Supremacy 1914

Bestehe als Staatsoberhaupt im gratis Browser-Strategiespiel Supremacy 1914 in der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Supremacy 1914

Supremacy 1914 – als Herrscher von Finnland.

Im gratis Strategie- und Browser-Spiel Supremacy 1914 kämpft man in der Standard-Partie als einer von rund 30 Staatsoberhäupter in der Zeit von 1914 bis 1918 während des Ersten Weltkrieg um die Kontrolle rund um den Atlantik, von Nordamerika bis zum Ural und vom Nordkap bis nach Nordafrika.

Die Staaten entsprechen aus Gründen der Spielbalance jedoch nicht den historischen Vorbildern (obwohl es auch besondere Partien in Europa mit den Grenzen von 1914 gibt), sondern sind zu Beginn der vier- bis sechswöchigen Partie etwa gleich stark und verfügen über 10 Provinz-Städte mit jeweils 10 Infanterie-Einheiten (20 bei absoluten Neueinsteigern in Supremacy 1914).

Jede Provinz-Stadt verfügt über eine unterschiedliche Rohstoff-Resource und mit zunehmender Dauer der Partie können weitere Gebäude errichtet werden. Es ist wichtig einen Überschuß oder zumindest einen ausgeglichenen Bestand an Nahrungsmitteln (Getreide und Fisch), Baumaterialien (Stahl und Holz) und Energie (Kohle, Öl, Gas) zu erwirtschaften.

Supremacy 1914 - Stadtplan

Supremacy 1914 – Stadtplan. In die Städten können wir zu Beginn ein Wehramt (Priorität), eine Kaserne, Werkstatt oder Festung bauen.

Mit diesen Rohstoffen muß die eigene Armee und Bevölkerung ausreichend versorgt werden, sonst fällt deren Moral. Auch werden Baumaterialien zur Errichtung von Gebäuden (Kasernen, Fabriken, Festungen, Häfen und Eisenbahnlinien) benötigt. Die Eisenbahn verbraucht wiederum auch zusätzlich Kohle beim Betrieb, dafür wird in der Provinz mehr produziert und Einheiten können dort schneller transportiert werden.

Dazu lassen sich in den Fabriken noch Rüstungsgüter wie Panzerwagen, Artillerie, Eisenbahngeschütze, Panzer, schwere Tanks, Schlachtschiffe, U-Boote, kleine Kreuzer, Fesselballons, Jagdflieger und Bomber produzieren, welche auch Rohstoffe für ihre Herstellung benötigen sowie Treibstoff beim Einsatz.

Nicht alle Rohstoffe einer Art lassen sich gleichmäßig für alle Zwecke verwenden, sodaß eine gewisse Ökonomie und vorausschauende Planung beim Bau von Gebäuden unumgänglich ist.
Wenn bestimmte Rohstoffe fehlen, kann man diese über die Warenbörse einkaufen. Im Gegenzug kann man auch Waren, von denen man einen Überschuß produziert, dort verkaufen.
Manchmal jedoch läßt sich der eigene Rohstoffbedarf auch nur durch die Eroberung eines Nachbarn decken.

Dazu sind Bündnisse und Kriege möglich. Es ist also wichtig, die anderen Staaten zu beobachten und entsprechend zu reagieren. Viele Spieler geben allerdings leider auch schnell auf, weshalb eine relative starke KI an deren Stelle einspringt.

Supremacy 1914 Krieg

Unser Staat Finnland wurde von Norwegen aus angegriffen (rote Truppen), aber wir konnten uns mit Schweden (grüne Einheiten) verbünden.

Trotzdem entstehen im weiteren Verlauf zwischen den verbliebenen Top-Spielern zumeist anspruchsvolle und interessante Partien, da diese auch über eine starke Rohstoff- und Industriebasis in ihren eroberten und ausgebauten Provinzen verfügen.

Das ganze Spiel läuft 24 Stunden am Tag in Echtzeit ab, was zwar nicht heißt, man muß die ganze Zeit Online im Spiel sein muß, aber eine regelmäßige Statusprüfung ist jedoch von großem Vorteil, um zeitnah auf Bedrohungen und Herausforderungen reagieren zu können.

Supremacy 1914 ist zwar grundsätzlich erst einmal gratis, aber durch den zusätzlichen Erwerb der In-Game-Währung ‘Goldmark’ kann man Nachteile (z.B. durch Baubeschleunigungen oder Moralkompensationen) ausgleichen, was z.B. für Spieler sinnvoll ist, welche nicht ständig Zeit und/oder einen Online-Zugang haben (aber dafür mehr Real-Einkommen, weil sie berufstätig sind).
Wenn jetzt ein Aufschrei kommen sollte, so muß ja manchmal immer auch wieder daran erinnert werden, daß die sogenannten Free-To-Play-Titel trotzdem Softwareentwicklung erfordern und Server unterhalten werden müssen, wofür natürlich auch ein gewisser Gewinn selbstverständlich sein sollte.

Insgesamt gibt es z.Z. 6 verschiedene Spielkarten zu erkunden und es ist möglich, mit individuellen Regelmodifikationen oder in privaten Gruppen eigene Szenarien zu eröffnen.

Teste und Spiele Supremacy 1914 hier: button12

t_arrow1 Teil II: Spielstand nach einem Monat Supremacy 1914

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