Kriegstagebuch 5. Januar 1942

Von den zurückgegangenen deutschen Truppen zurückgelassene Tote und unbrauchbares oder nicht abtransportierbares Kriegsmaterial

Von den zurückgegangenen deutschen Truppen zurückgelassene Tote und unbrauchbares oder nicht abtransportierbares Kriegsmaterial an der Front vor Moskau.

Kriestagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 5. Januar 1942:

Ostfront

STALIN BEFIEHLT GEGENOFFENSIVE ÜBER DIE GANZE FRONT an die Adresse des STAVKA (Hauptquartier des sowjetischen Oberkommandos). Die Offensive soll hauptsächlich an vier Frontabschnitten stattfinden: Leningrad, Moskau, Ukraine und Krim. Schukow dagegen fordert, daß alle Anstrengungen auf die Zerschlagung der in Auflösung befindlichen deutschen Heeresgruppe Mitte – westlich von Moskau – konzentriert werden sollten und daß ein Angriff an allen Frontabschnitten zu ehrgeizig ist. Stalin setzt sich jedoch mit seinen Plänen durch.
Rückeroberung des Eisenbahnknotenpunktes Kirichi an der Front bei Leningrad und die Verkündung der Befreiung von 572 bevölkerten Ortschaften an der mittleren Front vor Moskau durch die Russen. Die russische Beute zwischen dem 1. und 5. Januar beträgt 462 Kanonen, 86 Panzer und andere Panzerfahrzeuge, 202.000 Granaten, 75.210 Landminen, 3.091 Feldkarren, 9 Eisenbahnzüge und 1.235 Tonnen an Lebensmitteln.
Belagerung von Sewastopol: Die Garnison führt einen Gegenangriff durch, während die sowjetische Schwarmeer-Flotte Verstärkungen anlandet.

Südostasien

Malaysia: Die Japaner landen an der Westküste an.

Seekrieg

Schwarzes Meer: Das Schlachtschiff Parizskaja Kommuna beschießt deutsche Stellungen an der Küste der Krim. Das Unternehmen wird am 12. und am 15./16. Januar wiederholt.
Mittelmeer: Ein großer italienischer Konvoi erreicht Tripolis. Das englische U-Boot HMS Upholder versenkt das italienische U-Boot Ammiraglio St. Bon, als dieses Treibstoff nach Nordafrika transportiert.

Besetzte Gebiete

Frankreich: Der zerstückelte Körper von Yves Paringaux, dem Leiter der Anti-Terror-Aktivitäten im Vichy-Innenministerium, wird auf einer Bahnstrecke bei Melun gefunden. Die Vichy-Regierung beschuldigt die ‘Kommunisten’ der Tat.

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