Kriegstagebuch 8. Oktober 1915

 britisches schweres 60-Pfünder Feldgeschütz

Ein britisches schweres 60-Pfünder Feldgeschütz im Einsatz auf Gallipoli.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 8. Oktober 1915:

Mittlerer Osten

Gallipoli: Hamiltons Suvla-Landungstruppen werden losgeschickt. Sturmschäden an den Piers am Anzac- und Suvla-Brückenkopf, mehr Schäden zwischen dem 27. bis 31. Oktober.
Indien: Die Minister und der Vizekönig prüfen, ob sie 2 japanische Divisionen für Mesopotamien erhalten können.
Nordwest-Grenze: Drittes Gefecht bei Hafiz Kor. Die Briten fügen 9.000 Mohmands schwere Verluste zu, wobei erstmals Panzerwagen verwendet werden. Die Operationen enden am 28. Oktober.

Westfront

Loos: Die Erste Armee des Britischen Expeditionskorps schlägt einen deutschen Gegenangriff mit 4 Divisionen ab. Die Schlacht endet jetzt offiziell, als die Briten noch Schützengräben in der Nähe Cité St Eloi erobern. Französischer Rückschlag in der Nähe von ‘Doppel’-Crassier (Loos).
Champagne: Erfolgloser deutscher Angriff auf die Navarin-Farm Butte de Tahure.

Ostfront

Galizien: Der russische General Brusilow nimmt 1.000 Kriegsgefangenen an der Grenze bei Novo Alexinatz.

Südfronten

Serbien: Serbische Gegenangriffe werden durch überlegene Artillerie zerschlagen, als Mackensen seine Brückenköpfe ausbaut.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Der Chef des britischen imperialen Generalstabs empfiehlt in einem Memorandum an den Kriegsminister, 1 Brigade und 10.000 Mann Verstärkungen dorthin zu schicken.

Luftkrieg

Frankreich: Das deutsche Luftschiff LZ74 bombardiert Eisenbahnziele. Beim Rückflug nach Darmstadt streift es in dichtem Nebel einen Gipfel in der Eifel und wird zerstört.

Politik

Anglo-französisches Munitions-Abkommen. Die Konferenz von Chantilly bestimmt die Sollstärke der Saloniki-Armee auf 150.000 Soldaten.
Bulgarien: Kriegsminister General Jekov wird zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte ernannt.

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