Sieg in Supremacy 1914


Eindeutiger Sieg mit Finnland in der Partie von Supremacy 1914.

Der Ausgang der in den letzten Wochen durchgespielten Partie Supremacy 1914 soll nicht verschwiegen werden und wird hiermit nachgereicht.
Nach dem Beginn der Supremacy 1914 Partie und dem zwischenzeitlichen Spielstand von Tag 37 hatte überraschend der Spieler des lange Zeit führenden und immer noch sehr starken Griechenland das Handtuch geworfen; wohl deshalb, weil es uns mit Finnland durch eine geschickte Operation gelang, den Großteil des ebenfalls nicht mehr gespielten Kaukasus unter Kontrolle zu bringen. Neben der starken finnischen Grenzbefestigung entlang der Grenze zu Griechenland und dem Deutschen Reich war Finnland nun auch wirtschaftlich und militärisch Überlegen und übernahm die Führungsposition in der Partie.

Supremacy 1914

Der finnische Angriff (rotes Gebiet, schwarze Einheiten) auf das nun von der KI gelenkte Griechenland (blaues Gebiet, rote Einheiten) hat begonnen.

Nach einiger Zeit der Untätigkeit, um auf eine wo mögliche Rückkehr des Spielers von Griechenland zu warten (welche nicht erfolgte), begann unser wohl vorbereiteter Angriff auf dessen Territorium. Auslöser dafür war der Angriff von Libyen in Nordafrika auf das dortige griechische Territorium, sodaß Finnland gezwungen wurde, zu handeln.
Der finnische Angriff hatte somit zwei Stoßkeile: einmal auf dem Balkan und dem Nahen Osten.

Nachdem die finnischen Truppen im Nahen Osten vorrückten, begannen auch die verbündeten Spieler von Algerien und Libyen zwischenzeitlich schon über den Suez-Kanal und das Rote Meer auf griechisches Gebiet vorzustossen.
Da Finnland trotzdem den Großteil der rohstoffreichen Provinzen mit Erdöl unter seine Kontrolle bringen konnte, griffen die beiden Verbündeten Nordafrikaner uns an. Sie verfügten über eine extrem starke Luftwaffe, welche unsere Truppen ziemlich dezimieren konnten, weshalb sich die finnische Armee auf zwei stark befestigte Städte zurückzog, welche den Zugang in die Türkei versperrten und auf massive Verstärkungen aus dem Norden wartete.

Supremacy 1914

Während die finnischen Streitkräfte immer noch einen weiten Weg auf dem Balkan haben, greifen Algerien und Libyen im Nahen Osten an.

Supremacy 1914

Der finnische Angriff in Mazedonien auf den algerischen Brückenkopf (braun).

Gleichzeitig mußten sich die finnischen Streitkräfte auf dem Balkan immer noch gegen zahlreiche griechische KI-gesteuerte Truppen vorarbeiten, während in Mazedonien nun auch algerische Truppen anlandeten. Durch rücksichtslose Entblösung der nördlichen Grenzen konnte Finnland aber trotz hoher Verluste gegen die starken griechischen Truppen genügend Streitkräfte auf dem Balkan und auch in der Türkei zusammenziehen, um örtlich zahlenmäßig (Infanterie) – wenn auch nicht qualitativ (weniger Artillerie und vor allem Flugzeuge) – überlegen zu sein.

Dabei half uns, daß Deutschland – mit Spanien verbündet – von den Südstaaten über den Atlantik hinweg angegriffen wurde und deshalb keine Anstalten zeigte, unsere nur noch schwach gesicherten Grenzen im Norden anzugreifen.

Bis Tag 45 hatten wir mit unseren Verstärkungen die Lage so weit unter Kontrolle, daß fast der gesamte Balkan bis auf den Peloponnes und Kreta erobert war und unsere starke Infanterie-Heeresgruppe vor dem Sinai und Arabien stand, wo aber noch starke Feindkräfte aus Algerien und Libyen gegenüber standen.
Die mit uns verbündeten Südstaaten kämpften derweil auf Grönland und der iberischen Halbinsel gegen Spanien und Deutschland.

Supremacy 1914

Lage an Tag 45: Finnland (rot) kontrolliert fast den gesamten Balkan und ist auch im Nahen Osten wieder vorgestossen.

Supremacy 1914

Finnische Schlussoffensive in Libyen.

Nach heftigen und knappen Kämpfen auf der Sinai-Halbinsel, welche die letzten verfügbaren finnischen Reserven erforderte, gelang es uns den Gegner östlich vom Suez-Kanal und Roten Meer zu vernichten und das Gebiet zu kontrollieren.
Wir schlugen den Nordafrikaner einen Waffenstillstand vor, nachdem mit dem Suezkanal das ursprüngliche finnische Operationsziel erreicht war. Dieser wurde jedoch abgelehnt, sodaß wir nach dem Heranbringen von Eisenbahn-Ferngeschützen und dem Aufbau einer eigenen, starken Luftwaffe den Suezkanal überschritten. Der Gegner zog sich vor unseren Eisenbahn-Ferngeschützen zurück, gegen die er nichts ausrichten konnte.
Die libyschen Truppen sammelten sich in stark befestigten und dann ebenfalls mit Eisenbahngeschützen und einigen Flugzeugen gedeckten westlichen Teil Libyens, während unsere finnischen Verbände sich auf die letzte Offensive vorbereiteten.
Dazu mußte auch das Eisenbahnnetz weiter in westliche Richtung ausgebaut werden, um die finnischen Eisenbahngeschütze in Reichweite heranzubringen.

Supremacy 1914

Lage beim finnischen Endsieg an Tag 64.

Supremacy 1914

Verkündung des Sieges in der Spiel-Zeitung mit Platzierungen und Punkten.

An Tag 64 hatte Finnland auch durch den Ausbau der schon zuvor eroberten Provinzen 1.000 Punkte erreicht, wodurch die Partie automatisch beendet wurde.

Unser Finnland siegte in der Partie von Supremacy 1914 mit 1.005 Punkten vor dem Deutschen Reich (281 Punkte) und Ost-Algerien (274 Punkte).

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  • Supremacy 1914

    • Das Free-To-Play Browser-Strategiespiel Supremacy 1914 glänzt mit neuer Grafik und Menüs. Ausführlicher Review einer Test-Partie ‘Alle Nationen – All In’, wobei man eine europäische Nation aus dem Jahr 1914 regiert. https://youtu.be/CqNFAHJ-jFo Stand der Informationen: Mai 2019. Supremacy 1914 hat vor kurzem eine ‘Komplett-Renovierung’ erhalten, welche die doch zwischenzeitlich etwas hausbackene Grafik des Originals erheblich aufpoliert hat und zudem neue Szenarien bietet. Teste und spiele das neue Supremacy 1914 hier: Neben einer wesentlich besseren Darstellung der Einheiten (oben) sieht auch die strategische Karte, in welche man Hinein und Heraus-Zoomen kann, wobei sich die Darstellung der Einheiten dabei anpasst – ähnlich wie beim Weltkrieg-2-Ableger Call of War – hübscher aus. Testpartie mit Griechenland bei ‘Alle Nationen – All In’ Der Autor hat für dieses Review des ‘Neuen Supremacy 1914’ für eine Event-Partie ‘Alle Nationen – All In’ entschieden, wobei man eine beliebige europäische Nation des Jahres 1914 führen kann. Dabei stimmen die territorialen Größen der meisten Staaten mit den tatsächlichen Verhältnissen im Jahr 1914 überein, wobei einige aber zur besseren Spielbarkeit zu einer Nation zusammengelegt wurden, z.B. Niederlande, Belgien und Luxemburg als ‘Greater Netherlands’, den Benelux-Staaten. Dies bedeutet natürlich, dass man als kleinerer oder mittlerer Staat zwischen den damaligen Großmächten es etwas schwerer hat, obwohl der Entwickler den kleineren Staaten mehr Provinzen im Verhältnis zu ihrer Fläche gegeben haben, welche zudem oft über die doppelten Rohstoffe (symbolisiert durch jeweils zwei Rohstoff-Symbole neben der Provinz-Hauptstadt) verfügen. Hierdurch kann man bei geschicktem Aufbau der Gebäude eine durchaus höhere Wirtschaftseffizienz erreichen. Der Autor hat sich in dieser Partie für das kleine Griechenland entschieden. Dieses hat allerdings den Vorteil, im Mittelmeer am Rand der europäischen Karte zu liegen und am Engpass Larissa in der Mitte leicht zu verteidigen ist und mit Kreta eine relativ sichere, abgelegene Provinz mit dem doppelten Rohstoff Öl verfügt. Im neuen Supremacy 1914 befinden sich die Rohstoffe und ihre Vorräte ebenfalls an der oberen Menü-Leiste. Von links nach rechts sind dies Geld, Getreide, Fisch, Eisenerz, Holz, Kohle, Öl, Gas und die Premium-Währung Goldmark. Rechts daneben kann der Chat und die Spieleinstellungen angezeigt werden. Links am Bildschirm befinden sich von oben nach unten die Knöpfe zur Zeitung (Nachrichten und Meldungen von Spielern), Diplomatie (Status zu anderen Nationen und diplomatische Nachrichten), Rohstoffe (Verbrauchseinstellungen), Rohstoffbörse (An- und Verkauf von Rohstoffen), Koalitionen (die Bündnisse mit ihren Mitgliedern), Spionage (zum Anwerben und Aussenden von Spionen oder Abwehragenten) und die Provinzverwaltung (zur übersichtlichen Anzeige der Gebäude und Bauaufträgen in allen eigenen Provinzen). Strategie beim Spielstart Im Baumenü des neuen Supremacy 1914 gibt man alle Befehle zur Konstruktion von Gebäuden, sowie Land-, Luft- und Marine-Einheiten. Der richtige Beginn mit dem Bau von Gebäuden mit dem an Anfang doch begrenzten Ressourcen ist von entscheidender Bedeutung, wie sich die Wirtschaft und damit die militärische Stärke des eigenen Landes entwickeln wird. Wer hier zu Anfang schludert, pfuscht oder den richtigen Aufbau schlicht ‘verpennt’, wird später kaum sehr weit in der Partie kommen. Unbedingt sollte zuerst ein Wehramt in jeder Provinz errichtet werden, damit man praktisch kostenlos regelmäßig neue Infanterie-Einheiten dort erhält, welche der Grundstock jeder Armee sind. In Provinzen mit Zugang zum Meer und mit wichtigen Baumaterialien (Stahl und Holz um Gebäude zu errichten), vor allem wenn diese doppelt (mit zwei Symbolen markiert) vorhanden sind, sollte so schnell wie möglich ein Hafen gebaut werden. Dieser verringert nicht nur das Aus- und Einschiffen und damit die Reisezeit zwischen Provinzen, sondern steigert auch die dortige Rohstoffproduktion. Auch wichtig hierbei ist an die Reisezeit zwischen den eigenen Provinzen, z.B. im Falle von Griechenland von Kreta zum Festland und zur Hauptstadt Athen zu denken, denn umso geringer diese ist, desto höher steigt z.B. die Moral auf dieser Insel. Und dadurch steigen wiederum Produktion und Steuereinnahmen. Nicht außer Acht lassen sollte man zu Beginn auch seine Nachbarn. Zwar kann man diese über das Diplomatie-Menü kontaktieren und auch Bündnisse und Allianzen abschließen, aber manchmal ist es eben besser, vorzubeugen. Dafür sollten Festungen mit zumindest der Stufe 2 an strategisch wichtigen Stellen oder an nicht zu langen, unsicheren Grenzen errichtet werden. Desto geschickter und kürzer eine Festungslinie ist, umso besser hält sie gegnerischen Überfällen erst einmal stand und verbraucht vor allem weniger Baumaterial Stahl. Festungen ab Stufe 2 haben auch den Vorteil, dass andere Spieler die eigene Truppenstärke dort auf der Karte nicht sehen und somit der Angriff einem gewissen Risiko unterliegt. Manche Zeitgenossen beginnen ihre Überfälle auch gerne mitten in der Nacht oder am frühen Morgen, wodurch man dies erst manchmal Stunden später beim Einloggen feststellt. Deshalb ist eine starke Festungslinie zu unsicheren Nachbarn und eine regelmäßige Prüfung des Spielstandes ratsam. In Griechenland bietet sich hierzu die Stadt Larissa an, wodurch man durch eine einzige, gut besetzte Festung die Hauptstadt Athen und wichtige Rohstoffgebiete im Süden leicht sichern kann. Mit Werkstätten und Kasernen sollte man zu Beginn sparsam sein. Zusätzliche Kasernen produzieren zwar mehr Infanterie, verbrauchen aber auch viel mehr Getreide. Und im Falle von Griechenland ist dies knapp. Zwar kann man hier etwas Aushilfe schaffen, indem man im Menü Rohstoffe diejenigen für den täglichen Verbrauch der eigenen Bevölkerung hochsetzt, welche man am wenigsten für andere Zwecke benötigt oder von denen man einen Überschuss hat. Auch die Werkstatt empfiehlt sich nur in Provinzen mit wichtigen oder knappen Rohstoffen zu errichten, da man sich die Rohstoffe für den dadurch baubaren Panzerwagen – neben vielleicht zwei oder drei Exemplaren zum schnelle Vorstoß und Erkunden – besser für die Konstruktion von Gebäuden aufspart. Später können aus der Werkstatt aber Fabriken errichtet werden, worin alle möglichen schweren Waffen, Flugzeuge und Kriegsschiffe gebaut werden können. Flugzeuge sind dort aber nur baubar, wenn sich auch ein Fliegerhorst dort befindet und Kriegsschiffe bei einem Hafen. Vorausschauende Planung bei der Auswahl des Ortes ist daher wichtig, insbesondere da sich Fabriken bis zur Stufe 4 ausbauen lassen, wodurch nicht nur die Waffen schneller produziert werden, sondern auch mehr Rohstoffe aus der Provinz hinzukommen. Spielverlauf Nun aber zum Spielverlauf. In fast allen Online-Strategiespielen ist es nicht ungewöhnlich, dass ein guter Teil der Spieler schon frühzeitig das Handtuch wirft, teils weil der Staat doch nicht der gewünschte ist

    • Supremacy 1914

      Eindeutiger Sieg mit Finnland in der Partie von Supremacy 1914. Der Ausgang der in den letzten Wochen durchgespielten Partie Supremacy 1914 soll nicht verschwiegen werden und wird hiermit nachgereicht. Nach dem Beginn der Supremacy 1914 Partie und dem zwischenzeitlichen Spielstand von Tag 37 hatte überraschend der Spieler des lange Zeit führenden und immer noch sehr starken Griechenland das Handtuch geworfen; wohl deshalb, weil es uns mit Finnland durch eine geschickte Operation gelang, den Großteil des ebenfalls nicht mehr gespielten Kaukasus unter Kontrolle zu bringen. Neben der starken finnischen Grenzbefestigung entlang der Grenze zu Griechenland und dem Deutschen Reich war Finnland nun auch wirtschaftlich und militärisch Überlegen und übernahm die Führungsposition in der Partie. Nach einiger Zeit der Untätigkeit, um auf eine wo mögliche Rückkehr des Spielers von Griechenland zu warten (welche nicht erfolgte), begann unser wohl vorbereiteter Angriff auf dessen Territorium. Auslöser dafür war der Angriff von Libyen in Nordafrika auf das dortige griechische Territorium, sodaß Finnland gezwungen wurde, zu handeln. Der finnische Angriff hatte somit zwei Stoßkeile: einmal auf dem Balkan und dem Nahen Osten. Nachdem die finnischen Truppen im Nahen Osten vorrückten, begannen auch die verbündeten Spieler von Algerien und Libyen zwischenzeitlich schon über den Suez-Kanal und das Rote Meer auf griechisches Gebiet vorzustossen. Da Finnland trotzdem den Großteil der rohstoffreichen Provinzen mit Erdöl unter seine Kontrolle bringen konnte, griffen die beiden Verbündeten Nordafrikaner uns an. Sie verfügten über eine extrem starke Luftwaffe, welche unsere Truppen ziemlich dezimieren konnten, weshalb sich die finnische Armee auf zwei stark befestigte Städte zurückzog, welche den Zugang in die Türkei versperrten und auf massive Verstärkungen aus dem Norden wartete. Gleichzeitig mußten sich die finnischen Streitkräfte auf dem Balkan immer noch gegen zahlreiche griechische KI-gesteuerte Truppen vorarbeiten, während in Mazedonien nun auch algerische Truppen anlandeten. Durch rücksichtslose Entblösung der nördlichen Grenzen konnte Finnland aber trotz hoher Verluste gegen die starken griechischen Truppen genügend Streitkräfte auf dem Balkan und auch in der Türkei zusammenziehen, um örtlich zahlenmäßig (Infanterie) – wenn auch nicht qualitativ (weniger Artillerie und vor allem Flugzeuge) – überlegen zu sein. Dabei half uns, daß Deutschland – mit Spanien verbündet – von den Südstaaten über den Atlantik hinweg angegriffen wurde und deshalb keine Anstalten zeigte, unsere nur noch schwach gesicherten Grenzen im Norden anzugreifen. Bis Tag 45 hatten wir mit unseren Verstärkungen die Lage so weit unter Kontrolle, daß fast der gesamte Balkan bis auf den Peloponnes und Kreta erobert war und unsere starke Infanterie-Heeresgruppe vor dem Sinai und Arabien stand, wo aber noch starke Feindkräfte aus Algerien und Libyen gegenüber standen. Die mit uns verbündeten Südstaaten kämpften derweil auf Grönland und der iberischen Halbinsel gegen Spanien und Deutschland. Nach heftigen und knappen Kämpfen auf der Sinai-Halbinsel, welche die letzten verfügbaren finnischen Reserven erforderte, gelang es uns den Gegner östlich vom Suez-Kanal und Roten Meer zu vernichten und das Gebiet zu kontrollieren. Wir schlugen den Nordafrikaner einen Waffenstillstand vor, nachdem mit dem Suezkanal das ursprüngliche finnische Operationsziel erreicht war. Dieser wurde jedoch abgelehnt, sodaß wir nach dem Heranbringen von Eisenbahn-Ferngeschützen und dem Aufbau einer eigenen, starken Luftwaffe den Suezkanal überschritten. Der Gegner zog sich vor unseren Eisenbahn-Ferngeschützen zurück, gegen die er nichts ausrichten konnte. Die libyschen Truppen sammelten sich in stark befestigten und dann ebenfalls mit Eisenbahngeschützen und einigen Flugzeugen gedeckten westlichen Teil Libyens, während unsere finnischen Verbände sich auf die letzte Offensive vorbereiteten. Dazu mußte auch das Eisenbahnnetz weiter in westliche Richtung ausgebaut werden, um die finnischen Eisenbahngeschütze in Reichweite heranzubringen. An Tag 64 hatte Finnland auch durch den Ausbau der schon zuvor eroberten Provinzen 1.000 Punkte erreicht, wodurch die Partie automatisch beendet wurde. Unser Finnland siegte in der Partie von Supremacy 1914 mit 1.005 Punkten vor dem Deutschen Reich (281 Punkte) und Ost-Algerien (274 Punkte). Wer das Gratis-Strategiespiel Supremacy 1914 noch nicht kennt, kann es hier kostenlos ausprobieren: Teste und Spiele Supremacy 1914 hier:

    • Bestehe als Staatsoberhaupt im gratis Browser-Strategiespiel Supremacy 1914 in der Zeit des Ersten Weltkriegs. Im gratis Strategie- und Browser-Spiel Supremacy 1914 kämpft man in der Standard-Partie als einer von rund 30 Staatsoberhäupter in der Zeit von 1914 bis 1918 während des Ersten Weltkrieg um die Kontrolle rund um den Atlantik, von Nordamerika bis zum Ural und vom Nordkap bis nach Nordafrika. Die Staaten entsprechen aus Gründen der Spielbalance jedoch nicht den historischen Vorbildern (obwohl es auch besondere Partien in Europa mit den Grenzen von 1914 gibt), sondern sind zu Beginn der vier- bis sechswöchigen Partie etwa gleich stark und verfügen über 10 Provinz-Städte mit jeweils 10 Infanterie-Einheiten (20 bei absoluten Neueinsteigern in Supremacy 1914). Jede Provinz-Stadt verfügt über eine unterschiedliche Rohstoff-Resource und mit zunehmender Dauer der Partie können weitere Gebäude errichtet werden. Es ist wichtig einen Überschuß oder zumindest einen ausgeglichenen Bestand an Nahrungsmitteln (Getreide und Fisch), Baumaterialien (Stahl und Holz) und Energie (Kohle, Öl, Gas) zu erwirtschaften. Mit diesen Rohstoffen muß die eigene Armee und Bevölkerung ausreichend versorgt werden, sonst fällt deren Moral. Auch werden Baumaterialien zur Errichtung von Gebäuden (Kasernen, Fabriken, Festungen, Häfen und Eisenbahnlinien) benötigt. Die Eisenbahn verbraucht wiederum auch zusätzlich Kohle beim Betrieb, dafür wird in der Provinz mehr produziert und Einheiten können dort schneller transportiert werden. Dazu lassen sich in den Fabriken noch Rüstungsgüter wie Panzerwagen, Artillerie, Eisenbahngeschütze, Panzer, schwere Tanks, Schlachtschiffe, U-Boote, kleine Kreuzer, Fesselballons, Jagdflieger und Bomber produzieren, welche auch Rohstoffe für ihre Herstellung benötigen sowie Treibstoff beim Einsatz. Nicht alle Rohstoffe einer Art lassen sich gleichmäßig für alle Zwecke verwenden, sodaß eine gewisse Ökonomie und vorausschauende Planung beim Bau von Gebäuden unumgänglich ist. Wenn bestimmte Rohstoffe fehlen, kann man diese über die Warenbörse einkaufen. Im Gegenzug kann man auch Waren, von denen man einen Überschuß produziert, dort verkaufen. Manchmal jedoch läßt sich der eigene Rohstoffbedarf auch nur durch die Eroberung eines Nachbarn decken. Dazu sind Bündnisse und Kriege möglich. Es ist also wichtig, die anderen Staaten zu beobachten und entsprechend zu reagieren. Viele Spieler geben allerdings leider auch schnell auf, weshalb eine relative starke KI an deren Stelle einspringt. Trotzdem entstehen im weiteren Verlauf zwischen den verbliebenen Top-Spielern zumeist anspruchsvolle und interessante Partien, da diese auch über eine starke Rohstoff- und Industriebasis in ihren eroberten und ausgebauten Provinzen verfügen. Das ganze Spiel läuft 24 Stunden am Tag in Echtzeit ab, was zwar nicht heißt, man muß die ganze Zeit Online im Spiel sein muß, aber eine regelmäßige Statusprüfung ist jedoch von großem Vorteil, um zeitnah auf Bedrohungen und Herausforderungen reagieren zu können. Supremacy 1914 ist zwar grundsätzlich erst einmal gratis, aber durch den zusätzlichen Erwerb der In-Game-Währung ‘Goldmark’ kann man Nachteile (z.B. durch Baubeschleunigungen oder Moralkompensationen) ausgleichen, was z.B. für Spieler sinnvoll ist, welche nicht ständig Zeit und/oder einen Online-Zugang haben (aber dafür mehr Real-Einkommen, weil sie berufstätig sind). Wenn jetzt ein Aufschrei kommen sollte, so muß ja manchmal immer auch wieder daran erinnert werden, daß die sogenannten Free-To-Play-Titel trotzdem Softwareentwicklung erfordern und Server unterhalten werden müssen, wofür natürlich auch ein gewisser Gewinn selbstverständlich sein sollte. Insgesamt gibt es z.Z. 6 verschiedene Spielkarten zu erkunden und es ist möglich, mit individuellen Regelmodifikationen oder in privaten Gruppen eigene Szenarien zu eröffnen. Teil II: Spielstand nach einem Monat Supremacy 1914 Teste und Spiele Supremacy 1914 hier:

    • Der Spielstand der Supremacy 1914 Partie nach mehr als einen Monat. Heute als kleines Update der aktuelle Spielstand der vor mehr als einen Monat begonnen Supremacy 1914 Partie als Regent von Finnland. Es ist nun Tag 37 und es hat sich jede Menge in der Zwischenzeit getan. Zwischenzeitlich gibt es nur noch sechs bis sieben aktive Spieler in der Partie, welche fast alle sonstigen Territorien unter sich aufgeteilt haben. Nachdem Finnland den norwegischen Angriff mit Hilfe Schweden zurückschlagen konnte, war es den finnischen Truppen möglich durch geschicktes Ausnutzen auftretender Konflikte zwischen anderen Nachbarn, Russland und Skandinavien zu erobern.   Auch geben einige Spieler immer sehr schnell auf, sodaß man deren dann von der KI verwaltete Staaten als leichte Beute erobern und besetzen kann, oftmals in Zusammenarbeit oder einem ‘Wettrennen’ zwischen anderen, noch aktiven Spielern. Das finnische Staatsgebiet ist zwischenzeitlich sehr gut entwickelt und ausgebaut (Eisenbahnen, Häfen wo möglich, sowie Fabriken der höchsten Stufe 4 in den meisten der Städten mit doppelter Rohstoffproduktion; markiert mit zwei Rohstoff-Symbolen auf der Karte) und ermöglicht eine große Tagesproduktion und starke Rüstungsindustrie. Zum Show-Down der Partie hat sich Finnland mit den Südstaaten von Amerika verbündet (links in hellblauer Farbe auf der Karte oben), welche zwischenzeitlich ganz Nordamerika beherrschen. An der Grenze zu dem lange führenden und stärksten Spieler von Griechenland (blaue Farbe, Karte unten) hat Finnland starke Grenzbefestigungen (Stufe 5) hochgezogen und massiv mit Truppen besetzt. Dazu verfügt die finnische Armee über weit feuernde Eisenbahngeschütze (der große schwarze Kreis markiert das Schussfeld), schwere Panzer, Jagdflugzeuge und Bomber auf dem Flugplatz (in der Mitte im Norden mit der Windfahne markiert) sowie Artillerie. Dazu hat die finnische Marine auch Aufklärungs-Ballons, Kreuzer, U-Boote und ein Schlachtschiff vor der norwegischen Küste und im Skagerrak, wo auch die skandinavische Küste gut besetzt und Verteidigungsbereit ist. Teil III: Sieg mit Finnland in Supremacy 1914 Wer das Gratis-Strategiespiel Supremacy 1914 noch nicht kennt, kann es hier kostenlos ausprobieren: Teste und Spiele Supremacy 1914 hier:

    • Supremacy 1914 Weltkrieg

      ‘Weltkrieg 1914, die große Partie von Supremacy 1914 mit 500 Spielern auf einer Weltkarte. Neben der großen Partie von Call of War ‘Weltkrieg’ mit bis zu 100 Spielern auf einer Weltkarte, über welche vor kurzem schon berichtet wurde, erfolgte auch ein Test der größten Partie in Supremacy 1914, genannt ‘Weltkrieg 1914’. Hier streiten sich sogar bis zu 500 Spielern um die Vorherrschaft auf der ganzen Welt ! Die Einzelheiten zur Spielweise in diesem kostenlosen Browser-Strategiespiel habe ich schon im Review einer Standard-Partie von Supremacy 1914 erläutert. Ebenfalls wie schon in Call of War ‘Weltkrieg’ entschied ich mich für eine Insel als Heimatland, um schwerer angreifbar zu sein. Meine Wahl fiel dabei auf Sizilien im Mittelmeer. Der nördliche Teil der Insel wird aber bei Spielbeginn von einer KI-Nation (künstliche Intelligenz bzw von der Software gesteuerter Bott) kontrolliert. Bevor der Nachbar aus Süditalien die Meerenge überschreiten konnte, um ebenfalls Städte auf Sizilien unter Kontrolle zu bringen, begann daher mein Angriff auf dieses Land schon am ersten Tag. Bis Tag 5 war das Unternehmen abgeschlossen und Sizilien hatte sich einer italienischen Allianz angeschlossen. Dadurch erweiterte sich der Aufklärungshorizont durch die verbündeten (grünen) Truppen der Allianz und man konnte alle Aktivitäten in Italien gut überblicken. Da Kalabrien an der Südspitze von Italien (rotes Territorium) nicht zur Allianz gehörte, erfolgte mit dem Verbündeten aus dem Norden ab Tag 13 ein Angriff auf dessen Staatsgebiet. Bis Tag 16 war Kalabrien praktisch gefallen und aufgeteilt. Allerdings endete auch hier die italienische Allianz, da deren Mitglieder im Norden von den anderen Staaten besiegt wurden. Nach dem schnellen Ende der italienischen Allianz ging Sizilien ein Bündnis mit Tunesien (rote Flächenfarbe) ein und landete ab Tag 39 in der Cyrenaika im Osten Libyens an. Bis Tag 53 hatte Sizilien zusammen mit seinem Verbündeten Tunesien ganz Libyen, Ägypten und den nördlichen Sudan unter Kontrolle gebracht, wobei es auch galt, eine riesige Völkerwanderungs-Armee aus Zentralafrika zu vernichten, welche aus ihrer Heimat von einer ‘Südafrikanischen Allianz’ verjagt worden war. Dies gelang trotz einiger Verluste und durch Revolutionen im Nahen Osten konnten auch einige Gebiete in Palästina annektiert werden. Eigentlich hatten wir uns mit dem Kongo, Mitglied der wie sich schnell herausstellte, mächtigen ‘Südafrikanischen Allianz’, einen Grenzvertrag vereinbart. Auch sollten sich Sizilien und Tunesien gegen Europa wenden, während Kongo in Arabien und Indien expandieren wollte. Leider kam es anders und mitten während unserer Truppenbewegungen erfolgte der Angriff des Kongo an der Südgrenze Siziliens im Nord-Sudan, während die anderen Mitglieder der ‘Südafrikanischen Allianz’ den Verbündeten Tunesien weiter westlich angriffen. Hier sieht man die roten Truppen des Kongo in den Nord-Sudan einfallen, während sizilianische Einheiten und Flugzeuge nach Süden eilen, um die weiter nördlich befindlichen, wichtigen Ölgebiete zu decken und den Angriff nach Möglichkeit vorher zum Stehen zu bringen. Bis Tag 58 gelang es den Verbänden Siziliens sich in eine stark befestigte, optimal aufeinander mit Deckungsfeuer von Fernartillerie (Eisenbahngeschütze) und starken Jagdflieger-Einheiten zum Luftschutz quer durch den Südosten Libyens und Ägyptens einzugraben und alle Angriffe des Kongos blutig abzuweisen. Zwischenzeitlich erfolgte auch ein Angriff aus Arabien durch eines der ursprünglichen asiatischen Reiche, welcher aber mit Hilfe der Schlachtschiffe der Flotte und Bombereinheiten ebenfalls pariert werden konnte. Aufgrund der schweren Verluste des Gegners gegen die zähen sizilianischen Abwehrmaßnahmen in Palästina trat dort bald ein Waffenstillstand ein. Nachdem wieder Friede am Suezkanal war und die Angriffe des Kongos alle blutig abgewiesen wurden, welcher eine vielfach stärkere Armee und Wirtschaft in Afrika hatte, ging Sizilien an Tag 59 zum Gegenangriff über und es gelang auch beinahe die ursprüngliche Grenze mit ihrer günstiger gelegenen Abwehrlinie zu erreichen. Leider brach zur gleichen Zeit der Verbündete Tunesien weiter im Westen endgültig zusammen und zog sich nach der Übergabe einiger Fliegereinheiten, Kriegsschiffe und Territorien an Sizilien aus dem Spiel zurück. Da die Truppen Siziliens unmöglich die ganze Front halten und die gesamte, vielfach überlegene ‘Südafrikanische Allianz’ besiegen konnten, erfolgte die geordnete Räumung ganz Afrikas und der Rückzug auf die Mittelmeer-Positionen Sizilien-Kreta. Selbst die schweren Eisenbahngeschütze konnten erfolgreich evakuiert werden. Gleichzeitig wurde das ehemals verbündete Hinterland in Italien, auf Sardinien und Korsika, welches zwischenzeitlich von der KI gelenkt wurde, militärisch besetzt. An Tag 72 änderte sich dann plötzlich die Lage zugunsten Siziliens, als die ‘Nordamerikanische Allianz’ sich immer mehr in Europa ausbreitete. Ganz Frankreich (Weiß) und Teile Spaniens (Grün im Nordwesten) waren schon unter ihrer Kontrolle. Zu diesem Zeitpunkt landeten zahlreiche Truppen Oregons, ebenfalls Mitglied der ‘Nordamerikanischen Allianz’, in Mittelitalien an (violett) und besetzten die dortigen (roten) Gebiete meines ehemaligen tunesischen Verbündeten. Nun wendete sich ein Mitglied der bisher gegnerischen ‘Südafrikanischen Allianz’, mit welchem Sizilien bisher nicht im Kriegszustand war, an mich, um über einen Frieden und Beitritt in deren Allianz zu verhandeln. Obwohl es etwas schwierig ist, bisherige Gegner nun als Verbündete zu akzeptieren, entschloß sich die sizilianische Regierung aus Gründen der Staatsräson diesen Vorschlag anzunehmen. Damit war auch der zukünftige Gegner, nämlich die große ‘nordamerikanische Allianz’ ausgemacht, welche Sizilien nun bald als Mitglied der ‘Südafrikanischen Allianz’ zu bekämpfen hatte. So begann an Tag 74 der Überfall Siziliens auf Oregon, dessen zahlreiche Truppen, nachdem sie sich gegen die KI von Tunesien in Mittelitalien schon recht weitgehend verbraucht hatten, schnell weggewischt wurden. Anschließend war fast ganz Italien bis zu den Alpen unter der Kontrolle von Sizilien. Nachdem gegenüber der ‘Nordamerikanischen Allianz’ das eigene Verhalten als Abwehrmaßnahme gegen den ungebetenen Gast aus Oregon in Italien dargestellt wurde, war die sizilianische Armee bis Tag 77 bereit, Norditalien zu verteidigen. Nachdem Sizilien zu diesem Zeitpunkt offiziell dem Bündnis aus Südafrika beigetreten war, erfolgte auch sogleich der Angriff von Baffin (Weiß), einem Mitglied der ‘Nordamerikanischen Allianz’. Nachdem bis Tag 85 von der sizilianischen Armee Südost-Frankreich erobert worden war und die Verbündeten der ‘Südafrikanischen Allianz’ weiter im Westen vorstiessen, gab es ab Tag 85 eine besser organisierte Offensive von Baffin, dabei fast 1000 Infanterie-Verbände. Trotz der erdrückenden Überlegenheit des Gegners gelang es der sizilianischen Armee mit Hilfe von Luftunterstützung und abermals der Eisenbahn-Ferngeschützen diese aufzuhalten und den Gegner zu vernichten. Bis Tag 104 waren die Mitglieder der ‘Nordamerikanischen Allianz’ aus Europa vertrieben und Sizilien (hellgrün) erstreckte sich bis

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