Kriegstagebuch 5. August 1915

Russische Gefangene Schlacht von Warschau

Ein einzelner deutscher Soldat bewacht nach dem Fall von Warschau eine Gruppe russischer Gefangener.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 5. August 1915:

Ostfront

DEUTSCHE TRUPPEN MARSCHIEREN IN WARSCHAU EIN. Die deutsche Zehnte Armee greift Kowno bis zum 17. August an, wird aber am 8. und 9. August zurückgeschlagen. Die österreich-ungarische Vierte Armee gewinnt die Schlacht von Lubartow bis zum 8. August, nördlich von Lublin.

Westfront

Die Franzosen ziehen die schwere Artillerie aus ihren Grenzfestungen ab, insbesonders bei Verdun, wo 300 Geschütze mit 128.000 Granaten abgezogen werden. Insgesamt werden so bis zum 4. September 2.300 schwere Geschütze mit 1,6 Millionen Granaten für die Unterstützung der Herbst-Offensive verfügbar gemacht.

Südfronten

General Sarrail wird zum Oberbefehlshaber der französischen Armee des Orients gemacht, welche angeblich für Gallipoli vorgesehen ist, nun aber möglicherweise in Saloniki zum Einsatz kommen soll.

Mittlerer Osten

Gallipoli: General Sarrail ersetzt Gouraud als französischer Befehlshaber im Nahen Osten.
Armenien: Türkische Truppen besetzen wieder Van, nachdem sich die Russen in Richtung Dilman in Persien zurückgezogen haben.

Afrikanische Fronten

Die Tanganjika-Flottille der britischen Royal Navy erreicht den Eisenbahnendpunkt Funguvume und beginnt am 15. August mit dem Weitertransport mit Hilfe von Zugmaschinen. Bis zum 28. August können jedoch nur 50 km überwunden werden.

Seekrieg

Adria: Das österreich-ungarische U-Boot U 5 (Trapp) versenkt das italienische U-Boot Nereide vor der Pelagosa-Insel. Die Italiener landen am 9. August trotzdem weitere 4 Kanonen, 2 MGs und 30 Mann an.

Luftkrieg

Adria: Ein italienisches Luftschiff wird von den Österreichern bei Pola erbeutet.

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