Kriegstagebuch 9. Oktober 1914

Österreich-ungarischer Sturmangriff in Galizien

Österreich-ungarische Truppen, von MGs gedeckt, in Galizien beim Sturm gegen russische Verbände.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 9. Oktober 1914:

Ostfront

Polen: Die Truppen der Mittelmächte nähern sich der Festung Iwangorod (Schwarz) am Fluss Weichsel.
Galizien: Österreich-ungarische Truppen entsetzen Przemysl.

Westfront

Antwerpen: 1.560 Mann der britischen 1. Marinebrigade werden abgeschnitten und in Holland interniert. Deutsche Truppen besetzen den inneren Verteidigungsring und zwingen 936 Mann britischer Truppen sich zu ergeben. Der Bürgermeister unterzeichnet den Waffenstillstandsvertrag von Contich in Beselers Hauptquartier.
Flandern: 400 französische Busse (die französisch Armee nutzt nun fast 800 Linienbusse aus Paris auf Dauer) transportieren 10.000 britische Soldaten vom II.Korps 36 km östlich von Abbeville nach St. Pol.
Frankreich: Das III. Korps des britischen Expeditionskorps besteigt Züge in Compiegne in Richtung St. Omer. Das BEF-Kavallerie-Korps unter Allenby wird aufgestellt.

Seekrieg

Ostindien: Der britische Kreuzer HMS Yarmouth versenkt bzw zurückerobert 2 Versorgungsschiffe des deutschen Leichten Kreuzer Emden in Puio Tapah auf West-Sumatra.

Afrikanische Fronten

Südafrika: Maritzs 1.600 Mann meutern 40 km westlich von Upington und übergeben 60 zur britischen Fahne stehende Soldaten den Deutschen bei Van Rooisvlei.

Neutrale

Italien: Kabinettskrise, der Kriegsminister tritt zurück. Der Außenminister stirbt am 16. Oktober.
Schweden: Einführung einer Verteidigungs-Steuern und staatliche Kontrolle über den Warenhandel.
Portugal: Die Regierung erklärt ihre Neutralität, beruft aber die Marine-Reservisten am 27. Oktober ein und richtet eine Militärmission in London während des Oktobers ein.

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