Kriegstagebuch 5. Dezember 1918

Truppen kehren nach Berlin zurück

Deutsche Truppen kehren nach Berlin zurück.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 5. Dezember 1918:

Südfronten

Balkan: Das Kriegsministerium informiert General Milne, dass die britischen Streitkräfte unter der allgemeinen Kontrolle von Franchet d’Esperey bleiben; mit Ausnahme der Truppen, die an das östliche Ende des Schwarzen Meeres geschickt werden.
Adria: Italienische Truppen besetzen vollständig die dalmatinische Küste.

Afrika

Ostafrika: Die Soldaten von Lettow-Vorbeck erreichen Kigoma, wo ihnen ein großzügiger belgischem Empfang vor dem Besteigen der Züge gewährt wird; jedoch schlägt die Grippe zu. Die Askaris kommen in das Tabora-Lager bis zur ihrer Repatriierung.

Seekrieg

Ostsee: Der britische Kreuzer HMS Cassandra läuft auf eine Mine und sinkt.
Britische Heimatgewässer: Admiral Bayly erstellt den letzten Bericht aus Queenstown, dem Irischen Kommando. Die Q-Schiffe (U-Boot-Fallen) Suffolk Coast und Hyderabad werden auf der Themse für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Politik

Großbritannien: Lloyd George sagt, der Kaiser muss von einem internationalen Gerichtshof bestraft werden.
Frankreich: König Albert besucht Paris. Die britischen Vertreter in Versailles fordern Europa auf, die Wehrpflicht abzuschaffen.
Deutschland: Die Regierung gibt 300 Millionen Goldfranken, die im Rahmen des Vertrages von Brest-Litowsk erhalten wurden, wieder zurück.

Heimatfronten

Frankreich: Der elsässisch-lothringische Landtag tagt als Nationalversammlung, um die formelle Rückkehr unter die französische Herrschaft anzukündigen.
USA: Der Kongress forderte die Verlängerung der alliierten Kredite um ein Jahr.
Großbritannien: Kartoffelernte mit 4.209.000 Tonnen um 25% über der von 1917.

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