBC: 56 mm (69 mm auf 0°)
DS: ca. 74 mm (92 mm auf 0°)
HEAT:
ca. 60 mm (75 mm auf 0°) |
| Durchschlag auf 1.000 m auf 30° |
APCBC: 50 mm (61 mm auf 0°)
DS: ca. 48 mm (60 mm auf 0°)
HEAT:
ca. 60 mm (75 mm auf 0°) |
| Durchschlag auf 1.500 m auf 30° |
APCBC: 45 mm
HEAT:
ca. 60 mm (75 mm auf 0°)
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| Durchschlag auf 2.000 m auf 30° |
APCBC: 40 mm
HEAT:
ca. 60 mm (75 mm auf 0°)
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| Sekundär-Bewaffnung |
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| Funkgerät |
9RF(24 km Reichweite - nur in Führungspanzern)
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| Zieloptik |
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| Produktion |
Anfang 1942 - zumindest April 1944
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| Ersteinsatz |
April 1942 |
| Stückpreis |
193.000 Rubel (Model 1942)
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| Stückzahl |
ca. 53.000 + 9.000 ab 1953 in Polen und CSSR.
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Einsatzstatistik für alle T-34 Versionen mit 76,2-mm-Kanonen |
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Bestand |
Produktion |
Verluste |
| vor 1939 |
- |
- |
- |
| 1939 |
- |
- |
- |
| 1940 |
- |
117 |
- |
| 1941 |
967 (22.6.) |
3.014 |
? |
| 1942 |
? |
12.553 |
? |
| 1943 |
? |
15.712 |
? |
| 1944 |
? |
3.723 |
? |
| 1945 |
- |
- |
- |
Insgesamt |
- |
35.119 |
? |

T-34/76 im Panzermuseum Munster.

3D-Modell vom T-34 mit 76,2-mm-Kanone F-34.

Der T-34 war der am häufigsten eingesetzte russische Panzer, hier im Straßenkampf. Bemerkenswert die Ausrüstung mit einem Baumstamm, zum Aufwuchten bei Reparaturen der Raupenketten.
(Fortsetzung von links)
Darüber hinaus waren die Türme des T-34 und KW-Panzers nicht mit einem Drehkorb augestattet. Die Mannschaften saßen auf Hockern am Drehkranz aufgehängt. Unter ihren Füßen stapelte sich Munition, nur durch Neoprenmatten abgedeckt. Während des Kampfes wurde der Boden ein einziges Durcheinander aus offenen Behältern und Matten, während die Besatzung damit beschäftigt war, Munition zu entfernen und dies reduzierte natürlich ihre Leistung. Und selbst dann, wenn der russische Panzerkommandant durch das Nachladen nicht abgelenkt wurde, so hatte er nicht die 360-Grad-Sichtkuppel seines deutschen Pendanten. Im T-34 und KW-1 gab es nur einziges Periskop mit einem begrenzten Sichtfeld und einen Beobachtungsschlitz in der Nähe seiner linken Schulter. Viele deutsche Panzerkommandaten hielten während des Gefechtes gerne den Kopf aus dem Turm, um das Gelände besser überblicken zu können. Im KW-Panzer war das aber wegen der Anordnung der Dachluke unmöglich und im T-34 schwierig, weil die einteilige und große Luke nach vorne geöffnet werden mußte und dann das Sichtfeld versperrte.
Die relative Knappheit an Funkgeräten bis 1943 behinderte auch die taktische Führung der Panzergruppen. Die Kommunikation zwischen den Panzern mußte durch Flaggen erfolgen, was langsam und unzuverlässig war. Häufig ordneten die Zugführer nur an, daß ihre Panzer einfach ihrem Beispiel folgen.
Die russischen Konstrukteure hatten diese Probleme mit den Entwürfen des KW-3 und T-34M beheben wollen, aber der Druck, der durch die atemberaubenden Panzerverluste auf den Schlachtfeldern entstanden war und der Notwendigkeit, diese irgendwie schnell zu ersetzen, verhinderte, daß solche Verbesserungen bis zur Mitte des Krieges vorgenommen werden konnten. Im Falle des T-34 wurde erst Ende 1942 durch einen Zwischenschritt eine 360-Grad-Beobachtungskuppel auf dem Turmdach eingebaut und mehr Panzer wurden nach und nach mit Funkgeräten ausgestattet.
Benutzer: Sowjetunion.
Die Traktorenfabrik in Stalingrad (STZ) vor der Schlacht um die Stadt bei der Produktion der Panzer.
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