Avro Lancaster


british-flagSchwerer Bomber Avro Manchester, Lancaster Mk I, II und Spezial der RAF.
Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

Formation von Lancaster-Bombern

Eine seltenes Farbfoto, aufgenommen aus einer Formation von Lancaster-Bombern im August 1942.

Avro 683 Lancaster
Typ: Schwerer Bomber der RAF.

Geschichte der Lancaster:

Der Avro Lancaster, ohne Zweifel eines der bedeuteten Bombenflugzeuge des 2. Weltkrieges und eines der herausragenden Militärflugzeuge der Luftfahrtgeschichte, verdankt seine Entwicklung den Problemen, mit welchen das Vorgängermodell Avro Manchester zu kämpfen hatte.
Wie immer man auch zur britischen Nachtoffensive auf die deutschen Städte steht, deren vorgebliches Ziel die Schwächung der deutschen Rüstungswirtschaft war, so erhielten doch mit 10 Victoria-Cross-Auszeichnungen Besatzungen der Lancaster die meisten der höchsten militärischen Orden ihres Landes von irgendeinem Flugzeugtyp (insgesamt 32 Victoria Cross wurden während des Zweiten Weltkrieges an Flugzeugbesatzungen oder Piloten verliehen).

Mit der Spezifikation P.13/36 hatte die Royal Air Force ursprünglich die Entwicklung eines starken und sehr großen Bomber mit zwei Motoren vorgesehen, für welchen einer der neusten, leistungsfähigen Antriebe verwendet werden sollte, welche zu diesem Zeitpunkt gerade entworfen wurden. Insbesondere der neue Rolls-Royce 24-Zylinder X-Motor wurde favorisiert.
Rolls-Royce Entscheidung von 1935 zur Produktion seines sehr starken Motors aus zwei Peregrine-Zylinder-Blöcken zu einem Kurbelgehäuse (das untere Paar umgekehrt für eine X-förmige Auslegung) veranlasste das englische Luftfahrtministerium daher eine Spezifikation für einen zweimotorigen, schweren Bomber von beispielloser Leistungsfähigkeit auszustellen.

Avro Manchester

Avro Manchester

Avro Manchester der 207.Squadron, welche als erste im November 1940 den neuen schweren strategischen Nachtbomber erhielt. Dieses Flugzeug ist eine Mk IA.

Handley Page erkannte vorab die Problematik, einen großen Bomber mit nur zwei Motoren zu bauen und entwickelte seinen Halifax-Bomber mit vier Merlin-Motoren, während sich Avro für den Einbau eines doppelten Vulture-Boxermotors gemäß der Spezifikation entschied und seinen Typ 679 Avro Manchester am 25. Juli 1939 zum erstenmal fliegen ließ.

In vielen Belangen war die Avro Manchester der beste aller neuen schweren Bomber, aber der Motor war nicht zu bändigen und musste gedrosselt werden, da er extrem unzuverlässig war.
Ursprünglich hatte der Avro Manchester zwei Flossen, jedoch wurde bei der Produktion der Mk I eine feste, mittlere Flosse hinzugefügt. Der Großteil der 209 Bomber bekam jedoch zwei größere Flossen und keine mittlere und wurde als Mk IA bezeichnet.

Die Situation mit den Motoren war so hoffnungslos, daß die Aufträge zum Bau der Avro Manchester bei Armstrong Withworth und Fairey aufgegeben wurden und Metropolitan-Vickers den Bau nach dem 32. Flugzeug stoppte.
Avro baute das Flugzeug jedoch weiter bis die neue Lancaster den Platz einnehmen konnte und die ersten davon erhielten noch die Rümpfe der Manchester mit einer Reihe von kleinen Fenstern auf jeder Seite.

Bis November 1941 wurden dann insgesamt 209 Manchester-Bomber gebaut, doch blieb die Zuverlässigkeit und Leistung der gekoppelten Boxermotoren so unbefriedigend, daß die Produktion gestoppt werden mußte. Zu diesem Zeitpunkt waren schon 8 Bomberstaffeln vollständig und zwei weitere zum Teil mit der Manchester ausgestattet worden und das Flugzeug wurde auch vom Küstenkommando verwendet. Bis Juni 1942 wurden sie jedoch dann in allen Staffeln ersetzt und verschrottet.

Animation 3d-Modell Avro Manchester:

Avro Lancaster

Der Rumpf und der Entwurf der Manchester war jedoch äußerst brauchbar, weshalb bereits 1940 beschlossen wurde, ein noch größeres Modell mit diesmal vier einzelnen Merlin-Motoren zu entwickeln.

Diese erste Avro Lancaster (Nummer BT 308) machte ihren Jungfernflug noch als Manchester III zu Beginn des Jahres 1941. Die Flugleistungen waren so überragend, daß der neue Bomber sofort die Manchester auf den Fließbändern ersetzte. Dabei wurden schon im Bau befindliche Manchester einfach als Lancaster fertiggestellt, welche daran zu erkennen sind, daß diese noch rechteckige Fenster im hinteren Rumpfabschnitt hatten.

Zum Zeitpunkt als ‘Bomber-Harris’ den Befehl über das britische Bomberkommando übernahm, befand sich die 44. Squadron in Waddington seit Dezember 1941 und die 97. Squadron ab Januar 1942 in der Umrüstung auf den neuen Bomber. Der erste Kampfeinsatz erfolgte am 25. Januar 1942, bei welchem Minen in den Aas-Fjord in Norwegen geworfen wurden, um das deutsche Schlachtschiff Tirpitz am Auslaufen zu hindern.

Es folgten ab März 1942 weitere Minenoperationen über der Helgoländer Bucht, wobei in der Nacht vom 24./25. März der erste Verlust einer Lancaster erfolgte.
Der erste strategische Bombereinsatz kam am 25./26. März 1942, als beide Staffeln bei einem Nachtangriff auf Essen im Rahmen einer RAF-Streitmacht von 254 Bombern teilnahmen. Bis Ende März hatte das Bomber-Kommando 54 Lancaster erhalten und begann mit der Ausrüstung einer dritten Staffel.

Der erste strategische Tages-Einsatz als Bomber erfolgte am 17. April 1942, als die 44. und 97. Squadron einen waghalsigen Überraschungsangriff bei Tageslicht auf die MAN-Werke in Augsburg unternahmen. Dabei wurden die Lancaster aber von deutschen Bf 109 und Fw 190 Jägern angegriffen und so wurden sieben der Bomber abgeschossen. Nur 12 der 17 abgeworfenen Bomben explodierten, verursachten aber starke Schäden in einem begrenzten Fabrikbereich, was drei Prozent der Fertigungsanlagen zerstörte.

Der wichtigste Angriff der Lancaster des Bomberkommandos richtete sich in der Nacht vom 17./18. August 1943 gegen die Raketenversuchsanstalt Peenemünde. Insgesamt nahmen an dem einzigartig durchgeführten Angriff 324 Lancaster, 218 Halifax und 54 Stirling-Bomber teil. 40 Bomber des Angriffsverbandes, darunter 23 Lancaster, wurden von deutschen Nachtjägern, worunter sich 12 mit der neuen ‘Schrägen Musik’ ausgerüstete Maschinen befanden, abgeschossen. Die 6,7 Prozent Verluste waren es der RAF wert, Peenemünde schwer zu treffen, 180 leitende Techniker zu töten und das V-2-Raketenprogramm um mehrere Monate zu verzögern.

Bis zum Kriegsende flogen die Lancaster dann insgesamt 156.000 Einsätze in Europa und warfen dabei 608.612 t Bomben ab.
Die Gesamtproduktion betrug, einschließlich der bei Victory Aircraft in Kanada gebauten Flugzeuge, 7.377 Stück, von denen 3.425 Mk I und 3.039 Mk III mit den in den USA von Packard gebauten Motoren waren.

Benutzer: England (RAF mit englischen, kanadischen und polnischen Staffeln), Australien, Kanada, Neuseeland.

Einsatzleistung der Lancaster-Bomber

Der Befehlshaber des englischen Bomberkommandos, genannt Bomber-Harris, fasste folgendes über die Avro Lancaster zusammen: ‘Man kann eine Lancaster vier Halifax-Bomber vorziehen. Die Halifax erleidet viermal so viele Verluste für die gleiche abgeworfene Bombenmenge. Niedrige Flughöhe und kürzere Reichweite machen sie zu einer Verlegenheitslösung bei der Planung von Angriffen zusammen mit der Lancaster.’

Tatsächlich aber erlitten die Lancaster eine höhere Verlustquote als der Halifax während der Tagesangriffe, welche gegen Ende des 2. Weltkrieges vorherrschten. Außerdem kamen im Verhältnis mehr ihrer Besatzungsmitglieder ums Leben, wenn ihr Flugzeug abgeschossen wurde. Es wird auch vielfach vermutet, daß die Besatzungen von Lancaster-Bombern aufgrund der größeren Flughöhe und ihrer unkomfortablen Ausstattung letztlich ihre Bomben ungenauer abgeworfen haben. Schließlich, obwohl es die größere Bombenmenge tragen konnte, war die Lancaster weniger nützlich als Mehrzweck-Flugzeug als die geräumige Halifax, und war auch weniger gut für Einsätze in den Tropen geeignet.

Aber in Arthur Harris strategischem Bombenkrieg waren lebende Bomberbesatzungen in deutschen Kriegsgefangenenlagern nicht mehr nützlich als die Gefallenen, und ein zwar etwas ungenauerer, aber dafür richtig dichter Bombenteppich um das Ziel, das ja immerhin die Größe einer ganzen Stadt hatte, viel wichtiger.

Die Tatsache, daß ein durchschnittlicher Lancaster 154 Tonnen Bomben in seinen 27,2 Einsatzleben abwerfen und auch Ziele hinter Berlin erreichen konnte, war eher nützlich als eine kürzere Reichweite der Halifax mit ihren durchschnittlichen 100 Tonnen. Mit diesen Vorteilen von einem Flugzeug, daß zudem auch noch billiger in der Herstellung war, war es unvermeidlich, daß die Lancaster in größerer Zahl als jeder andere Bomber gebaut wurde und auch die Hauptlast des Luftkrieges trug.

Sie wurden während des 2.Weltkrieges auf 156.192 Einsätze geschickt, bei denen 3.836 verloren gingen. Diese Einsätze beinhalteten 107.085 Angriffe auf Deutschland (23.204 davon bei Tag) wobei 2.508 Lancaster verloren gingen (179 bei den Tagesangriffen), was fast die Hälfte aller Verluste des englischen Bomberkommandos entspricht.

Die Optimierung der Lancaster auf die einzige Rolle als strategischer Bomber war weitgehend eine Konsequenz des Krieges. Die Halifax- und Stirling-Bomber waren in Friedenszeiten für einen voraussichtlichen Kriegsbedarf entwickelt worden, während die Lancaster im Lichte der tatsächlichen Ereignisse entstanden ist. Ein Mehrzweck-Kampfflugzeug war nicht erforderlich, es kam vielmehr auf leichte und wirtschaftliche Herstellung an, weniger auf Komfort für die Besatzungen oder die bestmögliche Sicherheit für deren Überleben im Falle eines Abschuss.

Lancaster-Bomber nahmen in der zweiten Kriegshälfte bei jedem wichtigen Nachtangriff auf Deutschland teil. Sie zeigten darin bald ihre Überlegenheit durch den Abwurf von 132 Tonnen Bomben für jedes verlorene Flugzeug, während es die Halifax auf 56 (später 86) und der Stirling auf nur 41 Tonnen brachten. Bei den Kämpfen in der Normandie im Raum Caen wurden die Lancaster-Bomber auch zur Unterstützung der Bodentruppen eingesetzt und sie beendeten den Krieg mit dem Rücktransport von ehemaligen Kriegsgefangenen und den Abwurf von Hilfgütern über dem zerstörten Europa.

Im Februar 1954 verließen die letzten den aktiven Dienst in der RAF.


Animation 3d-Modell Avro Lancaster Mk I


Avro Lancaster Bomber Spezial und Mk II

Bodenpersonal belädt eine Lancaster mit einer 5443-kg-Tallboy-Bombe

Das Bodenpersonal belädt eine Lancaster mit einer 5443-kg-Tallboy-Bombe. Die auf dem Rumpf der Lancaster gemalten Bomben geben die Anzahl der bisher geflogenen Bombeneinsätze an.

Eine Serie von 300 Avro Lancaster-Bombern wurden als Mk II mit den stärkeren Bristol-Herkules Sternmotoren versehen. Sie hatten vergrößerte Bombenkammern, welche durch Ausbeulungen erkennbar sind und einen Waffenstand für Maschinengewehre unter dem Rumpf.

Durch Weglassen der sogenannten ‘Radarbeule’ unter dem Rumpf war der Mk II und Mk I Spezial dafür vorgesehen, Luftminen mit 5.443 kg und Sprengbomben mit 5.443 kg und 9.979 kg Gewicht aufzunehmen.

Die Flugzeuge der 617. ‘Dambusters’-Staffel waren dafür vorgesehen, die Wallis-Lufttorpedos auf deutsche Talsperren abzuwerfen und diese zum Einsturz zu bringen.

Die Lancaster Spezial- und Mk II-Bomber trugen eine schwerere Zuladung und größerere Bomben als jedes andere Flugzeug auf dem europäischen Kriegsschauplatz. Die panzerbrechenden 5.443 kg-Bomben bei der Versenkung des deutschen Schlachtschiff Tirpitz verwendet und durch gigantische 9.979-kg-Bomben konnte endlich auch das mächtige Viadukt in Bielefeld im März 1945 zerstörtwerden.

Der Mk I (FE) war speziell für Tropeneinsätze ausgerüstet, um im Fernen Osten von der Tiger Force eingesetzt zu werden.
Die Mk VI der 635. Staffel und der 100. Gruppe hatten Merlin-Höhenmotoren mit vierblättrigen Propeller. Sie wurden ohne Waffentürme als Funk- und Radarstör-Flugzeuge verwendet. Weitere Versionen wurden als Luft- und Seeaufklärer sowie als Seenotrettungs-Flugzeuge eingesetzt.


Spezifikationen Avro Manchester IA, Lancaster Mk I und Mk II

Spezifikationen
Spezifikation Manchester Lancaster Mk I Mk II
Typ schwerer strategischer Nachtbomber
Antrieb2 x Rolls-Royce Vulture I 24-Zylinder-Motoren in X-Auslegung mit max. 1.760 PS (tatsächlich aber auf 1.480-1.500 PS gedrosselt) 4 x Rolls-Royce Merlin 20-Motoren mit je 1.460 PS 4 x Bristol Hercules VI 14-Zylinder-Doppelstern-Motoren mit je 1.650 PS
Besatzung 7 7 8
Spannweite27,46 m31,10 m
Länge über alles21,34 m21,10 m
Höhe über alles5,94 m5,97 m
Leergewicht 14.152 kg 16.705 kg
Startgewicht25.408 kg (tatsächlich aber nur max. 22.680 kg erlaubt) 30.800 kg
Höchstgeschwindigkeit 402 km/h 462 km/h in 3.500 m
Marschgeschwindigkeit ? 338 km/h
Steigleistung ? auf 6.095 m in 41 Minuten (mit Höchstladung)
Dienstgipfelhöhe 5.852 m 7.467 m
Reichweite1.930 km (mit voller Bombenlast)2.675 km (mit 6.350 kg Bomben), maximal bis zu 4.320 km
Bewaffnung
Spezifikation Manchester Lancaster Mk I Mk II
elektrisch angetriebenen Türme2: in der Nase (2 MGs), auf dem Rumpf (2 MGs)2: im Bug und auf dem Rumpf mit je 2 x 7,7-mm Browning MG3: im Bug, auf und unter dem Rumpf mit je 2 x 7,7-mm Browning MG
Heckstand4 x 7,7-mm Browning MG = =
MGs insgesamt 8 8 10
Bombenzuladung4.695 kg Bombenzuladung im internen Bombenschacht6.350 kg Bomben als Normallast internbis zu 9.979 kg Bomben
Einsatzstatistik
Angaben Manchester Lancaster
Erstflug 25. Juli 19399. Januar 1941
Truppenlieferung November 1940 September 1941 (Mk II nicht später als Oktober 1942)
Erster Kampfeinsatz als Bomber ? 25./26. März 1942
Endlieferung November 1941 2. Februar 1946
in Truppenverwendung bis Juni 1942 bis Februar 1954
Stückzahl (alle) insgesamt 209insgesamt: 7.366 (davon 3.425 Mk I, 300 Mk II und 3.039 Mk III)
Stückpreis ?40.000 £ (= ca. 420.000 Reichsmark)
Einsätze im 2.Weltkrieg (alle)1.269 (davon 983 als Bomber)156.192 (davon 148.403 als Bomber)
Verluste (alle)76 (16,7 Einsätze je Verlust)3.832 (40,76 Einsätze je Verlust)
Bombenmenge auf Ziele (alle)1.826 t (1,86 t je Bombereinsatz)608.612 t (4,1 t je Bombereinsatz)

Animation 3d-Modell Lancaster Bomber Mk II


Kriegsgliederung RAF Bomber Command, April 1945

Bis April 1945 bestand die Frontstärke des RAF Bomber-Kommandos fast nahezu aus Avro Lancaster, wobei drei Gruppen vollständig mit dem Flugzeug ausgerüstet waren und eine die Umrüstung darauf abschloss.

Kriegsliederung RAF Bomber Command April 1945
Gruppe Stützpunkt Staffel (Squadron) Flugzeugtyp
No 1 Group (HQ Bawtry) Binbrook No 460 Sqn Lancaster
Elsham Wolds No 100 Sqn Lancaster
Elsham Wolds No 103 Sqn Lancaster
Elsham Wolds No 576 Sqn Lancaster
Faldingworth No 300 Sqn Lancaster
Hemswell No 170 Sqn Lancaster
Kelstern No 625 Sqn Lancaster
Kirmington No 166 Sqn Lancaster
Ludford Magna No 101 Sqn Lancaster
North Killingholme No 550 Sqn Lancaster
Scampton No 153 Sqn Lancaster
Wickenby No 12 Sqn Lancaster
Wickenby No 626 Sqn Lancaster
No 2 Group (HQ Huntingdon (der 2. Alliierten Taktischen Luftwaffe unterstellt)
No 3 Group (HQ Exning) Chedburgh No 218 Sqn Lancaster
East Wretham No 115 Sqn Lancaster
Mepal No 75 (neuseeländ.) Sqn Lancaster
Methwold No 149 Sqn Lancaster
Midenhall No XV Sqn Lancaster
Middenhall No 622 Sqn Lancaster
Stradishall No 186 Sqn Lancaster
Tuddenham No 90 Sqn Lancaster
Tuddenham No 138 Sqn Lancaster
Waterbeach No 514 Sqn Lancaster
Witchford No 115 Sqn Lancaster
Wratting Common No 195 Sqn Lancaster
No 4 Group (HQ York) (insg. 11 Staffeln) alle noch mit Halifax ausgerüstet
No 5 Group (HQ Grantham) Balderton No 277 Sqn Lancaster
Bardney No IX Sqn Lancaster
Coningsby No 83 Sqn Lancaster
Coningsby No 97 Sqn Lancaster
East Kirkby No 57 Sqn Lancaster
East Kirkby No 630 Sqn Lancaster
Fulbeck No 189 Sqn Lancaster
Metheringham No 106 Sqn Lancaster
Scampton No 57 Sqn Lancaster
Skellingthorpe No 50 Sqn Lancaster
Skellingthorpe No 61 Sqn Lancaster
Spilsby No 44 Sqn Lancaster
Spilsby No 207 Sqn Lancaster
Syerston No 49 Sqn Lancaster
Waddington No 463 Sqn Lancaster
Waddington No 467 Sqn Lancaster
Woodhall Spa No 617 Sqn Lancaster
No 6 (RCAF = kanad.) Group (HQ Alierton Park, Knaresborough) Croft No 431 Sqn Lancaster
Croft No 434 Sqn Lancaster
East Moor No 432 Sqn Halifax
Leeming No 427 Sqn Lancaster
Leeming No 429 Sqn Lancaster
Linton-on-Ouse No 408 Sqn Lancaster
Linton-on-Ouse No 426 Sqn Halifax
Middleton St George No 419 Sqn Lancaster
Middleton St George No 428 Sqn Lancaster
Skipton-on-Swale No 424 Sqn Lancaster
Skipton-on-Swale No 433 Sqn Lancaster
Tholthorpe No 420 Sqn (Umrüstung auf Lancaster)
Tholthorpe No 425 Sqn (Umrüstung auf Lancaster)
No 8 (Pfadfinder) Group (HQ Eyton) (teilweise mit DH Mosquitos ausgerüstet)
Downham Market No 635 Sqn Lancaster
Gransden Lodge No 405 Sqn Lancaster
Graveley No 35 Sqn Lancaster
Little Staughton No 582 Sqn Lancaster
Oakington No 7 Sqn Lancaster
Upwood No 156 Sqn Lancaster

Video vom Flug einer Lancaster

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