Kriegstagebuch 7. September 1915

28-cm-Küstenkanone L/21

Deutsche 28-cm-Küstenkanone L/21.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 7. September 1915:

Seekrieg

Nordsee: Die Dover Patrol und französische Schiffe beschießen Ostende mit Hilfe von Luftaufklärung. Der Monitor Lord Clive wird von 5 Granaten der neuen Tirpitz-Batterie (4 x 28-cm-Geschütze) beschädigt. Der Beschuß wird am 19. September wiederholt und entlang der belgischen Küste von 25. – 27. und am 30. September fortgesetzt.

Westfront

Champagne: Der deutsche Liedermacher Fritz Jürgens fällt im Alter von 27 Jahren.

Ostfront

West-Russland: Deutsche Truppen nehmen Voikovisk.
Galizien Schlacht von Tarnopol (bis zum 16. September): Die russische Neunte und Elfte Armee beginnen mit einer Gegenoffensive am Fluss Sereth und bei Trembovia. Die österreich-ungarische Erste Armee marschiert in Dubno ein und nimmt 17.383 Kriegsgefangene und 33 Kanonen.

Südfronten

Serbien: In kleineren Operationen vertreiben serbische Truppen österreich-ungarische Soldaten aus Stellungen an der Drina und Donau.

Mittlerer Osten

Ost-Persien: 300 britische Soldaten kommen nach Birjand durch und schließen sich russischen Truppen an.

Afrikanische Fronten

Nord-Kamerun: Zweiter alliierter Angriff auf Mora bis zum 9. September, welcher scheitert. Weitere Versuche werden am 15. September aufgegeben.

Luftkrieg

Großbritannien: Die Luftschiffe LZ74 (George) und SL2 (Wobeser) bombardieren in der Nacht vom 7./8. September London, wobei es 46 zivile Opfer gibt.

Heimatfronten

Großbritannien: Der Kriegsstrategie-Ausschuss schlägt die Wehrpflicht vor, aber 4 Mitglieder stimmen dagegen.

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