Kriegstagebuch 6. September 1915

Serbiens Verteidiger

Serbiens Verteidiger: Britische Sympathie für eine Ausstellung in London. Aber die Hilfe der Alliierten ist zu gering und kommt zu spät.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 6. September 1915:

Südfronten

Der deutsche Generalstabschef Falkenhayn, sein österreich-ungarischer Kollege Conrad von Hötzendorf und der bulgarische Oberst Gancev unterzeichnen die Militärkonvention für die Zerschlagung von Serbien.

Politik

Geheime Militärkonvention der Mittelmächte mit Bulgarien unterzeichnet (in Pless). Eine türkisch-bulgarische Konvention folgt am 20. September und das Grenzprotokoll von Dedeagach am 22. September.

Westfront

Selbst schon die französischen Journalist notieren, daß ‘… sich das Gerücht für eine große Offensive bestätigt hat … für den 25. September’.

Ostfront

Polen: Der deutsche General Gallwitz schlägt drei Schlachten bis zum 17. September.

Seekrieg

Schwarzes Meer: Erster Einsatz von deutschen Küsten-U-Booten vor der russischen Küste, welche im Schlepptau herangebracht wurden. UB 7 operiert vor Odessa, UB 8 vor der Krim.
Ost-Atlantik: Das britische Passagierschiff Hesperian wird durch das deutsche U-Boot U 20 (Schwieger) unter dem Verlust von 32 Menschenleben 130 km südwestlich von Fastnet versenkt.

Luftkrieg

Deutschland: 40 französische Flugzeuge bombardieren Saarbrücken (ebenso die deutschen Kasernen in Dieuze und Mörchingen in Lothringen bombardiert).

Neutrale

USA: Die ‘Archibald’-Dokumente belasten den österreich-unagrischen Botschafter, dessen Abberufung von der US-Regierung am 8. September verlangt wird, worauf diese am 28. September erfolgt.

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