Kriegstagebuch 6. Oktober 1914

Deutsche Soldaten Ostfront 1914

Deutsche Soldaten warten an der Ostfront auf den Befehl zum Angriff.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 6. Oktober 1914:

Ostfront

Polen und Galizien: Allgemeiner russischen Rückzug, nachdem 8.000 Männer und 9 Kanonen gegen die deutschen Truppen seit dem 28. September eingebüßt wurden.

Westfront

Antwerpen: Deutsche Truppen nehmen Lierre. Die belgische Armee beginnt in der Nacht vom 6./7. Oktober die Stadt zu evakuieren. Rawlinsons britische 7. Division und 3. Kavallerie-Division (21.942 Mann, 9580 Pferde und 69 Kanonen) werden bis zum 8. Oktober – allerdings zu spät für die Stadt – in Ostende und Zeebrügge ausgeschifft.
Artois: Arras gerät unter schweren deutschen Artilleriebeschuss. Die Angriffe der deutschen Truppen bis zum 8. Oktober werden zurückgeschlagen.
Flandern: Französische Territorialtruppen treiben das II. Kavallerie-Korps von Marwitz bis zur Linie Lens-Lille zurück.

Afrikanische Fronten

Kamerun: 50 Franzosen aus Duala besetzen die Yapoma-Brücke.
Südwest-Afrika: Der südafrikanische Oberstleutnant Maritz verhandelt mit den Deutschen.

Seekrieg

Atlantik: Der leichte Kreuzer Karlsruhe versenkt bis zum 26. Oktober 8 britische Handelsschiffe.
Nordsee: Das britische Unterseeboot E9 versenkt den deutschen Zerstörer S116 vor der Mündung der Ems. 10 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben, 55 werden gerettet.

Heimatfronten

Belgien: Die Regierung verläßt Antwerpen und geht nach Ostende.

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