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GESCHICHTE 2. WELTKRIEG

Wer die Geschichte des 2. Weltkrieg analysiert, muss die beteiligten Armeen, die eingesetzten Jagdflugzeuge, Bomber, Panzer und Kriegsschiffe, die verschiedenen anderen Waffen, die moderne Militärtechnik, die Mobilisierung der gesamten Wirtschaft für die Rüstungsindustrie und das Verhalten der durch Propaganda aufgeputschten Menschenmassen untersuchen.

Es ist notwendig, für den ‘Totalen Krieg’ – welcher der 2. Weltkrieg letztendlich war – das gesamte militärische Potenzial der Achsenmächte und Alliierten trotz seiner enormen Vielfalt in seiner Summe zu erfassen, da dies ihre jeweilige Macht für die – nach Clausewitz – ‘Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln’ zur Verwirklichung ihrer weltpolitischen Ziele war.

In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts begannen Japan, Italien und das Deutsche Reich eine gewaltige ‘Aufholjagd’ zur imperialen Eroberung Asiens, Afrikas und Europas, welcher die bisherigen Kolonial- und Weltmächte Großbritannien, Frankreich, USA und Sowjet-Russland herausforderte.

Durch ein ideologisches und historisch geprägtes Weltbild geleitet, wollten Nazi-Deutschland, Mussolinis faschistisches Italien und das militaristische Japan die Karten für das große Spiel um die Weltmacht neu zu verteilen und ihre im 19. Jahrhundert verpassten Gelegenheiten zur kolonialen Eroberung der Welt nachholen, obwohl die ersten Zeichen für das Ende das Zeitalter des Kolonialismus schon sichtbar wurden. Zur Verwirklichung ihrer Träume setzten dabei alle drei späteren Achsenmächte auf ihre autoritären, totalitären und gewaltsamen Regierungssysteme.

Italien unternahm die ersten Schritte in Äthiopien, wo das Land als einzige europäische Kolonialmacht in Afrika – 1896 in der Schlacht von Adua – eine Niederlage bei seinem ersten Versuch der gewaltsamen Eroberung erlitt. Japan annektierte die Mandschurei und fiel später in ganz China ein, während Nazi-Deutschland sich Österreich und das Sudetenland einverleibte, was im Gegensatz zu den anderen Eroberern immerhin mit dem deutschen Volkstum in diesen Gebieten gerechtfertigt werden konnte. Hitlers Griff nach der gesamten Tschechoslowakei überschritt dann aber auch diese Grenze.

Als Hitler dann am 31. August 1939 der Wehrmacht befahl, die Waffen sprechen zu lassen und in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages Polen anzugreifen, ging es ihm nicht mehr nur um die Rückgewinnung der im Vertrag von Versailles nach dem 1. Weltkrieg verlorenen Gebiete, sondern auch um eine weitere Teilung Polens zusammen mit dem sowjetischen Diktator Stalin.
Für diesen Feldzug reichte die deutsche militärische Stärke sehr wohl aus, sofern keine andere Großmacht den Polen zu Hilfe eilte. Jedoch erklärten am 3. September Großbritannien sowie Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg.
Damit war aus Hitlers begrenzten Einsatz der Waffen in einem Eroberungskrieg der 2. Weltkrieg geworden.

Allgemeine Hinweise:
Alle auf der Webseite Weltkrieg2.de verwendeten Angaben, Daten und Statistiken wurden aus einer Vielzahl von Quellen und der großen, über Jahrzehnte angelegten Bibliothek des Autors über Militärgeschichte und der Weltkriege, zusammengestellt.
Aufgrund derer Vielzahl ist der Aufwand, jeweils einzelne Quellenangaben noch zusätzlich anzugeben, leider meist zu groß. Es sind jedoch nach bestem Wissen und Gewissen die am meisten gesicherten und verlässlichsten Angaben, welche zudem auch ständig aktualisiert und verbessert werden. Diese Daten werden u.a. für möglichst genaue historische Militärsimulationen verwendet, wie z.B. das Kriegsspiel WW2 Total. Die Fotos sind zumeist ‘Public Domain’, teilweise aber auch Eigentum des Autors.
Der Autor bittet daher um Verständnis, dass er keine Anfragen zu Quellen noch zusätzlich bearbeiten kann und stellt die Informationen der Internet-Community als ‘wie veröffentlicht’ zur Verfügung, d.h. entweder der Besucher dieser Webseite betrachtet diese als hilfreich und stimmt damit über ein, oder er lässt es eben. Auf einigen Seiten werden zudem zusätzlich Angebote zu Bücher gemacht, welche bei Amazon bestellt werden können und auf welche in dem Artikel (teilweise oder vollständig) Bezug genommen wurde.
Diskussionen und Verbesserungsvorschläge sind trotzdem willkommen und können unterhalb der jeweiligen Berichte geführt werden.

Profil

Norman

Norman

Ich möchte mich hier kurz Vorstellen:

Mein Name ist Norman ‘Kretaner’ und seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Geschichte und Strategiespiele, wozu noch später die Programmierung und Entwicklung von Computerspielen und schließlich mit dem Internet das Webdesign hinzugekommen ist.

Ich bin in der glücklichen Lage meine Interessen in meiner Arbeit und verschiedenen Projekten verwirklichen zu können und gleichzeitig an einem Ort meiner Wahl – nämlich am Mittelmeer – leben zu können.

Zu meinen Projekten zählt unter anderem ein PC-Strategiespiel, eine Homepage über die darin vorkommenden Waffen und Einheiten der Weltkriege sowie eine Webseite über meine neue Heimat – nämlich Kreta – und meine große Leidenschaft Hunde.

Ich habe bei allen diesen Projekten zwar noch jede Menge Arbeit vor mir, trotzdem wollte ich nun endlich die seit langem darauf wartenden, einmaligen Fotos meines Großvaters aus der Zeit vor und während des 2. Weltkrieges veröffentlichen. Ich denke, dass aus diesen Fotos und Dokumenten auch klar wird, dass er bestimmt auch kein Freund dieses Krieges oder des Nationalsozialismus war. Dies ist der Zweck des Web-Projektes auf Weltkrieg2.de.


Keinesfalls soll eines meiner Projekte also rechtes Gedankengut unterstützen oder den Krieg verherrlichen. Vielmehr sind Extremisten, egal welcher Farbe, hier nicht willkommen und Kriege sind nur brauchbar für Museen, Kinofilme und Computerspiele !

auf Kreta

auf Kreta

Ich bemühe mich um Distanz und Objektivität, möchte meine Interessen und Wissen jedoch auch in der Programmierung von Computerspielen oder der Erstellung von Webseiten vereinigen.
Gerade Strategiespiele, deren Ursprünge ja in Schach und Mühle liegen, haben einen großen pädagogischen Wert, da sie förderlich für das logische Denken, Übersicht und Planung sind.

Insbesondere im Ausland lernt man, wie wichtig eine objektive und distanzierte Darstellung unserer jüngeren deutschen Geschichte ist, da sehr viele Menschen sich für diese und uns Deutsche interessieren. Dazu sind gerade Computerspiele und Webseiten populäre und hervorragende Medien.

Dazu sollen einige meiner Projekte helfen beizutragen.

Finde einen Beruf welchen du liebst – und Du wirst niemals mehr in Deinem Leben arbeiten müssen !

Biker

Biker

Computer-Spiele sind eine äußerst komplexe Software-Entwicklung. In der Tat, sie sind ohne Zweifel die am schwersten zu schreibende Software.
Dies beginnt damit, dass Computer-Spiele Ultra-High-Performance-Computer-Programme sind. Es nicht mehr möglich High-Level-APIs für deren Zeit- oder Speicher-kritische Abschnitte zu verwenden. In den meisten Fällen muss der gesamte Code innerhalb einer Haupt-Schleife geschrieben werden, sonst wird das Computer-Spiel schreckliche Geschwindigkeits- und Performance-Probleme erleiden.
Eines der schwierigsten Dinge bei der Entwicklung von Computer-Spielen ist das Design. Natürlich ist 3D-Mathematik kompliziert, aber es muss ein Computer-Spiel dabei herauskommen, das die Spieler auch mit Herz und Seele spielen wollen und trotzdem gut auf ihrem Computer läuft !
Nun, Spielideen sind billig und man findet sie überall. Es sind die Details, endgültige Umsetzung, visuelles Aussehen, was den Unterschied macht zwischen den unerfüllten Träumen von Millionen von Spielern oder es auch tatsächlich ‘zu tun’ und umzusetzen !

Ich möchte so kreativ und innovativ wie möglich sein !

Dies ist mein tägliches Brot, und ich tue es mit Begeisterung !

Wieso der 2. Weltkrieg als Thema für ein Computer-Spiel ?

Das ausgerechnet das in Deutschland etwas heikle Thema 2. Weltkrieg der Handlungsrahmen dieses Computer-Spieles ist, war von Beginn an kein Zufall. Zum einem verfügt der Autor über diesen historischen Zeitabschnitt das meiste Wissen, die besten Quellen und auch die mit Abstand zahlreichsten 3D-Modelle.
Und für ein Strategiespiel mit Shooter-Elementen bietet der 2. Weltkrieg das perfekte Szenario, denn es war der einzige weltumfassende Konflikt welcher vollständig drei-dimensional (auf dem Boden, auf der See und in der Luft) ausgetragen wurde (im Ersten Weltkrieg war der Luftkrieg letztlich nicht entscheidend und Tanks kamen nur begrenzt gegen Ende zum Einsatz). Außerdem waren erstmals Rüstung, wirtschaftliche Planung, die Kontrolle von Rohstoffgebieten und Waffen-Forschung zumindest genauso wichtig wie militärische Strategien, was ein wesentlicher Bestandteil eines Strategiespieles sein muß !
Dazu kommen noch eine Unmenge von historisch durchaus in Frage kommenden politischen und militärischen Optionen in Betracht, welche dem Spiel jedes mal einen anderen Verlauf geben können. Und schließlich kommt noch die Tatsache hinzu, dass es ein ‘Totaler Krieg’ mit zwei unversöhnlichen Lagern war, welcher bis zur endgültigen Entscheidung ausgefochten wurde, was zumindest für ein Mehrspieler-Spiel mit zwei sich bekämpfenden Fraktionen optimal ist.

Dokumentation über die pädagogische Beurteilung von Computer-Strategiespielen

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