Kriegstagebuch 6. April 1915

deutsche Artillerie in den Karpaten

Deutsche Artilleristen machen in den Karpaten eine 150-mm-Haubitze feuerbereit.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 6. April 1915:

Ostfront

Ostpreußen: Russischer Vormarsch im Grenzgebiet des Niemen und Fortschritte in der Nähe von Suwalki am 9. April.
Karpaten: Marwitzs Beskidenkorps beginnt eine Gegenoffensive mit zwei Divisionen bis zum 8. April. 6.000 Kriegsgefangene werden eingebracht, Hügel 992 erstürmt (südwestlich von Kosziowa am 9. April). Alle Teilnehmer an diesem Sturmangriff erhalten das Eiserne Kreuz.

Südfronten

Der österreich-ungarische Generalstabschef Conrad von Hötzendorf teilt seinem deutschen Kollegen von Falkenhayn mit, daß der Krieg mit Italien unvermeidlich ist. Es wird ihm aber nicht erlaubt, 7 Divisionen aus Galizien zur italienischen Grenze abzuziehen.
Serbien: Serbische Artillerie bringt den österreich-ungarischen Beschuß von Belgrad zum Schweigen, aber eine Monitor nimmt diesen am 10. April wieder auf.

Seekrieg

Ägäis: Alliierte Kriegsschiffe beschießen Smyrna (und am 22. April).

Politik

Griechische Note an Bulgarien und von diesem weiter an Serbien über Ausschreitungen von irregulären Komitadjies.

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