Kriegstagebuch 8. November 1914

Skoda-Haubitze im Einsatz

Eine österreich-unagrische schwere 30,5-cm Skoda-Haubitze ‘Schlanke Emma’ im Einsatz.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 8. November 1914:

Südfronten

Serbien: Die österreich-ungarische Fünfte Armee rückt bis auf 1 1/2 km gegen die serbische Zweite Armee vor und wird durch schwere Artillerie und dem Feuer der Fluss-Monitore unterstützt. Die anderen serbischen Armeen weichen vor dem Druck. 2 neu eingetroffene französische 14-cm-Schiffsgeschütze feuern von Belgrad aus nach Ungarn hinein und nehmen auch die österreich-ungarischen Monitore unter Beschuß.

Ostfront

Galizien: Der österreich-ungarische Generalstabschef Konrad von Hötzendorf verlegt sein Hauptquartier aus Nowy Sacz nach Teschen, westlich von Krakau. Die österreich-ungarische Vierte Armee ist zurück am Fluss Dunaiec und sendet Hilfe zu Dankls Armee nördlich von der Weichsel ab dem 10. November.
Ostpreußen: Die Russen marschieren erneut in Eydtkihnen und Stallupönen ein und rücken durch den Rominter Kaiser-Wald vor.
Polen: Der Zar besucht Kholm und inspiziert ein Rot-Kreuz-Krankenhaus.

Westfront

Flandern und Artois: Gefechte von Dixmude bis nach Arras. Marine-Hauptmann Martin-Leake vom Royal Army Medical Corps, welcher schon mit dem Victoria-Kreuz im Burenkrieg ausgezeichnet wurde, erhält sein zweites Victoria Cross für heldenhaftes Verhalten in der Nähe von Zonnebeke seit dem 29. Oktober.
Aisne: Französische Truppen marschieren erneut in Vregny ein.

Naher Osten

Mesopotamien: 4500 britische Truppen landen und verschanzen sich bei Sanniyeh bis zum nächsten Tag, 5 km gegenüber von Abadan. Ein britischer Vorposten wehrt am 11. November 400 türkische Soldaten ab und erleidet zugleich auch die ersten 10 britische Verluste auf diesem Kriegsschauplatz.

Afrikanische Fronten

Südafrika: Der Rebellenführer De Wet besiegt den Unions-General Cronje bei Doornberg, jedoch fällt sein Sohn. Er marschiert am nächsten Tag in Winburg ein.

Geheimkrieg

Die Decodier-Einheit Room 40 der Britischen Admiralität wird gebildet, das Zentrum für die Funkverkehr-Entschlüsselung. Das ganze wird stark vom neuen DNI-Hauptmann William ‘Blinker’ Hall unterstützt, welcher Kommandeur H.W.W. Hope zum Chef-Analysten ernennt.

Luftkrieg

Westfront: Das französische Armee-Luftschiff Conte bombardiert den Bahnhof von Tergnier am Fluss Oise.

Heinatfronten

Kanada: 30.000 Mann zusätzliche Truppen werden zum Einsatz in Übersee mobilisiert.

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