Kriegstagebuch 8. September 1918

Deutscher Kriegsgefangener

Deutscher Kriegsgefangener in einem alliierten Lager.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 8. September 1918:

Westfront

Frankreich: Foch besucht König Albert und Haig (der zu Churchill sagt: ‘Die Alliierten sollten so schnell wie möglich eine Entscheidung treffen’) und beschließt, zusätzlich eine Offensive in Flandern durchzuführen.
Deutschland: Die OHL ordnet an, daß Meldungen über Tanks vorrangig behandelt werden sollen. Der deutsche Schriftsteller und Dichter Leutnant Bernhard von der Marwitz (Verwandter des Heeresführers) stirbt im Lazarett von Valenciennes an einer Verwundung im Alter von 28 Jahren.
Aisne: Das III. US Korps wird von der Vesle, welche es am 4. September überquerte hatte, nach Souilly verlegt.
Maas: Ludendorff befiehlt die Evakuierung der Frontausbuchtung von St. Mihiel. Seit dem 8. August haben die Alliierten 150.000 Kriegsgefangene eingebracht und 2.000 Kanonen und 13.000 MGs erbeutet oder zerstört.

Ostfront

Russland: Weiße Staatskonferenz mit 170 Delegierten in Ufa im Westural (bis zum 23. September), welche am 12. September die Landungen der Alliierten in Wladiwostok begrüßt.
UDSSR: Die Diplomaten neutraler Staaten protestieren gegen den Roten Terror. Sowjetisch-alliierte Vereinbarung über den Austausch von Diplomaten.

Afrika

Mosambik: Hauptmann Kölhs Nachhut kämpft mit der Shortcol am Milweberg.

Naher Osten

Palästina: Türkische Rationsstärke 103.500 Soldaten.

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