Kriegstagebuch 6. November 1915

britische U-Boot 'E20'

Das britische U-Boot ‘E20’ bei seiner Indienststellung am 30. August 1915. Es wurde eines der Opfer von ‘UB 14’.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 6. November 1915:

Seekrieg

Dardanellen: Das britischen U-Boot E20 wird vom deutschen Küsten-U-Boot UB 14 (Heimburg) an der geplanten Stelle für sein Rendezvous mit dem französischen U-Boot Turqoise torpediert und versenkt (siehe 30. Oktober 1915). E11 kann jedoch sicher zurückkehren.

Westfront

Champagne: Beschuß mit großkalibrigen Granaten im gesamten Bereich ohne Infanterie-Einsatz.

Ostfront

Baltikum: Ein russischer Gegenangriff mit Unterstützung der Baltischen Flotte führt zur Rückeroberung von Olai (auf der Eisenbahnstrecke RigaMitau), Kemmern (11. November) mit folgendem deutschen Rückzug am 13. November.

Afrikanische Fronten

Kamerun: 250 britische Soldaten besetzen Chang.
Cunliffe mit 450 nigerianische Truppen erobert den Berg Banyo im Regen bei 60 Mann Verlusten, welchen er seit dem 4. November angegriffen hat. Die deutschen Truppen verlieren 116 von ca. 223 Soldaten. Der Vorstoß in Richtung Süden wird am 8. November wieder aufgenommen.
Ostafrika: Churchill fragt beim Ministerpräsident an, ob er den Posten als Befehlshaber und Militärgouverneur in Ostafrika erhalten kann. Bonar Law unterstützt diesen Vorschlag am 12. November.

Heimatfronten

Großbritannien: Die Ausgaben der Globe Newspaer werden bis zum 20. November ausgesetzt, da die Zeitung ein falsches Gerücht über einen angeblichen Rücktritt von Kriegsminister Kitchener veröffentlicht hat. Asquith hatte am 3. November seinen Besuch von Gallipoli vorgeschlagen.

Praxisbahn
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