Kriegstagebuch 7. Oktober 1914

Belgische Soldaten sprengen Eisenbahnbrücke

Belgische Soldaten sprengen eine Eisenbahnbrücke auf ihrem Rückzug, um den deutschen Vormarsch zu verlangsamen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 7. Oktober 1914:

Westfront

Belgien: Die Evakuierung der alliierten Truppen beginnt. 4 deutsche Brigaden überqueren die Schelde und bedrohen deren Rückzugslinie. Die Belgier halten aber den entscheidenden Eisenbahnknotenpunkt Lokeren bis zum nächsten Tag. Außerdem versuchen 200.000 Zivilisten die Stadt zu verlassen.
Flandern: Das französische XXI.Korps, welches bei Bethune von der Eisenbahn entladen wurde, greift bis zum nächsten Tag deutsche Kavallerie an, welche durch das per Bahn aus Metz eintreffende deutsche XIV. Korps gerettet werden.
Das deutsche IV. Kavallerie-Korps erreicht den Stadtrand von Ypern.

Ostfront

Galizien: Die Russen sind wieder auf dem Fluss San zurückgedrängt.
Karpaten: Die russischen Kavallerie-Kommandos verlassen den Norden von Ungarn, kehren aber für weitere Überfälle am 10. Oktober zurück.

Naher Osten

Mesopotamien: Türkische Proteste wegen der Schiffe der Royal Navy im Schatt-al-Arab, aber das Ultimatum läuft ab, ohne daß irgendetwas passiert.

Seekrieg

Zentral-Pazifik: Japanische Marinesoldaten besetzen die Insel Yap.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: 480 Deutsche mit 6 MGs (31 Gefallene) greifen Gazi an, wo sie von 850 Briten mit 6 MGs (18 Gefallene) abgeschlagen werden.

Heimatfronten

Österreich-Ungarn: Österreich-ungarische Staatsbürger, welche im Ausland gegen die Monarchie arbeiten, wird ihre Staatsbürgerschaft entzogen und ihre Familien deportiert. Der Wert des österreichischen Kronen ist um 9% gegenüber der Reichsmark gesunken. Daraufhin sendet das Deutsche Reich jeden Monat 100.000 Reichsmark als Kredit für die Dauer des Krieges.

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