Kriegstagebuch 6. Juni 1917

US-Militärbeobachter bei einem Besuch der österreich-ungarischen Linien

US-Militärbeobachter bei einem Besuch der österreich-ungarischen Linien an der Ostfront. Wilsons Haltung gegenüber den Mittelmächten war nicht immer ganz eindeutig.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 6. Juni 1917:

Ostfront

Russland: General Gutor wird neuer Befehlshaber der Südwest-Front (mit Dukhonin als Generalstabschef, welcher am 5. Juni einem italienischen Offizier gesagt hat, dass die vorgesehene Offensive ‘nicht weit kommen wird, da die Pferde halb verhungert sind’), als Brussilow nach drei Reden zu seinem neuen Posten als Generalstabschef des STAVKA abreist.

Westfront

Frankreich: Die einzigen Verluste während der französischen Meutereien sind ein getöteter und 3 verwundete Soldaten durch Maschinengewehr-Feuer des 42. Regimentes.

Südfronten

Isonzo: Die österreich-ungarischen Truppen melden, seit dem 4. Juni 10.000 Kriegsgefangene eingebracht zu haben.

Luftkrieg

Westfront: Das Flieger-Ass des Royal Navy Air Service, Collishaw in seiner Sopwith Triplane ‘Black Maria’ zerstört 3 Albatros-Jäger in einem einzigen Luftkampf. Diese gehörten zu seinen 16 Luftsiegen innerhalb von 27 Tagen im Juni, wofür er das DSC (Auszeichnungen für besondere Verdienste) erhält.

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