Kriegstagebuch 5. September 1916

deutsche Gefangene transportieren französische Verwundete

Nach der Offensive transportieren deutsche Gefangene französische Tote und Verwundete zurück.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 5. September 1916:

Westfront

Schlacht an der Somme: Britische Truppen erobern die Falfemont-Farm und stellen eine Verbindung zum französischen I. Korps über Combles-Schlucht her; dessen Angriff nach Südosten am 6. September scheitert jedoch. Französische Truppen nehmen Ferme de L’Hopital (knapp 1 km östlich vom Le-Wald). Das französische VII. Korps säubert Clery und schließt zum XXXIII. Korps (der rechte Flügel der Sechsten Armee) auf, welches Ommiecourt am Südufer der Somme genommen hat. Die Alliierten kontrollieren nun die gesamte zweite deutsche Linie. Sie rücken kanpp 1.500 Meter östlich von Guillemont vor und erobern das meiste vom Leuze-Wald.
Verdun: Der Tavannes-Tunnel explodiert und tötet 1.000 Franzosen (Nachrichten darüber werden geheim gehalten).

Ostfront

Ungarn: Die rumänische 1. Division nimmt Orsova an der Donau.
Dobrudscha: Mackensen greift die Festung Tutracaia auf dem Südufer der Donau an, deren 15 Forts alle am 6. September genommen werden. 25.000 Kriegsgefangene (rumänische 17. Division) werden eingebracht und 115 Geschütze erbeutet für 7.902 Mann Verluste.

Südfronten

Dolomiten: Die Italiener haben Val Cismonfree gesäubert.

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