La-5FN und La-7

Sowjetische Flagge Lawotschkin La-5FN und La-7, das beste sowjetische Jagdflugzeug im 2. Weltkrieg.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

La-5FN Jagdflugzeuge

La-5FN Jagdflugzeuge des 1. tschechischen Jäger-Regimentes bei Preborsk, 1943.

Lawotschkin La-5F, La-5FN, La-7, La-9 und La-11
Typ: russisches Jagdflugzeug.

La-5F

Der Nachfolger der La-5 erhielt seinen Namen von dem neuen ASh-82F-Motor (‘F’ für verstärkt), daher La-5F.
Als der ursprüngliche Ash-82A-Motor im Mai 1942 in Perm in Produktion ging, lag das Hauptaugenmerk darauf, davon soviele wie möglich zu bauen. Als Folge davon galt der Motor als ‘unreif’, als er bei der La-5 eingebaut wurde.

Die Zylinder-Temperaturen waren sehr kritisch und mußten immer zwischen 200 und 220 Grad Celsius gehalten werden. Es kam zu zahlreichen Vorfällen, wo die Zylinder praktisch ihre Köpfe verloren bis zur vollständigen Auflösung. Dies wurde zu einem großen Problem und so wurden Versuche unternommen, die Hitze unter Kontrolle zu bringen und gleichzeitig die Leistung zu steigern. Daraus entstand der ASh-82F-Motor.
Der neue Motor hatte die gleiche Leistung wie der vorhergehende ASh-82A, ermöglichte aber eine größere Leistung auf Höhen über 1.500 Metern und war nicht so hitzeempfindlich.

t_arrow2hier zum Vorgänger La-5

La-5F

Die ersten La-5F erreichten die Fronteinheiten im späten Frühjahr 1943.

Die ersten der neuen Motoren wurden im Dezember 1942 in die La-5 eingebaut und die erste La-5F verließ die Fließbänder in Nizhny-Nowegorod im März 1943.
Neben dem Motor waren die Hauptunterschiede eine neue Überdachung, wodurch der Pilot eine weit bessere Sicht nach hinten erhielt. Es gab nun eine vollständige Sicht um 360° und die Überdachung hatte 66 mm dickes Panzerglas, um den Kopf und die Schultern des Piloten zu schützen. An der Frontscheibe gab es nun ein 55mm dickes Panzerglas und einen Rückspiegel für den Piloten. Die Visiereinrichtung wurde durch das PBP-1B auch etwas verbessert.

Es gab noch weitere Veränderung bei der Funkantenne, Cockpit-Ventilation, Flügeln, Holzverarbeitung und Treibstofftanks. Bei den Tanks wurde 160 kg eingespart, was aber auch die Reichweite der La-5F von 1.190 km auf 760 km reduzierte. Der Hauptgrund dafür war, so viel Gewicht wie möglich zu sparen, um die Steigleistung gegenüber der Messerschmitt Bf 109 Gustav zu verbessern.

Im April 1943 wurde der neue La-5F-Jäger erprobt und war nur geringfügige 10 km/h schneller als der Vorgänger. Dagegen stieg die Steigleistung auf 5.000 Metern von 6 Minuten bei der La-5 auf 5,5 Minuten für die La-5F an.

La-5FN

Lawotschkin La-5 Jagdflugzeug

Lawotschkin La-5 Jagdflugzeug mit stäkerem Einspritzer-Motor (FN).

Die ersten La-5FN (FN für direkten Einspritzer) wurden ebenfalls im März 1943 ausgeliefert. Diese hatte den weiter entwickelten ASh-82FN-Motor mit bis zu 1.850 PS, dessen Leistung als Einspritzer für 10 Minuten gesteigert werden konnte.
Dazu wurde der Rumpf nun aus einer Mischbauweise hergestellt, wobei leichtere Metallteile in den Flügeln verwendet werden, anstatt vollkommen nur das schwerere Holz. Auch hatte das Flugzeug etwas dickeres Panzerglas in der Cockpit-Haube.

Mit der La-5FN erhielt die Rote Luftwaffe erstmals einen Jäger, welcher dem deutschen Standard-Jäger an der Ostfront, der Messerschmitt Bf 109 G-6, Paroli bieten konnte. Allerdings war die La-5F für die Fw 190 A-3 in Sachen Höchstgeschwindigkeit immer noch kein Gegner.

Im April 1943 wurden Testflüge der La-5FN gegen eine erbeutete Bf 109G-2 durchgeführt. Diese ergaben, daß die La-5F in niedriger und mittlerer Flughöhe schneller als der deutsche Jäger war – und in diesen Höhen fanden an der Ostfront die meisten Luftkämpfe statt. Dazu hatte die La-5F einen deutlichen Vorteil in der Manövrierfähigkeit gegenüber der Messerschmitt.

Im Oktober 1944 wurde eine La-FN mit dem ASh-82FNV-Motor von der deutschen Luftwaffe in Rechlin erprobt. Das Flugzeug hatte aber schon viele Kampfeinsätze über der Ostfront gesehen, bevor es auf einem Flugfeld in Ostpreußen im September 1944 erbeutet wurde.
Die Maschine war 57 kg schwerer als eine ursprüngliche, fabrikneue La-5F und die Testpiloten der deutschen Luftwaffe erreichten mit ihr nur eine Geschwindigkeit von 520 km/h in Seehöhe und eine Höchstgeschwindigkeit von 545 km/h in 6.500 Metern Höhe.
Allerdings hatte das Flugzeug gute Flug-Charakteristiken und nur im extremen Sturzflug – einige Testpiloten erreichten bis zu 720 km/h dabei – waren die Steuerung schwer zu handhaben. Die Tests ergaben, daß die La-5FN ein hervorragender Jäger für niedrige bis mittlere Flughöhen und sehr wendig im Luftkampf mit hohen G-Werten war. Dazu hatte die La-5FN eine bessere Steigleistung als die deutschen Jäger in bis zu 3.000 Metern Höhe.

Kurz nach Produktionsbeginn der La-5FN begann ein Programm, um Gewicht an dem Flugzeug zu sparen. Trotz einer größeren Tankinhalts fiel die Einsatzflugzeit der La-FN auf nur 40 Minuten ab, da der neue Motor mehr Treibstoff verbrauchte.
Die Bewaffnung blieb die gleiche mit zwei über dem Motor montierten 20-mm-ShVAK-Kanonen mit 200 Schuss je Kanone. Unter jedem Flügel konnten Bombenzuladungen bis zu 100 kg transportiert werden. Diese wurden aber selten benutzt, da das Flugzeug empfindlich auf Beschuß vom Boden aus reagierte und der Abwurfmechanismus unzuverlässig war, so daß oft eine Bombe weiter unter dem Flügel fest hing.

Auch die La-5FN tauchte erstmals während der Schlacht von Kursk auf und war eine unliebsame Überraschung für die deutsche Luftwaffe. Die vierzehn La-5FN der 32. Garde-Jagdflieger-Regiment waren in 25 Luftkämpfe während des Julis und August 1943 verwickelt und meldeten 33 deutsche Flugzeuge abgeschossen zu haben – darunter 21 Focke-Wulf Fw 190A und 3 Messerschmitt Bf 109G.

Das russische Flieger-Ass, Major N. Kozhedub, erzielte in einer La-5FN während der Kämpfe bei der Überquerung des Dnjepr 11 Abschüsse in 10 Tagen und 1944 über Rumänien acht deutsche Flugzeuge innerhalb einer Woche. Insgesamt flog Kozhedub nicht weniger als 330 Kampfeinsätze, bei denen es zu 120 Luftkämpfen kam und er 62 Abschüsse erzielte.

Im Jahr 1943 wurden insgesamt 5.048 La-5F und La-5FN-Jagdflugzeuge gebaut. Während des Jahres 1944 wurden 3.826 La-5FN in drei Flugzeugfabriken hergestellt.
Mit der Einführung der neuen La-7 im April 1944 wurde die Produktion der La-5FN nach und nach heruntergefahren. Bis November 1944 wurden die La-7 und La-5FN gleichzeitig hergestellt, bevor letztere vollständig eingestellt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt 9.920 La-5 fertiggestellt worden.
Die La-5UTI war ein Trainer mit Doppelsteuerung.

La-5FN

Lawotschkin La-5FN.

La-7

Lawotschkin La-7

Die Lawotschkin La-7 hatte den gleichen Motor wie die La-5FN, die erhöhte Leistung wurde durch verbesserte Aerodynamik und Gewichtseinsparungen erzielt.

Bis zum Herbst 1943 war klar, daß die Leistung des Schwetsow-M82-Sternmotor über den Stand des ASh-82FN nicht weiter gesteigert werden kann. Deshalb wurde der 2.200 PS starke ASh-71F-Motor als Alternative geprüft, dieser war aber in einer La-5 so unzuverlässig, daß er nicht in Frage kam.

So blieben dem Lawotschkin-Entwicklungsbüro nur zwei Möglichkeiten, die Leistung des Jägers zu verbessern. Dies war zum einem durch weitere Gewichtseinsparungen zu erreichen, was dadurch geschah, daß weitere hölzerne Teile der La-5FN während der Produktion durch Leichtmetall ersetzt wurden.
Die zweite Möglichkeit waren aerodynamische Verbesserungen der Flugzeugzelle und diese Version wurde zur La-7.

Der erste Prototyp der La-7 wurde im Januar 1944 fertiggestellt. Dabei wurde auch die Ausstattung des Cockpits überarbeitet und Instrumente ausgetauscht, wenn auch die spartanische Ausstattung des Flugzeugs weiterhin bestehen blieb. So fehlte der La-7 immer noch der künstliche Horizont. Flugzeuge ohne künstlichen Horizont können nur schwer bei Nacht oder schlechten Sichtbedingungen fliegen.
Auch der Steuerknüppel wurde geändert und war nun eine direkte Kopie von amerikanischen Jägern, welche im Rahmen des Lend-Lease an die Sowjetunion geliefert worden waren.

Der Erstflug des Prototyps erfolgte am 2. Februar 1944, aber es gab eine Reihe von Problemen. Diese wurden weitgehend bis zum Abschluß des Testprogramms am 27. März 1944 behoben und die La-7 erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 680 km/h in 6.000 Metern Höhe, der beste Wert eines russischen Jagdflugzeuges zu dieser Zeit.
Allerdings stiegen die Temperaturen selbst im bitterkalten russischen Winter auf 40° Celsius im Cockpit an und die Liste der weiteren Beschwerden der Testpiloten war lang. Nur zwei Probleme konnten behoben werden, bevor die La-7 so schnell wie möglich zum Einsatz kommen sollte.

Die La-7 verwendete anfangs ebenfalls die 20-mm-ShVAK-Kanonen mit je 200 Schuß mit dem PBP-1B-Visier. Die letzte Serie der La-7 ab 1945 war jedoch mit drei neuen 20-mm-Berezin-B-20-Kanonen bewaffnet. Die B-20-Kanone wog nur 25 kg gegenüber den 42 kg einer einzigen ShVAK und hatte einen 150 Schuss-Magazin. Beide Kanonen verwendeten die gleiche Munition, was den Nachschub erleichterte.
Bei Kriegsende im Mai 1945 waren bei Fronteinheiten 368 La-7 im Einsatz, welche mit B-20-Kanonen bewaffnet waren.

Die ersten La-7 waren mit dem 1.850-PS-ASh-82FN-Motor angetrieben, aber spätere Modelle erhielten den ASh-82FNV-Motor, welcher zwar die gleiche Ausgangsleistung hatte, aber eine bessere Leistung in größeren Flughöhen erzielte.

Die Leistung der La-7 litt etwas unter der Tatsache, daß die Flugzeuge überhastet in einer schnell laufenden Fließbandproduktion hergestellt wurden. Trotzdem war die Leistung beeindruckend.

Die La-7 hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 592 km/h in Seehöhe und war damit um 72 km/h schneller als eine Focke-Wulf Fw 190A-3. Diese Leistungssteigerung wurde durch die Gewichtseinsparung von 82 kg und den aerodynamischen Verbesserungen erzielt.
In 6.100 Metern erreichte die La-7 eine Höchstgeschwindigkeit von 655 km/h und war damit um noch 15 km/h schneller als die Fw 190A-8, die letzte Version dieses deutschen Jägers, welcher an der Ostfront zum Einsatz kam.
Mit einem Startgewicht von 3.240 kg war die La-7 um ganze 1.060 kg leichter als die Fw 190A-8 und konnte diese beim Steigflug leicht übertreffen. Die La-7 erreichte die Höhe von 5.000 Metern in 4,95 Minuten, während die Fw 190A-8 dafür 6 Minuten benötigte.
Die La-7 war auch manövrierfähiger, da sie nur 20 Sekunden für eine 360°-Grad-Wende benötigte, während der deutsche Jäger 26 Sekunden benötigte.
Der einzige Nachteil der La-7 war die noch weiter verringerte Reichweite gegenüber der La-5FN. Die La-7 hatte nur 655 km Reichweite, was 120 km weniger als beim Vorgänger waren.

La-7

La-7 auf einem Flugfeld gegen Kriegsende. Die La-7 in der Mitte ist mit drei Berezin-20-mm-Kanonen bewaffnet, während das Flugzeug rechts ein älteres Modell mit zwei 20-mm-ShVAK-Kanonen ist.

Die ersten La-7 verließen die Fließbänder im Mai 1944 und im Juni wurden die ersten 57 Jäger an einige wenige, ausgesuchte Flieger-Regimenter zu Einsatzversuchen ausgeliefert. Bis Juli 1944 gab es 108 La-7 in den Einheiten. Im September 1944 gab es insgesamt nur 225 La-7 in den Verbänden der Roten Luftwaffe.
Die ersten Serienmodelle der La-7 wurden an das 176. Garde-Jagdflieger-Regiment ausgeliefert, dessen Adjutant das russische Top-Ass Iwan Kozhedub war. Kozhedub erzielte anschließend 17 seiner insgesamt 62 Abschüsse mit der La-7, einschließlich des Me 262-Düsenjäger von Unteroffizier K. Lange, welcher er am 15. Februar 1945 abschoss.

Vom 15. September bis 15. Oktober 1944 flog das 63. Garde-Jagdflieger-Regiment mit La-7 von Flugplätzen in Litauen Jagdeinsätze, vor allem Sicherungen für Bomber und Luftdeckung für die schnell vorstossenden Verbände der Roten Armee.
116 Gruppen-Einsätze wurden in dieser Zeit geflogen und es kam zu 47 Zusammenstößen mit deutschen Flugzeugen, wovon 39 zu Luftkämpfen führten. 94% dieser Luftkämpfe fanden gegen Fw 190-Jäger statt und der Rest gegen Bf 109G, was auf eine Dominanz der Focke-Wulf-Jäger an der Ostfront im Herbst 1944 schließen läßt.
Das 63. Garde-Jagdflieger-Regiment konnte in diesen Luftkämpfen insgesamt 52 Fw 190 und 3 Bf 109 abschießen, für den Verlust von nur vier La-7.

1944 wurden insgesamt 1.782 La-7 hergestellt, von den 1.529 Stück an Fronteinheiten ausgeliefert werden konnten. Die anderen hatten Herstellungsdefekte und mußten erst repariert werden.
Zwischen Januar und April 1945 wurden weitere 2.195 La-7 gebaut, von denen 1.913 zu Fronteinheiten geschickt werden konnten.
Weitere 1.928 La-7 wurden zwischen Mai und Dezember 1945 gebaut. Insgesamt wurden 5.905 La-7 bis zum Produktionsstopp im Dezember 1945 hergestellt.

Die La-7 war der beste russische Kolbenjäger im Zweiten Weltkrieg. Zusammen mit der Jak-3 und Jak-9U war sie den deutschen Fw 190A-8 und Bf 109G-10 überlegen, welche in der letzten Kriegsphase an der Ostfront eingesetzt wurden. Aber die Erfolge der russischen Jäger beruhen nicht nur auf dem Flugzeugentwurf, sondern weil in der zweiten Kriegshälfte die Ausbildung der russischen Piloten ständig besser wurde, während das Piloten-Training der deutschen Luftwaffe dramatisch abfiel.

Die La-7 blieb nicht lange im Dienst, da während des Krieges vorausgesetzt wurde, daß ihre Lebenserwartung an der Front geringer sein würde, als die Flugzeugzelle aus Holz hergibt. Daher war die Lebenserwartung des Flugzeuges nur auf drei Jahre – und zwar abgestellt in einem Hangar – veranschlagt worden. Im kalten, nördlichen Klima konnte eine Flugzeugzelle aus Holz länger überstehen, aber in gemäßigteren oder wärmeren Klima litt sie sehr.
Bis Anfang 1947 waren alle La-7 bei der Roten Luftwaffe durch modernere Entwürfe ersetzt worden.

La-7

Lawotschkin La-7

La-9 und La-11

Der La-9 war der erste Jäger in der Serie, der ganz aus Metall gebaut wurde. Lavwotschkin entwarf dieses Flugzeug im Jahr 1944 und die ersten Exemplare wurden kurz vor Kriegsende an die Einheiten ausgeliefert.
Die La-9 war ein radikal anderes Flugzeug, obwohl es seinen Vorgängern äußerlich ähnelte. Der Flügel wurde komplett neu gestaltet, die Bewaffnung umfasste vier Kanonen und der Motor erzeugte 1.870 PS. Die Höchstgeschwindigkeit der La-9 lag über 690 km/h auf Meereshöhe und die Reichweite war bei 1.725 km und um die Höhe von 5.000 Metern zu erreichen, benötigte sie nur vier Minuten und zwei Sekunden.

Nach einer Serie von strukturellen Veränderungen führte dies zur endgültigen Version der Lawotschkin-Jäger, der La-11. Es war der letzte russische Jäger mit Kolbenmotor und wurde noch im Korea-Krieg eingesetzt.

Benutzer: Russland (Rote Luftwaffe der Sowjetunion), Tschechoslowakei, Nord-Korea

t_arrow2hier zum Vorgänger La-5


Animation 3d-Modell Lawotschkin La-7


Spezifikationen Lawotschkin La-5FN und La-7

Spezifikationen
Spezifikationen La-5FN La-7
Typ Jagdflugzeug
Antrieb1 x 1.700 PS Schwetzow M-82FN 14-Zylinder-Doppelsternmotor1 x 1.850 PS luftgekülter ASh-82FN 14-Zylinder-Dopplesternmotor
Besatzung 1
Spannweite9,80 m9,80 m
Länge über alles8,65 m8, 64 m
Höhe über alles2,56 m2,60 m
Leergewicht ? 2.650 kg
Startgewicht 3.359 kg 3.240 kg
Höchstgeschwindigkeit 647-650 km/h655 km/h (680 km/h in 6.400m, 592 km/h Seehöhe)
Steigleistung 1.100 m/min.ca. 1.200 m/min (auf 5.000m in 4,95 min)
Dienstgipfelhöhe 10.000 m 10.750 m
Wendezeit (360°) ?20 sec
Reichweite 765 km 630-655 km
Bewaffnung
SpezifikatonenLa-5FN La-7
über dem Motor2 x 20-mm-ShVAK-Kanonen [750-800 Schuss/min] mit je 200 Schusswie La-5FN, letzte Serie 1945: 3 x20-mm-Berezin-B-20-Kanonen mit je 150 Schuss
externe Zuladungleichte Bomben bis zu 100 kg 6 x RS-82-Raketen oder 2 x 100-kg-Bomben"
Einsatzstatistik
Angaben La-5FN La-7
Erstflug Dezember 1942 (La-5F) Februar 1944
SerienproduktionMärz 1943 Mai 1944
Truppenlieferung vor Juli 1943 Juni 1944 (57 Stück)
Endlieferung November 1944 Dezember 1945
Stückzahl1943: 5.048 (incl. La-5F), 1944: 3.826 (insg. 9.920 La-5 bis November 1944)1944: 1.782 (1.529 übernommen), Jan-April 1945: 2.195 (1.913 übernommen), Mai bis Dez 1945: 1.928 (insg. 5.905)
Bestand Juli 1944 ? 108
Bestand Sep 1944 ? 225
Bestand Mai 1945 - 368 (nur mit B-20-Kanonen)

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