Kriegstagebuch 5. November 1915

 türkischer Offizier und sein afrikanischer Helfer in Libyen

Ein türkischer Offizier und seine afrikanischer Helfer in Libyen. Türkische und libysche Guerillas halten ihren Widerstand während des Krieges aufrecht und drängen die italienischen Besatzer gegen die Küste.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 5. November 1915:

Afrikanische Fronten

Libyen: ca. 130 türkische Soldaten und Munition werden vom deutschen U-Boot U 35 bei Bardia angelandet, welche die Senussi verstärken.

Seekrieg

Östliches Mittelmeer: ​​U 35 versenkt den britischen bewaffneten Landungsdampfer Tara und am folgenden Tag das ägyptische Küstenwachschiff Abbas vor Sollum. U 35 hat zuvor bereits 10 türkische Offiziere, 120 Mann (in 2 geschleppten Schonern) und Munition bei Bardia für die Senussi angelandet, was die allererste geheime Landeoperation eines Unterseebootes ist.

Ostfront

West-Russland: deutsche Truppen werden schwer bei Platonovka, südlich von Sventen (Dünaburg), zurückgeschlagen.

Südfronten

Serbien: Fall von Nisch nach dreitägigen Kämpfen an die bulgarische Erste Armee. Dies erlaubt den Mittelmächten eine Bahnverbindung mit dem Osmanischen Reich herzustellen. Der erste deutsche Munitionskonvoi kommt am folgenden Tag in Rustschuk an.
Die französische 57. und 122. Divisionen beginnen mit einem 4 km weiten Vorstoß westlich von Crna bis zum 9. November.
Saloniki: Die britische 22. Division trifft aus Frankreich kommend ein und beginnt mit der Anlandung. Die Infanterie ist bis zum 10. November vollständig entladen.

Luftkrieg

Ostfront: Das deutsche Heeres-Luftschiff LZ39, welches bisher für die Bombardierung von Eisenbahnzielen eingesetzt worden ist, brennt in der Nähe seines Hangars bei Grodno ab.
Neutrale USA – erster Dampf-Katapultstart eines Flugzeuges von einem Schiff aus: ein Curtiss-Flugboot (Pilot Mustin) startet vom Bug des verankerten Schlachtschiffs North Carolina in der Pensacola Bay, Florida. Der Versuch wird während der Fahrt am nächsten Tag wiederholt.

Heimatfronten

Südafrika: General De Wet erklärt sich für Großbritannien während des Wahlkampfs und wird zusammen mit 118 anderen, ehemaligen Rebellen, am 20. Dezember freigelassen.

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