Kriegstagebuch 5. März 1915

'Queen Elizabeth' beschießt türkische Forts

Schlachtschiff ‘Queen Elizabeth’ beschießt türkische Forts an den Dardanellen.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 5. März 1915:

Seekrieg

Dardanellen: Das Schlachtschiff Queen Elizabeth feuert 20.000 Meter über die Halbinsel Gallipoli hinweg zu den Forts von Narrows bis zum nächsten Tag.
Ägäis: 2 britische Schlachtschiffe und der Kreuzer Euryalus beschießen Smyrna (und am 7. und 28. März). Die Türken versenken 5 Sperrschiffe und machen damit den Hafen von Smyrna auch unbrauchbar für ihre geplanten U-Boote, deren mögliches Erscheinen bei den Alliierten einige Ängste ausgelöst hatte.

Westfront

Argonnen: Drei erfolglose deutsche Gegenangriffe bei Hügel 263.
Flandern: In einem privaten Brief beklagt sich der Oberbefehlshaber des Britischen Expeditionskorps, Sir J French, über seine ‘Stille Armee der Toten’.

Ostfront

Polen: Die deutsche Hauptmasse befindet zwischen Thorn und Mlawa im Norden.
Karpaten: Die Russen überqueren den Fluss Bistritza im Osten und bedrohen die österreich-ungarische Flanke. Die österreich-ungarische Zweite Armee greift vergeblich bis zum 10. März an.

Afrikanische Fronten

Ein Anglo-portugiesisches Protokoll bestimmt die Grenze zwischen Angola und Rhodesien.
Südwestafrika: 43.000 südafrikanische Soldaten sind in 4 Kampfgruppen zusammengezogen worden, gegen 9.000 Deutsche.

Luftkrieg

Westfront: Das Heeres-Luftschiff L233 wird durch Flak-Feuer abgeschossen und stürzt in der Nähe von Ostende ab.

Politik

Deutschland: Die Regierung antwortet auf den US-Protest gegen die Einrichtung eines Kriegsgebiet um Großbritannien.

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