Kriegstagebuch 7. März 1916

Französische Soldaten suchen Schutz in einem Graben

Französische Soldaten suchen Schutz in einem Graben am Hügel ‘ToterMann’ östlich von Verdun.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 7. März 1916:

Westfront

Verdun: Deutsche Truppen nehmen Fresnes südöstlich der Stadt. Französischer Erfolg südlich von Forges, aber die 67. Division am Westufer der Maas hat alleine 3.000 Kriegsgefangene eingebüßt.

Ostfront

Baltikum: Deutsche Artillerie aktiv südwestlich der Insel Dahlen am Fluss Düna. Ein deutscher Angriff über die Düna am 9. März wird abgeschlagen. Am 14. März liegt dann der Abschnitt bei Riga unter Artillerie-Bombardement.

Naher Osten

Mesopotamien – Zweiter Entsatzversuch für Kut: Aylmers 23.335 Mann mit 68 Kanonen unternehmen einen Nachtmarsch um den türkischen südlichen Flügel herum.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Die britische 2. Division (8.500 Mann) geht vom Endbahnhof Mbuyane, bei dem sich auch ein Flugplatz befindet, vor und besetzt am 9. März wieder Salaita.

Seekrieg

Nordsee: Der britische Zerstörer Coquette läuft vor der britischen Ostküste auf eine Mine und sinkt.

Luftkrieg

Palästina: 2 Wasserflugzeuge des Royal Navy Air Service vom Träger Ben-my-Chree fotografieren das neu eingetroffene deutschen Jasta 300 (mit 14 Etrich Tauben) auf einem Flugplatz in der Nähe von Beerscheba. Das erste deutsche Flugzeuge wird über dem Sinai Mitte April gesichtet.

Heimatfronten

Frankreich: Kriegsminister Gallieni kritisiert den Armee-Oberbefehlshaber Joffre im Kabinett.
Großbritannien: Der australische Premierminister Hughes trifft ein.
Churchill greift die Admiralität wegen ihrer Langsamkeit im House of Commons an, als Balfour die Schätzungen der Marine vorlegt. Seine Attacke wird aber zunichte gemacht, als er auch den Rücktritt von Fisher fordert. Er kehrt nach einem Aufschrei der Empörung am 12. März nach Frankreich zurück.

KretaTipp
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