Kriegstagebuch 5. April 1915

Maschinengewehr 08

Das Maschinengewehr 08, im Jahr 1908 eingeführt, war die Hauptwaffe der deutschen schweren Maschinengewehrabteilungen während des Krieges und tatsächlich eine sehr wirkungsvolle Waffe. Schätzungen gehen davon aus, dass es für rund 90 Prozent der Gefallenen bei angreifenden alliierten Soldaten an der Westfront verantwortlich war.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 5. April 1915:

Westfront

Meuse-Argonnen: Die französische Erste und der Dritte Armee greifen bei sehr schlechtem Wetter mit dem Ziel an, den hervorstechenden deutschen Frontbogen bei St. Mihlel einzudrücken. Wenig Fortschritte gegen MG-Feuer, Stacheldrähte und Schlamm bis zum 14. April.
Flandern: Die belgischen Truppen werden bei Driegrachten zurückgeschlagen.

Ostfront

Der österreich-ungarische Generalstabschef Conrad von Hötzendorf trifft seinen deutschen Kollegen Falkenhayn und schlägt ihm vor, Frieden mit Rußland zu schließen, um Italien entgegenzutreten.

Afrikanische Fronten

Tripolitanien: Die italienischen Soldaten brechen von Jebel Nefusa in das französische Tunesien aus. Oberst Gianinazzi kehrt mit seiner Kolonne ohne Gepäck, Lebensmittel und Munition nach Mizda zurück.

Heimatfronten

Großbritannien: Zwei deutschen Kriegsgefangenen Offizieren gelingt die Flucht aus Denbigh (Wales), aber am 11. April werden sie wieder eingefangen.

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