Kriegstagebuch 8. Juli 1918

Ernest Hemingway im Hospital in Mailand

Ernest Hemingway im Hospital in Mailand.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 8. Juli 1918:

Südfronten

Piave: Der erste in Italien verwundete Amerikaner ist der 18-jährige Kantinen-Fahrer des Amerikanischen Roten Kreuzes, Ernest Hemingway. Er wird in Fossalta di Piave bei Arditi-Truppen durch österreich-ungarisches Feuer schwerer Mörser ernsthaft verwundet, erhält das Croce de Guerra und kommt nach Mailand in ein Hospital.

Westfront

Aisne: Französischer Vorstoß östlich von Viliers-Collerets, welcher 346 Kriegsgefangene einbringt.
Flandern: Das britische X. Korps löst das letzte französische Korps in diesem Abschnitt ab.

Ostfront

UdSSR: Die Linken Sozialrevolutionäre in Moskau werden von den loyalen lettischen Roten Schützen von Oberst Vatsetis entwaffnet, welchen Lenin besucht, nachdem die Roten Garden versehentlich auch auf sein Auto geschossen haben.

Seekrieg

Adria: Britische Monitore geben Feuerunterstützung bei dem französisch-italienischen Vorstoß im Süden Albaniens.
Schwarzes Meer: Die deutsche Marine hat akute Probleme, die ehemalige russische Flotte mit Mannschaften zu besetzen. Ludendorff lehnt Geschenke von Schiffen an die Ukraine oder Bulgarien am 10. Juli ab und bekommt am 12. Juli die Erlaubnis des Kaisers, um 1 Schlachtschiff, 5 Zerstörer und alle U-Boote in deutschen Dienst zu stellen.

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