Kriegstagebuch 9. Juli 1918

'Eagle'-Boot

‘Eagle’-Boot mit einer Wasserverdrängung von 615 Tonnen und einer Bewaffnung aus 2 x 10-cm-Kanonen, 2×7,5-cm-Flak, 2 MGs, 1 Y-Kanone-Wasserwerfer und Wasserbomben. Die Besatzung bestand aus 72 Mann und das Boot erreichte bis zu 18 Knoten und hatte einen Fahrbereich von 3.500 Seemeilen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 9. Juli 1918:

Seekrieg

USA: Stapellauf des ersten Patrouillenschiffs vom Typ ‘Eagle’-Boot der Werft von Henry Ford. 60 von 100 bestellten Booten werden gebaut, PE1 wird am 28. Oktober 1918 in Dienst gestellt.
Großbritannien: Die Regierung gibt bekannt, dass die Rate der Schiffsverluste bei den nach Großbritannien laufenden Konvois seit dem 1. Januar bei über 1% liegt.
Nördliche Adria: Das österreich-ungarische U-Boot U 19 läuft vor Caorle auf eine Mine, strandet und wird später von österreich-ungarischen Truppen geplündert.

Ostfront

Wolga: Der Oberbefehlshaber der Roten Ostfront, Oberst Murawjew (ein militanter, linker Sozialrevolutionär) rebelliert in Kasan und läuft per Schiff mit 1000 Mann die Wolga hinunter nach Simbirsk.
Ostsibirien: General Horvath erklärt sich zum provisorischen Herrscher in Grodekovo nordwestlich von Wladiwostok.

Luftkrieg

Westfront: Major James McCudden, Victoria Cross, Kommandant der 60. Squadron (Staffel) der RAF (57 Luftsiege seit 6. September 1916) wird bei einem Unfall bei der Landung getötet. Er wurde 23 Jahre alt.

Politik

Deutschland: Konteradmiral Hintze neuer Außenminister nach Kühlmanns Rücktritt am 8. Juli. Hintze wird formell am 20. Juli ernannt.
Österreich-Ungarn: Salzburger Wirtschaftskonferenz der Mittelmächte.

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