Kriegstagebuch 7. Juli 1917

Gotha-Bomber wird mit Bomben bestückt

Ein Gotha-Bomber wird mit Bomben bestückt.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 7. Juli 1917:

Luftkrieg

Großbritannien: 22 Gotha-Bomber (2 verloren, einschließlich einem abgeschossenen sowie 3 weitere, welche nach Bruchlandungen bei der Rückkehr abgeschrieben werden müssen) greifen London an mit 4,3 t Bomben auf die City und das East End. Das Dach vom St. Martin’s-le-Grand Hauptpostamt und er Ironmongers Hall werden getroffen, insgesamt Schäden von mehr als 200.000 Britischen Pfund sowie 145 zivile und 5 militärische Opfer. 198 Abfangeinsätze, von denen 20 die Bomber in Luftkämpfe verwickeln. Anschließend ausländerfeindliche Unruhen im East End, wo Geschäfte zertrümmert werden. Das Kabinett trifft mit dem Premierminister zusammen (sowie am 9. Juli) um Gegenmaßnahmen zu beraten. 3 weitere Heimatverteidigungs-Staffeln werden genehmigt, die 46. Squadron aus Frankreich zurückgezogen und 24 Sopwith Camel bis zum 30. August nicht an die Front geschickt.
Deutschland: Französische Flugzeuge greifen Essen und andere Städte als Vergeltung für die Bombardierung von Nancy und Epernay an.

Westfront

Frankreich: Geringe französische Geländegewinne an der Aisne (deutsche Gegenangriffe werden am 8. und 9. Juli abgeschlagen) und bei Verdun.
Flandern: 2.174 britische Geschütze zusammengezogen.

Heimatfronten

Deutschland: Der Kaiser in Berlin erlaubt dem preußischen Parlament, in gleichberechtigter Partnerschaft abzustimmen und befiehlt die Vorbereitung eines Gesetzes am 11. Juli.

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