PzKpfw 35(t) und 38(t)

Flagge Deutsches ReichLeichte tschechische Panzer PzKpfw 35(t) und PzKpfw 38(t) der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

PzKpfw 38(t)

PzKpfw 38(t) im Panzermuseum Munster

PzKpfw 35(t), PzKpfw 38(t) Ausf.A bis G und S
Typ: Leichter Panzer.

Geschichte PzKpfw 35(t)

Der Panzerkampfwagen 35(t) war der Standardpanzer der tschechischen Armee in den Jahren unmittelbar vor der deutschen Annexion von Böhmen und Mähren im März 1939. Anfangs war dieser Panzer unzuverlässig und obwohl dieses Problem schließlich gelöst wurde, blieb sein schlechter Ruf bestehen.

Im Oktober 1934 wurde von der tschechischen Armee eine Bestellung für zwei Prototypen eines mittlerer Panzers namens S-II-a vergeben, welche im folgenden Jahr abgeschlossen wurde. Die Armee begann mit diesen im Juni 1935 mit Versuchen und bald traten viele Fehler als Folge der hastigen Entwicklung des Panzers auf.
Ohne auf die Behebung dieser Probleme zu warten, erfolgte eine erste Bestellung über 160 Fahrzeuge im Oktober 1935 und die ersten fünf davon wurden im folgenden Jahr ausgeliefert. Mit den Panzern gab es so viele Probleme, daß diese zur Überarbeitung an Skoda zurückgeschickt wurden.
Zwischenzeitlich wurde eine weitere Serie von 138 für die tschechische Armee bestellt, welche den Panzer als LT vz 35 bezeichnete. Rumänien bestellte 126 Stück unter der Bezeichnung R-2.

Nach dem deutschen Einmarsch bedeutete die Übernahme von 219 Panzer dieses Typs eine beträchtliche Verstärkung für die Wehrmacht. Diese Panzer wurden alle systematisch vollständig von den Deutschen überholt und blieben dann für drei Jahre im Dienst.

Zum Zeitpunkt seiner Entwicklung stellte der Panzer einen sehr fortschrittlichen Entwurf dar, mit mehr als ausreichendem Panzerschutz und Feuerkraft, aber seine technische Spezifikation beinhaltete zu viele komplexe Eigenschaften, insbesondere ein pneumatisch betriebenes Getriebe, was immer wieder Probleme verursachte.

Der Panzer hatte einen Heckkettenradantrieb, kleine Straßenräder und besonders breite Ketten waren die Erkennungsmerkmale. Die Panzerung war in zeitgenössischer Art genietet. Die Hauptbewaffnung wurde aus der Skoda-Panzerabwehrkanone des gleichen Kalibers entwickelt und war für ihre Genauigkeit bekannt.
Das pneumatisch gesteuerte Getriebe, das entwickelt wurde, um das Fahren zu erleichtern, erwies sich als eine große Schwächung und verursachte viel Ärger während des russischen Winters 1941/42.

Von den PzKpfw 35 (t), die 1939 von der tschechischen Armee übernommen wurden, waren kaum mehr als fünfzig Prozent zu Beginn des Zweiten Weltkriegs einsatzbereit. Diese wurden von der 1. leichten Division in Polen eingesetzt.
Im Oktober 1939 wurden aus dem 11. Panzerregiment und der 65. Panzerabteilung dieser Division die 6. Panzer-Division gebildet, welche diese Panzer sowohl in Frankreich 1940 als auch im Mittelschnitt der Ostfront in Rußland bis Ende 1941 einsetzte. Bis Ende des Jahres waren aber der Großteil der Panzer der Division verloren gegangen.

Der PzKpfw 35(t) wurde auch von der bulgarischen Armee verwendet, als 26 von Deutschland im Februar 1940 exportiert wurde. Die Armeen von Rumänien und der Slowakei verwendeten während des gesamten Krieges eine beträchtliche Anzahl dieser Panzer, die von Skoda bereits vor 1939 geliefert worden waren.

Ungarn erwarb 1940 eine Lizenz für den Panzer und überarbeitete ihn vollständig, woraus der mittlere Turan-Kampfpanzer entstand.

Hier zur ungarischen Modifikation Turan-Panzer.

Benutzer: Tschechoslowakei, Deutschland, Bulgarien, Rumänien, Slowakei.

Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen 35(t):

Geschichte PzKpfw 38(t)

Der Panzer 38(t) war tatsächlich der tschechische LT vz 38, der für die Wehrmacht nach der Annexion der tschechoslowakischen Provinzen Böhmen und Mähren im März 1939 gebaut wurde.

Im Jahr 1937 verschlechterten sich die internationalen Beziehungen rapide und so forderte die tschechische Armee einen neuen leichten Panzer. Nach den Problemen mit dem vorherigen LT vz 35 bestand die Armee auf ausreichende Tests mit dem neuen Panzer, damit sich derartiges nicht wiederholen würde.

Die Firma Skoda trat mit seinen S-II-a und S-II-b an, während CKD den LT zv 35 mit dem Motor und der Kraftübertragung des TNH-Panzers, den LTL, den bereits für den Export in Produktion befindlichen TNH P-S und einen neuen mittleren Panzer mit der Bezeichnung V-8-H vorführte.
Während der umfangreichen Tests wurde der TNH P-S als der beste Entwurf befunden und am 1. Juli 1938 als der neue leichte Standard-Panzer der tschechischen Armee unter der Bezeichnung LT vz 38 übernommen.

Bis zum Zeitpunkt der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei im März 1939 war jedoch noch keiner der neuen Panzer fertiggestellt worden. Aber das Fahrzeug wurde für das deutsche Heer von 1939 bis 1942 im umbenannten Werk Praga gebaut und mehr als 1.400 wurden unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen 38(t) eingesetzt. Dabei steht das Kürzel ‘(t)’ für ‘tschechisch’ und 38 für das Modelljahr 1938.

Für die Wehrmacht war der PzKpfw 38(t) in den ersten Jahren zahlenmäßig enorm wichtig und geradezu unersetzlich. Beim Westfeldzug wurde der PzKpfw 38(t) von der 7. und 8. Panzer-Division verwendet und blieb bis in das Jahr 1941/1942 in dieser Rolle.
Nachdem das Fahrzeug als Kampfpanzer nicht mehr mithalten konnte, entstanden aus dem Fahrgestell zahlreiche Selbstfahrlafetten für Artillerie, Pak und Flak. Als Pak-Selbstfahrlafette Marder III war es lange Zeit die effektivste deutsche Panzerabwehr und zuletzt entstand daraus wohl beste Jagdpanzer des Krieges, der Hetzer.

Deutschland exportierte auch den PzKpfw 38(t) und 69 Fahrzeuge gingen an die Slowakei, 102 an Ungarn, 50 an Rumänien und 10 an Bulgarien. In Schweden wurde der Panzer unter Lizenz hergestellt.

PzKpfw 38(t) Ausf.A

Panzer 38 (t) Ausf. A

Panzer 38 (t) Ausf. A von vorne.

1937 als Prototyp bei CKD (Praga) bestellt, war der tschechische LT vz 38 der Gewinner von Vergleichstests aus dem Jahr 1938. Im Juli des gleichen Jahres wurden 150 dieser Panzer zur sofortigen Produktion für das tschechische Heer bestellt.
Nach der Münchener Konferenz, in der ‘der Frieden in unserer Zeit’ verkündet wurde, wurde die Produktion des Panzers nicht mehr so eilig vorbereitet und bis März 1939, dem Zeitpunkt der Zerschlagung der Rest-Tschechei durch Hitler, war kein Panzer ausgeliefert.

Die Ausf.A war äußerlich identisch zu der ursprünglich für die tschechische Armee bestellten Version. Die Fahrzeuge sind leicht erkennbar an der ‘Gefechts’-Antenne in Form eines Rohrs entlang der linken Seite des Panzers. Die Deutschen erhöhten die Besatzung um den Ladekanonier, um den Panzerkommandanten von dieser Aufgabe zu befreien. Dadurch mußte der Vorrat an Munition um drei Behälter mit 18 Schuß reduziert werden.

Nach der deutschen Besetzung wurde jedoch ein Auftrag erteilt, die 150 unfertigen Panzer als PzKpfw 38(t) Ausführung A für die deutsche Wehrmacht zu bauen. 59 Pzkpfw 38(t) Ausf.A wurden von der 67. Panzerabteilung der 3. Leichten Division in Polen verwendet und 15 Stück kamen in Norwegen 1940 zum Einsatz. Anschließend wurde der Panzer – mit Ausnahme in Afrika – auf allen Kriegsschauplätzen verwendet.

PzKpfw 38(t) Ausf.B, C und D

Panzer 38 (t) Ausf B oder C

Panzer 38 (t) Ausf B oder C

Die PzKpfw 38 (t) Ausf.A welche im Mai 1939 bestellt wurden, waren also lediglich eine Fertigstellung eines Auftrags für die tschechische Armee. Der Erfolg mit den ersten Prototypen und den Serienfahrzeugen überzeugte das deutsche Waffenamt weitere 325 Panzer zu bestellen.
Drei Serien wurden geplant: Serie II, III und IV. Diese waren weitgehend gleich, abgesehen von geringfügigen Veränderung um sie mehr dem deutschen Einsatzprinzipien und Taktiken anzupassen.

Äußerlich identisch zur Ausführung A, hatten die Ausf.B und C die gewölbte Platte für den Fahrer. Die ‘Gefechts’-Antenne wurde entfernt. Vernebelungseinrichtung und das deutsche ‘Notek’-Lichtsignal-System wurden dafür hinzugefügt. Ein Spritzschutzsystem für den Turm wurde mit der Ausf.D eingeführt.

Diese Ausführungen B und C wurden 1940 in Frankreich von der 7. und 8. Panzer-Division verwendet sowie von letzterer auch in Griechenland im Jahr 1941. Die Ausführung D wurde im September 1940 eingeführt.

PzKpfw 38(t) Ausf.E und F

Aufgrund der Erfahrungen während des Polen-Feldzuges wurde ein besserer Panzerschutz gefordert, und von November 1940 an wurde die Frontpanzerung der Ausführungen E und F auf 50 mm verdoppelt, indem man zwei 25 mm Panzerplatten übereinander nietete. Die Panzerung der Seiten des Turms und an den oberen Seiten des Kampfraumes wurden ebenfalls verstärkt.

Neue Visiere, die Sehklappe 50, wurden für den Fahrer und Funker verwendet. Die Panzerplatten wurden nur noch an der Frontseite genietet und die Kugelhalterung für das Maschinengewehr im Turm wurde innerhalb angebracht.

Alle Modelle des Panzers 38(t) wurden ab Juni 1941 in Russland eingesetzt. Die Ausf. D, E und F dienten vorwiegend mit der neu formierten 12., 19. und 20. Panzer-Division, sowie mit der 7. und 8. Panzer-Division, welche die ersten Einheiten waren, die diese neuen Ausführungen erhielten.

PzKpfw 38(t) Ausf.S

Vor der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei im März 1939 erhielt CDK (später bekannt als BMM) auch Exportaufträge für diesen Panzer. Um die Jahreswende 1938/39 erteiltete Schweden einen Auftrag für 90 TNH-SV Panzer. Im Frühjahr 1940 ordneten die Deutschen jedoch an, daß alle für Schweden vorgesehen Panzer an die Wehrmacht geliefert werden sollen. Anfang 1941 erhielt Schweden stattdessen eine Lizenz den TNHPS-Panzer selbst zu bauen, was sie unter der Bezeichnung Strv m/41 auch taten. Die Auslieferung an die schwedische Armee begann im Februar 1943. Der Strv m/41 war grundsätzlich mit dem Pzkpfw 38 (t) Ausf.G identisch.

Die ursprünglich für Schweden vorgesehenen Panzer wurden ab Februar 1941 in der Tschechoslowakei gebaut, aber es gab Schwierigkeiten mit ihrer veralteten Konfiguration und wegen der Veränderungen, welche für die schwedische Armee vorgesehen waren.

Ähnlich in seiner Erscheinung wie der PzKpfw 38(t) Ausf.A, aber ohne die ‘Gefechts’-Antenne. Diese Panzer erhielten das Spritzschutzsystem für den Turm, entsprechend den zeitgenössischen Ausf.E und F.

Panzer dieser Ausführung S wurden in die Slowakei exportiert, die diese im Rahmen ihrer Schnellen Division im Jahre 1941 und 1942 in Süd-Russland einsetzte.

PzKpfw 38(t) Ausf.G

neuer Panzer 38 (t) Ausf.G

Ein neuer Panzer 38 (t) Ausf.G steht für die Wehrmacht bereit.

Die letzte Veränderung aufgrund der Anforderung einer stärkeren Panzerung war der PzKpfw 38(t) Ausf G, welcher 50 mm starke Panzerplatten für alle Oberflächen verwendete. Auch wurden bei diesem Modell vermehrt Schweißtechniken eingesetzt.

Die zunehmende Unterlegenheit des Panzers 38(t), vor allem gegenüber den neuen russischen Panzern vom Typ T-34 und KW-1, verbunden mit der Unmöglichkeit eine schwerere Kanone im Turm unterzubringen, führte dazu, daß von Hitler befohlen wurde, das Fahrgestell als Selbstfahrlafetten für Panzerabwehrgeschütze zu verwenden. Ein Teil der Produktion von März 1942 und die gesamte Produktion vom April wurde für diesen Zweck verwendet.
Die letzten 47 Panzer 38 (t) wurden im Mai und Juni 1942 fertiggestellt. Sie kamen vor allem in Russland zum Einsatz.
Die Fahrerplatte hatte bei der Ausf.G nur drei Nieten und es gab keine Nieten auf der Motorabdeckung.

Verschiedene Ausführungen des PzKpfw 38 (t) wurden an die deutschen Verbündeten, Ungarn, Rumänien und Slowakei geliefert. Im Jahre 1943 entstand außerdem auf dem Fahrgestell des Panzers 38(t) mit dem 15cm schweren Infanteriegeschütz die Selbstfahrlafette Grille.

Im September 1944, als der PzKpfw 38(t) schon lange veraltet war, war er immer noch im Einsatz mit Panzerzügen. Dabei wurden zwei Panzer auf jedem Tieflader eines Zuges platziert. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 229 PzKpfw 38 (t) aller Ausführungen in der offiziellen Bestandsliste gemeldet.

Benutzer: Deutschland, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Schweden.

Mehr Bilder vom Panzerkampfwagen 38(t):


Spezifikationen PzKpfw 35(t) und PzKpfw 38(t)

Spezifikationen
Spezifikationen PzKpfw 38(t) PzKpfw 38(t) A B,C,D,S E,F,G
Typ Leichter Panzer = = =
Antrieb Skoda T11 wasser-gekühlter 4-Zyliner-Benzin-Reihen-Motor mit 115 PS bei 1800 U/min Prage EPA wasser-gekühlter 6-Zylinder-Benzin-Reihen-Motor mit 125 PS = =
Getriebe 6 Vorwärts-, 6 Rückwärtsgänge 5 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang = =
Besatzung 4 4 4 4
Länge 4,90 m 4,60 m 4,61 m =
Breite 2,10 m 2,12 m 2,14 m =
Höhe 2,35 m 2,40 m = =
Gewicht 10,5 t 9,4 t 9,5 t 9,85 t
Straßengeschwindigkeit 35 km/h 42 km/h = =
Verbrauch/100 km Straße 80l, Geände 120l Straße 90l, Gelände 135l = =
Kraftstoffvorrat 153l 218l = =
Straßen-Fahrbereich 190 km 250 km 240 km =
Gelände-Fahrbereich 120 km 160 km = =
Kletterfähigkeit 0,79 m = = =
Grabenüberschreitung 1,98 m 1,88 m = =
Watfähigkeit 0,77 m 0,90 m = =
Wendekreis 7,00 m 5,00 m = =
Steigfähigkeit 60° = = =
Panzerung in mm (Winkel)
Spezifikationen PzKpfw 35(t) PzKpfw 38(t) A/B/C/D/S PzKpfw 38(t) E/F PzKpfw 38(t) G
Turm Vorn 25 (10°) 25 (10°) 25+25 (10°) 50 (10°)
Turm Seite 15 (14°) 15 (10°) 30 (10°) 30 (10°)
Turm Hinten 15 (15°) 15 (10°) 22 (10°) 22 (10°)
Turm Oben 8 (81-90°) 10 (90°) 8 (90°) 15 (90°)
Aufbau Vorn 25 (17°) 25 (17°) 25+25 (17°) 50 (17°)
Aufbau Seite 16 (0°) 15 (0°) 15+15 (0°) 15+15(0°)
Aufbau Hinten 15 (60°) 10 (60°) 10 (60°) 10 (?)
Aufbau Oben 8 (85-90°) 8 (90°) 8 (90°) 8 (90°)
Wanne Vorn 25 (30°) 25 (16°) 25+25 (16°) 50 (16°)
Wanne Seite 16 (0°) 15 (0°) 15 (0°) 15 (0°)
Wanne Hinten 16 (0°) 15 (12°) 15 (12°) 15 (12°)
Wanne Unten 8 (90°) 8 (90°) 8 (90°) 8 (90°)
Geschützblende 25 (rund) 25 (rund) 25 (rund) 25 (rund)
Bewaffnung und Ausrüstung
Spezifikation PzKpfw 35(t) PzKpfw 38(t)
Hauptbewaffnung 3,7-cm KwK34(t) L/40 3,7-cm KwK38(t) L/47,8
Schuß 72 72 (A), 42 (E,F)
Schwenkbereich 360° 360°
Höhenbereich -10° bis +25° =
Mündungsgeschwindigkeit Pzgr 690 m/s 750 m/s
Mündungsgeschwindigkeit Pzgr40 - 1.040 m/s
Granatgewicht Pzgr 0,815 kg =
Granatgewicht Pzgr40 - 0,368 kg
Maximale Schußweite ? ?
Sekundär-Bewaffnung 1 x 7,92mm MG37(t) koaxial zur Kanone (Schwenkbereich 10° links bis 10° rechts, Höhe -14° bis +25°), 1 x 7,92mm MG37(t) vorn im Bug (Schwenkbereich 35° links bis 11° rechts, Höhe -14° bis +25°), zusammen 1.800 Schuss = (aber 2.400 Schuss)
Funkgerät FuG37(t) (bis zu 5 km Reichweite) =
Zieloptik TZF(t) TZF(t) (bis 2.000 m Zielentfernung)
Durchschlagskraft mm der Kanonen auf 30° Panzerplatte
Entfernung Pzgr (L/40) Pzgr (L/47,8) Pzgr40 (L/47,8)
100 m 37 mm 41 mm 64 mm
500 m 31 mm 35 mm 34 mm
1.000 m 26 mm 29 mm
1.500 m 22 mm 24 mm
2.000 m - -
Herstellung
Modell Zeitraum Ersteinsatz Stückzahl
PzKpfw 35(t) 1935-1938 Sep 1939 424 (219 übernommen von Wehrmacht)
PzKpfw 38(t) A Mai-Nov 1939 Sep 1939 150
PzKpfw 38(t) B-D Jan-Nov 1940 Mai 1940 325
PzKpfw 38(t) E-F Nov 40 – Okt 41 Juli 1941 525
PzKpfw 38(t) S Mai-Dez 1941 ? 90
PzKpfw 38(t) G Okt 41 -Juni 42 ? 321
Einsatzstatistik für PzKpfw 38(t)
Jahr Bestand Produktion Verluste
vor 1939
1939 59 (Sep) 150 ?
1940 ? 370 ?
1941 754 (Jun) 698 773
1942 381 (Jan) 193 196
1943 287 (Jan) 96
1944 227 (Jan) ?
1945
Insgesamt 1.411 1.065

Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen 38(t):


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Ein Kommentar

  1. Pancho Villa

    Es gab KEINE deutsche Besetzung der “Tschechoslowakei im März 1939” !
    – Am 14. März 1939 hat nämlich die Slowakei ihre Unabhängigkeit erklärt.
    – Am nächsten Tag, 15. März 1939, hat Prag kapituliert: nun der tschechische Staatspräsident hat dem deutschen Druck nachgegeben, d.h. “das Schicksal des tschechischen Volkes vertauensvoll in die Hände des Führes gelegt”. Es entstand Protektorat Böhmen und Mähren.
    – Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass der Staat “Tschecho-Slowakei” – seit dem 6. Oktober 1938 so korrekt geschrieben – aus der politischen Geographie bereits nach der slowakischen Unabhängigkeitsproklamation verschwunden war: die “Tschecho-Slowakei” hörte bereits am 14. März 1939 auf de facto & de iure zu existieren.
    – Demzufolge konnte “ab Februar 1941 in der Tschechoslowakei” gar nichts gebaut werden, weil es den Staat schon längst gar nicht mehr gab !
    – Korrekt müsste es dort heissen: jene Panzer wurden in Protektorat Böhmen und Mähren weiterhn gebaut…
    – Historische Fakten müssen halt stets respektiert werden, sonst gibts nur Konfusionen und diese führen unausweichlich zu Geschichtsklitterungen…

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