Kriegstagebuch 7. Juli 1915

Deutsche Kriegsgefangene

Deutsche Kriegsgefangene posieren mit einem französischen Bewacher für die Kamera.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 7. Juli 1915:

Westfront

Joffre teilt auf der alliierten Konferenz in Chantilly mit, dass gleichzeitige Angriff an allen vier Fronten die beste Strategie wäre.
Artois: Französischer Vorstoß bei Souchez, aber die deutschen Truppen erobern die Gräben am nächsten Tag zurück und die französischen Einheiten weichen am 11. Juli nach Süden hin aus.

Ostfront

Polen: Das russische Gardekorps (40.000 Mann und 128 Kanonen) entsteigt in Kholm aus Zügen nach einem 11-tägigen Transfer von Lomja.

Südfronten

Die alliierte Militärkonferenz in Chantilly fordert Serbien vergeblich auf, zur Unterstützung Italiens anzugreifen.

Seekrieg

Adria: Der italienische Kreuzer Amalfi wird vor Venedig durch das deutsche Küsten-U-Boot UB 14 (Heimburg), welches unter österreich-ungarischer Flagge als U 26 läuft, versenkt.

Heimatfronten

Osmanisches Reich: Trapezunt 1.000 armenische Häuser stehen leer, nur 100 von 17.000 Armenier überleben das Massaker durch 15.000 türkische Soldaten bis zum 23. Juli.
Italien: Jede Fabrik kann für die Munitionsherstellung requiriert werden.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  • Kriegstagebuch nach Datum – vor 75 bzw 100 Jahren

    November 2018
    M D M D F S S
    « Okt    
     1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    2627282930