Kriegstagebuch 8. August 1916

Gefangene Russen Brussilow-Offensive

Während der Brussilow-Offensive gefangengenommene russische Soldaten trotten in die Gefangenschaft.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 8. August 1916:

Ostfront

Brussilow-Offensive, Pripjet: Die russische Garde und die Dritte Armee greifen in Richtung Kowel an, machen aber keine Geländegewinne bis zum 9. August. Die Garde-Armee büßt vom 25. Juli bis 9. August 55.292 Mann ein.

Westfront

Schlacht an der Somme: Die Briten gewinnen 350 Meter bei Guillemont, aber die deutschen Truppen halten noch das südliche Ende des Dorfes und wehren die alliierten Angriffe am 9. August ab. Die britische 2. Division greift die Waterlot-Farm nach Nordwesten hin bis zum 9. August an.

Südfronten

Isonzo: Die Italiener säubern das Westufer am mittleren Isonzo und sichern das gesamte Podgora. 4 Bataillone überqueren eine Straßenbrücke und dringen von der Ostseite in Gorizia ein. Leutnant Baruzzi (28. Regiment, 12. Division) hisst als erster die italienische Flagge auf der Eisenbahnstation und wird mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Naher Osten

Sinai: Die türkischen Truppen räumen Oghratina, wehren aber die berittene ANZAC-Division (322 Verluste) bei der Verfolgung bei Birel-Abd am 9. August ab. Sie räumen dies dann ebenfalls am 11. August.

Luftkrieg

Westfront: 3 FE2b der 25. Squadron besiegen 6 Roland-Doppeldecker über Bethune und zwingen diese, ihre Bomben über den eigenen Linien abzuwerfen.
Großbritannien: 9 Zeppeline werfen in der Nacht vom 8./9. August 173 Bomben zerstreut über Ost-England und Schottland ab (21 von 26 Opfern in Hull). Die britische Admiralität hat jetzt 114 Kriegsschiffe im Einsatz, welche mit ihren Fla-Kanonen in der Lage sind, Zeppeline zu beschiessen.

Politik

Portugal entscheidet, seine militärische Hilfe auf den Krieg in Europa zu erweitern.
Die Alliierten einigen sich über die Büdnisbedingungen für Rumänien.

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