Kriegstagebuch 6. Juli 1917

Richthofen verwundet

Manfred von Richthofen, das As der Asse erholt sich von seiner Kopfverletzung.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 6. Juli 1917:

Luftkrieg

Westfront: Guynemer erzielt den ersten Luftsieg mit seiner neuen, mit 37-mm-Puteaux-Kanonen bewaffneten Spad S12, indem er eine DFW mit einem einzigen Schuss abschießt. Fonck erzielt sogar insgesamt 6 Abschüsse mit dieser kraftvollen, aber gefährlichen Rückstoßwaffe.
Deutsche Flugzeuge bombardieren in der Nacht vom 6./7. Juli den Flugplatz Bray Dunes des Royal Navy Air Service und beschädigen dabei 12 Flugzeuge.
Richthofen wird in einem Luftkampf mit einer FE26 der 20. Squadron des Royal Flying Corps verwundet und fällt für 6 Wochen aus. Trotzdem erzielt sein JG1 9 Luftsiege ohne eigenen Verlust am 7. Juli unter der Führung von Hauptmann W. Reinhard.

Westfront

USA: Pershing meldet Washington, dass bis Mai 1918 eine Million Mann nach Frankreich geschickt werden müssen.
Flandern: Die deutsche Artillerie verfeuert bis zum 10. Juli 300.000 Explosiv- und Gasgranaten auf die neuen britischen Yser-Brückenköpfe, welche diese von den Franzosen übernommen haben.

Ostfront

Galizien: Kornilows russische Achte Armee greift südlich vom Dnjestr um 07:00 Uhr gegen die österreich-ungarische Dritte Armee an und bringt 7.000 Kriegsgefangene ein, erbeutet 48 Kanonen und nimmt den Gipfel des Jutrena Gora bis zum 8. Juli. Nur die deutsche Reserven stemmen sich gegen den Angriff.

Naher Osten

Arabien – Fall von Akaba: 300 türkische Soldaten kapitulieren gegenüber den 2.500 Arabern von Lawrence, 210 km von Allenbys Stellungen am Roten Meer entfernt. Lawrence verlässt mit 8 Kamelreitern die Stadt, um die Sinai-Halbinsel zu durchqueren und ein Nachschubsschiff mit Nahrungsmitteln aus Suez anzufordern (er kommt am 8. Juli dort an).

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