Kriegstagebuch 7. Oktober 1915

Tote und Lebendige in einem französischen Schützengraben

Tote und Lebendige in einem französischen Schützengraben. Die Angriffe, die erkennbar nichts einbringen und doch immer aufs neue befohlen werden, fordern einen hohen Blutzoll.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 7. Oktober 1915:

Westfront

Champagne: Französischer Vorstoß südlich von Tahure. Dabei wird der französische Kriegsdichter Auguste Compagnon im Alter von 36 Jahren getötet. Seine Poemes et Lettres des Tranchées werden 1916 veröffentlicht.

Südfronten

Serbien: Das österreich-ungarische VIII. Korps (Scheuchenstuel) und das deutsche XXII. Reservekorps (Falkenhayns Bruder) überqueren die rund 1.000 Meter breiten Flüsse Donau und Save mit Booten in der Nacht unter dem Licht von Suchscheinwerfer und durch Deckung durch Monitore auf beiden Seiten von Belgrad. 4 anglo-französische Schiffsgeschütze kämpfen bis zum Ende und beschädigen 2 Monitore. Die verbliebenen 6 Geschütze der Royal Navy schliessen sich nach dem 8. Oktober der serbischen Feldarmee an, aber letztlich gehen alle verloren.
Der französische General Serrail läuft von Toulon in Richtung Saloniki aus.

Politik

Großbritannien: Anglo-französische Konferenz in London über das Saloniki-Unternehmen.

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