Kriegstagebuch 8. Juni 1917

deutscher Kriegsgefangener

Ein deutscher Kriegsgefangener, welcher in der für die Briten erfolgreichen Schlacht um die Messines-Höhe eingebracht wurde.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 8. Juni 1917:

Westfront

Frankreich: Foch trifft den britischen Empire-Generalstabschef Robertson in Abbeville. Petain erhält das Recht, sofortige Hinrichtungen zu befehlen. Er lässt nur 7 Meuterer bis zum 13. Juli hinrichten. Wilson teilt dem britischen Kriegskabinett mit, daß eine Offensive notwendig sei, um Frankreich im Krieg zu halten.
Flandern: Britische Truppen wehren Gegenangriffe östlich von der Messines-Höhe ab und stoßen am 10. Juli weiter vor. Die deutschen Truppen ziehen sich auf eine neue Linie zurück, welche am 11. Juli durch Warneton verläuft.
Artois: 6 kanadische Bataillone (709 Mann Verluste) führen in der Nacht vom 8./9. Juni einen kräftigen Überfall westlich von Avion durch, bei dem sie über 150 Unterstände ausheben und den deutschen Truppen 836 Mann Verluste (einschließlich 136 Kriegsgefangene) zufügen.

Südfronten

Griechenland: Ohne die Alliierten zu informieren, besetzen italienische Truppen aus Albanien kommend Jannina im Epirus sowie den Hafen von Preveza am 10. Juni.

Politik

Großbritannien: Lloyd George argumentiert für eine Separatfrieden mit Österreich-Ungarn, ein Kriegspolitik-Ausschuss wird eingesetzt.

Besetzte Gebiete

Polen: Der österreich-ungarische und der deutsche Kaiser sind sich einig, dass Deutschland die polnischen Truppen kontrollieren soll. Im Juni wird die Warschauer Universität wegen des Streiks der Studenten geschlossen.

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Ein Kommentar

  1. Pancho Villa

    Der heisst nicht Petain, sondern richtig: Pétain

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