Kriegstagebuch 5. Mai 1917

Saint-Chamond-Panzer

Französische Saint-Chamond-Panzer im Einsatz.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 5. Mai 1917:

Westfront

Aisne: Mit der Unterstützung von 48 Saint-Chamond-Panzer (Kampfdebüt, 6 verloren) nehmen die Franzosen die Kämme der Craonne-Höhe einschließlich des Chemin des Dames und der Laffaux-Mühle zusammen mit 6.000 Kriegsgefangenen. De Lattres 3. Bataillon der 93. Infanterie hat 300 Verluste, kann aber 500 Kriegsgefangene einbringen und die unterirdischen Werke von Cerny erobern. Die französischen Truppen wehren Gegenangriffe am 6. Mai ab.

Südfronten

Italienische Front: Die Italiener vereiteln österreich-ungarische Angriffe auf dem Kars.
Mazedonien: Die alliierte Artillerie-Vorbereitung beginnt, die französisch 122. und die griechische Seres-Divisionen nehmen bulgarische Schützengräben im Vardar-Abschnitt in der Nähe von Gevgeli an der bulgarischen Grenze. Am 7. Mai schlagen sie einen Gegenangriff ab.
Auf der Pariser Konferenz kündigen die Briten an, eine Infanterie-Division und zwei Kavallerie-Brigaden aus Saloniki abzuziehen. Admiral Jellicoe erklärt dazu, daß die Truppen dort nicht ausreichend versorgt werden können, wenn sie nicht reduziert werden.

Politik

USA: Der britische Außenminister Balfour ist der erste Nicht-Amerikaner, welcher vor dem Kongress spricht.
Liberia: Die Regierung beendet die Beziehungen zu Deutschland.
Russland: Außenminister Miljukow teilt dem Petrograder Sowjet mit, daß ‘Russland niemals einem Separatfrieden zustimmen wird’. Das gleiche sagt der Präsident der Duma am 10. Mai.

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