Kriegstagebuch 5. Dezember 1914

Ehrung einer britischen Rotkreuzschwester

Ehrung einer britischen Rotkreuzschwester an der Westfront.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 5. Dezember 1914:

Heimatfronten

Frankreich: 12 schottische weibliche Ärzte und Krankenschwestern treffen in Calais zur Bekämpfung der Typhus-Epedemie in der belgischen Armee ein, wo sie bis Februar 1915 tätig sind. 32 schottische Frauen treffen als Krankenhauspersonal in Paris ein, wo sie im französischen Abbaye de Royaumont bis Februar 1919 tätig sind.
Großbritannien: 1.000 deutsche Kriegsgefangene werden in Southend (Essex) ausgeschifft.

Südfronten

Serbien: Potiorek befiehlt der österreich-ungarischen Fünfte Armee südlich von Belgrad anzugreifen, aber Putnik verstärkt die serbische Zweite Armee, um der Bedrohung zu begegnen. Die Uzice-Armee wird zum stehen gebracht, aber die österreich-ungarische Sechste Armee zieht sich in Richtung Kolubara zurück, nachdem diese alleine 15.000 Mann an Kriegsgefangenen und 19 Kanonen seit dem 3. Dezember verloren hat.

Afrikanische Fronten

Südafrika: Die Rebellen bieten Verhandlungsgespräche an, aber Botha fordert deren bedingungslose Kapitulation.

Geheimkrieg

Die deutsche Afghanistan-Mission verlässt Konstantinopel und erreicht Aleppo am 13. Dezember auf dem Weg nach Mosul.

Politik

Nicaragua: Die Regierung erklärt ihre Neutralität.

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