Kriegstagebuch 7. Juni 1917

Schützengräben auf der Messines-Höhe

Von den Briten eroberte deutsche Schützengräben auf der Messines-Höhe.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 7. Juni 1917:

Westfront

Flandern – SCHLACHT AUF DER MESSINES-HÖHE (bis zum 14. Juni): 9 Divisionen der britischen Zweiten Armee (Plumer) greifen entlang einer 15 km langen Front an und nehmen den Messines-Wylschaete-Kamm. Der Angriff beginn um 3:10 Uhr durch die verheerende, größte nicht-nukleare Explosion von 500 Tonnen Sprengstoff in 19 unterirdischen Minen (von denen eine noch nicht explodiert).
Belgien: Petain beeindruckt König Albert bei der ersten Begegnung, sagt zum ihm, daß ‘die französische Armee ist nicht mehr daß, was sie einmal war’ und daß die Belgier zu einem bestimmten Zeitpunkt bei der anglo-französischen Flandern-Offensive mitmachen sollten.

Seekrieg

Atlantik: Deutsche U-Boote beginnen mit einer Offensive an der US-Ostküste. Das Q-Schiff Pargust (U-Boot-Falle, kommandiert von Campbell, 2 Mannschaftsmitglieder erhalten das Victoria Cross) versenkt UC 29 (Rose) vor Südost-Irland.
Ostsee: Der erste Kongress der russischen Ostseeflotte (bis zum 28. Juni) in Helsinki versucht, die Autoritäten von Befehlshabern zu klären.

Luftkrieg

Westfront: Der Brite Mannock erzielt seinen ersten Luftsieg.

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