Kriegstagebuch 7. April 1918

deutscher Panzerzug in Finnland

Deutsche Soldaten stossen mit einem Panzerzug in Finnland vor.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 7. April 1918:

Ostfront

Finnland: Die Roten Garden evakuiert Helsinki. Oberst Brandensteins 2.000 Mann starke deutsche Brigade mit 8 Geschützen rückt von Revalland ohne auf Widerstand zu treffen gegen Lovisa nach Osten vor.
Sibirien: Die französische Militärmission wird angewiesen, alle Tschechen unter ihre Obhut zu nehmen.

Seekrieg

Nordsee: Keyes Ansprache an die Mitglieder des Überfallkommando auf Zeebrügge, in der er dazu auffordert, daß keiner einen Rückzieher macht. Starker Wind und hohe Wellen verhindern das Unternehmen am 11. und 12. April.
Ostsee: Die letzte Evakuierung der Roten Flotte von Helsinki nach Kronstadt durch das Eis bis zum 11. April. 48 Zerstörer, 2 Torpedoboote, 12 Minensucher bzw Minenleger, 10 U-Boote und 92 weitere Schiffe werden bis zum 22. April überführt. Nur 85 Schiffe bleiben nach dem mit Deutschland getroffenen Abkommen zurück.

Luftkrieg

Westfront: Hauptmann G.McElroy der RAF (18 Luftsiege seit dem 18. Februar) kollidiert in einer S.E.5 mit einem Baum. Er kehrt im Juni an die Front zurück und fällt im Einsatz am 31. Juli.
Adria: Das deutsche Marine-Luftschiff L 59 (Bockholt) fängt aus unbekannter Ursache Feuer und stürzt in der Straße von Otranto vor einem geplantem Angriff auf den Grand Harbour von Valletta auf Malta ab (23 Tote, keine Überlebenden).

Heimatfronten

Großbritannien: Nationale Fleischrationierung (bis 15. Dezember 1919).

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