Kriegstagebuch 7. August 1915

Britischer Angriff auf Gallipoli

Britischer Angriff auf türkische Stellungen bei Gallipoli.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 7. August 1915:

Naher Osten

GallipoliSuvla-Brückenkopf: 20.000 britische Soldaten (die 10. Division folgte der 11. Division) befinden sich nun an den falschen Stellen in brennender Hitze und mit nur wenig Wasser an Land. Bis zum nächsten Tag sind noch keine Geschütze an Land gebracht worden. Trotzdem werden die Hügel ‘Chocolate’ und ‘Green Hills’ bis zum Einbruch der Dunkelheit genommen.
Vier Sturamngriffe des ANZAC-Korps gegen das The Nek scheitern.

Westfront

Elsass: Deutsche Truppen werden am Lingenkopf-Rücken zurückgeschlagen.

Südfronten

Trient: Italienische Geschütze erreichen die Spitze des Ercavallo. Österreich-ungarischer Angriff in der Nacht vom 7./8. August.

Seekrieg

Nordsee: Der deutsche Minenleger Meteor legt 380 Minen vor Moray Firth, auf denen am nächsten Tag der Zerstörer Lynx sinken und der Bug der Schaluppe Lilac und des bewaffneten Dampfers Ramsey abgesprengt werden. Meteor versenkt sich am 9. August selbst, nachdem das Schiff von der Harwich Force abgefangen wird, welche auch 43 Überlebende der Ramsey retten kann. 222 der Minen können bald geräumt werden und es wird ein 10 Seemeilen langer Kanal an der Küste freigeräumt.
Marmarameer: Das britische U-Boot ​​E14 versenkt während seiner zweiten Patrouille einen 5000-t-Dampfer (eines von 22 Schiffe, welches das Boot in seiner 23-tägigen Karperfahrt bis zum 12. August versenkt) und beschießt zusammen mit E11 türkische Truppen auf der Straße Bulair-Karac.

Neutrale

USA: Der Film The Battle Cry of Peace (Der Schlachtruf des Friedens) wird uraufgeführt, welcher einen ‘Feind’ mit (deutschen) Pickelhauben zeigt, der New York erobert.

Heimatfronten

Deutschland: Die Rechte für britische Kriegsgefangenen werden aufgehoben, wegen angeblich schlechter britischer Behandlung von deutschen Zivilinternierten.
Frankreich: Dalbiez Law entlässt Facharbeiter von der Armee zurück zur Industrie und lässt Wehrdienstverweigerer verfolgen.

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